Sammlung von Newsfeeds

Looking on the Bright Side of This 9/11 Anniversary, by Kevin Barrett

Oil has soared into three digits. Diesel sets records at US pumps. Inflation inflates. The US is losing in Iran, losing in Yemen, losing in Ukraine. Trump reacts with an hour-long-video of himself saying the word winning. I guess it’s important to always look on the bright side. For example, when Wayne Madsen grumbled that...
Kategorien: Externe Ticker

Brave New World Order, by Hans Vogel

During the southern winter of 2002, as I was walking on Florida Street in Buenos Aires, I decided to enter my favorite bookstore. Among the new arrivals, my eye caught the cover of a book by Thierry Meyssan: La terrible impostura. It was a Spanish translation of L’effroyable imposture, published a bit earlier in France....
Kategorien: Externe Ticker

Political Genius and Policy Disaster, by Kevin DeAnna

New York City Mayor Zohran Mamdani is the most effective politician in the country — a 21st century urban version of Huey Long. Every action he takes builds his political coalition. His policies on rent control are designed to transfer private ownership of buildings to his political allies. He uses taxpayer funds to pay influencers...
Kategorien: Externe Ticker

On Conservative Kvetching About Contemporary Western Civilization’s Superiority, by Ilana Mercer

War is the West’s way in the world; war on civilians. Conservative commentators—you know who I mean—persist in their promiscuous prattle about the uncontested superiority of what they call western civilization. This, when every single one of civilization’s edifices has been attacked and collapsed by the … West. Never do these western commentators, forever dishing...
Kategorien: Externe Ticker

To Hell with the Digital Revolution and Its Bastard Child AI, by Paul Craig Roberts

It has been pointed out that human interaction has been replaced by an app, a code, a portal that a large percentage of the population finds frustrating and inconvenient, especially for older people who did not grow up with the isolating and often difficult to use technology. The people who crammed this technology down our...
Kategorien: Externe Ticker

There's No Good Reason Why Poverty Should Still Exist, by Caitlin Johnstone

The other day I saw another great example of the way people in capitalist societies tend to reframe their dumb luck as the result of their own hard work and resourcefulness. At the end of the last season of the surivalist competition Alone Australia, the winner Trent Felton was asked if he felt he’d just...
Kategorien: Externe Ticker

Grand Theft AI, by Ted Rall

Last week there occurred a watershed moment in the history of American political cartooning. A major American newspaper, The Baltimore Sun, published an editorial cartoon created not by a cartoonist or graphic artist but by unidentified staffers using artificial intelligence. One year ago, the Sun fired its Pulitzer Prize-winning cartoonist, Kevin "KAL" Kallaugher. (Disclosure: KAL...
Kategorien: Externe Ticker

More Flock Cameras Removed Around Texas, by Paul Craig Roberts

This is the Texas Minute for Monday, September 7, 2026. – Michael Quinn Sullivan   Last week ended with more Texas cities stepping back from Flock Safety and its privatized mass surveillance program. Hunter Burney has the details. The police departments in Manor and El Paso ended their relationships with Flock Safety, while the Leander...
Kategorien: Externe Ticker

Nicaragua gegen Deutschland: Anhörung in Den Haag zu deutscher Unterstützung des Völkermords in Gaza

Managua wirft Berlin Beihilfe zum Völkermord in Gaza vor. Anhörung läuft vor IGH zur Zulässigkeit des Verfahrens Den Haag. Vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag haben am Montag die Anhörungen im Verfahren Nicaraguas gegen Deutschland wegen dessen Waffenlieferungen an Israel begonnen. Während Deutschland die Klage aus formalen Gründen zurückweist, wirft Nicaragua der... weiter 11.09.2026 Artikel von zu Deutschland, Nicaragua, Palästina, Israel, Menschenrechte, Politik
Kategorien: Externe Ticker

Real History: After 9/11, the ‘War on Terror’ Was a War of Terror

Three days after terrorists killed almost 3,000 people in the United States on September 11, 2001, President George W. Bush stood behind a pulpit at the Washington National Cathedral and spoke to a nation in shock. “Our responsibility to history is already clear,” he proclaimed, “to answer these attacks and rid the world of evil.” […]
Kategorien: Externe Ticker

9/11’s Aftereffect: The Constitutional Accountability Abyss

Over the last several weeks in the lead up to the 25th anniversary of al Qaeda’s attack on the U.S., I’ve had American and foreign journalists ask me the same question: how did 9/11 change America? My answer has generally been some version of this: 9/11 didn’t change us, we allowed it to change us, […]
Kategorien: Externe Ticker

America After 9/11: 25 Years of Fear, War, Surveillance, and Permanent Emergency

“I tell you, freedom and human rights in America are doomed. The U.S. government will lead the American people in  –  and the West in general  –  into an unbearable hell and a choking life.” – Osama bin Laden (October 2001) “GIVE THEM NIGHTMARES.” – President Donald Trump (September 2026) Days before the 25th anniversary […]
Kategorien: Externe Ticker

Kämpfer der Hesekê-Brigade nach Entführung ermordet

Der 26-jährige Sîpan Hiznî ist nach seiner Entführung im Raum Hesekê von einer bewaffneten Gruppe ermordet worden. Die Täter filmten die Tötung des jungen Kurden und verbreiteten die Aufnahmen anschließend in sozialen Netzwerken. Auf den Videos ist zu sehen, wie Hiznî die Kehle durchgeschnitten wird. Weitere Aufnahmen zeigen seinen Leichnam und enthalten Drohungen gegen Kurd:innen. In Verbindung mit der Tat werden Angehörige des arabischen Al-Baggara-Stammes genannt.

Hiznî, dessen vollständiger Name Samî Şêxmûs Hiso angegeben wird, lebte im Stadtteil Muftî von Hesekê. Er gehörte der Hesekê-Brigade an und hatte zuvor in den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) gekämpft. Im Zuge des Integrationsprozesses war seine Einheit als Brigade in die syrische Armee übernommen worden.

Hemo: Mehrere Tatbeteiligte festgenommen

Sîpan Hemo, stellvertretender syrischer Verteidigungsminister für die Ostregion und ehemaliger YPG-Kommandant, verurteilte die Ermordung Hiznîs als „brutales und heimtückisches Verbrechen“ und sprach dessen Familie sein Beileid aus. „Sîpan war Kämpfer der Hesekê-Brigade und hat über Jahre hinweg für die Sicherheit der Region und ihrer Bevölkerung gedient“, erklärte Hemo.

Nach seinen Angaben haben die zuständigen Sicherheitskräfte inzwischen mehrere Tatbeteiligte festgenommen. Die Fahndung werde fortgesetzt, bis sämtliche Verantwortlichen gefasst seien und vor Gericht gestellt würden.  Hemo wandte sich zugleich gegen eine Verschärfung der Spannungen infolge des Mordes. „Ich verurteile jede aufwiegelnde mediale Rhetorik, die zu Gewalt und Töten aufruft“, erklärte er. Die Bevölkerung rief er dazu auf, besonnen zu handeln und sich nicht auf Versuche einzulassen, gesellschaftliche Konflikte zu schüren.

The Kurds are rising up in Qamishli and Hasakah…

Revenge……#Terrorist_Damascus pic.twitter.com/tbhKVQ0UxE

— Judy Berxwedan (@Judy20255) September 10, 2026

Proteste in Hesekê, Qamişlo und Amûdê

Die Ermordung Hiznîs und die Verbreitung der Aufnahmen haben in Rojava Proteste ausgelöst. In Qamişlo gingen zahlreiche Menschen, darunter viele Jugendliche, auf die Straße. Auch Sicherheitskräfte begleiteten die Protestaktion. In Amûdê blockierten Bewohner:innen eine Hauptstraße. Die Demonstrierenden protestierten gegen den Mord an Hiznî und forderten die Verfolgung der Verantwortlichen. In Hesekê selbst haben sich zahlreiche Menschen vor dem Krankenhaus versammelt, in das der Leichnam des 26-Jährigen gebracht wurde.

