Sammlung von Newsfeeds

'We Will Fight! We Will Win!': Nearly 200 Abortion Rights Defenders Arrested in DC

"If people don't see the rage," said one woman at the protest, "nothing changes."
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Federal Abortion Ban Desired by GOP Would Increase Maternal Deaths by 24%: Study

"Pregnancy shouldn't kill people—in fact, in other rich countries it very rarely does," said the lead author of the new analysis.
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Army’s checkpoint intercepts a US military convoy in Hasakah countryside

SANA - Syrian Arab News Agency - 1. Juli 2022 - 15:16

Hasaka,SANA-A Syrian Arab Army’ checkpoint intercepted a convoy of the US occupation forces while trying to pass through the village of Qubur al-Granja in Hasaka countryside.

Local sources told SANA reporter that the army’s checkpoint intercepted the US convoy consists of 5 vehicles at the village of Qabur al-Granja in Qamishly city in Hasaka countryside and expelled it from the area.

Fedaa al-Rhayiah/Shaza Qriema

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Greetings to 30th Alye Parusa International Children’s Film Festival named after Vasily Lanovoy

PRESIDENT OF RUSSIA - 1. Juli 2022 - 15:00

Vladimir Putin sent greetings to the participants, organisers and guests of the 30thAlye Parusa International Children’s Film Festival named after Vasily Lanovoy.

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30 Jahre MDR: Gruselige Selbstbeweihräucherung feat. Frank-Walter Steinmeier

MDR-Intendantin Karola Wille (hier 2017 bei einer Preisverleihung in Berlin) (Foto:Imago)

Vorgestern beging der zur ARD gehörende Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) sein dreißigjähriges Bestehen mit einem Festakt in Leipzig. Wenig überraschend geriet die Veranstaltung zu einer peinlichen, unbescheidenen Nabelschau, die ans Groteske grenzte. MDR-Intendantin Karola Wille behauptete in ihrer Jubiläumsrede etwa, der MDR sei ein Forum, das den „Zugang zu unabhängigen Informationen”, zu einem „offenen Austausch”, zu „freier Meinungsbildung” und zu einer „produktiven Teilhabe” ermögliche. All dies sei lebensnotwendig, zugleich aber auch „gefährdet”, wie sich heute weltweit zeige. Selten so gelacht: Wenn eine Gefahr für diese einstigen journalistischen Tugenden in Deutschland besteht, dann eigentlich vor allem durch eben die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Programmmacher , die durch miefig-piefige Staatsnähe, Framing und als Vermeidung von „False Balance“ euphemisierte Unausgewogenheit Meinungen und Stimmungen manipulieren, dass es die Sau graust.

Diese verbreitete Fremdeinschätzung allerdings anzuerkennen oder gar zu problematisieren, würde allerdings einen Hauch von Selbstkritik erfordern – und der ist bei deutschen Leitmedien und insbesondere beim ÖRR definitiv nicht zu erwarten. Lieber zeigt man mit dem Finger auf andere Systeme und Missstände im Ausland. So verweist Wille auf die Situation in Russland, wo das Treiben der jegliche Kritik ausschließenden Propagandamedien besonders schlimm sei. Auch im Osten sei nach dem Ende der DDR vor drei Jahrzehnten klar gewesen: „Nie wieder Staatsfunk!“ Man darf annehmen, dass ihr die bittere Ironie ihrer Worte nicht ansatzweise bewusst war. Denn genau diesem Vorwurf des „Staatsfunks“ sehen sich ARD und ZDF heute, nicht zu Unrecht, ebenfalls gegenüber: Beide Sender betreiben eine mehr oder weniger offene Dauerwahlwerbung für die Grünen, verkaufen deren schizoide Klima- und Energiepolitik als sinnvollen Weg der Vernunft (von weitergehenden Verirrungen ganz abgesehen) und machen deren Agenda von der Abschaffung der deutschen Nation und der klassischen Familie und Massenmigration in sämtlichen Programmen – von Nachrichten über Jugendprogramme bis hin zum „Tatort” – zu Dauerthemen.

Gravierende linke Schlagseite

Weil sich 92 Prozent der ARD-Volontäre explizit auf der linken Seite des politischen Spektrums verorten, wird sich daran auch zukünftig nichts ändern. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk lässt sich für diese publizistische Einseitigkeit (besser: Schlagseite) mit über 8 Milliarden Zwangsgebühren pro Jahr ausstatten. Wille bezog als MDR-Intendantin 2021 ein Jahresgehalt von 295.000 Euro, wobei sie noch lange nicht an der Spitze der Nahrungskette rangiert: Dort residiert DR-Intendant Tom Buhrow mit unglaublichen 413.000 Euro pro Jahr. Freilich spielte diese absurd übersetzte, öffentliche finanzielle Apanagierung von ARD und ZDF auf dem Leipziger Festakt keine Rolle – ebenso wenig wie die zunehmende Kritik an ihrer inhaltlichen Ausrichtung. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte man sich die eigene Wichtigkeit und die Beliebtheit beim Publikum noch in einer eigens dafür durchgeführten Umfrage bestätigen lassen.

Bei dem Freudenreigen durfte dann auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht fehlen, dem es mühelos gelang, sogar noch die hauseigenen Lobeshymnen zu übertreffen: Der MDR sei eine „Bastion der Pressefreiheit“ und „eine wichtige Stimme in unserer Demokratie und für unsere Demokratie“, so der Präsident. Was wohl Uwe Steimle dazu zu sagen hätte? Zudem sei der MDR, so Steinmeier, eine „eigene, unverwechselbare Stimme“ innerhalb der ARD. Dem Sender gelinge es, Nähe und Heimat für seine Zuschauer und Hörer herzustellen. Geschichten aus und über Ostdeutschland würden mit dem Wissen erzählt, was die Menschen in der Region bewege. Dieser Blickwinkel sei wichtig für das ganze Land und leiste einen Beitrag für die innere Einheit Deutschlands.

Realitätsverlust der Eliten

Steinmeier versäumte die Gelegenheit selbstverständlich auch nicht, ein flammendes Plädoyer für den gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunk abzugeben: „Wir brauchen auch in Zukunft starke öffentlich-rechtliche Sender, die ihrem Auftrag konsequent und auf hohem Niveau nachkommen können„, wozu natürlich auch eine „auskömmliche Finanzausstattung“ gehöre. „Guter Journalismus” brauche gute Rahmenbedingungen. Selten so gelacht! Steinmeier ließ sodann eine harte Verurteilung der Angriffe folgen, die auf Journalisten verübt würden und „im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht“ hätten – womit er natürlich nicht die Brandanschläge auf Reporterautos durch Antifa-Aktivisten meinte, sondern die eingebildeten oder tatsächlichen Bedrängungen von Mainstream-Journalisten bei Corona-Protesten.

