«Mit Brigitte Bardot verschied eine starke und unabhängige Frau, die es nicht nötig hatte, sich dem Zeitgeist unterzuordnen oder sich gar – wie leider viele deutsche Prominente – zur Systemnutte machen zu lassen, und die solches auch in der Not nicht getan hätte. Die einfach zu sich stand und standhaft war. Ein schönes Zitat von ihr als Abschluss: ‹Früher habe ich mit meinem Hintern schockiert, jetzt schockiere ich mit meinen Büchern (Meinungen). Das ist das Gleiche!›» (– Nachruf der Seite https://publikum.net/).
Externe Ticker
Das andere Wort zum Jahreswechsel: «Siehe, ich mache alles neu!»
Diesem Wort aus Offb 21,5 gehen die Verse 3 bis 4 voraus:
- Gott selber «wohnt» unter den Menschen.
- Die «Völker» unterstehen ihm; Plural, nicht nur ein einzelnes.
- Tränen wird er «abwischen».
- Den Tod gibt es nicht länger.
- «Leid, Geschrei, Schmerz» waren einmal.
Unvorstellbar. Fast wie ein Utopie. Und es ist doch keine. Denn hier projiziert nicht einer seine Sehnsucht auf Sankt-Nimmerlein, wie es säkulare oder nur gefühlige «Seher» tun. Hier redet einer von bereits Geschautem.
Unvorstellbar, trotzdem. Man kann es sich nur gesagt sein lassen. Das geht dann, wenn ich mich in den Duktus jener Worte einklinke, mich ihnen ausbreite.
Womit wir geradewegs bei dem Papierengel gelandet sind. Den Seiten eines alten Gesangbuchs hat hier jemand Flügel verliehen. Warum sollte es auch vergilben oder für 1 Franken in der «Brocki» oder auf dem Flohmarkt landen?
Alles ist deswegen nicht neu. Die Blätter stehen «nur» in neuen Diensten. Ihren alten hatten sie getan; ein ganz neuer wird ihnen zugewiesen, in gewissem Sinne auch zugetraut. "Doch, dafür taugen sie. Und grad weil sie eigentlich alt sind, geben sie noch viel mehr her."
Dem Wort «Siehe, ich mache alles neu» geht ja auch ein anderes voraus: Jener Jubel des Paulus «Das Alte ist vergangen; siehe, Neues ist geworden» (2. Kor 5,17).
Neues − noch nicht ganz, noch nicht alles. Geht «hierzulande» nicht. Aber doch Neues, und zwar schon mal ganz Ähnliches wie das spätere Ganze:
- Gottes Geist lebt in und unter den Menschen, die das wollen.
- Aus allen Völkern kommen die Christusgläubigen des Neuen Gottesvolkes.
- Unser Trost ist bereits ein überzeitlicher.
- Den Tod gilt es nicht länger zu fürchten.
- «Leid, Geschrei, Schmerz» finden ihre neue Richtung hin zum Gekreuzigten.
Die ganze Erneuerung ist nicht mehr ganz unvorstellbar; Ende 2026 vielleicht noch ein bißchen weniger. − Gott segne Sie mit diesem Jahreswort!
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Wort zum Sonntag vom 28. Dezember 2025: Ganz langsam weiter
Lothar Mack war als Gemeindepfarrer und bei verschiedenen Hilfswerken und Redaktionen tätig. Sein kritischer Blick auf Kirche und Zeitgeschehen hat ihn in die Selbständigkeit geführt. Er sammelt und ermutigt Gleichgesinnte über Artikel und Begegnungen und ruft in Gottesdiensten und an Kundgebungen zu eigenständigem gläubigem Denken auf. Sein Telegram-Kanal lautet StimmeundWort.
The New York Times: How the Assad regime covered up its crimes
New York, Dec. 31 (SANA) A year after the collapse of ousted regime, tens of thousands of Syrian families are still searching for answers about the fate of more than 100,000 people who disappeared into the country’s security prisons during nearly 14 years of war.
Documents and Testimonies Reveal a Systematic Cover-Up
Over the past year, reporters reviewed thousands of pages of internal government documents, including memos labeled “top secret” exchanged among senior security officials. More than 50 former officials were interviewed, including interrogators, prison guards, forensic doctors, political figures, and workers involved in mass burials under the ousted regime.
Together, the documents and testimonies reveal how the ousted Assad and senior officials, particularly in the final years of the war, worked to conceal evidence of torture and deaths in detention. In the process, they erased or obscured the very information families hoped would reveal the fate of the missing.
From Denial to Erasure
As evidence of abuse mounted over the years, the deposed regime’s strategy evolved. Initially, it publicly denied allegations of torture and deaths in custody. But as international pressure intensified, denial gave way to systematic manipulation and destruction of records that could later be used for accountability.
The first major breach of secrecy came in 2014, when a Syrian military police photographer known by the code name “Caesar” smuggled out thousands of images showing more than 6,000 bodies from security facilities.
Orders to Obscure the Identities of the Dead
By 2018, the deposed regime concluded that denial alone was no longer sufficient. Documents reviewed show that security agencies were instructed to limit the traceability of detainees who died in custody.
In 2019, several agencies altered how deaths were documented. Some stopped sending identifying information with bodies transferred to military hospital morgues. Branch 248, according to two interrogators, removed its branch number entirely. The Palestine Branch went further, omitting both branch identifiers and prisoner numbers, according to interrogators and a hospital worker.
Fabricated Confessions and Backdated Files
For detainees who had died in earlier years, the deposed regime sought to retroactively justify the deaths. Ousted senior figures ordered security branches to fabricate confession statements for deceased prisoners and backdate them, according to two people familiar with the directive. Some of the falsified confessions alleged links to international terrorist organizations.
Concealing Mass Graves
The ousted regime also worked to hide physical evidence of mass deaths. Satellite imagery had revealed a mass grave near Qutayfa, north of Damascus. Beginning in 2019, the deposed regime ordered the transfer of bodies from that site to a new, secret burial location in the desert outside the capital, according to documents and interviews.
Families Left with Silence
For families of the missing, the outcome is a bitter reality. The records that once promised answers were deliberately stripped of the details that could have revealed the truth.
Efforts for Justice
On May 17 of last year, President Ahmad al-Sharaa issued two decrees establishing the National Commission for the Missing, tasked with uncovering the fate of thousands of forcibly disappeared persons, and the National Commission for Transitional Justice, concerned with revealing the truth, holding those responsible accountable, and providing reparations.
Dies ist die tägliche Realität, welche in vielen Klimadebatten ignoriert wird
Für Milliarden von Menschen in den verschmutzten und weniger entwickelten Teilen der Welt könnte ein Neuanfang bedeuten, dass sie eines Tages aufwachen und einfach nur saubere Luft atmen können; einen Morgen, an dem sie auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr über Müllberge auf den Straßen steigen müssen und das Wasser für ihre Familie aus einem Fluss stammt, in den keine Industrieabfälle mehr ungestraft gekippt werden.
Während wir uns dem Jahr 2026 nähern, ist es mein Gebet, dass wir eine Vision von Umweltverantwortung annehmen, die in der Realität und nicht in Hysterie verwurzelt ist – eine Vision, die saubere Flüsse, schadstofffreies Land und smogfreie Luft in den Vordergrund stellt und dafür sorgt, dass Gottes Schöpfung so schön und gerecht bleibt wie beabsichtigt.