Hiznî gehörte zu den ehemaligen QSD-Kämpfer:innen, die im Zuge des Abkommens mit Damaskus  in die syrische Armee integriert wurden. Die bisherigen QSD-Einheiten wurden dabei als Brigaden übernommen, nachdem das Bündnis vor rund zwei Wochen als eigenständige Struktur aufgelöst worden ist. Bereits Mitte August waren bei einem bewaffneten Angriff auf die Brigade von Qamişlo zwei Kämpfer getötet und zwei weitere verletzt worden. 

https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/-52682 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/-52419 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/mazlum-abdi-verkundet-auflosung-der-qsd-als-eigenstandige-militarstruktur-52526 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/proteste-fur-kurdischsprachigen-unterricht-weiten-sich-in-rojava-aus-52677

 

Kategorien: Externe Ticker

9/11: 25 Jahre Lügen

Transition News - 11. September 2026 - 0:15

Ich war gerade dabei, mit einem Keyboard Musik zu kreieren, als ich es erfuhr. Ein Freund kam nach der Arbeit zu Besuch und teilte uns aufgeregt mit, was geschehen war. So wie ich wissen die meisten Menschen, die damals ein gewisses Alter hatten, was sie wo gerade taten, als sie von den folgenschweren Anschlägen in den USA am 11. September 2001 erfuhren. An dem Tag kamen dadurch laut ofizielllen Angaben etwa 3.000 Menschen ums Leben.

Wir hatten damals in unserer Bauernhaus-WG in der Schweiz keinen Fernseher und ans Internet waren wir noch nicht angeschlossen. Somit dauerte es ein paar Tage, bis mir die ganze Tragweite dieser prägenden Ereignisse bewusst wurde. Erste Fragen kamen schließlich beim Betrachten der Filmaufnahmen auf, doch erst allmählich konnte ich ihnen nachgehen. Im Laufe der Jahre habe ich dann unter anderem etwa ein Dutzend Bücher gelesen, die diese Attentate kritisch beleuchten. Literaturhinweise finden Sie am Ende des Artikels.

Kontrollierte Sprengungen

Man braucht allerdings weder so tief in die Literatur einzutauchen noch Physiker zu sein, um zu erkennen, dass die offizielle Version dieser Ereignisse nicht stimmen kann. Gesunder Menschenverstand reicht vollkommen. Beispielsweise geht allein aus den Videos klar hervor, dass die beiden Türme und das Gebäude 7 (WTC 7) gesprengt wurden.

Letzteres bleibt in den Mainstream-Medien weiterhin größtenteils außen vor. Der Grund dafür ist klar: Das 186 Meter hohe Gebäude mit der Grundfläche von mehr als einem halben Fußballplatz wurde von keinem Flugzeug getroffen. Dennoch ist es wie die Twin Towers fast im freien Fall in sich zusammengestürzt – etwa sieben Stunden nach dem Kollaps des zweiten Turms. Und dieses Wissen könnte bei manchen Menschen eine generelle Skepsis gegenüber der offiziellen Version der Ereignisse an diesem Tag auslösen.


New York City, 2004; Foto: Sophia-Maria Antonulas

Den Fokus auf WTC 7 in seiner Kritik an der offiziellen 9/11-Darstellung hat der Schweizer Historiker Daniele Ganser gelegt. Seine Skepsis trug entscheidend dazu bei, dass er seine Lehraufträge an den Universitäten Basel und St. Gallen verlor und im Mainstream seither als «Verschwörungstheoretiker» gilt. Legendär wurde die unsägliche «Arena»-Sendung im Schweizer Zwangsgebühren-Fernsehen SRF im Jahre 2017 zum Thema «Trumps Krieg gegen die Medien», in der aber auch das Thema 9/11 aufkam.

Der Radio- und Fernsehmacher Roger Schawinski warf Ganser darin mehrmals vor, ein Verschwörungstheoretiker zu sein, und der Moderator Jonas Projer drohte dem Historiker unter anderem sogar, die Sendung abzubrechen. Sehr perfide war außerdem, dass der Sender eine E-Mail Gansers einblendete, ohne dessen Einwilligung eingeholt zu haben. Nach der Sendung gingen beim Ombudsmann so viele Beschwerden wie noch nie ein, nämlich fast 500. Dieser urteilte, dass das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt wurde.

Bemerkenswert ist bezüglich WTC 7 auch der inzwischen berüchtigte BBC-Bericht, in der die Sprecherin erklärte, das Gebäude sei eingestürzt, während man im Hintergrund das noch intakte Hochhaus sieht. WTC 7, auch «Salomon Brothers Building» genannt, stürzte etwa 20 Minuten nach dieser «Nachricht» ein.

Mit den technischen Aspekten der Anschläge auf das World Trade Center haben sich insbesondere entsprechende Experten befasst, die sich in der Organisation Architects & Engineers for 9/11 Truth zusammengeschlossen haben. Sie sind klar der Ansicht, dass die drei Gebäude gesprengt wurden.

Sehr intensiv hat sich auch Dr. Judy Wood, eine ehemalige Professorin für Maschinenbau, mit den Einstürzen auseinandergesetzt. Sie vertritt die These, dass die beiden Türme nicht durch Feuer, Schwerkraft oder konventionelle Sprengstoffe, sondern durch gerichtete Energiewaffen zerstört wurden. In ihrem Buch «Where Did the Towers Go?» und dem gleichnamigen Vortrag argumentiert sie, dass die Gebäude einen Prozess durchliefen, den sie als «Verstaubung» bezeichnet.

Dabei habe hochfrequente Energie molekulare Bindungen aufgebrochen und Stahl und Beton in der Luft in feinen Staub verwandelt. Woods führt niedrige seismische Messwerte während des Einsturzes, fehlende Trümmer am Ground Zero, unverbranntes Papier neben verkohlten Fahrzeugen und die Nähe des Hurrikans Erin als Beweise für die Anwendung von Energiewaffen an.

Viele Fragen wirft außerdem die Tatsache auf, dass die beiden Passagierflugzeuge, die im Wesentlichen aus Aluminium bestehen, auf den Filmaufnahmen in die Twin Towers aus Stahl eindringen, als seien diese aus Butter.


New York City, 2004; Foto: Sophia-Maria Antonulas

Pioniere der Aufklärung im deutschsprachigen Raum

Für viele Menschen war 9/11 eine Zäsur: Das Ereignis, das sie «aufgeweckt» hat, sie dazu gebracht hat, allmählich auch anderes grundsätzlich in Frage zu stellen. Es war der Startschuss für eine Reise in den «Kaninchenbau». Entscheidend für die Verbreitung alternativer Informationen war natürlich das zu der Zeit aufkommende Internet.

In den Mainstream-Medien wird indes weiterhin unerschütterlich das offizielle Märchen propagiert und jeglicher Zweifel daran als Verschwörungs-Blabla abgetan. Dabei hat sich der Rahmen des Erlaubten sogar verengt. So konnten zum Beispiel der Buch- und Filmautor Gerhard Wisnewski und der Filmemacher Willy Brunner 2003 im WDR ihren Dokumentarfilm «Aktenzeichen 11. 9. ungelöst» ausstrahlen, wenn auch mit Folgen.

Der Film stellt offizielle 9/11-Darstellungen infrage. Die Autoren äußern darin die Ansicht, dass die US-Regierung keine schlüssigen Beweise vorgelegt hat, die Osama bin Laden als Drahtzieher überführen.

Ein zentraler Kritikpunkt sind die gravierenden Unstimmigkeiten am angeblichen Absturzort von Flug 93 in Shanksville sowie am Pentagon. Ersthelfer, Zeugen und Journalisten berichteten, dass erkennbare Flugzeugwrackteile oder sichtbare Trümmer großer Passagiermaschinen weitgehend fehlten. Stattdessen sahen sie primär Einschlagslöcher im Boden beziehungsweise am Gebäude. Die behördliche Behauptung, die Maschinen seien beim Aufprall nahezu vollständig pulverisiert worden, stößt auf Skepsis. Verdächtig wirkt außerdem, dass das FBI Videoaufnahmen rund um das Pentagon unter Verschluss hielt.

