«Mit Brigitte Bardot verschied eine starke und unabhängige Frau, die es nicht nötig hatte, sich dem Zeitgeist unterzuordnen oder sich gar – wie leider viele deutsche Prominente – zur Systemnutte machen zu lassen, und die solches auch in der Not nicht getan hätte. Die einfach zu sich stand und standhaft war. Ein schönes Zitat von ihr als Abschluss: ‹Früher habe ich mit meinem Hintern schockiert, jetzt schockiere ich mit meinen Büchern (Meinungen). Das ist das Gleiche!›» (– Nachruf der Seite https://publikum.net/).
Externe Ticker
Christianity Turns Brown, by Thomas Jackson
They Cry Out as They Rape You to Death, by Kevin Barrett
Das "Trump-Korollar" zur Monroe-Doktrin und der Raub an Venezuela
Neun frühere Militärs in Uruguay wegen Folter zu Haft verurteilt
Warum Jacques Baud sanktioniert wurde – mögliche Motive und offene Fragen
Mit der Aufnahme von Oberst a.D. Jacques Baud in die EU-Sanktionsliste hat Brüssel einen ungewöhnlichen Schritt vollzogen. Eine der schärfsten politischen Massnahmen der Union trifft einen Schweizer Staatsbürger, der weder Amtsträger noch Unternehmer ist, sondern als Autor und Analyst auftritt. Die offizielle Begründung lautet: Beteiligung an «Informationsmanipulation» und Verbreitung prorussischer Narrative im Kontext des Ukrainekriegs.
Was genau darunter zu verstehen ist, bleibt jedoch weitgehend offen. Der einschlägige EU-Beschluss fasst die Vorwürfe in wenigen Sätzen zusammen, detaillierte Belege sind öffentlich nicht zugänglich. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage, welche Überlegungen tatsächlich zur Sanktionierung geführt haben könnten.
Baud hat sich in seinen Publikationen und Auftritten wiederholt kritisch gegenüber westlichen Deutungen des Krieges geäussert. Er verwies auf alternative Quellenlagen, äußert aber nie eine eigene Meinung, sondern zitiert nur solche. Die EU scheint diese Positionierungen als systematisch prorussisch eingeordnet zu haben, was sie gemäß Aussage von Baud nicht ist.
Kontroverse Analysen sind aber nicht per se Desinformation – selbst dann nicht, wenn sie sich später als falsch erweisen sollten. Es gibt auch nirgendwo ein Gesetz, das Propoganda verbietet, was allerdings die Äußerungen von Baud nicht sind.
Juristen weisen darauf hin, dass dieses Instrument ursprünglich für klar identifizierbare Akteure gedacht war – etwa für Oligarchen, Milizenführer oder staatliche Funktionsträger. Die Anwendung auf westliche Staatsbürger ohne nachgewiesene institutionelle Anbindung markiert eine Ausweitung des Instruments.
Hier liegt ein zentraler Kritikpunkt: Die Sanktion ersetzt faktisch ein Verfahren. Sie greift massiv in die Lebensführung ein, ohne dass zuvor eine gerichtliche Klärung stattgefunden hat. Und damit stellt sich unwillkürlich die Frage: Wer ist der Nächste? Weltwoche-Verleger Roger Köppel, wie die NZZ spekuliert?
Einen anderen Deutungsrahmen bietet der Autor «HD Clausewitz». Er schreibt unter Pseudonym auf Inside Paradeplatz und hält es für wenig plausibel, dass Baud wegen seiner Reichweite sanktioniert wurde. Baud sei kein Masseninfluencer, seine Leserschaft sei überschaubar und fachlich geprägt. Eine politische Breitenwirkung entfalte er nicht.
Clausewitz vermutet daher ein anderes Motiv: Signalwirkung. Baud sei in nachrichtendienstlichen und sicherheitspolitischen Fachkreisen bekannt, seine analytische Herangehensweise entspreche professionellen Standards. Gerade deshalb könne seine Sanktionierung als Warnung verstanden werden – nicht primär an die Öffentlichkeit, sondern an andere Analysten.