Die Sage von den zwei WeltenIn den 1990er Jahren war der Kontrast zwischen den Entwicklungsländern und dem Westen eklatant. Asien und andere Regionen hatten noch nicht zu dem wirtschaftlichen Fortschritt aufgeholt, der Europa und Nordamerika prägte. In den letzten zwei Jahrzehnten kam es dort jedoch zu einem exponentiellen Wirtschaftswachstum.
Dies hat zwar Millionen Menschen aus bitterer Armut befreit, ging jedoch mit einer raschen, ungeplanten und unstrukturierten Ausdehnung der Städte einher. Das Ergebnis ist eine Umweltverschmutzungskrise von erschreckendem Ausmaß in Städten wie Delhi, Mumbai, Dhaka, Jakarta, Lahore und Manila.
Hier geht es nicht um abstrakte, computergestützte Klimawandelszenarien, die in klimatisierten Konferenzräumen in Genf oder New York diskutiert werden. Hier geht es um greifbare, sichtbare Umweltverschmutzung. Es ist der graue Dunst, der in den Augen brennt, und der Gestank offener Abwasserkanäle, der die Sinne angreift – etwas, das ich gerade erlebt habe, als ich mein Kind von der Schule abgeholt habe.
Während der Westen diese Probleme weitgehend beseitigt hat, kämpft der globale Süden damit. Ein Blick auf den globalen Abfallindex zeigt, dass die höchsten Werte für feste, flüssige und Luftverschmutzung in Afrika, Asien und Südamerika zu finden sind.
Das sollte nicht überraschen. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Wohlstand eines Landes und seiner Umweltqualität. Länder mit hohem Einkommen sind in der Lage, Schäden zu absorbieren und die Technologien zu finanzieren, die zur Reinigung ihrer Umgebung erforderlich sind. Wenn eine Gesellschaft darum kämpft, sich zu ernähren, wird Umweltschutz zu einem Luxus, den sie sich nicht leisten kann.
Eine aktuelle globale Einschätzung geht davon aus, dass im Jahr 2023 7,9 Millionen Todesfälle mit Luftverschmutzung in Verbindung standen, wodurch verschmutzte Luft zum zweitgrößten Risikofaktor für Todesfälle weltweit wurde. Etwa 86 % dieser Todesfälle stehen im Zusammenhang mit nicht übertragbaren Krankheiten wie Herzerkrankungen, Schlaganfall, Lungenerkrankungen, Diabetes und Demenz.
Mehr als 90 % dieser Todesfälle ereignen sich in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, wo die Menschen sowohl der Luftverschmutzung durch Verkehr und Industrie als auch der Luftverschmutzung in Innenräumen durch das Kochen mit Holz-, Dung- oder Kohleöfen ausgesetzt sind. Die Sterblichkeitsrate in Südasien und weiten Teilen Afrikas kann acht- bis zehnmal höher sein als in Ländern mit hohem Einkommen. Dies ist die tägliche Realität, die in vielen Klimadebatten ignoriert wird. Während Aktivisten in reichen Hauptstädten ein Verbot fossiler Brennstoffe fordern, kochen arme Familien weiterhin in rauchgefüllten Räumen und gehen zu Fuß zur Arbeit, vorbei an Straßen, die mit nicht abtransportiertem Müll übersät sind.
Alle, denen das menschliche Leben am Herzen liegt, können davor nicht die Augen verschließen. Um die Umweltverschmutzung zu bekämpfen, brauchen wir ein robustes Wirtschaftswachstum. Wir brauchen die finanziellen Mittel, um Gelder für die Sanierung bereitzustellen, umweltfreundlichere Industrietechnologien einzuführen und Lösungen zur Energiegewinnung aus Abfall anzubieten.
Wir befinden uns in einer bizarren Situation, in der die Ablenkung von Gedanken und Geldern auf triviale und unbewiesene Hypothesen über die globale Erwärmung die Aufmerksamkeit und die Maßnahmen beeinträchtigt hat, die zur Lösung der tatsächlichen Umweltverschmutzungsprobleme erforderlich sind. Die weltweite Fixierung auf Kohlendioxid – ein farbloses, geruchloses Gas, das für das Pflanzenleben unerlässlich ist – hat dem echten Umweltschutz den Sauerstoff entzogen.
Nehmen wir meine Stadt als Paradebeispiel. Unsere Seen schäumen vor giftigen Chemikalien, Müll säumt die Straßen, und der Luftqualitätsindex (AQI) kann aufgrund von Staub von nicht gepflegten Straßen an jedem beliebigen Tag auf gefährliche Werte steigen. Diese Straßen sind berüchtigt für Schlaglöcher, die so groß sind wie kleine Mondkrater. Es handelt sich um eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit, von der täglich Millionen Menschen betroffen sind.
Trotz dieser Realität fördert die Stadtverwaltung Elektrobusse im öffentlichen Nahverkehr als Teil einer umfassenderen Klimaschutz-Agenda. Dies ist ein klassischer Fall von falsch gesetzten Prioritäten. Die Verwaltung stellt enorme Summen zur Verfügung, um Elektrofahrzeuge zu subventionieren, um die theoretische globale Temperatur in einem Jahrhundert um einen Bruchteil eines Grades zu senken, was für die menschliche Gesundheit und das Leben nur geringfügige Auswirkungen hätte, während genau die Bürger, die für diese Busse bezahlen, unter Staub leiden und zusehen müssen, wie ihre lokalen Gewässer sterben.
Stellen wir uns vor, ein Bruchteil dieser Summe würde dafür verwendet, die Staubbelastung zu reduzieren, die Seen zu reinigen, in denen Fische und Zugvögel verenden, und Straßen zu asphaltieren, damit die Nasenlöcher der Menschen nicht durch Feinstaub verstopft werden. Wir bekämpfen eine imaginäre Klimakrise und ignorieren dabei die reale Umweltverschmutzungskrise, die unsere Nachbarn tötet.
Betet dafür, dass das kommende Jahr ein Wendepunkt für die vielen Menschen wird, deren Leben durch Umweltverschmutzung beeinträchtigt wird. Setzt euch für eine Umweltpolitik ein, die es armen Menschen ermöglicht, aus der Armut herauszukommen, damit sie die Möglichkeit haben, sich um ihre lokale Umwelt zu kümmern – diejenige, die tatsächlich ihre Gesundheit beeinträchtigt. Setzt euch für die Nutzung zuverlässiger Energiequellen ein, welche die Luft in den Häusern der am stärksten gefährdeten Menschen reinigen.
Beten wir für eine Erneuerung der Herzen – für die Beseitigung des „Herzens aus Stein”, das die weit verbreitete Korruption hinter der Agenda der Klimaalarmisten antreibt –, damit unsere Ressourcen für die Reinigung der Flüsse, des Bodens und der Luft genutzt werden können.
This piece originally appeared at ChristianPost.com and has been republished here with permission.
Link: https://cornwallalliance.org/this-is-the-daily-reality-that-many-climate-debates-ignore/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Dies ist die tägliche Realität, welche in vielen Klimadebatten ignoriert wird erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
A living museum in Old Damascus keeps centuries of heritage alive
Damascus, Dec. 31 (SANA) In the historic al-Qanawat neighborhood of Old Damascus stands the Damascene Heritage House, a space that offers visitors a living journey into the city’s memory by bringing together stories, artifacts and traditional architecture that reflect the identity and collective history of Damascus and its people.
Behind the cultural project is heritage researcher Haytham Tabbakha, who transformed the traditional house into a living platform for preserving Damascene heritage and passing it on to younger generations.
Speaking to SANA, Tabbakha said the idea of the Damascene Heritage House began about 15 years ago, when the project was located in another site in the al-Amin neighborhood and consisted of only one floor. After moving to the current Arab-style house in al-Qanawat, the collection of heritage items gradually expanded.