Im Film wird unter anderem auch die offizielle Identifizierung der angeblichen 19 Flugzeugentführer hinterfragt. Zum einen fehlten nämlich ihre Namen auf den offiziellen Passagierlisten, zum anderen gab es Berichte, wonach einzelne der Beschuldigten nach den Anschlägen noch lebten. Zudem bezweifeln Kritiker und Piloten im Film, dass die als unerfahren geltenden Flugschüler in der Lage waren, derart komplexe, präzise Flugmanöver durchzuführen.

Abschließend beleuchtet die Dokumentation die politischen Motive und Konsequenzen der Anschläge. Als historischer Vergleich dient das «Operation Northwoods»-Dokument von 1962. Dieses belegt, dass höchste US-Militärkreise und die CIA bereits damals Terroranschläge unter falscher Flagge zur Rechtfertigung von Kriegen erwogen hatten, in dem Fall gegen Kuba.

Die Filmemacher weisen darauf hin, dass im Nachgang von 9/11 Gesetzgebungen wie der Patriot Act in den USA zu einer massiven Einschränkung der Bürgerrechte führten, dass die Rüstungsausgaben gesteigert wurden und es zu einer Neuausrichtung der US-Geopolitik unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit gekommen ist – einer «neuen Weltordnung». Es war denn auch der Beginn des «Kriegs gegen den Terror», der unter anderem die Angriffe auf Afghanistan und den Irak mit sich brachte.

Der Film bedeutete jedenfalls das Ende der Zusammenarbeit von Wisnewski und Brunner mit dem WDR. Nachdem der Spiegel den Autoren vorgeworfen hatte, eine Aussage des Interviewpartners Ernie Stull sinnentstellend zusammengeschnitten zu haben, kündigte der Sender die Kooperation.

Nach der Dokumentation veröffentlichte Wisnewski im Jahr 2003 auch das Buch «Operation 9/11». Bereits ein Jahr zuvor brachte Mathias Bröckers sein Buch «Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.» heraus.

LIHOP oder MIHOP?

Grundsätzlich lassen sich die alternativen Hypothesen über die Geschehnisse in zwei Gruppen aufteilen: «Let It Happen On Purpose» (LIHOP) und «Made It Happen On Purpose» (MIHOP). Gemeint ist damit bei ersterem, dass Regierungskreise von den Plänen für die Anschläge wussten, doch diese haben geschehen lassen. MIHOP bedeutet hingegen, dass sie aktiv daran beteiligt waren.

Klar ist indes: Wenn die Gebäude gesprengt wurden, muss es sich mit ziemlicher Sicherheit um MIHOP gehandelt haben. Denn kontrollierte Sprengungen vorzubereiten, wäre nur Insidern möglich gewesen.


New York City, 2004; Foto: Sophia-Maria Antonulas

Prominente «Verschwörungstheoretiker»

Insbesondere in den USA gibt es regelmäßig prominente Stimmen, die das offizielle 9/11-Narrativ in Frage stellen oder Untersuchungen fordern. So konstatierte Jill Stein, mehrmalige Präsidentschaftskandidatin der US-Grünen, am 11. September 2024:

«Wir brauchen Transparenz in Sachen 9/11.»

Letztes Jahr dann stellte der ehemalige US-Kongressabgeordnete und langjährige Kritiker der offiziellen Darstellung zu 9/11, Curt Weldon, gegenüber dem US-Starmoderator Tucker Carlson fest:

«Selbst Trump sagte [am 11. September 2001 in einem Telefoninterview], es wurde kontrolliert gesprengt.»

Weldon fordert eine neue 9/11-Untersuchung und hat sich zu diesem Zweck mit Architects & Engineers for 9/11 Truth zusammengeschlossen. Ihm zufolge diente die ursprüngliche 9/11-Kommission der Vertuschung (wir berichteten). Er glaubt, dass die USA Kenntnis über Osama bin Ladens Aufenthaltsort im pakistanischen Baluchistan hatten, als sie in Afghanistan einmarschierten. Sie hätten bin Laden sogar dabei geholfen, sich in dieser Region zu verstecken.

Schon 2017 stellte derweil Paul Craig Roberts, von 1981 bis 1982 Abteilungsleiter für Wirtschaftspolitik im Finanzministerium der Regierung Reagan und ehemaliger Mitherausgeber des Wall Street Journal, in einem Interview mit dem Transition News-Autor Torsten Engelbrecht für Rubikon klar:

«Kein Mensch mit Hirn glaubt der offiziellen Darstellung zu 9/11.»

Und 2023 sagte Graeme MacQueen, ehemaliger Direktor des Centre for Peace Studies an der McMaster University im kanadischen Ontario, in der Dokumentation «Peace, War and 9/11» (wir berichteten):

«Nur eines mag an der offiziellen Version zu 9/11 stimmen: Dass 3.000 Menschen starben – alles andere ist falsch.»

Schließlich hat sich auch Tucker Carlson selbst intensiv mit dem verhängnisvollen Tag befasst und sogar eine fünfteilige Dokumentation dazu mit dem Titel «The 9/11 Files» veröffentlicht. Im Trailer heißt es unmissverständlich:

«Die offizielle Darstellung der Ereignisse vom 11. September ist eine glatte Lüge. Der Bericht zum 11. September ist ein Witz. Die 9/11-Kommission ist eine Vertuschungsaktion.»

Eine skeptische Stimme aus Hollywood kommt zum Beispiel vom US-Schauspieler Charlie Sheen. 2006 und 2009 forderte er in öffentlichen Appellen an Präsident Barack Obama eine neue Untersuchung. Er bezweifelte die physikalische Erklärung für den Einsturz der Twin Towers und die offizielle Darstellung der Ereignisse am Pentagon.

Auffällige «Wetten» vor den Anschlägen

Offenbar gab es Leute, die über die Anschläge im Voraus Bescheid wussten und dieses Wissen nutzten, um den großen Reibach zu machen. Wie auch Engelbrecht feststellte, hatten Händler in Chicago in den Wochen vor dem 11. September 2001 ungewöhnliche Aktivitäten im Optionshandel auf Aktien von Fluggesellschaften wie UAL Corp., dem Mutterkonzern von United Airlines, und AMR Corp., dem Mutterkonzern von American Airlines beobachtet. Zudem ist von starkem Interesse an Short-Positionen bei Aktien des Rückversicherers Munich Re in Frankfurt die Rede, was auf Wetten auf fallende Kurse hindeutet.

Selbst der Infosperber verwies in diesem Zusammenhang auf eine wissenschaftliche Studie mit dem Titel «Detecting abnormal trading activities in option markets». Autoren sind der Finanzprofessor Marc Chesney von der Universität Zürich, der Assistenzprofessor Loriano Mancini vom «Swiss Finance Institute» der ETH Lausanne und Remo Crameri, UBS-Analyst. Sie sind den Auffälligkeiten mit Put-Options nachgegangen und haben rund 9,6 Millionen von 1996 bis 2009 gehandelte Optionen analysiert. Aufgefallen ist ihnen die explosionsartige Zunahme von Verkaufsoptionen unmittelbar vor dem 11. September 2001. Infosperber stellte fest:

«Das Ausüben der Put-Optionen wenige Tage oder Wochen nach 9/11 brachte den vermuteten Insidern Gewinne von insgesamt rund 30 Millionen Dollar. ‹Die statistische Studie deckt eindeutig äußerst dubiose Geschäfte auf, die möglicherweise von Insidern getätigt wurden›, erklärt Chesney. Für einen endgültigen Beweis müssten die Behörden von der Börse die Namen der Optionen-Käufer verlangen und deren Netzwerke offenlegen. Es lägen mehr als genügend Verdachtsmomente vor, um eine neue unabhängige Untersuchung über allfällige kriminelle Machenschaften zu rechtfertigen.»

Wo sind die 2,3 Billionen Dollar des Pentagons geblieben?

Unbeantwortet bleibt auch die Frage, die ich vor drei Jahren in einem Newsletter gestellt hatte: Wo sind die 2,3 Billionen Dollar des Pentagons geblieben, die der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld am 10. September 2001 als vermisst erklärt hatte? Zufälligerweise wurde das Problem einen Tag später gelöst: Die Rechnungsprüfungsämter, die diese Unstimmigkeiten untersuchten, befanden sich in dem Teil des Pentagons, der am folgenden Morgen angegriffen wurde. Dabei kamen zahlreiche Mitarbeiter ums Leben, und viele Unterlagen wurden zerstört.