Die implizite Botschaft wäre demnach: Bestimmte Schlussfolgerungen gelten als politisch unerwünscht, selbst wenn sie fachlich begründet sind. In dieser Lesart richtet sich die Massnahme weniger gegen eine Meinung als gegen eine Form unabhängiger Analyse, die von offiziellen Linien abweicht.
Ob diese Abschreckungsthese zutrifft, lässt sich nicht belegen. Ebenso wenig lässt sich ausschließen, dass die EU Baud tatsächlich als Teil eines grösseren Desinformationsproblems betrachtet. So fällt auf, dass viele der sanktionierten westeuropäischen Bürger französischer Muttersprache sind und in Frankreich eine gewisse Reichweite aufweisen. Beides bleibt Interpretation – auch wegen der fehlenden Transparenz.
Fest steht jedoch: Der Fall verschiebt Grenzen. Er zeigt, dass Sanktionen zunehmend als Instrument der Informations- und Meinungspolitik eingesetzt werden. Damit geraten klassische Abwägungen zwischen Sicherheit, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit unter Druck. Im Fall Jacques Baud sind Grundrechte massiv verletzt worden. Genau darin liegt seine politische Bedeutung.
«Neutralität ist Sicherheit»
Die Vereinigung «Frieden durch Freiheit» und das «uk-netzwerk-vorarlberg.com» hatten für den 13. Dezember in Bregenz zur länderübergreifenden Kundgebung «Neutralität & Souveränität» eingeladen. Sie forderten: Wir sind für Diplomatie und Friedensstiftung. Und: Wir möchten von den Regierenden unsere Interessen vertreten haben!
Philipp Kruse, Rechtsanwalt, Schweiz (Foto U. Cross)
Gekommen sind etwa 500 Personen aus Österreich und der Schweiz. Die beiden Hauptredner Günther Greindl, General i.R. (Österreich) und Philipp Kruse, Rechtsanwalt (Schweiz) hielten engagierte und deutliche Reden, die vom zahlreichen Publikum mit herzlichem Applaus verdankt wurden.
(Foto U. Meier)
«Wenn wir unsere Neutralität verlieren, verlieren wir unsere Sicherheit und auch die Kontrolle über unser Schicksal als Bevölkerung. Wir verlieren die Kontrolle über unsere eigentliche Demokratie, weil wir in etwas hineingezogen werden, das niemand mehr kontrollieren kann. Diese Kriegsaktivitäten können nicht kontrolliert werden heutzutage. Das geht wenige Stunden und dann eskaliert die Geschichte und dann gibt es weder einen Politiker noch einen General, der auf Knopfdruck den Frieden wieder herstellen kann.»
(Foto U. Meier)
In seiner Rede betonte Philipp Kruse die Wichtigkeit der Bewegung für Neutralität (bene.swiss) und gab das Wort an Pia Rycroft vom Vorstand von bene.swiss weiter. Sie hat die internationale Zusammenarbeit für die Neutralität begrüßt. Greindl:
«Die Neutralität ist natürlich ein Versprechen, dass wir gemacht haben, ein Versprechen, dass wir uns künftig aus allen Kriegen heraushalten. Das ist eigentlich der Kern der Neutralität.
Ich habe persönlich erfahren – ich war ja zwölf Jahre Kommandant von UN-Truppen in Zypern, im Irak, in Kuwait, im ehemaligen Jugoslawien – und habe überall erfahren, dass wir dort sehr positiv wirken konnten als neutraler Vertreter, als Vertreterin des neutralen Landes.
Als wir unsere Neutralität erklärt haben, haben wir ja ein Versprechen abgegeben an alle Staaten, mit denen wir damals diplomatische Beziehungen hatten, dass wir in Zukunft permanent, also immerwährend neutral sein wollen. Und ich glaube, das Versprechen sollten wir halten. Ich möchte das Versprechen halten, Sie möchten es halten, darum sind Sie heute hier.
Und 80 % der Österreicher möchten das halten. Also ich glaube, wenn wir so eine starke Unterstützung für die Neutralität haben, dann müssen wir doch in der Lage sein, diese zu bewahren. Und ich freue mich auch, dass heute ein Schweizer Kollege hier ist. Die Schweiz war ja das Vorbild für unsere Neutralität.»