Medien arbeiten hier in einem Umfeld, das leider allzu oft von Misstrauen bis hin zu Ablehnung und Hass ihnen gegenüber geprägt ist”, gab Steinmeier sich als Ober-Schwurbler der Nation, und angeblich seien MDR-Journalisten „davon besonders betroffen”. Die Begleitung der Corona-Demonstrationen sei „besonders gefährlich” gewesen. Dass gerade Steinmeier, in völliger Verkennung der Funktion seines Amtes, nach Kräften zur Polarisierung der Bevölkerung beigetragen hat, ist ihm wohl bis heute nicht bewusst – ebenso wenig wie die Tatsache, dass die Finanzausstattung des weltweit teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunks weit mehr als nur „auskömmlich“ ist. Steinmeiers Redebeitrag ist ein weiterer Ausweis der Selbstgefälligkeit und des Realitätsverlustes einer Elite, die nicht mehr erkennt, was um sie herum im Land vorgeht.

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Austrian Health Minister and Medical Profession Dispute Responsibility for Massive Covid “Vaccine” Deaths and Health Damage

Austrian Health Minister and Medical Profession Dispute Responsibility for Massive Covid “Vaccine” Deaths and Health Damage

Paul Craig Roberts

In Austria the massive harm done to human life and health done by the Covid “vaccines” has resulted in the Austrian Minister of Health shifting responsibility to doctors who betrayed their medical responsibility to inform patients of the risks of the vaccine.

Of course, had doctors done so, they would have been punished for “spreading misinformation.” It was the Austrian government that tried to mandate coercive vaccination of every Austrian.

In truth, the “Covid pandemic” was an exercise in massive disinformation by “health authorities,” aka marketing agents for Big Pharma, incompetent, mindless politicians, and a whore media that lied through its teeth and continues to do so.

Now that the Austrian Health Minister has shifted responsibility to medical doctors, how much longer can the utterly corrupt US “public health system” deny that there are massive “vaccine” injuries?

Here is the source. You can use Google to get a translation.
https://www.wochenblick.at/corona/haftungshammer-gesundheitsminister-bestaetigt-aerzte-bei-impfschaeden-verantwortlich/

The US death rate in the Covid year of 2020 was the same as in 2019. The death rate shot up after the vaccination campaign. US insurance companies have reported stunning rises following Covid vaccination. The CEO of health insurer OneAmerica said, “We are seeing, right now, the highest death rates we have seen in the history of this business – not just at OneAmerica,” the company’s CEO Scott Davison said during an online news conference this week. “The data is consistent across every player in that business.”

Big Pharma and its agents at NIH, CDC, and FDA, and the responsible politicians and presstitutes will try to control the narrative and conclude that the deaths are Covid deaths due to the waning effectiveness of the “vaccine.” Independent and honest scientists will point out that the deaths were vaccine-induced deaths. Every effort will be made to cover up the mass murder by accusing honest doctors of “spreading misinformation” and taking away their medical licensers for telling the truth.

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Mass Vaccination Created a Pandemic of the Vaccinated

Mass Vaccination Created a Pandemic of the Vaccinated

Covid for 100 Years

The Established Medical Rule is: You never ever mass vaccinate while there is circulating pathogen.  So why did Fauci mass vaccinate?

https://www.lewrockwell.com/2022/07/no_author/it-is-a-pandemic-of-the-vaccinated/ 

 

And the corrupt Biden Regime pays Pfizer 56% more to continue the injury and death causing mass vaccination

https://www.lewrockwell.com/2022/07/no_author/drug-cartel-biden-admin-agrees-to-pay-pfizer-56-more-for-their-covid-shots/ 

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West violated key NATO-Russia treaty – Lavrov

West violated key NATO-Russia treaty – Lavrov

So why does Lavrov have faith in any further agreements with the West?

Why does he want another worthless agreement with Ukraine?

https://www.rt.com/russia/558156-russia-nato-founding-act/ 

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Willy Wimmers und andere Leserbriefe zur Überwachung und Diffamierung kritischer Medien

Zum heute früh veröffentlichten Bericht – „Gegneranalyse“ – Das Bundesfamilienministerium finanziert ein Überwachungs- und Diffamierungsportal gegen kritische Medien – über das antidemokratische Treiben des Bundesfamilienministeriums und seiner grünen Vorfeldorganisation Zentrum Liberale Moderne haben sich schon einige Leserinnen und Leser, unter anderem der frühere Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Willy Wimmer (CDU), geäußert. Wir sind dankbar für die bekundete Solidarität und veröffentlichen die ersten Mails.

1. Leserbrief von Willy Wimmer

Die neue Bundesregierung langt zu. Konnte Willy Brandt noch in seiner ersten Regierungserklärung davon sprechen, „mehr Demokratie“ zu wagen und Deutschland zu einem Land und Volk der guten Nachbarschaft zu machen, geht die neue Bundesregierung davon aus, von den Grund- und Menschenrechten leere Hüllen übrig zu lassen. Meinungsfreiheit wird als regierungsstörend eingeordnet und damit so eingehegt, daß jeder besser das Schweigen vorzieht, statt den demokratischen Meinungsbildungsprozeß zu gestalten. Meinung zu haben und zu reden, wie eine der Schnabel gewachsen ist, das macht ein freies Land aus. Institutionalisierte und outgesourcste Meinungshäscher sind der Tod von Meinungsfreiheit in unserem Land. Das abartige Grundrechtsverständnis in Teilen unserer Regierung oder der Regierung als Ganzes hat Methode. Es wird seit Jahren in der NATO vorgemacht. Mit irrem Finanzaufwand wird alles darauf durch Sonderkommandos durchgeforstet, was der in Washington festgelegten offiziellen NATO-Politik zuwider sein könnte. So wird man zum Totengräber der Werte, die man zu schützen vorgibt. Wer diesem Blockwart-Verhalten die Hand reicht, macht damit klar, wes Geistes Kind er selbst ist. Die Nachdenkseiten gegen das übergriffige Verhalten zu verteidigen, das ist erste Bürgerpflicht. Wehret den totalitären Zensuranfängen. Willy Wimmer

2. Leserbrief

Liebes Nachdenkseiten-Team

Wieder einmal ist festzustellen, dass alternative Meinungen nicht gewünscht sind. Sie werden mit Aussagen, wie „Wie diese Untersuchung zeigt, handelt es sich bei den Nachdenkseiten um ein stark ideologisiertes, undifferenziert argumentierendes Medium, das radikale Widerständigkeit postuliert und als Scharnier für verschwörungstheoretisches Denken fungiert. Bei einzelnen Themen reiht man sich dabei bewusst in eine fundamentaloppositionelle Querfront ein.“ Diffamiert. Aber auch Attribute wie „Behauptung“ im Zusammenhang mit „problematisch“ und „verfangen“ dienen nicht dazu, eine offene Diskussion zu gewährleisten, sondern nur zur Diffamierung.