Die Untersuchung wurde nicht wieder aufgenommen. 2018 verabschiedete dann das US-Gremium für Rechnungslegungsstandards (FASAB) das Statement 56. Dies ermöglicht es Regierungsbehörden, öffentliche Finanzberichte anzupassen, um die Offenlegung geheimer Aktivitäten zu verhindern.

Kein Licht ins Dunkle

Abschließend stellt sich ein Vierteljahrhundert nach den einschneidenden Ereignissen des 11. Septembers 2001 die Frage, ob diese jemals gründlich aufgeklärt werden. Ich bezweifle das, zumindest was die nahe Zukunft betrifft. Die Geschichte scheint «settled» zu sein, um einen Ausdruck des Klimapapstes Al Gore zu verwenden, den er bezüglich der Klimawissenschaft geäußert hat. Das Weltbild vieler Menschen würde in den Augen des Establishments zu sehr erschüttert werden, sollte offenbart werden, dass Regierungs- und Geheimdienstkreise hinter den Anschlägen stecken.

Der andere 11. September

So prägend die Anschläge in den USA auch waren, darf ein anderer wichtiger 11. September nicht in Vergessenheit geraten. Heute jährt sich nämlich auch der von den USA orchestrierte und finanzierte Putsch in Chile im Jahre 1973, bei dem der chilenische Präsident Salvador Allende ermordet wurde.

Was folgte, war die brutale Diktatur von Augusto Pinochet. Wie Herrmann Ploppa in einem ausführlichen Beitrag über den Putsch feststellte, wurden gemäß Amnesty International bis zu 30.000 Menschen in Chile von den Faschisten des Generals ermordet – im Namen des sogenannten «Neoliberalismus».

***

Literaturhinweise:

• Andreas von Bülow: «Die CIA und der 11. September», 2011
• Mathias Bröckers: «Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.», 2002
• Gerhad Wisnewski: «Operation 9/11», 2003
• Webster Griffin Tarpley: «9/11 Synthetic Terror: Made in USA», 2005
• Thierry Meyssan: «9/11 The Big Lie», 2002
• Ian Henshall: «9.11: The New Evidence: Fully Updated and Revised», 2021
• David Ray Griffin: «The New Pearl Harbor: Disturbing Questions About the Bush Administration and 9-11», 2004
• David Ray Griffin: «The 9/11 Commission Report: Omissions and Distortions», 2004
• David Ray Griffin: «9/11 Ten Years Later», 2011
• Nafeez Mosaddeq Ahmed: «The War on Freedom: How and Why America was Attacked, September 11, 2001», 2002

Kategorien: Externe Ticker

Mortalitätsdaten aus Kanada und den USA: «Schreiende Sicherheitssignale» nach der Einführung der COVID-«Impfstoffe»

Transition News - 11. September 2026 - 0:12

Gestern berichteten wir über den Beginn einer viertägigen Untersuchung der kanadischen Regierung zu Schäden der COVID-Injektionen. Dabei werden neben Experten rund 50 Kanadier angehört, die durch die Spritzen gegen «COVID-19» geschädigt wurden. Am ersten Tag äußerte sich auch der Physiker Dr. Denis Rancourt vor den Abgeordneten. Er hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Übersterblichkeit befasst.

Wie The Defender berichtet, stellte Rancourt fest, dass offizielle Mortalitätsstatistiken aus Kanada und den USA «schreiende Sicherheitssignale» nach der Einführung der COVID-«Impfstoffe» zeigen – darunter Anstiege der Todesfälle bei Säuglingen und Kindern sowie eine Zunahme von sogenannten Turbo-Krebserkrankungen. Er berief sich auf offizielle Daten.

In seiner Aussage vor der sogenannten Allison Inquiry argumentierte Rancourt zudem, dass Corona-Maßnahmen wie Lockdowns, die Isolierung älterer Menschen, Betriebsschließungen und der Rückzug staatlicher Unterstützungsprogramme die Übersterblichkeit während der «Pandemie» ebenfalls angetrieben und breiteren gesellschaftlichen Schaden angerichtet haben.

4.000 zusätzliche Säuglingstodesfälle allein in den USA

Die Säuglingssterblichkeit war in den USA vor der Pandemie rückläufig gewesen. Dieser Trend kehrte sich laut Rancourts Daten während der Corona-Zeit um – allerdings erst im Jahr 2022, neun Monate, nachdem die COVID-Spritzen für Schwangere empfohlen wurden. Rancourt zufolge führte das zu etwa 4.000 zusätzlichen Säuglingstodesfällen in den USA im Zeitraum von 2022 bis 2024.

Ein ähnliches Bild präsentierte er für Kanada, wenngleich die absoluten Zahlen aufgrund der kleineren Bevölkerung deutlich niedriger lagen. Er schätzte, dass es in dieser Zeit in Kanada zu 200 zusätzlichen Säuglingstodesfällen und 10 zusätzlichen schwangerschaftsbedingten Todesfällen kam.

Über 2.000 zusätzliche Todesfälle bei Ein- bis Vierjährigen in den USA

Rancourt identifizierte zwischen 2021 und 2024 mehr als 2.000 zusätzliche Todesfälle bei Kindern im Alter von einem bis vier Jahren in den USA. Einen ersten Anstieg im Jahr 2021 führte er teilweise auf den abrupten Rückzug bundesstaatlicher Finanzhilfen in einigen US-Bundesstaaten zurück.

Der größte Anstieg fiel laut Rancourt jedoch mit der Zulassung von COVID-Injektionen für Kleinkinder im Juni 2022 zusammen. Die Übersterblichkeit erreichte demnach genau mit dem Beginn der Impfkampagne ihren Höhepunkt.

Die kanadischen Sterblichkeitsdaten zeigten ein ähnliches altersspezifisches Muster. Rancourt präsentierte Sterblichkeitstrends für kanadische Kinder in den Altersgruppen 1–4, 5–9 und 10–14 Jahre. Dabei zeigte sich, dass jede Gruppe in dem Jahr einen ausgeprägten Anstieg erlebte, in dem COVID-19-Impfstoffe für die jeweilige Altersgruppe verfügbar wurden.

Die Ausschläge bei der Übersterblichkeit seien «sehr plötzlich» aufgetreten, betonte er. Die Anstiege seien in den ersten zwei Jahren der Pandemie nicht zu beobachten gewesen. Rancourt erklärte:

«Sobald man diese Altersgruppen geimpft hat – und nicht davor, nicht als COVID da war, nicht in den ersten zwei Jahren der Pandemie –, sondern als man anfing, sie zu impfen: Das ist die Signatur, die man in den [Mortalitäts-]Daten sieht. Es ist absolut umwerfend.»

Der Forscher schätzte die Zahl der zusätzlichen Todesfälle bei kanadischen Kindern im Alter von 1 bis 14 Jahren auf 410.

«Turbo-Krebs» und zusätzliche Krebstodesfälle

Laut Rancourt sind rasch fortschreitende Krebserkrankungen, auch als «Turbo-Krebs» bezeichnet, kein neues Phänomen. Die wissenschaftliche Literatur zu «hyperprogressiver Erkrankung» (Hyperprogressive Disease, HPD) berichte seit 2015 – dem Jahr, in dem neue Immuntherapien verfügbar wurden – über solche Krebserkrankungen bei einigen Patienten.

Daten zur Übersterblichkeit zeigten nun jedoch Signale für einen ungewöhnlich aggressiven Anstieg der Krebssterblichkeit nach den Impfkampagnen, so Rancourt. Er identifizierte im Untersuchungszeitraum mehr als 4.000 zusätzliche Krebstodesfälle unter US-Amerikanern im Alter von 5 bis 44 Jahren. Geschätzte 960 davon entfielen auf junge Menschen im Alter von 5 bis 24 Jahren. Er hob einen steilen Anstieg der Todesfälle durch Krebs der Röhrenknochen und Gliedmaßen hervor. Rancourt bezeichnete diesen Anstieg als «definitiv ein Sicherheitssignal».