The house covers an area of about 100 square meters and includes a liwan (long narrow-fronted hall), a central courtyard, two rooms overlooking the street and two rooms opening onto the alley. In line with traditional Damascene houses, it features two historic entrances: the haramlik for women and the salamlik for men.
The building itself reflects the spirit of traditional Damascene architecture, forming an essential part of the heritage message that Tabbakha seeks to convey to visitors.
Preserving Identity Through Story, Craft, and Tradition
The house contains a wide range of old household tools, including copperware, pottery, glassware, traditional textiles, prayer beads, rings, stamps, coins, photographs and documents. It also displays historical devices such as an English rotary telephone, cameras and radios dating back to the mid-20th century.
Among the most notable items are a French bag and sword, each about 250 years old, along with authentic Damascene household tools such as copper stoves, pots, irons and traditional kettles. Tabbakha notes that no modern reproductions can truly replicate the craftsmanship of the original items.
He says each piece in the house carries its own story, adding that his passion for collecting heritage began in childhood and continues as he searches for missing items that complete the picture of old Damascene life.
Where Academic Study Meets Lived History
According to Tabbakha, the Damascene Heritage House aims to preserve Damascus’ cultural identity and pass it on to new generations. It is not merely an exhibition space, but a living environment that revives details of the city’s past, from social customs to traditional professions such as upholsterers, wool beaters, silk workers and cotton merchants.
The house also displays tools related to farming and harvest practices, along with popular proverbs associated with them. Tabbakha says the site attracts local visitors, researchers and universities, with students and academics benefiting from its contents for their studies and research, particularly through stories linked to childhood, traditional games and folk tales.
Looking Ahead: Protecting Damascus’s Architectural Soul
Tabbakha expressed hope that the project could expand into larger venues, such as Khan Asaad Pasha, allowing the collection to be displayed more comprehensively. He also called on relevant authorities to pay greater attention to heritage and museums and to facilitate restoration efforts to preserve Damascus’ architectural identity.
He concluded by stressing that preserving heritage is a collective responsibility that requires cooperation between individuals and institutions to safeguard the cultural memory that strengthens awareness of Damascus’ history and its importance for future generations.
The Damascene Heritage House forms part of the al-Qanawat neighborhood, which was established as a residential area outside the walls of Old Damascus in the 18th century and developed during the Ottoman era as part of the city’s urban expansion.
KCDK-E: Internationale Solidarität mit Alawit:innen in Syrien
Der Kongress der demokratischen Gemeinschaften Kurdistans in Europa (KCDK-E) verurteilt in einer schriftlichen Erklärung die Angriffe auf die arabisch-alawitische Gemeinschaft in Syrien. Die Angriffe auf Alawit:innen in Latakia und Tartus sind demnach die bitteren Folgen einer monistischen und ausgrenzenden Denkweise. Der europäische Dachverband betont demgegenüber, dass Frieden zwischen den Völkern im Nahen Osten und in Syrien nur durch Einheit auf der Grundlage demokratischer Werte erreicht werden könne.
Hindernisse für ein freies Leben
Kriege, Chaos und Wirtschaftskrisen hätten das Jahr 2025 geprägt, rassistische und rechtsgerichtete Regierungen und Diktaturen in vielen Teilen der Welt die Natur und das Leben unerträglich gemacht – zu dieser Bewertung kommt der KCDK-E in seinem Schreiben. Der Nahe Osten sei demnach weiterhin eine Region, die von Krieg, Blutvergießen, Tränen, Hunger und Armut geprägt sei. Die Interventionen internationaler Mächte in der Region hätten die bestehenden Krisen unter verschiedenen Vorwänden verschärft.
In der Erklärung heißt es weiter, dass unterirdische und oberirdische Ressourcen, Wasserquellen und Energierouten auch in der kommenden Zeit zu den Hauptursachen für Kriege gehören werden. Es wird betont, dass Konflikte zwischen verschiedenen Gemeinschaften und bandenähnliche Strukturen, die von reaktionären Kräften eingesetzt werden, die größten Hindernisse für ein freies und demokratisches Leben darstellen.
Vielfalt bereichert
In dem multiethnischen und -religiösen sozialen Gefüge Syriens sieht der Eruopadachverband aber einen Hoffnungsschimmer. Drus:innen, Alawit:innen, Kurd:innen, Araber:innen, Christ:innen und Muslim:innen teilten den gemeinsamen Wunsch, in Gleichheit und Freiheit zusammenzuleben. Die Unterschiede bildeten eine Grundlage, die das Leben bereichere, anstatt es zu spalten.
In diesem Zusammenhang erklärt der KCDK-E, dass das von Abdullah Öcalan formulierte Lebensmodell, das durch die Freiheit der Frauen gestärkt wird und auf der friedlichen Koexistenz der Menschen durch demokratische Werte basiert, die einzig gangbare Lösung darstelle. In der Erklärung wird daher vor einem Abweichen von dieser Perspektive gewarnt, was zu schwerwiegenden historischen und aktuellen Folgen in Form von Sektierertum, Nationalismus und Feindseligkeit zwischen den Menschen führen würde.
Schweigen und Heuchelei
Die Realität des selbsternannten Islamischen Staates (IS) habe der Nahe Osten bereits auf tiefgreifende Weise erlebt. Diese Strukturen, die Frauen, der Natur, der Geschichte und der Menschheit feindlich gegenüberstehen, hätten Dutzende von Massakern verübt und, so der KCDK-E, ihre Angriffe hielten noch immer an.
In der Erklärung wird das Schweigen der internationalen Gemeinschaft angesichts dieser Massaker scharf kritisiert. „Hayat Tahrir al-Sham“ (HTS) agierte zunächst an der Seite des IS und setzt diese Unterdrückung bis heute fort und toleriert ähnliche Angriffe, stellt der Dachverband klar. Auch die engen Beziehungen des türkischen Staates zu diesen Strukturen anstatt einer Unterstützung von frauenzentrierten, demokratischen Lebensweisen, werden in der Erklärung als „heuchlerische Haltung“ bezeichnet.
Die Vision eines gemeinsamen Lebens
Angesichts der Realität von Kriegen, Massakern und Völkermorden – die keinem Volk etwas bringen –, stellt die von Abdullah Öcalan entwickelte Perspektive einer friedlichen und demokratischen Gesellschaft für den KCDK-E die einzige Lösung dar. Würde dieses Modell umgesetzt werden, so die Annahme, könne ein gemeinsames Leben auf der Grundlage von Gleichheit und Freiheit aufgebaut werden.
Die Erklärung schließt mit der Feststellung, dass das Modell der friedlichen und demokratischen Gesellschaft, in dem Kurd:innen, Araber:innen, Alawit:innen und alle Glaubensgemeinschaften gemeinsam regieren können, eine dauerhafte Lösung für die bestehenden Probleme bieten würde. Der KCDK-E wünscht dementsprechend, dass das neue Jahr den Menschen auf der ganzen Welt Frieden und Freiheit bringen möge.
https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/systematische-gewalt-gegen-alawit-innen-in-syrien-49465 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/Ocalan-ruft-zu-frieden-und-demokratischer-verstandigung-im-nahen-osten-auf-49464 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/syrien-tote-bei-angriffen-auf-proteste-alawitischer-minderheit-49450
TAJÊ: „Unser Kampf wird weitergehen, bis Rêber Apo frei ist“
Die Bewegung freier ezidischer Frauen (TAJÊ) fordert in ihrer Neujahrserklärung die Freilassung des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan. Bei einer Presseerklärung vor dem TAJÊ-Zentrum in Sinûnê hat Riham Hico, Mitglied der TAJÊ-Koordination, unterstrichen, dass Öcalan seit bald 27 Jahren unter strenger Isolation im Imrali-Gefängnis festgehalten werde. Mit seinem „Aufruf für Frieden und eine demokratische Gesellschaft“ vom 27. Februar habe er trotz dieser Situation einen historischen Schritt zur Lösung der Probleme und für den Weltfrieden unternommen.
