«Mit Brigitte Bardot verschied eine starke und unabhängige Frau, die es nicht nötig hatte, sich dem Zeitgeist unterzuordnen oder sich gar – wie leider viele deutsche Prominente – zur Systemnutte machen zu lassen, und die solches auch in der Not nicht getan hätte. Die einfach zu sich stand und standhaft war. Ein schönes Zitat von ihr als Abschluss: ‹Früher habe ich mit meinem Hintern schockiert, jetzt schockiere ich mit meinen Büchern (Meinungen). Das ist das Gleiche!›» (– Nachruf der Seite https://publikum.net/).
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Economy Minister: Liberation Day a milestone in economic recovery
Damascus, Dec. 8 (SANA) Syria’s Minister of Economy and Industry, Mohammad Nidal al‑Shaar, said on Monday that Liberation Day is a key national occasion to honor the sacrifices of Syrians and reaffirm the country’s commitment to sovereignty and stability.
Al‑Shaar told SANA that the anniversary reflects a strong public determination to build a future based on independence and sustainable development. He noted that Syria retains the fundamentals needed to restore its regional economic standing.
He added that the government is prioritizing the rehabilitation of damaged economic infrastructure, revitalization of production, and improvement of the investment climate to encourage the return of capital and skilled professionals. The minister also emphasized the importance of expanding public‑private partnerships to generate employment and support growth.
Al‑Shaar stressed that strengthening national institutions and updating economic policies to meet current needs remain central to the government’s agenda. He said the ministry is aligning its plans with sustainable development goals to enhance the economy’s capacity for recovery.
Concluding his remarks, the minister highlighted the resilience of Syrians as a driving force behind the country’s reconstruction efforts. He noted that the government has adopted a free‑market approach aimed at reintegrating Syria into the global economy and attracting investment for reconstruction.
Die Nachfrage nach Elektroautos sinkt, da nun auch diese mit Kfz-Steuer konfrontiert werden
Übernommen von THE DAILY SCEPTIC, Will Jones
Die Nachfrage nach Elektroautos ist eingebrochen, da Rachel Reeves, Finanzmisterin, Labour Party eine neue Kilometersteuer einführen will. Mehr dazu im Telegraph [Bezahlsperre].
Laut Zahlen des Verbands der Automobilhersteller und -händler (SMMT) wuchsen die Anzahl der Verkäufe von Elektrofahrzeugen (EV) im November mit nur 3,6 % so langsam wie seit zwei Jahren nicht mehr.
Mike Hawes, der Geschäftsführer der Society of Motor Manufacturers and Traders (SMMT), eine Lobbygruppe, brachte die Verlangsamung mit dem Haushalt und dessen langer Vorbereitungszeit in Verbindung.
Er sagte: „Selbst in einem fragilen Markt steigt die Nachfrage nach emissionsfreien Fahrzeugen weiter an und genau das brauchen wir. Doch das schwächste Wachstum seit fast zwei Jahren – mit der Ankündigung einer neuen Steuer auf Elektrofahrzeuge durch die Regierung – sollte als Weckruf verstanden werden, dass ein nachhaltiger Anstieg der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen nicht selbstverständlich ist.“
„Wir sollten jede Gelegenheit nutzen, um Autofahrer zum Umstieg zu ermutigen, anstatt sie dafür zu bestrafen, sonst werden die Ambitionen von Regierung und Industrie vereitelt.“
Der Schatzkanzler kündigte im Rahmen des Haushaltsplans der vergangenen Woche eine neue kilometerbasierte Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge an. Die Abgabe wird ab April 2028 3 Pence pro Meile betragen und Fahrer von Elektroautos im Durchschnitt rund 250 Pfund pro Jahr kosten.
Die Nachricht über die geplante Maßnahme wurde erstmals am 6. November vom Telegraph veröffentlicht.