Zudem schätzte er, dass bei 240 zusätzlichen Todesfällen unter Amerikanern im Alter von 25 bis 44 Jahren multiple Primärtumoren vorlagen – also voneinander unabhängige Primärtumoren in verschiedenen Organen und nicht ein einzelner Krebs, der in andere Körperregionen metastasiert war.

Ungefähr 1.500 zusätzliche Todesfälle aufgrund dieser Krebserkrankungen traten demnach bei Personen ab 75 Jahren auf. Rancourt ergänzte, dass seine Forschungsgruppe ähnliche Signale in Kanada beobachtet habe, die Forscher diese Daten jedoch derzeit noch analysieren.

Auch Corona-Maßnahmen mit der Übersterblichkeit verknüpft

Die zweite Hälfte von Rancourts Präsentation konzentrierte sich auf ein Argument, das seine Forschungsgruppe über mehrere Jahre der Übersterblichkeitsanalyse aufgebaut hat: dass selbst die Corona-Maßnahmen der Regierungen eine Übersterblichkeit verursacht haben. Sein Forschungsteam ermittelte, dass die Übersterblichkeit stark mit dem BIP pro Kopf korrelierte. «Je mehr Wohlstand in der Provinz generiert wird, desto mehr zusätzliche Todesfälle gibt es», sagte er. Rancourt vermutet, dass der Schock der Wirtschaftsschließungen in Provinzen mit dynamischer Wirtschaft verheerende Auswirkungen auf die Arbeitnehmer und ihre Familien hatte.

Rancourt stellte auch fest, dass Zunahmen der Maßnahmen zum Schutz älterer Menschen wie Isolierung und Lockdowns mit großen Sterblichkeitsspitzen korrespondierten. Auf diese Spitzen seien dann Perioden ungewöhnlich niedriger Sterblichkeit gefolgt. Er erläuterte:

«Das liegt daran, dass in dieser ersten Spitze so viele Menschen gestorben sind, dass in den darauffolgenden Wochen weniger Menschen dieses Alters versterben konnten. Das nennt man den Dry-Tinder-Effekt [Trockenes-Holz-Effekt].»

Dieses Muster belegt laut Rancourt, dass Maßnahmen, die eigentlich dem Schutz älterer Kanadier dienen sollten, stattdessen zu deren Tod beitrugen. Auf die Frage im Anschluss an seinen Vortrag, ob das bedeute, dass ältere Menschen nicht hätten isoliert und eingesperrt werden dürfen, antwortete Rancourt: «Absolut.» Soziale Isolation und schwerer Stress könnten gravierende physiologische Auswirkungen haben, insbesondere bei geschwächten Bevölkerungsgruppen. Er stellte klar:

«Hätte man nicht versucht, die Älteren zu retten, indem man sie isoliert und einsperrt», wäre die Sterblichkeitsbilanz anders ausgefallen. Man muss wissen: Isolation tötet. Das ist unzweideutig.»

Kürzung finanzieller Hilfen korrelierte ebenfalls mit Todesfällen

Gemäß Rancourt korrelierte auch der Wegfall der Finanzhilfen aus der Corona-Zeit mit einer erhöhten Sterblichkeit in Kanada und den USA. Während die anfängliche groß angelegte Hilfe die Armut in den Jahren 2020–2021 vorübergehend verringerte, hätten die darauf folgenden Kürzungen der Unterstützung zu höheren Sterberaten geführt. Seiner Ansicht nach war dieses Ergebnis schlimmer, als wenn die Unterstützung nie geleistet worden wäre.

Keine Belege für eine virale Pandemie

Rancourt erklärte, dass die Untersuchungen seines Teams zur allgemeinen Sterblichkeit in Nordamerika und Europa nicht das Muster gezeigt hätten, das zu erwarten gewesen wäre, wenn ein sich ausbreitendes Atemwegsvirus die Hauptursache der Übersterblichkeit gewesen wäre. Er erklärte

«Was wir herausgefunden haben, ist, dass es keine virale Ausbreitung gab, die den Tod verursachte.»

Der Forscher beschrieb die Verteilung der Sterblichkeit als «geostatisch» und nicht als «geotemporal» – was bedeutet, dass die Sterblichkeit an einem geografischen Ort Spitzenwerte erreichte, ohne auf benachbarte Regionen überzugreifen. Als Beispiel führte er die dramatischen Unterschiede zwischen der Region um Mailand in Norditalien an, die früh massive Sterblichkeitsspitzen erlebte, und Rom, wo es zu keinem vergleichbaren Ereignis kam.

Beide Städte wiesen laut Rancourt eine ähnliche Demografie und ähnliche Expositionsbedingungen auf – etwa durch internationale Flughäfen und andere Verkehrsnetze –, jedoch völlig unterschiedliche Verläufe. Wenn eine virale Erkrankung vorgelegen hätte, hätte man eine ähnliche Ausbreitung und ähnliche Sterblichkeitsraten sehen müssen.

«Angriffe» trieben die Übersterblichkeit an, «nicht ein Virus»

Rancourt schloss seinen Vortrag vor den Mitgliedern der Untersuchungskommission mit der Schlussfolgerung, dass staatliche Maßnahmen und toxische Impfstoffe für die exzessiven Todesfälle in der COVID-Periode verantwortlich seien. Er sagte:

«Die Geschichte wird festhalten, dass die COVID-Zeit in Wirklichkeit ein massiver, unnötiger und vielschichtiger Angriff auf die Menschen war, der Angst ausnutzte und Schaden, Verletzungen sowie den Tod verursachte – insbesondere bei den Schwächsten. Alle Regierungen unter US-Hegemonie und Medieneinfluss haben kooperiert oder nachgeahmt. Kanada war keine Ausnahme.

Die Impfstoffe sind toxisch und haben vor den Augen robuster nationaler Statistiken viele Todesfälle und Verletzungen verursacht.»

Rancourt hob die Injektionen als den verheerendsten Faktor hervor. Im Gegensatz zu anderen Pandemie-Maßnahmen habe sie darin bestanden, eine große Anzahl gesunder wie auch gefährdeter Menschen – darunter ältere Menschen, Schwangere und Kinder – direkt mit einem pharmazeutischen Produkt zu behandeln.

Er räumte ein, dass Daten zur Übersterblichkeit für sich genommen nicht zweifelsfrei beweisen können, was einzelne Todesfälle verursacht hat. Er argumentierte jedoch, dass Unsicherheit über die Kausalität kein Grund sein dürfe, ungewöhnliche Signale auf Bevölkerungsebene zu ignorieren.

«Die Wissenschaft kann Kausalität niemals beweisen», so Rancourt. Aber institutionelle Vereinnahmung könne «schreiende Sicherheitssignale und persönliches Leid jederzeit herunterspielen und für ungültig erklären».

Laut Rancourt hätten die von ihm präsentierten Muster unverzüglich Untersuchungen und Änderungen in der Regierungspolitik auslösen müssen. Das sei aber nicht geschehen.

Kategorien: Externe Ticker

Plasmid-DNA aus Pfizer/BioNTech-COVID-«Impfstoff» in tödlichem «Turbo-Krebs» des Herzens nachgewiesen

Transition News - 11. September 2026 - 0:10

Die McCullough-Stiftung hat einen neuen Fallbericht veröffentlicht, der einen der bislang auffälligsten Befunde in der Debatte um durch COVID-19-«Impfstoffe» ausgelöste «Turbo-Krebserkrankungen» präsentiert: Plasmid-DNA, die für das Spike-Protein des «Impfstoffs» kodiert, wurde direkt aus einem äußerst seltenen, hyperaggressiven Herztumor isoliert.

Die Arbeit der McCullough-Stiftung trägt den Titel «Tödliches kardiales Intimalsarkom bei einem 35-jährigen Mann nach einer COVID-19-mRNA-Impfung: Im Tumorgewebe wurden Plasmid-DNA-Fragmente nachgewiesen, die für das S-Protein kodieren.» Die Arbeit wurde noch nicht begutachtet.

Wie Focal Points berichtet, handelte es sich bei dem Patienten um einen 35-jährigen Mann ohne persönliche oder familiäre Krebsvorgeschichte und ohne bekannte erbliche Krebsveranlagung. Er erhielt den «Impfstoff» BNT162b2 von Pfizer-BioNTech am 10. April und am 4. Mai 2021. Nur 170 Tage nach der ersten Dosis entdeckten Ärzte einen großen Tumor, der den linken Vorhof seines Herzens ausfüllte, sowie mehrere Hirnmetastasen.