Ich werde hier und da – eigentlich halte ich es nicht für sinnvoll, sich mit diffamierenden Studien auseinandersetzen zu müssen – diese Studie verfolgen.

Im Grunde müssen wir uns als alternative Medien und Konsumenten der alternativen Medien vernetzen und gemeinsam diskutieren, wie wir dagegen angehen. Diese Art der Studien ist genauso sinnfrei, wie Studien der Pharmazeutischen Industrie zur Wirksamkeit ihrer Medikamente.

Ich hoffe, wir kommen in dieser Gesellschaft nochmal irgendwann zu einer zivilen Diskussion ohne Unterstellungen und Diffamierungen, doch allein, mir fehlt der Glaube.
 
Mit solidarischen Grüßen
Gunther Troost

3. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller, liebes NDS-Team,

so schmutzig und unwissenschaftlich diese “Analyse” über die NDS auch ist, ich sehe sie doch als Ritterschlag für die NDS. Sie kennen doch den Spruch, der fälschlicherweise stets Ghandi zugesprochen wird: “Erst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann hassen sie Dich, dann bekämpfen sie Dich. Und dann gewinnst Du!”

Mit diesem Pamphlet aus zwielichtigen Quellen steht es nun offiziell fest: die NDS sind wichtig genug, um nicht länger einfach nur ignoriert, belächelt und gehasst werden zu können, sie müssen bekämpft werden und sind somit nur noch eine Stufe vom Sieg entfernt.

Also heißt es für Sie alle: alles richtig gemacht, hoch die Gläser! :)

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Klein

4. Leserbrief

Liebe Nachdenkseiten-Macher,

abgesehen davon, dass dieses Projekt zweifellos keine besondere Reichweite erreichen wird (es sei denn, man richtet sich angesichts des dünnen Inhalts eine jährliche Wiedervorlage ein), so kann es kaum eine bessere Werbung für Alternativmedien geben – und dass es die NDS diesen vier MenschInnen besonders angetan haben, könnte ja geradezu als Ritterschlag verstanden werden, wenn denn die schlagende Vereinigung das entsprechende Format besäße.

Die Radikalität, die in der Anmaßung steckt, in einer wie auch immer definierten liberalen Demokratie die Deutungshoheit über die Identität derjenigen, die als “Gegner” anzusprechen sind, zu besitzen, spricht für sich.

Bestenfalls kann ein solches Projekt dazu führen, dass Widersprüche auf jeglichen Seiten durch Perspektivwechsel sichtbarer und einer kritischen Auseinandersetzung zugänglicher werden. Wer in seiner jeweiligen Blase abgeschottet verbleiben möchte, wird diesen Nutzen sicherlich nicht ziehen können, wer hingegen für Zweifel (noch) erreichbar ist, auch an den NDS, kann womöglich auch hier Denkanstöße gewinnen. Bislang fehlt da jedoch augenscheinlich die Substanz, aber Rom wurde schließlich auch nicht…

Bleiben Sie Ihrer konstruktiven “Gegnerschaft” treu, und Dank dafür!
Alexander von Stryk

5. Leserbrief

Hallo, liebes Nachdenkseitenteam,

ein wahrhaft unglaublicher Vorgang, der zeigt, wie es um unsere “Demokratie” bestellt ist 

Als Vergleich fällt mir dabei zB eine sog “Antifa” ein, die in meinem Stadtteil Aufkleber gegen Rassismus abreißt und mit eigenen Aufklebern überklebt, die vor rechten Umtrieben warnen. Der Grund dieses Widerspruchs ist offensichtlich, dass auf dem ursprünglichen Aufkleber explizit der Rassismus gegen Russland angesprochen wurde. Da in gewissen Kreisen eine Sympathie mit Russland eher rechten Kreisen zugeordnet wird, wird eine Kritik an antirussischem Rassismus wohl auch als “rechte Umtriebe” absichtlich fehlinterpretiert. Ich möchte die “Antifa” nicht pauschal kritisieren. Möglicherweise ist sie infiltriert und unterwandert. Teile jedenfalls haben ganz und gar keine linken oder antifaschistischen Einstellungen, im Gegenteil.

Die gleiche absichtliche Fehlinterpretation, wie im vorliegenden Fall (der NDS-Artikel, worauf ich mich beziehe) bzgl des Demokratie-Begriffs, finden wir auch an anderer Stelle, wenn zB Kritiker des Staates Israel in die Antisemitismus-Ecke geschoben werden. Das besonders Perfide dabei: sie unterstellen den Kritikern des Staates Israel eine Gleichsetzung eben jenes Staates mit dem Judentum. Dabei sind sie es selbst, die diese Gleichstellung vornehmen. Wie nennt man diese Form des absichtlichen Missverstehens?

Im besagt vorliegenden Fall findet eine ebenso absichtliche Falschinterpretation des Begriffs Demokratie statt. Da wird – ich sag mal – DIE PARTEI (früher hat so’ne Rolle der Allmacht die NSDAP eingenommen, heute neigen mindestens die Grünen dazu) mit dem Begriff Demokratie gleichgesetzt. Das ist natürlich absurder Blödsinn.

Das ist vll die perfideste Form der Manipulation, weil man versucht die Debatte moralisierend auf ein anderes Niveau zu bringen, wo es am Ende gar nicht mehr um das eigentliche Thema geht. “Wer uns nicht unterstützt, ist gegen die Demokratie”. Ein Irrwitz schlechthin, weil Demokratie ja eben genau das Gegenteil dieser Gleichschaltung ist.