Die Änderung soll die wegfallenden Kraftstoffsteuereinnahmen ausgleichen und Elektrofahrzeuge preislich an die Steuer für Benzin- und Dieselfahrzeuge angleichen. Ein typischer Fahrer eines Benziners zahlt derzeit rund 600 Pfund pro Jahr an Kraftstoffsteuer, was im Prinzip einer Steuer auf die gefahrenen Kilometer entspricht.
Die Automobilindustrie warnte jedoch davor, dass die neue Steuer die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen beeinträchtigen könnte, da diese in der Anschaffung teurer sind als benzinbetriebene Alternativen.
Die Zahl der verkauften Elektrofahrzeuge stieg im November auf 39.965. Vollelektrische Autos machten im November 26,4 % aller Neuwagenverkäufe aus, gegenüber 25,1 % im Vorjahr. Laut SMMT trugen die kürzlich eingeführten Fördergelder für Elektroautos zu diesem Absatzanstieg bei.
Der Anteil der Elektrofahrzeugverkäufe liegt jedoch weiterhin unter dem jährlichen Zielwert von 28 %. Autohersteller, die dieses Ziel nicht erreichen, riskieren Strafen.
Es lohnt sich , den ganzen Text zu lesen .
https://wattsupwiththat.com/2025/12/05/electric-car-demand-sinks-as-drivers-face-pay-per-mile-tax/
Der Beitrag Die Nachfrage nach Elektroautos sinkt, da nun auch diese mit Kfz-Steuer konfrontiert werden erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Was inzwischen über die ukrainischen Drohnenangriffe auf Tanker im Schwarzen Meer bekannt ist
Paragliders from multiple countries join Syrians in Liberation Day celebrations
Damascus, Dec. 8 (SANA) Paragliders from around the world took part in Syria’s Liberation Day festivities on Monday, soaring above Umayyad Square in Damascus.
The pilots performed a series of aerial displays over the large crowds gathered in the square, energizing the celebrations and drawing enthusiastic applause from spectators.
UNHCR: Overthrow of the Assad regime opened the door to peace and stability in Syria
Damascus, Dec. 8 (SANA) The United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) said Monday that the overthrow of the Assad regime last year has helped create conditions for greater stability in Syria and enabled millions of refugees and displaced people to return home.
In a statement posted on its official website, the agency reported that more than 1.2 million Syrians have voluntarily returned from neighboring countries since last December, while over 1.9 million internally displaced people have gone back to their areas of origin.
UNHCR stated that it has begun facilitating voluntary returns by providing cash assistance, transportation, and other forms of support, while emphasizing the urgent need for increased funding to advance Syria’s reconstruction process.
Marking the anniversary, UN High Commissioner for Refugees Filippo Grandi wrote: “This is a once-in-a-generation opportunity to help end one of the world’s worst wars.” He added that Syrians are ready to rebuild their country, noting: “The question is whether the world is ready to help them.”
Türkische Truppen verstärken Präsenz in Nordsyrien
Die türkische Armee haben nach Angaben lokaler Quellen mehrere Militärkonvois über verschiedene Grenzpunkte nach Nordsyrien verlegt. Demnach bewegten sich die Truppen auf drei Routen in die Gebiete rund um Efrîn (Afrin), Serekaniyê (Ras al-Ain) und das nördliche Umland von Aleppo.
Die Truppenverlegung erfolgte in der Nacht auf Montag. In sozialen Netzwerken verbreitetes Videomaterial zeigt türkische Militärfahrzeuge in Bewegung in Richtung der Stadt Minbic (Manbidsch). Eine unabhängige Überprüfung der Aufnahmen war zunächst nicht möglich.
Drei Konvois, Schwerpunkt bei Minbic
Laut den Angaben überquerte ein Konvoi die syrische Grenze bei Deir Ballut in Richtung der nördlichen Provinz Aleppo, während ein weiterer spät in der Nacht über den Grenzposten Adwaniyah ins Land gelangt sein soll. Die Bewegungen konzentrierten sich demnach vor allem auf das Gebiet nördlich von Aleppo und rund um Minbic, das seit rund einem Jahr unter türkisch-dschihadistischer Besatzung steht.