WHO: Neuer Grippestamm breitet sich in Europa aus
Die Weltgesundheitsorganisation bleibt sich treu und fördert das Impfstoff-Business. In diesem Sinne propagiert die WHO, dass die europäische Region in diesem Jahr «mit ungewöhnlicher Intensität und Geschwindigkeit» von einem neuen Grippestamm getroffen werde. Die Gesundheitssysteme hätten Schwierigkeiten, die Epidemie zu bewältigen, die von einem aggressiven, genetisch veränderten Influenza-A(H3N2)-Stamm der Untergruppe (Subclade) K angetrieben werde.
Die gute Nachricht laut WHO: Ein neuer Bericht des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sei zu dem Schluss gekommen, «dass die derzeitigen saisonalen Grippeimpfstoffe weiterhin wirksam gegen diesen neuen Virusstamm sind». Gesundheitsexperten würden gefährdete Gruppen deshalb dringend zur Impfung aufrufen.
Der aktuelle Grippeausbruch werde fast vollständig von der A(H3N2)-Subclade K dominiert, die laut Daten des WHO-Regionalbüros für Europa (EURO) inzwischen bis zu 90 Prozent aller bestätigten Fälle in der Region ausmache. Die Subclade K stelle eine «bemerkenswerte Weiterentwicklung der Influenza-A(H3N2)-Viren» dar, da sie «eine genetische Drift durchlaufen hat und mehrere Aminosäureveränderungen im Hämagglutinin-Protein aufweist».
Das sei der «Schlüssel», den das Virus nutze, um menschliche Zellen zu öffnen und in sie einzudringen, warnt das WHO-affine Portal Health Policy Watch. Aufgrund dieser leichten Veränderungen würden Antikörper aus früheren Infektionen oder älteren Impfstoffen das Virus möglicherweise weniger effektiv bekämpfen.
Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, schürt dieselbe Angst. In einer Pressemitteilung erklärte er: «Grippe kommt jeden Winter vor, aber dieses Jahr ist es ein wenig anders.» Zwar gebe es keine Hinweise darauf, dass der neue Stamm schwerere Erkrankungen verursache, doch die geringe genetische Variation setze die Gesundheitssysteme «enorm unter Druck, weil die Menschen keine aufgebaute Immunität dagegen haben».
Durch die schnelle Ausbreitung des neuen Stammes habe die aktuelle Grippesaison etwa vier Wochen früher als in den Vorjahren begonnen. In mindestens 27 der 38 von der WHO-Region Europa überwachten Länder werde inzwischen eine hohe oder sehr hohe Aktivität gemeldet.
«Es ist zu erwarten, dass dies – wie in den vergangenen Jahren – eine erhebliche Belastung in Bezug auf Morbidität und Mortalität verursacht, und Zielgruppen sollten rasch geimpft werden», fordert auch Bruno Ciancio vom ECDC.
Da die Fallzahlen voraussichtlich weiter steigen und ihren Höhepunkt wahrscheinlich Ende Dezember oder Anfang Januar erreichen würden, habe «der Schutz der besonders Gefährdeten oberste Priorität». Gesundheitsbehörden würden deshalb «eindringlich unterstreichen», dass die Impfung «die wichtigste Schutzmaßnahme für Risikogruppen ist, darunter Menschen ab 65 Jahren, Schwangere, Personen mit chronischen Erkrankungen und Beschäftigte im Gesundheitswesen».
Niedrige Impfquoten seien ein Problem der öffentlichen Gesundheit. Um gefährdete Personen zu schützen und die Übertragung zu verringern, sei ein mehrschichtiger Ansatz nach dem WHO-Leitfaden unerlässlich, teilt Health Policy Watch mit.
Bedauerlicherweise hätten Innerhalb der EU aber nur Dänemark, Portugal und Irland das Ziel von 75 Prozent Impfquote bei älteren Erwachsenen erreicht. Obwohl die ECDC davon ausgehe, dass eine Impfquote von 75 Prozent bis zu drei Viertel der grippebedingten Krankenhausaufenthalte verhindern könne.