Im TP-Forum stand ein passender Kommentar, wo speziell den Grünen (ich möchte die anderen aktuellen Akteure / Parteien nicht davon ausnehmen) gewisse stalinistische Züge vorgeworfen werden und dass genau so Gestalten wie ein gewisser Herr Ralf Fücks keinerlei Nebenmeinung akzeptieren.

Neben der Rufschädigung und wohl noch weiteren erwartbaren autoritären Fehlentwicklungen, kann und muss man so eine Diffamierung wohl als Auszeichnung betrachten, insbesondere dann, wenn man sieht mit wem Teile der Grünen sympathisieren: mit Mrs “mir sind 500tsd tote Kinder egal” Madeleine Albright.

Lasst Euch nicht unterkriegen. Diese Leute sind jämmerliche Missgestalten, die offenbar nicht viel Liebe im Leben abbekommen haben und / oder andere Defizite haben, die sie mit solch abstoßenden Charakterzügen nun offenbar zu kompensieren versuchen.

Wichtig: Ihr seid nicht die!!! SIE haben eine verquere Sicht und Wahrnehmung, nicht Ihr!!!

Viele liebe Grüße an die echten Demokraten in diesem Land

R.A.

6. Leserbrief

Liebes Nachdenkseiten-Team,

die Euch durch das BMSFS geförderte Projekt “Gegneranalyse” zuteil werdende Aufmerksamkeit ist auch aus meiner Sicht ein ungeheuerlicher Vorgang, den man sich so vor 10 Jahren nicht hätte vorstellen können. Dies zeigt aber auch, dass Eure Arbeit wahrgenommen und für das herrschende System als Bedrohung eingeschätzt wird. Wäre es nicht so makaber, könntet Ihr das Ganze durchaus als eine, wenn auch ungewollte und unbeabsichtigte Anerkennung Eurer Arbeit sehen. Presse- und Meinungsfreiheit sind inzwischen in diesem Land nur noch so lange ein hohes Gut, bis von der vorherrschenden systemkonformen Meinungs(-ideologie?) abgewichen wird.

Die Verkürzung der Schlagzahlen für solche Aktivitäten gegen die (tatsächlich) freien, alternativen Medien ist ein Indikator dafür, wohin diese Gesellschaft driftet und damit bestätigt sich die These, dass sich Geschichte wiederholt. Die Hemmschwellen sinken in immer schneller werdendem Takt. Wenn man dem gegenüber verfolgt, was unsere sogenannten, gebühren- und werbefinanzierten Qualitätsmedien so jeden Tag für Unsinn von sich geben und damit versuchen, die öffentliche Meinung nach ihrem Gusto zu lenken, kann einem als reflektierter Mensch in Deutschland nur noch Angst und Bange werden.

Lasst Euch durch solche Diffamierungen nicht den Mut nehmen und macht weiter so. Wir brauchen Euch.

Beste Grüße
Michael Hahn

Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

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Junge Frauen aus Şengal setzen auf Kollektivität und Selbstverteidigung

Junge Frauen aus Şengal haben am Donnerstag den Verband YJCŞ (Yekitiya Jinên Ciwan a Şengalê) gegründet. Bei dem Gründungskongress in den Räumlichkeiten des Volksrats von Şengal wurde über die politische und gesellschaftliche Ausgangslage und insbesondere die Situation junger Frauen diskutiert. Auf der letzten Sitzung der Versammlung legten die Teilnehmerinnen die Grundsätze des Verbands fest und wählten einen aus 13 Frauen bestehenden Rat. Dieser Rat wird aus seinen Mitgliedern ein dreiköpfiges Koordinationsgremium wählen.

Zu den grundsätzlichen Zielen des Verbands gehören die Organisierung einer ethischen und politischen Gesellschaft und die Lösung von Problemen junger Frauen. Das System der YJCŞ basiert auf Kollektivität und Selbstverteidigung, dafür soll eine solidarische Zusammenarbeit mit der Frauenbewegung und anderen Institutionen in Şengal stattfinden. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist eine auf Freiheit und Demokratie ausgerichtete Einstellung, aufgenommen werden Mädchen und Frauen im Alter zwischen 14 und 30 Jahren. Innerhalb des Verbands sollen Komitees für Bildung, Selbstverteidigung, Medien, Ökonomie, Kultur, Sport und Gesundheit gegründet werden.

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https://anfdeutsch.com/frauen/verband-junger-frauen-in-Sengal-gegrundet-32887

 

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„Ich werde im Gefängnis sterben“

Makbule Özer (80) und ihr Ehemann Hadi befinden sich seit dem 10. Mai 2022 wegen „Unterstützung einer Terrororganisation“, gemeint ist die PKK, in Haft. Die Polizei hatte am 24. Juli 2018 das Haus des Familie in Wan (tr. Van) gestürmt und behauptet, es würde sich ein PKK-Mitglied dort verstecken. Alle Familienmitglieder wurden bei der Razzia festgenommen. Gegen Makbule und Hadi Özer wurde ein Verfahren wegen vermeintlicher Terrorunterstützung eingeleitet. Der Prozess endete mit ihrer Verurteilung zu zwei Jahren und einem Monat Freiheitsstrafe. Zur Vollstreckung des Urteils wurden sie im Hochsicherheitsgefängnis Van inhaftiert.

Gegenüber Bianet äußerte sich Rechtsanwältin Dilan Kunt Ayan über die Situation des Ehepaars. Kunt erklärte, dass es keine konkreten oder eindeutigen Beweise für den Tatbestand der „Unterstützung“ gebe. Zu der den beiden vorgeworfenen Straftat stellte Kunt fest, dass Makbule Özer Heilpflegerin gewesen sei. „Da Frau Özer sich in diesem Bereich engagiert hat, kennen die Menschen in der Region sie. Bei dem in der Akte zitierten Vorfall soll eine Person zu ihrem Haus gekommen sein, bei der es sich angeblich um ein Mitglied einer Organisation handelte. Dieser Mensch sei wegen eines Problems mit seinem Bauch zu ihr gekommen. Frau Özer sagte ihm, er solle ein Bad nehmen, dann könne sie ihn behandeln. Als die Person im Bad war, wurde das Haus gestürmt.“