Verstärkung auch bei syrischen Truppen
Parallel dazu meldeten Beobachter:innen auch eine Zunahme militärischer Aktivitäten durch Truppen der islamistischen Übergangsregierung Syriens. Diese hätten im östlich gelegenen Deir ez-Zor neue Einheiten zusammengezogen, darunter Artilleriesysteme und Drohnen. Ein Großteil dieser Verstärkungen soll aus Angehörigen der sogenannten 86. Division bestehen. Informationen zufolge wurden sie in ländliche Regionen im Westen Deir ez-Zors verlegt.
Zusammenhang mit Türkei-Syrien-Gesprächen?
Die Entwicklung erfolgt nur wenige Tage nach einem Besuch des türkischen Generalstabschefs Selçuk Bayraktaroğlu in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Bayraktaroğlu hatte sich am 5. und 6. Dezember auf Einladung der syrischen Seite zu Gesprächen in Damaskus aufgehalten – offizielle Details zu Inhalt oder Ergebnissen wurden nicht bekannt. Auch zu den aktuellen Truppenbewegungen gibt es bislang keine Stellungnahme der türkischen Regierung oder des Generalstabs. Ziel und Umfang der Verlegung bleiben unklar.
Foto: Türkische Truppen im Herbst 2019 in Nordsyrien | U.S. Army photo by Staff Sgt. Andrew | Goedl | gemeinfrei
Veysi Aktaş wirft türkischer Linken ideologische Starre vor
Der langjährige politische Gefangene Veysi Aktaş hat die türkische Linke zu grundlegender Selbstkritik und ideologischer Erneuerung aufgerufen. Gegenüber dem Nachrichtenportal Bianet reagierte Aktaş auf öffentliche Kritik an einer Grußbotschaft des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan, die er auf einer internationalen Konferenz in Istanbul verlesen hatte.
Die von der DEM-Partei organisierte zweitägige „Internationale Konferenz für Frieden und eine demokratische Gesellschaft“ fand am Wochenende in einem Kulturzentrum im Stadtteil Bakırköy statt. Ein zentrales Ereignis war die Verlesung eines schriftlichen Beitrags von Öcalan durch Veysi Aktaş, der selbst zehn Jahre lang mit dem PKK-Begründer auf der türkischen Gefängnisinsel Imrali inhaftiert war.
Kritik aus verschiedenen politischen Lagern
Aktaş ging auf die Kritik ein, die sowohl aus regierungsnahen Kreisen als auch aus Teilen der türkischen Linken und sozialistischen Bewegung laut geworden war. Die gemeinsame Ursache dieser Reaktionen sieht er in ideologischer Engstirnigkeit: „Fanatismus gibt es nicht nur bei den Rechten, auch die Linke in der Türkei leidet darunter. Das ist eines ihrer Grundprobleme.“ Diese ideologische Starrheit verhindere gesellschaftliche Verankerung und politische Wirksamkeit: „Die vorhandenen ideologischen Muster werden nicht hinterfragt oder auf ein politisches Fundament gestellt. Sie werden einfach immer wieder wiederholt“, so Aktaş.
Linke brauche historische Selbstreflexion
Nach Ansicht Aktaş’ ist die Krise der Linken kein rein türkisches Phänomen, sondern Teil einer globalen Entwicklung. Besonders problematisch sei jedoch der Umgang mit der eigenen Geschichte: „Die Linke kennt ihre eigene Vergangenheit nicht. Sie hat es nicht geschafft, die Geschichte der Unterdrückten herauszuarbeiten. Stattdessen dominiert eine von den herrschenden Klassen geprägte Geschichtsschreibung.“ Einseitig dem Staat die Schuld zu geben, greife dabei zu kurz. „Auch die Linke selbst muss Verantwortung übernehmen und sich selbstkritisch hinterfragen“, erklärte er. Dazu gehöre auch die Entwicklung eines neuen historischen Verständnisses aus der Perspektive der Marginalisierten.