Drei Tage später entfernten Chirurgen eine 9 × 7 × 5,3 cm große Geschwulst aus seinem Herzen. Die pathologische Untersuchung bestätigte ein hochgradiges kardiales Intima-Sarkom, eine außergewöhnlich seltene und aggressive Krebsart. Molekularbiologische Tests ergaben, dass bestimmte Abschnitte der DNA – MDM2 und KDR – ungewöhnlich stark vervielfältigt waren, während bei einem Ganzkörper-PET/CT kein weiterer Primärtumor im Körper gefunden wurde.

Der Krebs schritt mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit voran. Trotz Operation am offenen Herzen, Chemotherapie, Bestrahlung, Gamma-Knife-Behandlung und vier Hirnoperationen traten immer wieder neue Metastasen auf. Schließlich erlitt der Mann eine Blutung in einem Hirnstammtumor und verstarb 675 Tage nach der Diagnose.

Besonders bedeutsam an diesem Fall ist laut der McCullough-Stiftung, dass die Wachstumsgeschwindigkeit tatsächlich gemessen werden konnte. Eine Hirnmetastase wuchs innerhalb von nur 94 Tagen von etwa 4 Millimetern auf 35 Millimeter an. Dies entspricht einer Verdopplungszeit des Tumorvolumens von rund 10 Tagen.

Dann folgte die bemerkenswerteste Entdeckung. Archiviertes Gewebe des ursprünglichen Herztumors wurde auf Impfstoffbestandteile untersucht. Mittels PCR wurden drei künstlich angepasste Abschnitte des «Impfstoff»-Spike-Gens nachgewiesen sowie der Baustein für die Plasmid-Vermehrung. Ein SV40-DNA-Verstärker wurde hingegen nicht festgestellt.

Einfach ausgedrückt: Im bösartigen Herzgewebe selbst wurden vom «Impfstoff» stammende Plasmid-DNA-Fragmente gefunden.

Eine separate Analyse ergab weder intaktes Spike-Protein noch SARS-CoV-2-Nukleokapsid-Protein im archivierten Gewebe, womit eine Infektion ausgeschlossen werden konnte. Ein plausibler Beschleunigungsfaktor für die Bösartigkeit der Krebserkrankung ist der McCullough-Stiftung zufolge die Persistenz synthetischer, vom «Impfstoff» stammender Plasmid-DNA im Tumor, die sich auf die DNA-Reparatur, die genomische Stabilität oder die Proliferation von Tumorzellen auswirkte.

Dieser Fall stelle eine extrem seltene Krebserkrankung bei einem jungen Mann ohne bekannte konventionelle Krebsprädisposition dar – mit einem massiven, bereits metastasierten Tumor innerhalb von 170 Tagen, einem direkt gemessenen explosiven Wachstum und dem Nachweis von vom «Impfstoff» stammender Plasmid-DNA im Tumor selbst. Focal Points schreibt:

«Diese Befunde fügen sich nahtlos in das Modell ein, das wir kürzlich in unserer Arbeit mit dem Titel ‹Potenzielle Onkogenität synthetischer mRNA-Impfstoffe: Konvergierende mechanistische, klinische und bevölkerungsbezogene Belege für ein Modell gleichzeitiger Treffer (Concurrent-Hit-Modell) bei beschleunigter Malignität› vorgestellt haben.»

In dieser Arbeit identifizierte die McCullough-Stiftung 35 mögliche onkogene Mechanismen im Zusammenhang mit der Plattform aus nukleosidmodifizierter mRNA und Lipid-Nanopartikeln, die in vier Hauptpfaden zusammenlaufen: Aktivierung von Proto-Onkogenen, erhöhter Mutationsdruck, Störung zellulärer Proteinnetzwerke und Beschleunigung von Krebsstammzell-Klonen. Das Modell sagt insbesondere voraus, dass das gleichzeitige Auftreten mehrerer dieser «Treffer» einen Krebsprozess, der sich normalerweise über Jahre hinzieht, in einen wesentlich kürzeren Zeitraum komprimieren kann – insbesondere bei Menschen, die bereits eine ruhende oder mikroskopische Erkrankung in sich tragen.

Klar ausgedrückt sagt das Modell genau jenes Muster voraus, das in dem neuen Fallbericht beobachtet wurde: «Ein verborgener Krebsklon, der klinisch möglicherweise unbemerkt geblieben wäre, kann durch das gleichzeitige Zusammentreffen mehrerer tumorfördernder Faktoren zu raschem Wachstum, Immunflucht und Metastasierung angeregt werden.»

Dieser Fall eines Herzsarkoms liefert laut der McCullough-Stiftung wichtige Belege aus der Praxis, die mit diesem Modell übereinstimmen. Der Tumor des Patienten erreichte innerhalb weniger Monate eine enorme Größe und metastasierte; die gemessene Wachstumsdynamik deutet auf eine extreme Beschleunigung hin, und es wurde vom Impfstoff stammende Plasmid-DNA direkt im erkrankten Gewebe nachgewiesen. Focal Points resümiert:

«Jahrelang wurde der Begriff ‹Turbo-Krebs› als ‹Mythos› abgetan. Dieser Bericht – zusammen mit einer Fülle bestätigender Beweise – widerlegt diese falsche Behauptung endgültig. Die mRNA-Technologie ist NICHT SICHER FÜR DIE ANWENDUNG AM MENSCHEN und sollte umgehend vom Weltmarkt genommen werden.

Kategorien: Externe Ticker

Start der Testphase für digitalen Schweizer Franken-Stablecoin

Transition News - 11. September 2026 - 0:09

Mehrere Schweizer Banken und Finanzunternehmen beginnen mit der Testphase für einen digitalen Schweizer Franken-Stablecoin. Wie finanzen.ch berichtet, beteiligen sich nun auch die Börsenbetreiberin SIX und die Bezahl-App Twint an dem Projekt. Die beteiligten Banken hätten mitgeteilt, dass damit neun Unternehmen den sogenannten Franken-Stablecoin CHFD in einer geschützten digitalen Umgebung testen.

Neben UBS, Postfinance, Sygnum, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank und BCV sei auch die Swiss Stablecoin AG dabei. Ziel der Testphase sei es, die praktischen Anwendungsmöglichkeiten eines solchen digitalen Zahlungsmittels zu ermitteln.

Wie finanzen.ch erklärt, ist der CHFD seit Ende Juni technisch in Betrieb. Er sei fest an den Franken gekoppelt und solle deshalb möglichst stabil bleiben. So entspreche ein digitaler CHFD einem Franken. Übertragen würde die Währung über eine Blockchain, wie sie zum Beispiel auch für Bitcoins zur Anwendung kommt.

Laut dem Portal sollen zum Beispiel automatische Zahlungen zwischen Finanzinstituten und die Abwicklung digitaler Vermögenswerte getestet werden. Untersucht werden soll zudem, ob der Betrug auf Online-Marktplätzen durch programmierbare Zahlungen erschwert oder ein fairerer Verkauf von Veranstaltungstickets ermöglicht wird. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Auszahlungen durch Behörden.

Gemäß finanzen.ch ist noch offen, ob der Franken-Stablecoin nach der Testphase, die bis Ende 2026 dauern soll, tatsächlich auf den Markt kommt. Zunächst gehe es für die Beteiligten darum, technische, betriebliche und regulatorische Fragen zu klären.

Kategorien: Externe Ticker

Die Professorenschlacht ums UBS-Kapital: Einer hat recht

Transition News - 11. September 2026 - 0:05

Jahrzehntelang hatte die Schweiz vier Großbanken, eine Reihe von kleineren und mittleren Banken und die überwiegend staatlichen Kantonalbanken. Die vier, das waren der Bankverein aus Basel, die Bankgesellschaft und die Credit Suisse aus Zürich und die Volksbank aus Bern. Dann fusionierten Bankverein und Bankgesellschaft zur UBS, was ich damals für eine ganz schlechte Idee hielt. Ich leitete damals für den Bankverein in Basel ein kleines Team und machte aus meinem Herzen keine Mördergrube. Einmal, beim Mittagessen in der Direktionskantine, diskutierten wir das Fusionsprojekt.