Makbule und Hadi Özer befinden sich seit dem 10. Mai in Haft

Antrag auf Aussetzung der Strafe abgewiesen

Das sei der einzige „Beweis“, der dem Gericht vorgelegt wurde. Rechtsanwältin Kunt führt an: „Wir haben auch Zeugen, die aussagen, dass das Ehepaar Özer nichts mit dieser Person zu tun hat. Der Festgenommene hat das auch gesagt. Er sagte, dass er wegen seiner Bauchprobleme in diesem Haus war. Aber trotzdem wurden sie verurteilt und verhaftet. Da Hadi und Makbule Özer krank und alt sind, erklärten wir, sie seien nicht in der Lage, im Gefängnis zu bleiben. Deshalb haben wir einen Antrag auf Aufschub der Strafe oder Hausarrest gestellt. Aber das Vollstreckungsgericht hat unseren Antrag abgelehnt.“

Trotz Krankheit und Behinderung „haftfähig“

Makbule Özer verfügt über ein Gutachten, das eine Schwerbehinderung von 52 Prozent bescheinigt. Ihre Verteidigerin erklärt: „Makbule Özer wurde an das Gerichtsmedizinische Institut überwiesen. Dort wurde ihre angebliche Haftfähigkeit festgestellt. Einer Person, die im Rollstuhl zur Visite kommt, wird gesagt, dass sie im Gefängnis bleiben kann. Wir werden nun einen Antrag beim Verfassungsgericht stellen.“ Das Gerichtsmedizinische Institut ist für seine politischen Entscheidungen berüchtigt und mittlerweile für den Tod vieler kranker Gefangener in Haft verantwortlich.

Ihr Zustand verschlechtert sich zusehends“

Rechtsanwältin Kunt sagt, der Zustand von Makbule Özer verschlechtere sich zunehmend. Sie müsse so schnell wie möglich freigelassen werden: „Makbule Özer hat gesagt: ‚Ich werde hier sterben.' Sie denkt an den Tod. Außerdem hat sie Asthma und kann nur schwer atmen. Obwohl sie Diätnahrung erhält, sind die Haftbedingungen für sie nicht geeignet. Wir können deshalb beobachten, wie sich ihr Zustand Schritt für Schritt verschlechtert.“

https://anfdeutsch.com/kurdistan/80-jahriges-ehepaar-wegen-pkk-unterstutzung-verhaftet-32084 https://anfdeutsch.com/menschenrechte/keine-gnade-fur-80-jahrige-terroristin-32134

 

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Greetings on opening of 2022 Cities of Labour Glory Forum

PRESIDENT OF RUSSIA - 1. Juli 2022 - 14:00

Vladimir Putin sent his greetings to the participants, organisers and guests of the 2022 Cities of Labour Glory National Forum.

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Das Gesundheitssytem muss selbst erstmal gesund werden!

Die herrschende Krankheitspolitik. Sogar für den noch größeren Arbeitsaufwand wegen der Pandemie haben die Bundesregierungen, die Betreiber und Eigentümer von Krankenhäusern und Pflegeheimen keine Verbesserungen zugestanden. Ob die Bundesregierungen von CDU oder SPD, von Merkel oder Scholz geführt werden: Deren Gesundheits- beziehungsweise besser: deren Krankheits-Politik schließt viele Krankheiten aus und verursacht enorme gesundheitliche Schäden, im Gesundheitssystem selbst, in den Unternehmen, in der ganzen Bevölkerung. Von Werner Rügemer.

  1. Tod und Mangelernährung im Krankenhaus

    Sogar die Gesundheit der Patienten selbst ist der von der Agenda 2010 (Schröder/SPD und Fischer/Grüne) eingeleiteten „Gesundheits“politik nicht unbedingt der oberste Wert. Die am Gewinn orientierte Fallpauschale begünstigt teure und zudem möglichst kurze Behandlungen. Folge: Die blutige Entlassung. Dabei wird aus Kostengründen die Hygiene in den Krankenhäusern vernachlässigt. Das Robert Koch-Institut schätzt, dass in deutschen Krankenhäusern jährlich 400.000 bis 600.000 Patienten mit multiresistenten Keimen infiziert werden. Dadurch sterben pro Jahr (vor Corona) etwa „10.000 bis 20.000“ Patienten. So genau will die „Gesundheits“behörde das nicht wissen, deshalb diese breite Schätzung. Immerhin wurde die frühere Schätzung von „10.000 bis 15.000“ Todesfällen nach oben korrigiert.[1] Das RKI dokumentiert das, mitleidlos, mal so nebenbei. Keinen „Gesundheits“minister oder Chef-Virologen rührt das.

    Zum kaputtgesparten Bereich gehört das Essen für die Patienten und Pflegeheimbewohner. Das Catering ist meist ausgelagert in Billigfirmen: Die sparen nicht nur an den Löhnen und Arbeitsbedingungen, sondern auch am Essen. Bis auf 2,50 Euro pro Tag wird heruntergespart. Die Mangelernährung verschlechtert zudem vielfach die Gesundungsaussichten, vor allem bei Menschen, denen Verwandte und Freunde kein zusätzliches gesundes Essen bringen.[2]

  2. Gesundheitsgefährdung der Beschäftigten im Gesundheitsbereich

    Auch die Gesundheit der Beschäftigten in den Krankenhäusern und Pflegeheimen kein Leitwert in der herrschenden Gesundheitspolitik. Erkrankungen der Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur und der Lunge, Infektionen, Erschöpfungszustände, psychische Erkrankungen: Pflegekräfte haben im Vergleich die meisten Krankheits- und Fehltage. Dies betrifft neben den regulär Beschäftigten vor allem die immer mehr prekär ausgelagerten Niedrigstlöhner, und eben auch diejenigen, deren Tätigkeit hygienisch relevant ist, etwa die Putzkräfte, die Caterer und die innerhäusigen Bettenschieber.

  3. Berufskrankheiten – gibt’s die überhaupt noch?

    Eigentlich ist es doch bekannt: Die berufliche Tätigkeit verursacht typische Krankheiten, Berufskrankheiten. In Deutschland sind 80 Berufskrankheiten registriert. Es beginnt bei knapp 100 tödlichen Abstürzen am Bau pro Jahr (es werden aber nur die gesetzlich Versicherten erfasst), die nicht weniger werden und geht bis in langfristige Depressionen bei Büroarbeit, die auch nicht weniger werden, sondern mehr. Berufskrankheiten nehmen seit vielen Jahren zu, wegen verstärkter Arbeitshetze, wegen Überlastung, wegen Nacht- und Wochenendarbeit, wegen Schichtarbeit und wechselnden Schichten, wegen zu kurzem und schlechtem Schlaf – und auch wegen Arbeitslosigkeit.