Aufruf zu ideologischer Erneuerung
Aktaş sprach sich für eine grundsätzliche Erneuerung linker Theorie und Praxis aus – unter Einschluss neuer wissenschaftlicher Perspektiven: „Die Linke wiederholt ständig dieselben dogmatischen Phrasen. Sie muss neue Denkansätze zulassen. Dazu gehören auch solche, die durch die Quantenphysik und moderne Philosophie beeinflusst sind. Öcalans Denken ist ein Beispiel dafür, aber viele verstehen das nicht.“ Um politisch wirksam zu werden, müsse die Linke über ihre klassische dialektische Methodik hinausdenken: „Sie müssen erkennen, dass Dialektik allein nicht ausreicht, um gesellschaftliche Prozesse vollständig zu erklären.“
Kritik an „sozialem Chauvinismus“
Mit Blick auf die Rezeption von Abdullah Öcalan und die Rolle der kurdischen Bewegung innerhalb der Linken in der Türkei kritisierte Aktaş eine tiefsitzende Voreingenommenheit: „Manche stören sich daran, dass eine kurdische Führungspersönlichkeit wie Öcalan heute im Zentrum linker Diskurse steht. Dabei stellt sich die Frage: Warum sollte ein Kurde keine führende Rolle übernehmen dürfen?“ Viele hätten Mühe, sich vom Geist des 19. Jahrhunderts zu lösen – sowohl was historische Denkmuster als auch den politischen Diskurs betreffe: „Solange die Linke in dieser alten Atmosphäre verharrt, wird sie weder den Sozialchauvinismus überwinden noch Anschluss an die Realität von heute finden.“
https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/Ocalan-zeit-fur-demokratischen-sozialismus-49136 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/internationale-friedenskonferenz-in-istanbul-gestartet-49135 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/imrali-gefangener-veysi-aktas-aus-haft-entlassen-47260Wie in Russland über den Korruptionsskandal in der EU berichtet wird
Pflegegeld und Rente: Gericht macht Rentenanspruch zunichte
Viele Menschen, die einen nahen Angehörigen zu Hause pflegen, erleben die Belastung doppelt: Die Pflege kostet Zeit, Kraft und oft auch Erwerbseinkommen. Gleichzeitig wächst die Sorge, ob sich diese Auszeit später in der eigenen Rente bemerkbar macht. In der Praxis führt das immer wieder zu der Erwartung, dass der Staat oder die zuständige Stelle automatisch Beiträge für die Altersvorsorge der Pflegeperson übernimmt.
Ein Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg zeigt jedoch, wie eng die Voraussetzungen sind und an welchen Punkten Pflegepersonen rechtlich an Grenzen stoßen.
Im entschiedenen Fall ging es um eine pflegebedürftige Frau, die Pflegegeld bei Pflegegrad 4 erhielt. Sie beantragte zusätzlich, dass für ihre Pflegeperson Altersvorsorgebeiträge übernommen werden. Die Behörde lehnte ab. Der Streit landete schließlich vor Gericht.
Die Berufung war zwar zulässig, hatte in der Sache aber keinen Erfolg. Entscheidend waren dabei nicht nur materielle Voraussetzungen, sondern auch verfahrensrechtliche Hürden, die viele Betroffene im Alltag nicht auf dem Schirm haben.
Der Fall: Pflegegeld ja, Altersvorsorgebeiträge neinAusgangspunkt war die Konstellation, dass die pflegebedürftige Person Leistungen im Rahmen der Sozialhilfe erhielt, also Hilfe zur Pflege nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch.
Sie wollte erreichen, dass die öffentliche Hand Beiträge zur Alterssicherung der Pflegeperson trägt. Die Behörde blieb bei ihrer Ablehnung, und das Gericht bestätigte diese Linie.
Das Urteil zeigt, dass Pflegegeld und Rentenbeiträge zwar häufig gedanklich zusammengehören, rechtlich aber aus unterschiedlichen Systemen stammen und jeweils eigene Zugangsvoraussetzungen haben.