Ungleiche Voraussetzungen
Die kurdische Guerilla, so Hico weiter, hätte auf diesen Aufruf Reaktionen gezeigt, die „die ganze Welt erschüttert“ hätten. Hiermit bezog sich die ezidische Aktivistin auf die Ankündigung der Selbstauflösung und des Endes des bewaffneten Kampfes durch die Arbeiterpartei Kurdistan (PKK) im Mai dieses Jahres. „Für Rêber Apo [Abdullah Öcalan] werden nicht die notwendigen Voraussetzungen geschaffen“, kritisierte sie demgegenüber und fuhr fort: „Bis jetzt hätten schon viele Menschen mit ihm sprechen müssen. Er hätte innerhalb eines Jahres seine physische Freiheit erlangen müssen. Solange Rêber Apo nicht frei ist, können wir nicht sagen, dass das kurdische Volk frei ist und die Probleme im Nahen Osten gelöst sind.“
Ezidische Frauen fordern Gespräch mit Öcalan
Im Rahmen der extrem eingeschränkten Möglichkeiten gibt es einen schriftlichen Austausch zwischen der ezidischen Gemeinschaft und dem kurdischen Repräsentanten. In ihrer Neujahrserklärung fordert die TAJÊ: „Als TAJÊ erklären wir hiermit, dass wir mit Rêber Apo sprechen wollen.“ Jede:r habe hierzu das Recht und als ezidische Frauen verlangten sie, „seine Sichtweise persönlich zu erfahren“.
Ende September dieses Jahres hatte Öcalan sich in einem Brief erneut an Şengal gewandt und geschrieben: „Ich habe das wertvolle Geschenk, das ihr mir geschickt habt, erhalten. Ich verspreche, dass wir uns eines Tages in Freiheit begegnen werden – in der Kleidung, die ihr mir geschickt habt.“
In Erwiderung dessen schloss Hico mit folgenden Worten: „Wir werden unseren Kampf fortsetzen, bis Rêber Apo seine Freiheit wiedererlangt hat. So wie er uns versprochen hat, mit den Kleidern, die wir ihm geschenkt haben, zum Berg Şengal zu kommen, versprechen wir als ezidische Frauen, unseren Kampf nicht aufzugeben, bis Rêber Apo mit diesen Kleidern zum Berg Şengal kommt. Wir werden uns weiterhin für die Organisation und Ausbildung der ezidischen Frauen einsetzen.“
Die Erklärung endete mit dem gemeinsamen Skandierens des Slogans „Bijî Serok Apo“ (Es lebe der Vorsitzende Apo).
https://deutsch.anf-news.com/kurdistan/Ocalan-an-ezidische-gemeinschaft-nie-wieder-ein-neues-ferman-48178 https://deutsch.anf-news.com/frauen/ezidische-frauenorganisationen-verlangen-umsetzung-des-rechts-auf-hoffnung-48581 https://deutsch.anf-news.com/frauen/konferenz-ezidischer-frauen-in-Sengal-47712 https://deutsch.anf-news.com/kurdistan/konferenz-in-Sengal-botschaft-von-Ocalan-47134 https://deutsch.anf-news.com/frauen/tajE-wir-wollen-abdullah-Ocalan-sehen-47027
Hurra, wir leben noch!
RFK Jr.: Reformer unter Feuer – doch Malone bittet um Geduld und fordert Einheit
Robert F. Kennedy Jr. prägte das Jahr 2025 als eine der kontroversesten Figuren der US-, wenn nicht gar der Weltpolitik: Trotz erbittertem Widerstand aus den Reihen der Demokraten, Teilen der Republikaner, Mainstream-Medien und Pharma-Lobby wurde er im Februar mit knapper Senatsmehrheit (52 zu 48) zum Secretary of Health and Human Services, also zum Leiter des Gesundheitswesens in den USA, ernannt. Viele in der impfkritischen Community sahen in ihm den lang ersehnten Reformer, der endlich echte Transparenz, placebokontrollierte Studien und das Ende von Impfzwang durchsetzen würde.
Doch schon früh im Jahr, während eines behaupteten schweren Masern-Ausbruchs in Texas, empfahl RFK Jr. den MMR-Impfstoff plötzlich als «wirksamsten Weg gegen die Verbreitung von Masern» – eine Position, die nur Monate zuvor unvorstellbar war, hatte er doch Ende 2024 noch erklärt: «Keiner der verabreichten Impfstoffe hat je eine echte Placebostudie durchlaufen». Somit wisse niemand, wie die Risikoprofile dieser Produkte seien (siehe dazu auch den TN-Artikel «Tod durch Masern in Texas? ‹Verstorbenes Mädchen hatte Lungenentzündung, keine Masern – und ihr wurden Atmungsbehandlungen verweigert›»).
Dies löste tiefe Enttäuschung und Vorwürfe des Verrats in der eigenen Basis aus. Der Virologe und Immunologe Robert Malone, einer der ursprünglichen Erfinder und Pioniere der mRNA-Technologie Ende der 1980er, selbst von RFK Jr. in das neu besetzte CDC-Beratungsgremium ACIP berufen und langjähriger Verbündeter Kennedys, sprang ihm wiederholt zur Seite. Malone kennt Kennedy persönlich seit Jahren und porträtiert ihn als integren Kämpfer gegen Korruption in Behörden und Industrie – doch als realistischen Politiker, der in den harten Realitäten Washingtons und der Trump-Administration Kompromisse eingehen muss, um langfristig etwas zu erreichen.
In einem aktuellen Beitrag kritisiert Malone scharf, dass die «Medical Freedom Movement» nun ihre Waffen gegen einen ihrer größten Helden richtet – nämlich gegen eben diesen HHS-Sekretär RFK Jr. Schon zuvor hatte Malone vor dem typischen «circular firing squad» in Washington gewarnt, bei dem interne Angriffe nur dem Establishment nutzen. Bereits Ende 2024, als Kennedy noch nicht als HHS-Leiter installiert war, verfasste Malone den Beitrag «Kreisförmiges Erschießungskommando der ‹Bewegung für medizinische Freiheit›: Man kann nicht immer alles bekommen, was man will». Darin warnt er die «Medical Freedom Movement» eindringlich vor interner Zerfleischungstaktik – dem klassischen «circular firing squad» (kreisförmiges Erschießungskommando), bei dem die Bewegung ihre eigenen Helden angreift und damit nur dem Establishment in die Hände spielt.
Den Hauptfokus legt er eben auf die Verteidigung des damaligen HHS-Nominierungs-Kandidaten RFK Jr., den Teile der Szene wegen vermeintlicher Kompromisse scharf kritisierten. Malone sah diese Angriffe schon seinerzeit als kontraproduktiv und kultartig und plädierte für Einheit, Geduld und Vertrauen in die politischen Realitäten Washingtons.