    Aber die Bearbeitung der Berufskrankheiten ist in der Hand der Berufsgenossenschaften.Und die werden allein von den Unternehmern finanziert. Sie lehnen möglichst viele Anträge auf die Anerkennung von Berufskrankheiten ab, mithilfe hochbezahlter Gutachter.

    Und gleichzeitig haben die Bundesregierungen die Aufsicht über die Berufskrankheiten und die Berufsgenossenschaften immer mehr bis zur Untätigkeit vernachlässigt. Die Bundesländer haben die Gewerbeaufsicht ebenfalls immer weiter eingeschränkt: Gefahren am Arbeitsplatz? Wenn alle 20 Jahre einmal jemand von der Aufsicht mit Voranmeldung vorbeischaut – das war es dann. Besonders aktiv dabei waren übrigens die beiden Arbeitsminister Ursula von der Leyen und Olaf Scholz, beide unter der christlich-„marktkonformen“ Bundeskanzlerin Angela Merkel.[3]

    Als in der Pandemie zum Beispiel 1.500 Fleischzerleger allein im Tönnies-Schlachtbetrieb Rheda-Wiedenbrück mit Corona infiziert waren, plötzlich und wie aus heiterem Himmel – da blitzte kurz das Problem auf. Aber für Gesundheitsminister und Regierungs-Virologen war das kein Thema, alles wieder vergessen. So werden übrigens Milliardenbeträge den allgemeinen Krankenkassen aufgelastet, die von den Berufsgenossenschaften und den Unternehmern getragen werden müssten.

  4. 4. Übergewicht in Europa hat epidemische Ausmaße

    Die WHO hat festgestellt: In wurde Übergewicht/Fettleibigkeit eine Epidemie. In den letzten 30 Jahren nahm das stetig zu, beginnend schon im Kindesalter. Und Übergewicht ist Mitverursacher von erhöhten Todesfällen wegen Krebs, Diabetes, Fettleber. 13 % der gegenwärtig 1,2 Millionen Todesfälle in Europa werden dadurch verursacht. Und Übergewichtige waren bei Corona besonders anfällig. Haben sich darum ein deutscher Gesundheitsminister, das RKI oder die EU-Kommission je gekümmert?

    Ursache sind die von der herrschenden „Gesundheits“politik nicht beanstandete industrielle Billig-Massennahrungsmittel und -Getränke, mit zuviel Zucker bzw. Fett und Salz und sonstigen chemischen Zusätzen und Geschmacksverstärkern, die aber mit Duldung der Gesundheitsbehörden nicht wirksam ausgewiesen werden. Ursachen sind auch stundenlanges Sitzen beim Videospielen und digital vermittelte Billigessens-Lieferungen. Die EU und die deutschen Regierungen lehnen alle von der WHO vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen ab.[4]

  5. 5. Beschäftigte und Patienten krank – Investoren gesund

    Ein besonders aktiver Krankheitspolitiker ist seit zwei Jahrzehnten übrigens Karl Lauterbach. Das langjährige CDU-Mitglied hat mithilfe der Konrad-Adenauer-Stiftung an der privaten Elite-Universität Harvard in den USA seinen Doktortitel gemacht. Dabei hat er die dort vorherrschende Gesundheits-Ökonomie der USA in sich aufgesogen, also die Ökonomie des teuersten und asozialsten Gesundheitssystems weltweit.[5]

    Diese Gewinn-Ökonomie ist nur für die privaten Investoren gesund – für Patienten und Beschäftigte, Kinder und Rentner ist sie ungesund bis tödlich. Diese Gewinn-Ökonomie hat Lauterbach aus den USA nach Deutschland importiert. Er wurde sofort zur Agenda 2010 der SPD/Grünen-Bundesregierung herangezogen, trat in die SPD ein. Er betrieb als Regierungsberater die Fallpauschale und die Privatisierung der Krankenhäuser. Und auch für die Privatisierung der Renten setzte er sich ein – die Riester-Rente wollte er sogar zur Pflicht machen.

    Im Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Gießen-Marburg betrieb er dessen Privatisierung, die einzige Privatisierung eines Uniklinikums, mit Personalabbau und Auslagerung zu Billigfirmen, mit katastrophalen Folgen, aber zugunsten des privaten Eigentümers, der privaten Kette Rhön-Klinikum, jetzt Asklepios.

    Mit der Bertelsmann-Stiftung tritt er für die Schließung möglichst vieler Kliniken ein. Und der Aufkauf nicht nur von Pflegeheimen, sondern auch von Arztpraxen und mobilen Pflegediensten durch private Investoren läuft jetzt auf Hochtouren, unter der schützenden Hand und dem komplizenhaften Schweigen des Gesundheitsministers.

    Mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen, bessere Hygiene und gesundes Essen in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Aufsicht über die Gefahren am Arbeitsplatz, öffentlich und politisch verantwortete Gesundheitsfürsorge – nicht mit Lauterbach, seit zwei Jahrzehnten.

  6. 6. Unter- und Nicht-Versorgung von Krankheiten

    Mit der Fallpauschale und der Privatisierung von Krankenhäusern und Renten war und ist – auch in Gestalt von Lauterbach – ebenso die „Reform“ der Krankenversicherung verbunden. Vorbild USA: Die Beiträge der Beschäftigten zur Krankenversicherung bleiben hoch, aber die Leistungen nehmen ab.

    Den Versicherten werden mehr „Eigenleistungen“ aufgedrückt: Zuzahlungen zu Medikamenten, Zuzahlungen zu Vorsorgeuntersuchungen und Vorberatungen, Zuzahlungen zu Behandlungen etwa bei Zahnersatz, Brillen und Operationen, Zuzahlungen für jeden Tag im Krankenhaus. Das führt auch schon bei „Normal“verdienern und Rentnern, bei kinderreichen Familien, bei prekär und migrantisch Beschäftigten, bei Leiharbeitern, nicht zuletzt bei Arbeitslosen dazu: Viele Krankheiten werden gar nicht erkannt, nicht diagnostiziert, nicht behandelt.

    Viele Kranke kommen nie in ein Krankenhaus, im reichen Deutschland. Du bist arm, du brauchst nicht alle Zähne, du kannst früher sterben.