Wer sich allein auf die Vorstellung verlässt, Pflege müsse automatisch zu einer abgesicherten Rente führen, kann in ein schmerzhaftes Loch zwischen Anspruch und Wirklichkeit geraten.
Warum die Pflegeperson nicht einfach selbst klagen kannEin Punkt, der auf den ersten Blick formal wirkt, für Betroffene aber ganz konkrete Folgen hat, betrifft die Klagebefugnis. Das Gericht stellte klar, dass der Anspruch auf die Erstattung von Aufwendungen für Altersvorsorgebeiträge im Sozialhilferecht grundsätzlich bei der gepflegten Person liegt.
Der Bescheid richtet sich also an sie, nicht an die Pflegeperson. Die Pflegeperson kann zwar faktisch profitieren, weil Beiträge am Ende ihr Rentenkonto stärken würden. Rechtlich reicht dieser Vorteil jedoch nicht aus, um aus eigenem Recht gegen die Ablehnung vorzugehen.
Damit entsteht eine Konstellation, die viele Familien als paradox empfinden: Ausgerechnet die Person, deren Alterssicherung es betrifft, kann nicht ohne Weiteres als „eigene Anspruchsinhaberin“ auftreten, wenn die Verwaltung den Antrag ablehnt.
Praktisch bedeutet das, dass Verfahren und Antragstellung über die pflegebedürftige Person laufen müssen. Ist diese dazu nicht mehr in der Lage, wird die Frage schnell auch zu einer der rechtlichen Vertretung.
Rentenbeiträge aus der Pflegeversicherung: Das greift nur im System des SGB XIIn der öffentlichen Wahrnehmung ist die Rentenabsicherung pflegender Angehöriger vor allem mit der Pflegeversicherung verbunden. Tatsächlich zahlt die Pflegeversicherung unter bestimmten Bedingungen Rentenversicherungsbeiträge für nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen.
Dafür müssen unter anderem bestimmte Mindestpflegezeiten erfüllt sein und es darf nur eine begrenzte Erwerbstätigkeit neben der Pflege bestehen. Entscheidend ist aber noch etwas anderes: Die pflegebedürftige Person muss Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen, also aus dem Elften Buch Sozialgesetzbuch.
Genau hier lag im Fall der juristische Bruch. Wenn die Pflege nicht über die Pflegeversicherung, sondern über Sozialhilfeleistungen organisiert wird, entsteht nicht automatisch dieselbe rentenrechtliche Pflichtversicherung.
Das Gericht stellte heraus, dass die Pflichtversicherung als Pflegeperson nach dem Rentenrecht an den Bezug von Leistungen der Pflegeversicherung gekoppelt ist. Fehlt diese Grundlage, trägt auch nicht die Pflegekasse die Beiträge, und eine Klage, die auf die Zahlung von Pflichtbeiträgen zielt, läuft ins Leere.
§ 64f SGB XII: Erstattung von Beiträgen zur „angemessenen Alterssicherung“Damit ist allerdings nicht gesagt, dass es im Sozialhilfesystem überhaupt keine Möglichkeit gäbe, Altersvorsorgebeiträge zu berücksichtigen. Das Sozialhilferecht kennt mit § 64f SGB XII eine Regelung, nach der zusätzlich zum Pflegegeld Aufwendungen für Beiträge einer Pflegeperson für eine angemessene Alterssicherung erstattet werden können, soweit diese Absicherung nicht anderweitig gewährleistet ist.
Der Wortlaut klingt für viele zunächst wie eine Auffangvorschrift, die den Systemwechsel von der Pflegeversicherung zur Sozialhilfe abfedern soll.
Das Urteil zeigt jedoch, dass diese Erstattung nicht als pauschale Anerkennung von Pflegeleistung funktioniert, sondern als eng begrenztes Instrument. Sie ist an Voraussetzungen gebunden, die sich am Zweck der Regelung orientieren. Und dieser Zweck ist nicht, Pflegepersonen einen höheren Lebensstandard zu ermöglichen oder eine „normale“ Erwerbsbiografie zu ersetzen. Gemeint ist vielmehr Schutz vor Altersarmut, verstanden als Schutz davor, im Alter selbst auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.