Der wichtigste Auslöser für Malones Einschätzung Ende 2024 war die wachsende Spaltung durch Verdächtigungen eines Quid-pro-quo-Deals (eine Hand wäscht die andere) zwischen RFK Jr. und Trump: Um die Nominierung zu sichern, dürfe RFK Jr. keine Kandidaten berufen, die die «Operation Warp Speed»* oder die mRNA-Impfstoffe kritisieren – da Trump diese als einen seiner größten Erfolge betrachtet und Kritik daran (vor allem am «Safe and Effective»-Narrativ) absolut tabu war. Malone, der Trump vor RFK Jr. endorsiert hatte, kannte diese rote Linie und verteidigte den Kompromiss als notwendig, um überhaupt Reformen zu ermöglichen – und hielt es für nicht ratsam, durch interne «Reinheitsgebote» alles zu riskieren.
In den Monaten nach seinem Amtsantritt distanzierte sich Donald Trump wohlgemerkt selbst zunehmend von den mRNA-«Impfstoffen». Anfang September brachte TN dazu den Artikel «Trump will ‹jetzt› Belege von Big Pharma für die Behauptung, die COVID-Injektionen seien ein ‹Wunder›». Diese Forderung Trumps erscheint umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Kennedy kurz davor gemeint hatte, er halte es nicht für «ethisch vertretbar», die COVID-Spritzen erneut gegen ein Placebo testen zu lassen. Zu einer solchen Aussage kann man aber im Grunde nur kommen, wenn bewiesen worden ist, dass die COVID-Injektionen «safe and effective» sind. Dabei sind auch sie, wie Kennedy einst ja selbst konstatierte, noch nie solide gegen Placebo getestet worden – und somit ist eben ihre Wirksamkeit nie bewiesen worden.
Malone plädiert letztlich für Geduld und Vertrauen und dafür, sich darüber klar zu werden, dass RFK Jr. seit seinem Amtsantritt als HHS-Sekretär (Februar 2025) durchaus Erfolge vorzuweisen hat. Dazu zählen aus seiner Sicht:
- Neubesetzung des ACIP: Entlassung des alten Beratungsgremiums und Ernennung kritischer Experten (einschließlich Malone selbst)
- Reformen am Childhood Vaccine Schedule: Step-by-step-Anpassungen, etwa Einschränkung der Hepatitis-B-Impfung bei Neugeborenen (nicht mehr universal ab Geburt), Restriktion der MMRV-Kombiimpfung
- Fokus auf informierte Einwilligung und Shared Decision Making: Stärkere Betonung individueller Abwägung statt universeller Empfehlungen als Fortschritt gegen Zwang und für Patientenautonomie.
- Breiterer «RFK-Effekt» in Washington: Einfluss auf Politiker wie Bernie Sanders, verstärkte nationale Debatte über Korruption und Pharma-Einfluss
Malone betont durchgängig, dass diese Erfolge in einem feindlichen Umfeld hart erkämpft worden seien und Geduld erforderten. Nach Auffassung von Malone ist Kennedy kein dogmatischer «Anti-Vaxxer», der alle Impfungen im Hauruckverfahren abschaffen wolle, sondern ein Pragmatiker, der echte Daten und Sicherheit fordere. Die Masern-Empfehlung oder andere Kompromisse seien taktische Notwendigkeiten innerhalb einer medialen und politischen Hexenjagd, in der Kennedy für Ausbrüche verantwortlich gemacht werden soll – obwohl alternative Analysen (zu Behandlungsfehlern oder der hohen natürlichen Überlebensrate) ignoriert würden.
Malone sieht in RFK Jr. einen «battlefield commander» im Krieg gegen «captured agencies» und appelliert eindringlich an die Community: bleibt vereint und lasst euch nicht spalten. Malones aktueller Text unterstreicht einmal mehr seine Warnung: Wer jetzt zu hart urteilt, fällt in die Falle des Systems – und riskiert, dass echte Veränderungen (mehr Transparenz, bessere Sicherheit, weniger Pharma-Einfluss) scheitern. Nur durch Zusammenhalt könne «Make America Healthy Again» langfristig siegen.
* Operation Warp Speed war eine öffentlich-private Partnerschaft, die von der Regierung der Vereinigten Staaten initiiert wurde, um die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von COVID-19-Impfstoffen, Therapeutika und Diagnostika zu erleichtern und zu beschleunigen. Am 15. Mai 2020 verkündete Präsident Donald Trump offiziell diese öffentlich-private Partnerschaft.
Dinner for One: Ein Psychogramm moderner Autisten
Alle Jahre wieder beschließen die Deutschen das Jahr mit einem virtuellen Festessen: Butler James serviert, was Miss Sophie anschafft. James gibt sein Bestes. Die Stereotypien steigern sich, deren Fallhöhe nimmt zu. Auch über die Aufhebung der Tafel hinaus. Eine alkoholisch eingeschränkte Zurechnungsfähigkeit ermöglicht und rechtfertigt jeden Tabubruch. Eine drohende Katastrophe wird den Zusehern durch den […]
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Rente: 3-Monats-Falle beim Rentenbeginn, die viele übersehen
Viele stellen den Rentenantrag erst dann, wenn „alles fertig“ ist: Kontenklärung, Unterlagen, letzter Arztbericht, Beratungstermin. Das wirkt vernünftig – kostet aber im schlimmsten Fall mehrere Monatsrenten.
Denn im Rentenrecht zählt nicht, wann Sie innerlich „bereit“ waren, sondern ob der Antrag rechtzeitig eingegangen ist und ob die Voraussetzungen bereits zum Monatsbeginn vorlagen. Wer diese Logik verwechselt, bekommt zwar irgendwann Rente – aber die Nachzahlung bleibt aus.
Der Kardinalfehler: Rentenbeginn und Nachzahlung sind nicht dasselbeIm Alltag klingt „rückwirkend“ simpel: Anspruch bestand früher, also wird früher gezahlt. Rechtlich läuft es anders. Der Rentenbeginn folgt festen Regeln, und die Nachzahlung hängt am Antragseingang.
Das ist der Grund, warum zwei Menschen mit identischer Lebenslage am Ende sehr unterschiedliche Auszahlungen bekommen: Der eine war fristwahrend, der andere „nur ein bisschen zu spät“.
Die 3-Monats-Falle bei Altersrenten: Rückwirkung ist möglich, aber nicht grenzenlosBei vielen Renten aus eigener Versicherung, insbesondere bei Altersrenten, gibt es ein enges Zeitfenster: Wer den Antrag zeitnah stellt, kann den Rentenbeginn grundsätzlich so legen, wie es dem Zeitpunkt der erfüllten Voraussetzungen entspricht.
Wer das Fenster verpasst, rutscht oft auf einen Start im Antragsmonat – und genau dann ist die Nachzahlung für die davorliegenden Monate verloren.
Das ist die typische Situation, in der Betroffene später sagen: „Ich war doch längst rentenberechtigt.“ Das stimmt oft – nur hilft es dann nicht mehr, wenn die Fristlogik nicht eingehalten wurde.
Monatsbeginn heißt Monatsbeginn: Warum ein Stichtag mitten im Monat teuer werden kannEine der tückischsten Fallen steckt in einer unscheinbaren Formulierung: Die Voraussetzungen müssen häufig zu Beginn eines Monats vorliegen. Tritt die letzte Voraussetzung erst mitten im Monat ein – etwa, weil ein bestimmtes Alter am 15. erreicht wird –, dann gilt dieser Monat häufig nicht als Startmonat. Der Rentenbeginn springt dann auf den Folgemonat, selbst wenn „im Kalender“ alles im laufenden Monat passiert ist.
Wenn dann zusätzlich der Antrag nicht fristwahrend eingeht, addiert sich der Schaden: Erst verschiebt sich der frühestmögliche Rentenbeginn, und anschließend fällt der tatsächliche Beginn auf den Antragsmonat zurück.