«Ich möchte den Tag nicht erleben, an dem dieser Koloss bankrottgeht. Diese fusionierte Bank ist derart groß, dass sie die ganze Schweiz finanziell in den Abgrund reißen kann.»

«Du hast keine Ahnung: Diese riesige Superbank kann nicht pleite gehen, unmöglich», widersprach ein Kollege.

«Die Zeit wird zeigen, wer keine Ahnung hat», entgegnete ich. «In einer Marktwirtschaft kann alles pleite gehen, außer der Nationalbank, die das Geld selber druckt!»

Rund zehn Jahre später hatte ich gerade eine neue Stelle bei einem Übersetzungsdienstleister angetreten, der für die UBS arbeitete, als die UBS pleite war und vom Staat gerettet werden musste. Diese bewerkstelligte das derart geschickt, dass die Steuerzahler nicht nur kein Geld verloren, sondern sogar noch verdienten. Unter den Regeln der Euro-Zone wäre dieser Meccano nicht möglich gewesen. Schon nur deshalb hat es sich als goldrichtig erwiesen, dass die Schweiz der Währungsunion ferngeblieben ist.

Es erstaunt mich deshalb sehr, dass die Frage der Eigenkapitalausstattung dieser Bank immer wieder diskutiert wird. Eigenkapital ist der Stoßdämpfer einer Bank. Banken müssen Risiken eingehen und das Eigenkapital ist dazu da, diese abzufedern. Konkret diskutiert wird die Frage, weil vor wenigen Jahren auch die Credit Suisse praktisch konkurs war. Die Schweizer Finanzministerin, Bundesrätin Karin Keller-Suter (FDP/St. Gallen), diente die Pleitebank der UBS an, die damit noch größer wurde. Die Financial Times sprach damals von einem «shotgun wedding».

Die Zahlen der wiederum fusionierten Bank sehen beeindruckend aus. 1.700 Milliarden Franken Bilanzsumme stehen bei der UBS im Raum. Der Bundesrat, angeführt von Keller-Sutter, will davon einen vergleichsweise bescheidenen zusätzlichen Kapitalpuffer von rund 20 Milliarden sehen. 20 Milliarden sind viel Geld – gegenüber 1.700 Milliarden aber gerade einmal rund 1,2 Prozent.

Für die UBS, angeführt von CEO Sergio Ermotti, ist selbst dieser zusätzliche Puffer offenbar eine Zumutung historischen Ausmaßes. Es wird mit Wettbewerbsnachteilen argumentiert, mit Standortgefahren, mit dem internationalen Geschäft – und, als ultima ratio, mit dem Gedanken an einen Umzug des Hauptsitzes ins Ausland, wie der Tessiner sogar über die Presse drohte.

Man könnte das für eine gewöhnliche Lobbykampagne halten. Es steckt aber mehr dahinter. Denn mittlerweile äußern sich auch Volkswirtschafter sehr direkt und kontrovers dazu. Hinter dem Streit steckt eine ziemlich alte und ziemlich banale Frage: Wie viel eigenes Geld soll eine Bank riskieren müssen, bevor sie fremdes Geld in gigantischem Umfang bewegt? Und genau hier wird die Professorenschlacht interessant.

Auf der einen Seite steht der Basler Bankenprofessor Yvan Lengwiler, der die UBS-Position mit bemerkenswertem Nachdruck verteidigt. Auf der anderen Seite Urs Birchler, ehemaliger Nationalbanker und emeritierter Bankenprofessor, der sich mit der Materie seit Jahrzehnten beschäftigt. Birchler hat die in der Wissenschaft seltene Gabe, komplizierte Dinge glasklar zu formulieren. Seine Schlussfolgerung: Eine gut kapitalisierte Bank ist langfristig wettbewerbsfähiger als eine schlecht kapitalisierte.

Das ist deshalb so unerquicklich für die UBS, weil es den Lieblingsbegriff der Bankerlobby – «Kosten» – einer kleinen intellektuellen Säuberung unterzieht. Denn Eigenkapital ist nicht einfach Geld, das irgendwo nutzlos herumliegt. Es ist der Teil der Finanzierung, der zuerst Verluste auffängt. Es ist der Selbstbehalt. Wer mehr davon verlangt, macht eine Bank nicht automatisch ineffizienter. Er macht sie zunächst einmal robuster.

Die Gegenposition lautet sinngemäß: Eigenkapital sei teuer und drücke deshalb auf die Rendite. Das klingt betriebswirtschaftlich plausibel. Nur ist es eben eine jener halben Wahrheiten, die besonders gefährlich werden, wenn sie von genügend Professoren und Bankern oft genug wiederholt werden.

Denn eine höhere Eigenkapitalquote senkt gleichzeitig das Risiko für die Gläubiger. Und wenn weniger Risiko auf dem Fremdkapital liegt, müsste dieses eigentlich ebenfalls günstiger werden. Genau hier kommt das berühmte Modigliani-Miller-Theorem ins Spiel: Die Finanzierung wird nicht deshalb volkswirtschaftlich teurer, weil sich auf der Passivseite der Bilanz das Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital verschiebt. Teurer wird es vor allem dort, wo bisher jemand anderes die Rechnung bezahlt. Zum Beispiel der Staat.

Eine Großbank wie die UBS besitzt etwas, das ein gewöhnliches Unternehmen nicht besitzt: die implizite Gewissheit, dass ihr Zusammenbruch nicht einfach hingenommen werden kann. Sie ist systemrelevant. Wenn es wirklich brennt, steht nicht nur der Verwaltungsrat vor der Frage, was nun zu tun ist. Dann steht der Staat daneben. Die UBS wurde zwar 2008 nicht auf Kosten des Steuerzahlers gerettet, aber dieser musste sehr wohl Risiko tragen. Die UBS kann ihr gigantisches Verlustrisiko nicht versichern. Aber der Bund kann verlangen, dass die Bank einen größeren Selbstbehalt trägt. Genau das ist der Kern der Eigenkapitaldebatte.

Die UBS hätte gerne die Vorteile maximaler Hebelwirkung und möglichst wenig Kapital, das die Aktionäre tatsächlich ins Risiko stellen müssen. Das ist aus Sicht einer Bank verständlich. Je weniger Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanz eingesetzt wird, desto stärker kann sich die Rendite auf dieses Eigenkapital aufblähen. Nur hat dieser Zaubertrick einen Haken: Leverage erzeugt nicht automatisch Leistung.

Eine Bank kann ihre Eigenkapitalrendite steigern, indem sie produktiver wirtschaftet. Sie kann sie aber auch steigern, indem sie einfach mehr Fremdkapital aufnimmt und damit eine größere Bilanz fährt. Das ist kein ökonomisches Wunder, sondern Arithmetik.

Und die Anreizstruktur ist keineswegs nebensächlich. Wenn die Vergütung des Managements mittelbar oder unmittelbar an Kapitalrenditen hängt – und das ist in der Praxis so –, entsteht ein geradezu klassischer Interessenkonflikt: Was für die Stabilität der Bank gut ist – mehr hartes Eigenkapital –, kann für die gemessene Rendite auf dieses Eigenkapital weniger attraktiv sein. Das erklärt zumindest einen Teil der Vehemenz, mit der Banken auf strengere Kapitalvorschriften reagieren.

Besonders pikant wird die Debatte beim Stichwort AT1. Diese bedingten Kapitalinstrumente sollen im Krisenfall Verluste absorbieren oder sich in Eigenkapital verwandeln. Theoretisch eine elegante Idee. Praktisch trägt die Konstruktion seit dem Untergang der Credit Suisse einen beträchtlichen historischen Ballast.

Ausgerechnet jene Instrumente, die nun teilweise als Ersatz oder Ergänzung für hartes Eigenkapital ins Feld geführt werden, haben im CS-Debakel gezeigt, wie kompliziert und politisch explosiv diese Konstrukte sein können.