  7. 7. „Gesundheitsstadt Berlin“

    Im Auftrag des SPD-geführten Berliner Senats leitete Lauterbach die Kommission „Gesundheitsstadt Berlin 2030“. Das ist eine verschärfte Version der Agenda 2010 für den Gesundheitsbereich.

    Ergebnis der Kommission im Jahre 2019: Das größte deutsche Klinikum, die Charité, soll mit dem kommunalen Krankenhaus- und Pflegekonzern Vivantes zusammengelegt werden. Die Charité ist zwar äußerlich noch in öffentlicher Hand, aber innerlich so durchprivatisiert wie kein anderes Klinikum: Über ein Dutzend ausgelagerte Billiglohnfirmen auf der einen Seite (Charité Facility Management, CFM), auf der anderen Seite das nach Harvard-Vorbild gegründete Berlin Institute of Health, finanziert vom Multimilliardärs-Clan Quandt (BMW-Hauptaktionäre) und der Stiftung des Digital-Multimilliardärs William Gates.

    In die Holding der „Gesundheitsstadt Berlin“ sollen aber nach Lauterbach & Co. auch alle weiteren Einrichtungen in Berlin eingegliedert werden, die irgendetwas mit Gesundheit zu tun haben: Max-Planck-Institute, Rotes Kreuz, Deutsches Herzzentrum, das Unfallkrankenhaus der Berufsgenossenschaften, 14 private Krankenhäuser. Dabei soll die Charité mit Virologie- und anderer Forschung zur Weltspitze mit Harvard aufschließen, während unten bei Vivantes die unsichtbare und ungesunde Alltagsarbeit verrichtet wird.

    Und natürlich soll, so Lauterbach & Co., mithilfe der Digitalisierung noch mehr Personal als bisher eingespart werden, mit schnellen ausgelagerten Ambulanzdiensten, mit digitaler Transformation und digital health: Dazu gehören auch mitfühlend plappernde Roboter, und die Patienten bekommen Apps zum Selbstmanagement. Und die aus außereuropäischen Drittstaaten angeworbenen Billig- und Willigpfleger brauchen kein Deutsch zu lernen: Sie halten ihren kranken und alten „Kunden“ das Smartphone hin: Dann übersetzt die Software mit Künstlicher Intelligenz den indischen und vietnamesischen Pflegern die nötigen Handgriffe in ihrer Sprache auf dem Smartphone-Bildschirm, mit Fotos unterstützt. Können Menschen so an Körper und Seele gesund werden?

Bilanz: Wir müssen gesamtheitlich herangehen

Es geht uns also um die Beschäftigten in Krankenhäusern und Pflegeheimen, um die Patienten und Gepflegten, aber eben auch um die gesundheitsrelevanten Bedingungen in der gesamten vielgestaltigen Arbeitswelt, darin auch um die Gesundheitsbedingungen der prekär und migrantisch Beschäftigten und auch der Arbeitslosen, um die gesundheitsschädliche chemische Billignahrung.

Die vorherrschende Gesundheitspolitik, verkörpert im zuständigen Minister Lauterbach, macht die privaten Investoren gesund, aber macht die Mehrheit der Bevölkerung in vielfältiger Weise krank. Und das wird mit der gegenwärtigen Sanktions-, Energie- und Aufrüstungspolitik noch gefährlicher.

Das müssen wir zusammensehen und neue Bündnisse für eine allgemeine Gesundheitspolitik bilden. Deshalb: Alle Gewerkschaften müssen ran, Betriebsräte, und Ärzte, und medizinische Wissenschaftler, Frauengruppen, Patientenorganisationen, Wohlfahrtsverbände, und alle demokratischen Kräfte. So können wir Potentiale für Widerstand und Alternativen erschließen, für eine umfassende Gesundheitspolitik, denn Gesundheit ist ein Menschenrecht.

Und zu dessen Durchsetzung gehört erstmal ein einfaches Mittel: Mehr Personal von den Kindergärten über Schulen bis in die Krankenhäuser und Pflegeheime, und eben sehr viel mehr Personal, und mit flächendeckenden Tarifverträgen und mit kaufkraftwertigen Einkommen!

Auf diesem unserem Gebiet, hier besonders spielt sich die entscheidende „Zeitenwende“ ab! Dass die abhängig Beschäftigten sich wehren, mehr als bisher. Und die „Zeitenwende“ spielt nicht dort, wo unsere Regierungen und Rüstungs- und Öl- und Fracking-Konzerne noch mehr Tod und Zerstörung anrichten, auch hier im eigenen Haus.

Titelbild: ssguy/shutterstock.com

[«1] RKI: Neue Schätzung zur Krankheitslast durch Krankenhaus-Infektionen, RKI-Pressemitteilung 15.11.2019

[«2] Schlechte Kost, verdi publik 2/2022

[«3] Werner Rügemer: Imperium EU – ArbeitsUnrecht, Krise, neue Gegenwehr, Köln 2020, S. 210Ff, Kapitel „Deutschland: Führender ArbeitsUnrechts-Staat“

[«4] WHO warns of worsening obesity ‘epidemic’ in Europe, news.un.org/en/story/2022/05/1117402

[«5] Werner Rügemer: Der Harvard-Influenzer, Soziale Politik & Demokratie 2. Mai 2022, Seite 11

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Supreme Court's Attack on Regulatory State Means Senate Filibuster Must Go

For the Supreme Court to give itself the authority to say whether Congress intended to delegate this much regulatory authority to the EPA is a truly radical act—more radical than any Supreme Court in modern history.
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Neuer Wirbel um Harbarth: Dieser Verfassungsgerichtspräsident ist eine Schande für Deutschland

Stephan Harbarth (CDU), Präsident des Bundesverfassungsgericht (Foto:Imago)

Stefan Harbarth, von Angela Merkel 2018 installierter Präsident des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), sieht sich ganz ungeachtet der erheblichen Fragwürdigkeit seiner umstrittenen Corona-Urteile und seiner Amtsführung insgesamt, zunehmend mit verfänglichen Fragen zu seinem Lebenslauf konfrontiert: Merkwürdigerweise weigert Harbarth sich beharrlich, die Namen der beiden externen Gutachter zu nennen, von denen sich die Universität Heidelberg vor seiner Ernennung zum Honorarprofessor, wie formal vorgeschrieben, die angebliche wissenschaftliche Eignung Harbarths hatte bestätigen lassen. Bereits im Februar hatte das Verwaltungsgericht Karlsruhe geurteilt, dass die Universität die Identität der Gutachter veröffentlichen muss. Dies hatte sie seit 2019 abgelehnt – und sogar noch Berufung gegen das Urteil angekündigt, weshalb die Nennung nach wie vor nicht erfolgt ist. Dabei drängt sich natürlich die Frage auf, was am Bekanntwerden der Namen zweier Gutachter dermaßen verfänglich sein könnte, dass sowohl Harbarth als auch die Universität, die ihm eine Professur übertragen hat, sich mit solcher Vehemenz dagegen sperren? Ob der Rechtsstreit weitergeht, wird der Verwaltungsgerichtshof in der zweiten Jahreshälfte entscheiden.