Erwerbsminderungsrente: Rückwirkung ist hier oft eine IllusionBei der Erwerbsminderungsrente ist die Erwartung „rückwirkend ab Krankheitsbeginn“ besonders verbreitet – und besonders riskant. Denn medizinischer Eintritt, sozialrechtlicher Leistungsbeginn und rentenrechtlicher Beginn sind nicht automatisch identisch.
In vielen Fällen startet eine befristete EM-Rente nicht sofort, sondern frühestens nach einem gesetzlich geordneten Zeitablauf. Wer darauf setzt, dass die Rente „schon irgendwie rückwirkend“ kommt, verzichtet häufig unbewusst auf die einzige Stellschraube, die wirklich zählt: den fristfesten Antragseingang.
Hinterbliebenenrenten: Mehr Rückwirkung, aber trotzdem eine harte GrenzeBei Hinterbliebenenrenten ist die Rückwirkung im Grundsatz großzügiger als bei Altersrenten. Trotzdem gilt auch hier: Wer zu spät handelt, verliert. Die häufigste Fehlannahme lautet: „Das lässt sich später immer noch regeln.“ Genau das ist der Punkt, an dem Nachzahlung gekappt wird, weil das Recht Rückwirkung nur bis zu einer klaren Grenze zulässt.
Wenn der Bescheid alt ist: Die 4-Jahres-Grenze bei KorrekturenEin anderer Fall wird häufig mit „rückwirkendem Rentenbeginn“ verwechselt: Der Rentenbescheid ist längst bestandskräftig, später fällt ein Fehler auf, und nun soll neu gerechnet werden. Das ist kein „normaler Antrag“ mehr, sondern eine Überprüfung nach dem Sozialverwaltungsrecht.
Hier gilt in der Praxis regelmäßig eine zeitliche Begrenzung der Nachzahlung. Wer erst nach Jahren reagiert, kann selbst bei eindeutigen Fehlern nicht automatisch für die gesamte Vergangenheit Geld nachfordern.
Für Betroffene ist das bitter, aber typisch: Der Fehler war immer da – der Ausgleich ist trotzdem gedeckelt.
Schnell-Orientierung: Welche Grenze in welchem Fall typischerweise entscheidend ist Fall Wo Betroffene typischerweise Geld verlieren Altersrente und viele Versichertenrenten 3-Monats-Fenster wird verpasst, Beginn fällt auf den Antragsmonat Rentenbeginn hängt am Monatsanfang Voraussetzung tritt mitten im Monat ein, Start verschiebt sich auf den Folgemonat Erwerbsminderungsrente Erwartung „ab Eintritt der Krankheit“ kollidiert mit rentenrechtlichen Startregeln; verspäteter Antrag verschärft den Verlust Hinterbliebenenrenten Antrag kommt deutlich später, Nachzahlung wird zeitlich begrenzt Korrektur alter Bescheide Überprüfung zu spät gestellt, Nachzahlung für weiter zurückliegende Zeiträume fällt weg Prüfraster im Kopf: So testen Sie in drei Minuten, ob Ihnen Nachzahlung entgleitetPrüfschritt 1: Wann lagen alle Voraussetzungen wirklich vor – und zwar zum Monatsbeginn? Wenn die letzte Voraussetzung mitten im Monat erfüllt wurde, ist der laufende Monat als Startmonat häufig verloren.
Prüfschritt 2: Wann ist der Antrag nachweisbar eingegangen? Nicht das Ausfülldatum zählt, nicht das Gespräch mit der Hotline, nicht der Beratungstermin – sondern der Eingang.
Prüfschritt 3: Welche Rentenart ist es? Altersrente, EM-Rente, Hinterbliebenenrente und Korrekturverfahren funktionieren nach unterschiedlichen Start- und Nachzahlungslogiken. Wer hier falsch einsortiert, rechnet mit Geld, das rechtlich nicht mehr erreichbar ist.
Zwei Praxisfälle: Wie „ein bisschen später“ zu mehreren verlorenen Monatsrenten wirdPraxisfall 1: Klaus wartet auf die Kontenklärung – und verliert die Rückwirkung
Klaus erfüllt die Voraussetzungen für seine Altersrente, will aber „erst alles sauber haben“. Die Kontenklärung zieht sich, der Antrag geht später ein als gedacht. Die Rentenversicherung bewilligt zwar die Rente, setzt den Beginn aber nicht auf den Monat, in dem Klaus die Voraussetzungen erstmals erfüllt hatte, sondern auf den Antragsmonat.
Klaus bekommt damit keine Nachzahlung für die Monate dazwischen. Der zentrale Fehler war nicht die fehlende Unterlage, sondern die fehlende Fristwahrung.
Was Klaus gebraucht hätte, war ein minimaler, fristwahrender Antrag – und anschließend die Nachreichung der Klärung.
Praxisfall 2: Miriam erreicht den Stichtag am 18. – und unterschätzt den Monatsbeginn
Miriam erreicht das maßgebliche Alter mitten im Monat. Sie geht davon aus, dass die Rente „ab diesem Monat“ laufen müsse. Tatsächlich liegt die Voraussetzung zum Monatsbeginn noch nicht vor, der frühestmögliche Rentenbeginn verschiebt sich auf den Folgemonat.
Miriam stellt den Antrag außerdem erst, als sie den Bescheid aus einer Beratung in den Händen hält. Ergebnis: Der Rentenstart wird zusätzlich vom Fristregime beeinflusst. In der Summe verliert Miriam mehr Zeit, als sie erwartet hat – obwohl in ihrem Kopf alles „eigentlich nur ein paar Tage“ waren.
Die sichere Antragstaktik: Erst fristfest, dann vollständigWenn Nachzahlung auf dem Spiel steht, ist die wichtigste Entscheidung nicht „Welche Unterlage fehlt noch?“, sondern: Wie sichere ich den Antragszeitpunkt? Dafür hat sich eine robuste Reihenfolge bewährt.
Sie stellen den Antrag so, dass er eindeutig ist und nachweisbar eingeht. Sie verlangen eine Eingangsbestätigung. Sie reichen Unterlagen anschließend strukturiert nach. Das verhindert die häufigste Fehlkalkulation: Wochenlang zu sammeln, um am Ende festzustellen, dass die Rückwirkung weg ist.
Formulierung 1: Fristwahrender Rentenantrag (kurz, eindeutig, nachweisbar)„Hiermit beantrage ich die Gewährung meiner Rente (Rentenart: …) ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt. Bitte bestätigen Sie mir den Eingang dieses Antrags schriftlich. Versicherungsnummer: …. Weitere Unterlagen reiche ich unverzüglich nach.“
Diese Formulierung ist bewusst knapp. Sie soll nicht überzeugen, sondern den Antrag rechtlich sicher auslösen.
Formulierung 2: Wenn die Rente zu spät beginnt – Antrag auf Überprüfung des BescheidsWenn ein Bescheid bereits ergangen ist und Sie überzeugt sind, dass der Rentenbeginn oder die Nachzahlung falsch festgesetzt wurde, brauchen Sie eine klare, schriftliche Angriffslinie. Je nach Lage kann das Widerspruch oder – bei älteren, bestandskräftigen Bescheiden – ein Überprüfungsantrag sein.
„Ich beantrage die Überprüfung des Bescheids vom … . Der festgesetzte Rentenbeginn und die daraus folgende Nachzahlung sind aus meiner Sicht fehlerhaft.