Birchler bringt deshalb die alte Leverage Ratio zurück ins Spiel – jene vergleichsweise simple Kennzahl, die nicht versucht, jedes Aktivum kunstvoll nach seinem vermeintlichen Risiko zu gewichten. Ihre Logik ist fast schon beleidigend schlicht: Wie viel Eigenkapital steht der gesamten Bilanz gegenüber?

Komplizierte Risikomodelle sind für hochkomplexe Banken unvermeidlich. Aber sie eröffnen auch die Möglichkeit, Risiken zu unterschätzen, schönzurechnen oder schlicht falsch zu modellieren. Die Geschichte der Credit Suisse und die UBS-Krise von 2008 haben dafür genügend Anschauungsmaterial geliefert. Die Lektion lautet: Wenn niemand zuverlässig weiß, welcher Risikofall morgen tatsächlich auftritt, braucht es neben ausgeklügelten Risikomodellen einen ausreichend dicken Puffer, der nicht erst dann funktioniert, wenn das Modell bereits versagt hat. Und hier kommt der vielleicht unangenehmste Teil der Geschichte.

Die UBS behauptet sinngemäß, mehr Eigenkapital schade ihr. Birchlers Gegenargument lautet: Für die Volkswirtschaft muss das nicht stimmen. Ein Teil dessen, was für die Bank wie zusätzliche Kosten aussieht, ist schlicht die Reduktion einer impliziten Staatsgarantie.

Mit anderen Worten: Die UBS möchte die Gewinne privatisieren, die Stabilitätsrechnung aber sozialisieren – und sobald Bern den Selbstbehalt erhöhen will, droht die Bank mit dem Wegzug. Die entscheidende Frage lautet: Wer trägt heute das Risiko, das die UBS durch weniger Eigenkapital nicht selbst trägt? Wenn die Antwort lautet: letztlich der Staat und damit der Steuerzahler, dann ist die Forderung nach mehr hartem Eigenkapital keine Strafaktion gegen die UBS. Sie ist eine Korrektur der Haftungsverteilung. Und deshalb wirkt Birchlers Position in dieser Professorenschlacht schlicht überzeugender, und zwar weil er die Frage auf ihren Kern reduziert: Eine Bank, die für das Finanzsystem eines Landes unverzichtbar ist, sollte nicht darauf angewiesen sein, dass im Ernstfall ihre Modelle, ihre Risikogewichte und ihre politischen Drohkulissen funktionieren.

Offensichtlich lag ich mit meiner Einschätzung nicht ganz so falsch, damals, im Dezember 1997, beim Mittagessen in der Direktionskantine des Schweizerischen Bankvereins.

Kategorien: Externe Ticker

Guy Mettan: Warum Neutralität wichtig ist

Transition News - 11. September 2026 - 0:04

Die anderen (die Gegner der Neutralitätsinitiative, Anm. d. Red.) prangern unaufhörlich die russischen «Einmischungen» und den angeblichen «Putinismus» der Initianten an, um diese zu diskreditieren und die inhaltliche Debatte zu verschleiern. Man muss jedoch nur einen Moment nachdenken, um festzustellen, dass sie nicht einen Augenblick lang an ihre eigene Rhetorik glauben. Denn wenn die russische Bedrohung und die Einmischungen tatsächlich real wären, wäre der beste Weg, sie abzuwehren, Ja zur Initiative zu sagen; da die Russen – wie man uns sagt – deren Erfolg wünschen, hätten sie keinen Grund mehr, uns anzugreifen oder zu bedrohen, wenn wir ihr zustimmen würden.

Anstatt über den Nutzen der Neutralität zu diskutieren, versucht man also, sie zu einem Problem zu machen. Bislang wurde die Neutralität stets als Trumpf für den Frieden angesehen. Ein Trumpf für den inneren Frieden, indem sie Spaltungen verhindert; für den äußeren Frieden, indem sie uns vor Angriffen schützt; und für den globalen Frieden, indem sie unserem Land einen rechtlichen Rahmen und diplomatischen Spielraum verschafft, der es uns ermöglichte, den Konfliktparteien einen Raum für Dialog und Konfliktdeeskalation zu bieten.

Indem die tatsächliche Neutralität nun als Hindernis für unsere Freiheit und als Sicherheitsrisiko gegenüber Russland dargestellt wird (wobei nebenbei die anderen Bedrohungen für die globale Sicherheit, wie etwa die USA im Iran, oder die Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht, dessen Hüter wir sind, wie etwa Israel im Gazastreifen und im Libanon, außer Acht gelassen werden), wollen die Gegner der Initiative genau dieses über Jahrhunderte hinweg geduldig errichtete Gebäude zerstören.

Denn weit davon entfernt, uns in ein Korsett zu zwängen und uns einzuschränken – da der Text Kooperationen in Friedenszeiten und Bündnisse im Falle einer Aggression zulässt –, würde ein positives Abstimmungsergebnis unserer Sicherheit, unserer Diplomatie und der Friedensförderung einen enormen Schub verleihen. Tatsächlich würde eine Unterstützung durch das Volk unserem Status als neutraler Staat eine außerordentliche Legitimität verleihen und uns vor Anfechtungen und Druck schützen – nicht nur seitens unserer potenziellen Feinde, sondern auch seitens unserer europäischen und amerikanischen Freunde, die es so gut mit uns meinen. Sie, die vorgeben, die Demokratie gegen Autokratien zu verteidigen – wie könnten sie da einen demokratischen Beschluss des Schweizer Volkes nicht begrüßen?

Als der Wiener Kongress die Schweizer Neutralität bestätigte, stellte sich die Frage: War es nicht eine Einschränkung, neutral zu sein? Damals hatten unsere Vorfahren verstanden, dass die Neutralität es ermöglichte, die Einmischungen Frankreichs und Österreichs (der feindlichen Mächte jener Zeit) in Schach zu halten und unserem kleinen Land eine unerhoffte Handlungsfreiheit verschaffte. Werden wir heute die Weisheit besitzen, es ihnen gleichzutun?

***

Dieser Beitrag ist in französischer Sprache in der Tageszeitung Tribune de Genève erschienen. Es handelt sich um eine Entgegnung auf die irreführenden Behauptungen von Amnesty International zur Neutralitätsinitiative (wir berichteten).

Kategorien: Externe Ticker

Wegen Ceuta-Krise: Frontex soll neue Befugnisse bekommen

Transition News - 11. September 2026 - 0:02

Die sich verschärfende Migrationsdebatte in Europa wird die Rede von Ursula von der Leyen zur Lage der Union in der kommenden Woche prägen. Wie Euractiv berichtet, bereitet sich die Kommission darauf vor, ihre Pläne zur Stärkung von Frontex voranzutreiben, wodurch die EU-Grenzschutzagentur möglicherweise mehr Befugnisse und eine wesentlich größere Rolle in der Migrationspolitik der Union erhalten könnte.

Euractiv erwartet, dass von der Leyen in ihrer Rede am kommenden Mittwoch Teile des Vorschlags vorstellen wird. Laut dem Portal haben EU-Beamte bereits preisgegeben, dass die EU-Chefin wahrscheinlich auch eine separate Initiative zur Bewältigung plötzlicher oder massiver Migrantenströme ankündigen will, die «auf den Lehren aus Ceuta» aufbaut.

Die Verdreifachung des Stammpersonals von Frontex auf 30.000 Beamte gehörte zu den Zielen, die von der Leyen zu ihren politischen Prioritäten für 2024–2029 erklärt hatte. EU-Diplomaten und -Beamte bezweifeln Euractiv zufolge jedoch, dass dieses Ziel realistisch ist. Dabei wiesen sie auf Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung hin sowie «auf die Herausforderung, Frontex zu einer geografisch und geschlechtermäßig ausgewogenen Organisation zu machen».

Die Kommission erwägt zudem, das Mandat von Frontex auf die Überwachung von Desinformation in sozialen Medien auszuweiten, wie mehrere mit den Plänen vertraute Beamte angaben.

Euractiv behauptet in diesem Zusammenhang, wochenlang vertrauliche Dokumente gesichtet und mit Beteiligten gesprochen zu haben, um zu verstehen, was sich bei einer der umstrittensten Agenturen der EU tatsächlich ändern könnte – und wie weit die Kommission bereit wäre zu gehen.

Kategorien: Externe Ticker