Die entscheidende Hürde: Was als „angemessen“ giltIm Mittelpunkt der materiellen Prüfung stand deshalb die Frage, ob durch die begehrten Beiträge voraussichtlich eine Alterssicherung erreichbar wäre, die späteren Sozialhilfebezug vermeidet.
Das Gericht verlangte eine Prognose, die nicht nur abstrakt auf Beitragshöhen schaut, sondern die bisherige Versicherungsbiografie und die realistische weitere Lebensplanung einbezieht. Wer bislang keine oder kaum rentenrechtliche Zeiten aufgebaut hat, kann selbst mit nachträglichen Beiträgen häufig keine Absicherung erreichen, die über dem existenzsichernden Niveau liegt. Genau das war nach den Feststellungen im Fall maßgeblich.
Wichtig ist dabei der zeitliche Blickpunkt. Die Angemessenheit wird nicht losgelöst beurteilt, sondern anhand des Zeitpunkts der letzten behördlichen Entscheidung.
Wer also erst spät im Verfahren neue Umstände vorträgt oder seine Lebensplanung verändert, kann damit an eine Stelle stoßen, an der das Verfahren rechtlich bereits „eingefroren“ ist. Das ist für Betroffene schwer nachvollziehbar, folgt aber der Logik des Verwaltungsrechts, das gerichtliche Kontrolle an den damaligen Entscheidungsstand anbindet.
Freiwillige Beiträge als Ausweg – aber nicht automatisch auf Kosten der SozialhilfeTheoretisch kann eine Pflegeperson, die nicht pflichtversichert ist, freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen. Auch Nachzahlungen können in bestimmten Konstellationen möglich sein.
Die Existenz solcher Möglichkeiten bedeutet aber nicht, dass die Sozialhilfe sie finanzieren muss. Das Gericht machte deutlich, dass die Erstattung nach dem Sozialhilferecht gerade an der erwartbaren Wirkung gemessen wird. Wenn die erwartete Rentenleistung trotz Beiträgen voraussichtlich nicht ausreicht, um später ohne Sozialhilfe auszukommen, scheidet eine Erstattung aus.
Damit rückt ein unangenehmer Gedanke in den Vordergrund: Wer in einer ohnehin prekären Lebenslage pflegt und gleichzeitig keine stabile Rentenbiografie aufbauen konnte, ist ausgerechnet in jener Lage, in der die Erstattungsregel besonders häufig versagt.
Die Vorschrift zielt auf Vermeidung künftiger Hilfebedürftigkeit, nicht auf Anerkennung von Pflegearbeit als solcher. Das kann man sozialpolitisch kritisieren, rechtlich ist es die Linie, die das Gericht hier konsequent fortschreibt.
Was das Urteil für Pflegepersonen in der Praxis bedeutetFür Pflegepersonen ist das Urteil vor allem eine Warnung vor falschen Erwartungen. Rentenbeiträge aus der Pflege sind in Deutschland möglich, aber sie hängen stark davon ab, aus welchem Leistungssystem die pflegebedürftige Person unterstützt wird.
Wer über die Pflegeversicherung versorgt wird, kann unter den dortigen Voraussetzungen rentenrechtlich abgesichert werden. Wer hingegen im Rahmen der Sozialhilfe gepflegt wird, muss sich darauf einstellen, dass es keinen Automatismus gibt und dass Erstattungsansprüche eng geprüft werden.
Ebenso wichtig ist die prozessuale Seite: Wenn eine Pflegeperson selbst gegen eine Ablehnung vorgehen will, stößt sie schnell an das Problem, dass der Anspruch rechtlich bei der gepflegten Person liegt.
Das zwingt Familien dazu, Anträge und gegebenenfalls Rechtsmittel sauber über die richtige Anspruchsinhaberin zu führen. In der Realität heißt das oft, frühzeitig zu klären, wer rechtsverbindlich handeln kann und welche Unterlagen erforderlich sind, damit ein Antrag nicht schon an formalen Punkten scheitert.