Erst Mitte Juni unterlag Harbarth wiederum vor dem Karlsruher Verwaltungsgericht, nachdem das BVerfG sich geweigert hatte, Fragen der „Bild”-Journalistin Lydia Rosenfelder zum gemeinsamen Abendessen der Verfassungsrichter mit der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesministern am 30. Juni 2021 zu beantworten. Die Karlsruher Verwaltungsrichter urteilten, dass dies unzulässig gewesen sei, zumal Rosenbergs Fragen konkret im Zusammenhang mit der auf Harbarths Betreiben hin veränderten Agenda des Abends gestanden hatten. Dieser hatte das Thema „Entscheidung unter Unsicherheiten“ aufgenommen, was sich angesichts der Corona-Beschränkungen der Regierung wohl geradezu aufdrängte. Allerdings waren zum damaligen Zeitpunkt auch mehrere hundert Verfahren gegen eben diese Corona-Beschränkungen anhängig. Bei den Gesprächen sei es darum gegangen, „einander die jeweilige institutionelle Perspektive verständlicher zu machen„, heißt es in den Akten des Bundesjustizministeriums. Das BVerfG werde konkrete Äußerungen meiden, „um auch nur den Anschein zu vermeiden, hier werde mit der Bundesregierung unter Ausschluss der übrigen Verfahrensbeteiligten ‚gekungelt‘„. Obwohl es selbst im Kanzleramt, angesichts der laufenden Verfahren, Vorbehalte gegen die Thematik gab, hielt man daran fest. Die Verfassungsrichterin Suanne Baer und die damalige Justizministerin Christine Lambrecht hielten an besagtem Abend Referate.

Mauer- und Salamitaktik

Nachdem all dies bekannt geworden war, stellten die Beschwerdeführer der Verfassungsbeschwerde gegen die „Bundesnotbremse” unverzüglich Befangenheitsanträge gegen Harbarth und Baer, die im Oktober 2021 vom BVerfG – welche Überraschung – abgewiesen wurden. Ab dem 22. Oktober 2021 begann Rosenfelder dann für „Bild„, eine Serie von Fragen zu Baers Vortrag und Harbarths Umplanung des Abends an Harbarth und das Gericht zu stellen. Diese reagierten darauf mit einer verdächtigen Hinhaltetaktik und weigerten sich in verklausulierter Form, auf diese und weitere Fragen einzugehen – unter anderem auch auf zu der hochnotpeinlichen Enthüllung, dass sich ein Dankesbrief Harbarths an Merkel in den Akten des Kanzleramts, nicht aber in denen des BVerfG gefunden hatte.

Nachdem sich diese Mauertaktik über Monate hingezogen hatte, beantragte Rosenfelder dann Anfang des Jahres beim VG Karlsruhe den Erlass einer einstweiligen Anordnung zur Beantwortung der Fragen. Erst daraufhin wurde man beim BVerfG etwas kooperativer und gab Harbarths Dankschreiben an Merkel heraus – das angeblich „falsch einsortiert” worden war. Letztlich urteilte das Verwaltungsgericht, dass Rosenfelders Fragen hätten beantwortet werden müssen, wobei das BVerfG nun auch zwei Drittel der Verfahrenskosten tragen muss. Der Rechtsanwalt und Jura-Professor Niko Härting, der – wie viele Juristen dieses Landes – über die Amtsführung Harbarths wohl beinahe vom Glauben an den Rechtsstaat abgefallen ist – erklärte dazu: „Ein Verwaltungsgericht, das dem höchsten deutschen Gericht bescheinigt, es mit den Rechten der Presse nicht so genau zu nehmen. Ein einmaliger Vorgang!

Bananenrepublikanische Vorgänge

Nicht weniger fragwürdig ist auch die kürzlich mit zweijähriger Verzögerung erfolgte Rüge Merkels durch das BVerfG für ihre von Südafrika aus ergangene, ebenso antidemokratische wie verfassungswidrige Forderung, die völlig gesetzeskonforme und korrekte Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich im Februar 2020 zum Thüringer Ministerpräsidenten mit den Stimmen der AfD sei „unverzeihlich“ und habe daher unverzüglich „rückgängig gemacht” zu werden. Dieses Urteil, an dem Harbarth selbst ressortbedingt nicht beteiligt war, hätte damals sofort ergehen müssen; da Merkels Forderung jedoch von der Internetpräsenz der Bundesregierung gelöscht worden war, sah das Gericht die Eilbedürftigkeit als nicht mehr gegeben. Diese Löschung von der Webseite erfolgte allerdings offenbar auf einen Hinweises aus dem BVerfG ans Kanzleramt hin.

Angesichts solcher bananenrepublikanischer Vorgänge sollten deutsche Regierungen den Mund deutlich weniger voll nehmen, wenn man die angeblich mangelnde Gewaltenteilung in Polen oder Ungarn lauthals kritisiert. Fakt ist: Der ehemalige CDU/CSU-Fraktionsvize Harbarth arbeitet jedenfalls völlig nach Wunsch und zuverlässig im Regierungssinne – auch wenn er dem Ansehen des deutschen Rechtsstaats damit einen veritablen Bärendienst erweist. Bestenfalls steht dieser 08/15-Jurist, der einst als CDU-Abgeordneter mit die höchsten Nebeneinkünfte in seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt anmeldete, für das neue deutsche Mittelmaß politischer Apparatschiks ohne Rückgrat, ohne Führungscharakter und ohne Gespür dafür, was sich in seiner Position gehört und was nicht.  Man darf gespannt sein, ob die möglicherweise dubiosen Begleitumstände von Harbarths Ernennung zum Honorarprofessor jemals ans Licht kommen werden – und ob sie Auswirkungen auf seinen Verbleib im höchsten deutschen Richteramt haben werden.

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