Bitte prüfen Sie den Rentenbeginn unter Berücksichtigung der tatsächlichen Anspruchsvoraussetzungen und des nachweisbaren Antragseingangs erneut und erlassen Sie einen korrigierten Bescheid. Eine Begründung und Unterlagen reiche ich nach bzw. verweise auf die bereits vorliegenden Nachweise (… ).“
Wichtig ist hier die Stoßrichtung: nicht diskutieren, sondern prüffähig beanstanden und die Neufestsetzung verlangen.
Formulierung 3: Wenn Unterlagen „angeblich fehlen“ – und dadurch die Nachzahlung gefährdet ist„Ich widerspreche der Annahme fehlender Mitwirkung. Die Unterlagen wurden am … eingereicht bzw. übersandt. Bitte ordnen Sie diese dem Vorgang zu und bestätigen Sie mir schriftlich, dass der Antrag fristwahrend vorliegt und die Bearbeitung fortgeführt wird. Sollte weiterer Bedarf bestehen, bitte ich um eine konkrete, schriftliche Benennung der fehlenden Unterlagen mit angemessener Frist.“
Diese Linie ist praktisch, weil sie das häufigste Behördenmuster adressiert: Unterlagen sind da, aber intern nicht zugeordnet – und Betroffene verlieren Zeit.
Fazit: Nachzahlung sichern heißt Fristen beherrschen – nicht Unterlagen perfektionierenRückwirkender Rentenbeginn ist möglich, aber er ist kein Selbstläufer. Wer das Monatsbeginn-Prinzip unterschätzt, das Fristfenster falsch rechnet oder erst „perfekt“ beantragt, riskiert, dass der Rentenstart auf den Antragsmonat fällt und Nachzahlung verloren ist.
Die sicherste Strategie ist deshalb nicht die schönste Mappe, sondern der frühzeitige, nachweisbare Antrag – und danach eine saubere Nachreich- und Prüfspur.
Wenn du willst, ergänze ich als nächstes eine gegen-hartz.de-typische „Prüfstrecke“ im Fließtext, die Betroffene Schritt für Schritt durch ihren konkreten Fall führt (Altersrente, EM oder Hinterbliebenenrente), inklusive Formulierungen für eine Fristsetzung und eine klare Eskalationslinie, falls die DRV nicht reagiert.
FAQ: Rückwirkender Rentenbeginn und NachzahlungWie weit kann eine Altersrente rückwirkend beginnen?
In der Praxis nur dann rückwirkend, wenn der Antrag rechtzeitig eingeht. Wird das Fristfenster verpasst, startet die Rente häufig erst im Antragsmonat – die Monate davor sind dann verloren.
Was ist die häufigste Fristfalle beim rückwirkenden Rentenbeginn?
Dass Betroffene den Monatsbeginn übersehen: Liegt die letzte Voraussetzung erst mitten im Monat vor, verschiebt sich der frühestmögliche Rentenbeginn oft automatisch auf den Folgemonat.
Reicht ein formloser Antrag aus, um die Frist zu sichern?
Ja, ein kurzer, eindeutiger Antrag kann fristwahrend wirken. Entscheidend ist, dass er nachweisbar eingeht und klar macht, dass Rente beantragt wird.
Kann ich Unterlagen später nachreichen, ohne die Nachzahlung zu verlieren?
Oft ja. Für die Rückwirkung ist typischerweise der Antragseingang der kritische Punkt, nicht die vollständige Akte am ersten Tag.
Was gilt bei Erwerbsminderungsrente – kann die auch „rückwirkend ab Krankheitsbeginn“ starten?
Nicht automatisch. Bei EM-Renten gelten besondere Startregeln; medizinischer Eintritt und rentenrechtlicher Beginn sind nicht zwingend identisch. Wer spät beantragt, riskiert zusätzlich den Start ab Antragsmonat.
Was kann ich tun, wenn der Rentenbeginn im Bescheid zu spät festgesetzt wurde?
Schnell handeln: Je nach Situation kommt ein Widerspruch (bei frischem Bescheid) oder ein Überprüfungsantrag (bei bestandskräftigem Bescheid) in Betracht. Wichtig ist, konkret den Rentenbeginn und die Nachzahlung anzugreifen und den Antragseingang zu belegen.
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Telephone conversation with President of Belarus Alexander Lukashenko
Vladimir Putin had a telephone conversation with President of Belarus Alexander Lukashenko.
President al-Sharaa appoints civil aviation chief with ministerial rank
Damascus, Dec. 31 (SANA) President Ahmad al-Sharaa issued Decree No. 297 of 2025 appointing Omar Hisham al-Hosari as president of the General Authority of Civil Aviation and Air Transport, with the rank of minister.
According to the decree, the appointment is made pursuant to the provisions of the Constitutional Declaration and Decree No. 213 of 2025.
Article 1 of the decree stipulates the appointment of al-Hosari to head the authority with ministerial status.
Article 2 states that expenditures resulting from the implementation of the decree shall be covered by the budget of the General Authority of Civil Aviation and Air Transport.
Article 3 provides that the decree shall be published in the Official Gazette and communicated to the relevant bodies for implementation.
Eine nüchterne Prognose
Defense Minister, Damascus Governor discuss cooperation among institutions
Damascus, Dec. 31 (SANA) Minister of Defense Major General Murhaf Abu Qasra, accompanied by his Deputy for the Southern Region Brigadier General Ahmad Issa Al-Sheikh, held a meeting on Wednesday with Damascus Governor Maher Marwan Idlibi and several provincial officials.
The discussions addressed a range of issues of mutual concern and explored mechanisms to strengthen cooperation between the military establishment and state institutions. The talks underscored the importance of supporting national efforts and enhancing security and stability across the province.
This meeting comes as part of ongoing coordination between the Ministry of Defense and local authorities, aimed at reinforcing institutional cooperation and ensuring effective responses to current challenges. Such engagements are viewed as essential to consolidating national efforts, enhancing public services, and fostering a secure environment that benefits citizens and supports long-term stability.
„Die Botschaft von Abdullah Öcalan ist eine Leitlinie“
In einer Botschaft an die Jugend hat der kurdische Philosoph Abdullah Öcalan am 28. Dezember insbesondere die Bedeutung der Rolle der Jugendlichen beim Aufbau einer demokratischen sozialistischen Gesellschaft hervorgehoben. Jugendliche im Kanton Firat haben sich intensiv mit den Inhalten der Botschaft auseinandergesetzt und ihre diesbezüglichen Perspektiven mit ANF geteilt.
Şevger Azad, aus der Leitung der Revolutionären Jugendbewegung im Kanton Firat, versteht Jugendliche als „Dynamik der Gesellschaft“. Als diese Kraft stelle die Botschaft Öcalans für sie eine klare Orientierung dar: „Die Botschaft, die Rêber Apo [Abdullah Öcalan] uns gesandt hat, ist eine Leitlinie, und wir werden diese in allen Bereichen unseres Lebens umsetzen. Wir haben diese Botschaft mit großer Begeisterung und Freude aufgenommen. Als junge Menschen werden wir unserer Verantwortung gerecht werden, indem wir uns und unsere Gesellschaft entsprechend der Rolle organisieren, die Rêber Apo den jungen Menschen zugedacht hat“, sagte er.
Ein demokratisches sozialistisches Leben, so Azad, werde durch junge Menschen aufgebaut. „Als junge Menschen fühlen wir uns verantwortlich. Wir werden uns um Rêber Apo vereinen und seine Ideen bis zum Ende verteidigen. Auf der Grundlage seiner physischen Freiheit werden wir unseren Kampf in dieser Richtung ausweiten“, zeigte er sich entschlossen.