Ein nüchternes Signal: Pflege schützt nicht automatisch vor RentenlückenDas Urteil ist kein Angriff auf pflegende Angehörige. Es ist aber ein nüchternes Signal, dass das Recht Pflegearbeit nicht in jedem Fall so behandelt, wie es sich viele Betroffene wünschen würden. Wer pflegt, leistet gesellschaftlich enorm viel. Juristisch entsteht daraus jedoch nicht automatisch ein Anspruch auf staatlich finanzierte Altersvorsorge.
QuellenLandessozialgericht Baden-Württemberg, Urteil AZ: L 7 SO 3983/20 (Zusammenfassung/Leitsätze). § 64f SGB XII (Gesetzestext).
§ 3 SGB VI (Gesetzestext, Versicherungspflicht u. a. für Pflegepersonen)
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After Israel-Hamas prisoner deal, ‘48 Palestinians ask when their turn will come
Trapped between Israel's refusal and an absence of leadership, Palestinian prisoners with Israeli citizenship remain ‘an open wound no one is tending.’
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Paragliders celebrate Syria’s Liberation Day above Damascus’ Umayyad Square
Azerbaijan voices support for Syrians on first liberation anniversary
Damascus, Dec. 8 (SANA) The Azerbaijani Embassy in Damascus expressed its support for the Syrian people on Monday as the country marked the first anniversary of its liberation.
In a statement posted on X, the embassy said the anniversary commemorates “the return of Damascus to its people” and the end of “injustice and violence,” praising the “great sacrifices” Syrians made during past years.
The embassy also highlighted Syrians’ determination to rebuild the country across multiple sectors, noting that these efforts inspire confidence in Syria’s ability to construct a state capable of achieving significant progress.
Across Syria, hundreds of thousands of people took to the streets to mark the first anniversary of liberation, expressing hopes for a future of peace, freedom, and prosperity.
Jordan Marks Syria’s Liberation Day with Official Congratulations
Amman Dec.8 (SANA) Jordan extended its official congratulations to Syria on the first anniversary of Liberation Day on Monday.
In a statement posted on social media, the Jordanian Ministry of Foreign Affairs and Expatriates said: “We congratulate the sisterly Syrian Arab Republic on the first anniversary of Liberation Day.”
Across Syria, citizens marked the occasion by participating in nationwide celebrations, reflecting on the country’s recovery from a difficult period. Syrians expressed their joy and renewed hope for a future defined by peace, freedom, and prosperity.
The Blue Whales Have Stopped Singing
The blue whales have stopped singing
because the krill are vanishing
because the oceans are warming
because we are ruled by long-toothed liars
whose insides are full of dead leaves.
The great whales have gone silent
and my bird has gone blind
and there are chatbots in the basement
and corpses in the corn.
Under the overpass it is dry and still.
You would never know that everything is dying.
You should come and visit me.
Meet me over there under the sepia streetlights
with the strangleporn perverts and fentanyl fallen,
all the stillborn scar tissue extractions
from the wreckage of a banished womb,
the NAFTA-noosed factory towns full of deserted buildings
and the window-snarling meth towns full of deserted people,
where the cries of orphaned Palestinians mingle
with the cries of the last baby orangutan
ever born in the wild.
Meet me under the flickering lights.
Bring me some smokes and a sad luck story
and let’s stay up late by the freeway
watching the traffic get sparse.
Show me the spots on your skin
where life has kicked you
and I will kiss them
and give you a flower.
The leviathans have gone quiet
and the turbines are getting loud,
and everything has become so strange.
So sit with me on this curb
under my burlap wing
and let’s laugh
and heal
and mark beauty
until sunrise.
______________
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Large Blue Whale Off Southern California Coast Photo Don Ramey Logan.jpg from Wikimedia Commons by Don Ramey Logan, CC-BY-SA 3.0
SRF: Schutz vor Diskriminierung - Bundesrat beschliesst Strategie gegen Rassismus
Globalbridge: Öl und Ideologie
Anti-Spiegel: Die Ukraine versinkt nach dem Rücktritt von Selenskys Büroleiter Jermak im Chaos
Achte Gehaltserhöhung in drei Jahren: EU-Beamten gönnen sich mal wieder einen satten Zuschlag
Die EU hat zwar gerade wieder mit einem ihrer in immer kürzeren Abständen ans Licht kommenden Korruptionsskandale zu kämpfen und verliert immer mehr an Rückhalt; das ändert aber nichts daran, dass ihre 67.400 Mitarbeiter sich weiterhin über immer fürstlichere Bezüge auf Kosten der europäischen Steuerzahler freuen dürfen: Rückwirkend zum 1. Juli erhalten sie einen weiteren […]
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Syria opens broad investment horizons – UK’s Independent
London, Dec. 8 (SANA) The British newspaper The Independent reported that Syria’s post-liberation economic openness is paving the way for new investments, particularly in the oil sector. Foreign companies, including Chevron, recently held preliminary talks with the Syrian Petroleum Company to explore opportunities along the Syrian coast.
Lifting sanctions, including the near cancellation of the Caesar Act, has revived hopes for broader investment. Chevron’s visit signals that Syria’s oil sector is preparing for significant growth, with plans to engage global energy companies in the country’s maritime zones.
Syrian energy researcher Ziad Arbash told The Independent: “There are many economic benefits from companies like Chevron entering Syria, including advanced exploration and production technology, increased gas output, improved energy security, higher government revenues, and new job opportunities. Past agreements worth $7 billion with U.S. and Qatari firms in gas and solar energy illustrate the potential for reducing imports and supporting reconstruction.”
Economic experts noted that lifting the Caesar Act will not only enable announced projects but could attract unexpected waves of international investment, leveraging Syria’s strategic geographic and commercial position. Among upcoming initiatives are 12 investment projects valued at $14 billion, planned across multiple Syrian provinces.
Economic experts told the newspaper that canceling the Caesar Act will not only open the way for implementing the investments that have been announced, but that Syria will also witness unexpected waves of investment, some of which may take on an international character, noting that the time has come to invest in Syria’s geographical and commercial position.
According to The Independent, major projects that Syria will implement through strategic partnerships will constitute a qualitative shift in infrastructure and economic life. It explained that among the most prominent of these projects are investment memorandums of understanding signed on August 6 with several international companies, which included 12 investment projects worth 14 billion US dollars, to be carried out in several Syrian provinces.
Al Habtoor: Syria’s unbreakable, its people are stronger than all challenges
Abu Dhabi, Dec.8 (SANA) United Arab Emirates businessman Khalaf Al Habtoor extended his congratulations to the Syrian people on the occasion of Liberation Day, emphasizing that Syria’s achievements in just one year demonstrate a future filled with hope and prosperity.
In a post on the X platform, Al Habtoor said: “A year has passed during which we witnessed the beginning of a new national journey in Syria, written through the efforts of its people and their determination. During my past visits, I saw firsthand the sincere joy of our Syrian brothers, their enthusiasm for work, and their resolve to rebuild their homeland on all levels. In their faces, I saw a deep belief that Syria has begun to return to life, and that what was lost over many years can be restored through determination and collective effort.”
Al Habtoor added: “The world has seen how the Syrian people, despite profound wounds, were able to rise again with remarkable speed. What has been achieved in just one year is a prelude to what Syria can accomplish in the near future. Syria is rich in history, culture, and people, and it can only rise again and regain its place.”
He concluded: “Syria is a nation that does not break, with God’s help, and its people are stronger than all challenges. What we witnessed this year is the greatest proof that willpower prevails, and that nations are rebuilt when hearts and hands unite.”
Across Syria, hundreds of thousands of citizens marked the first anniversary of Liberation Day, taking to the streets since early morning to celebrate and express their hope for a bright future of peace, freedom, and prosperity.