„Wir werden bis zum Ende an seiner Seite stehen“
Auch die Sprecherin der Revolutionären Jugendbewegung im Kanton Firat, Firyal Mistefa, empfand die Botschaft Öcalans an die Jugend als historisch. Anknüpfend zitierte sie ihn wie folgt: „Rêber Apo sagte: ‚Wir haben jung angefangen und wir werden jung erfolgreich sein.‘ Als junge Menschen werden wir unseren Kampf in diesem Sinne fortsetzen. Wir werden bis zum Ende an seiner Seite stehen und dafür kämpfen, die Mauern von Imrali einzureißen und seine physische Freiheit zu erreichen.“
Eine freie, demokratische und sozialistische Gesellschaft, so schloss Firyal Mistefa, werde von jungen Menschen aufgebaut werden, und als diese würden sie entschlossen für eben jenes Ziel kämpfen.
https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/Ocalan-ohne-organisierte-jugend-keine-freie-gesellschaft-49442 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/demonstration-in-aleppo-gegen-gewalt-und-spaltung-in-syrien-49092 https://deutsch.anf-news.com/kurdistan/jugendkonferenz-in-silemani-endet-mit-aufruf-zu-selbstverwaltung-49056 https://deutsch.anf-news.com/hintergrund/ein-krieg-gegen-das-bewusstsein-perspektiven-auf-den-turkischen-spezialkrieg-in-kurdistan-49272
Interior Minister stresses new Syria will never turn back, vows to punish criminals
Damascus, Dec. (SANA) Interior Minister Anas Khattab emphasized Wednesday that the “New Syria” will never turn back, thanks to the efforts of its heroes in every field and specialty, adding that the state is the sole guarantor for all citizens, ensuring their security, preserving their dignity, and safeguarding their rights.
The minister said in a statement on X that since the early days following Syria’s liberation, the Ministry has positioned itself as a central force in restoring order and safety across the country. This effort has been carried out in coordination with other government agencies and local communities to confront a wide range of security challenges.
Minister Khattab emphasized the ministry’s new approach to policing, one that prioritizes public safety over intimidation. “Our goal is to protect citizens, not to frighten them,” he said, noting that a formal code of conduct has been introduced to ensure law enforcement operates within clear legal and ethical boundaries.
Despite these reforms, remnants of the deposed regime who have aligned themselves with wanted criminals have misinterpreted the ministry’s ethical approach as weakness. “We will protect the oppressed and hold accountable anyone who threatens our country’s security,” he said.
The minister warned the remnants of the defunct regime and their criminal gangs, who insist on continuing the path of chaos, killing, and destruction to “await their inevitable fate”. “Let this message serve as a final warning to them to cease their actions,” he added.
Erdogan: Syria’s stability and territorial integrity essential for regional security
Ankara, Dec 31 (SANA) Turkish President Recep Tayyip Erdogan affirmed his country’s belief that Syria’s stability, political unity, and territorial integrity are fundamental to strengthening regional security and contributing positively to its surrounding region and the world.
In a recorded New Year’s address, broadcast by Turkish channel TRT on Wednesday, Erdogan stated that a strong Syria, achieving political unity and preserving its territorial integrity, will make significant contributions to its region and the world.
“Establishing stability in Syria directly contributes to an increase in voluntary returns,” the Turkish president added, noting that more than 600,000 Syrians have returned to their homeland since the Syrian revolution’s victory on December 8, 2014.
On the 9th of this month, Turkish President Recep Tayyip Erdogan reiterated that Turkey and its people will continue to strongly support Syria and its people in their efforts to rebuild their homeland.
Wann wird die AfD stärkste Partei?
Angesichts der Fragestellung in der Überschrift wird sich mancher Leser womöglich am Kopf kratzen: Die AfD ist doch schon die stärkste Partei, jedenfalls in den Umfragen!? Oder ist damit etwa gemeint, dass im Bundestag nach wie vor die CDU/CSU die stärkste Partei ist und erst ein neues Wahlergebnis der entscheidende Faktor wäre? Tatsächlich ist es […]
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QSD: Jahresbilanz des Anti-IS-Kampfes
Das Pressezentrum der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) hat einen detaillierten Bericht über die Sicherheits- und Militäroperationen gegen den selbsternannten Islamischen Staat (IS) für das Jahr 2025 veröffentlicht. In der Bilanz heißt es, dass infolge der Operationen der QSD und YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) Dutzende von Terroristen festgenommen, logistische Unterstützungsnetzwerke zerschlagen, Stellungen und Zentren des IS zerstört und Waffen und Sprengstoffe beschlagnahmt worden sind.
IS-Terrorismus bleibt anhaltende Gefahr
Die Operationen, so wurde in der Erklärung betont, hätten eine entscheidende Rolle beim Schutz von Millionen von Zivilist:innen, bei der Sicherung der Stabilität und insbesondere bei der Verhinderung einer Reorganisation und Wiedererstarkung des IS gespielt. Hierfür sei die Kontrolle der IS-Lager und -Gefängnisse entscheidend gewesen.
Trotz ihrer Schwächung stellt die Terrororganisation weiterhin eine Bedrohung dar, warnten die QSD. Der IS versuche, die Sicherheitslücke auszunutzen, um den Frieden zu stören. Demgegenüber bekräftigte das multiethnische Militärbündnis seine Entschlossenheit, in Zusammenarbeit mit der internationalen Koalition den Kampf gegen den Terrorismus mit militärischen, sicherheitspolitischen und sozialen Mitteln fortzusetzen.
Konkrete Daten und Fakten
Zu den Details war der Erklärung zu entnehmen, dass die QSD im Verlauf des Jahres 2025 insgesamt 163 teils breit angelegte Sicherheits- und Militäroperationen gegen die Terrormiliz durchgeführt haben. Daneben wurden drei umfassende Durchsuchungsmaßnahmen und 128 Razzien vollzogen. Von diesen Antiterroraktivitäten fanden 70 Prozent in ländlichen Gebieten, 20 Prozent in der Stadt Suweida und ihren Vororten und 10 Prozent auf Hauptverkehrsstraßen statt. Hierbei sei es zu insgesamt 32 direkten Zusammenstößen mit Söldnern der Dschihadistenmiliz gekommen.
Im Ergebnis seien im Verlaufe des Jahres 140 IS-Mitglieder festgenommen und dreizehn getötet worden, darunter drei Köpfe der Terrororganisation. Den Einheiten der QSD sei es außerdem gelungen, 79 Minen unschädlich zu machen.
Die Organisationsstruktur des IS stelle sich als Netz kleiner geheimer Zellen dar, die insbesondere mittels Minen und kleiner Sprengfallen versuchen, Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur zu verüben. Insgesamt seien über das Jahr verteilt 220 Angriffe der Terroristen dokumentiert worden. Zu dieser Form des Terrorismus komme außerdem das Verbreiten von Propaganda und Hassreden.
Bedeutende Erfolge
Die QSD fassen in ihrer Jahresbilanz auch die wichtigsten Ergebnisse des Kampfes gegen den IS zusammen. Hierzu gehören die Schwächung der operativen Stärke des IS, das Zerschlagen logistischer Unterstützungsnetzwerke und Partner, die Verhinderung Dutzender Angriffe auf die Zivilbevölkerung und nicht zuletzt die Stärkung der regionalen Stabilität.
https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/vier-mutmassliche-is-mitglieder-bei-raqqa-festgenommen-49420 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/qsd-zerschlagen-mutmassliche-is-zelle-bei-deir-ez-zor-49386 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/festgenommener-is-emir-gesteht-beteiligung-an-anschlagen-49355 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/is-kommandeur-bei-spezialoperation-in-camp-hol-festgenommen-48753