Die Bekämpfung der Grippe erfordert laut WHO einen mehrstufigen Ansatz. Neben Impfungen seien proaktive Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens und soziale Maßnahmen notwendig, um die Übertragung zu verlangsamen. Diese «während der COVID-19-Pandemie bewährten Schritte» würden das Zuhausebleiben bei Krankheit, das Tragen einer Maske in der Öffentlichkeit bei Symptomen, regelmäßige Handhygiene und eine bessere Belüftung von Innenräumen umfassen.
Europäische Gesundheitssysteme hätten «jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Influenza», verkündet Kluge und lässt wissen:
«Wir verfügen über sichere Impfstoffe, die jährlich aktualisiert werden, und über einen klaren Maßnahmenkatalog zum Schutz, der funktioniert.»
Die westliche Praxis verstehen: Rezension von «Killing Democracy»
Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors übersetzt und übernommen.
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Wir leben in einer Zeit intensiver globaler Veränderungen. Der Übergang zu einer multipolaren Welt hat historische und aktuelle Spannungen an die Oberfläche gebracht und Muster der Intervention und Manipulation offenbart, die ganze Regionen geprägt haben. Um Krisen wie die in Venezuela, im Nahen Osten und anderen strategisch wichtigen Regionen der Welt zu verstehen, ist es unerlässlich, zu wissen, wie der Westen seine Macht historisch ausgeübt hat – oft unter dem Banner der Demokratie. In diesem Zusammenhang ist das Buch «Killing Democracy – Western Imperialism's Legacy of Regime Change and Media Manipulation» von Finian Cunningham mit Beiträgen von Daniel Kovalik, Jeremy Kuzmarov, KJ Noh und Ron Ridenour eine unverzichtbare Lektüre.
«Killing Democracy» widerlegt die traditionelle Darstellung des Westens als universeller Förderer von Freiheit und Demokratie. Entgegen der offiziellen Version zeigt das Buch, wie ausländische Interventionen, Regimewechsel und Medienmanipulation zentrale Instrumente der westlichen Außenpolitik waren, insbesondere der Vereinigten Staaten und ihrer europäischen Verbündeten. Die Autoren zeigen, dass in vielen Fällen demokratische Rhetorik lediglich dazu diente, strategische und wirtschaftliche Interessen zu verschleiern, und decken ein Handlungsmuster auf, das sich seit Jahrzehnten wiederholt.
In ihrem Werk analysieren die Autoren historische und zeitgenössische Ereignisse, vom Kalten Krieg bis hin zu den jüngsten Konflikten in Lateinamerika, dem Nahen Osten und Eurasien. Das Buch vermittelt einen klaren Überblick darüber, wie Medienberichte konstruiert werden, um Handlungen zu rechtfertigen, die in der Praxis einer kleinen politischen und wirtschaftlichen Elite zugutekommen. Anstatt eine oberflächliche Analyse zu liefern, schlägt das Werk eine kritische Betrachtung der Machtstrukturen vor, die die Welt prägen, und deckt Muster der Intervention und Nötigung auf, die für die meisten Menschen unsichtbar bleiben.
Der Wert von «Killing Democracy» liegt in seiner Fähigkeit, die Leser dazu zu bringen, ihre eigene Wahrnehmung der internationalen Politik zu hinterfragen. In einer Zeit, in der die Spannungen zwischen den Weltmächten zunehmen, hilft das Verständnis der Geschichte westlicher Interventionen dabei, aktuelle Krisen genauer zu interpretieren.
Die aktuelle Situation in Venezuela ist beispielsweise ein klarer Fall für die in «Killing Democracy» untersuchten Muster. Während sich die Mainstream-Berichterstattung oft nur auf interne Konflikte oder Wirtschaftskrisen konzentriert, zeigt das Buch, wie westliche Interventionen historisch gesehen immer wiederkehrenden Strategien der Einflussnahme und Kontrolle gefolgt sind. Das Verständnis dieser Muster hilft, den aktuellen anhaltenden Druck der USA und des Westens auf Venezuela zu erklären und die geopolitischen Kalküle, strategischen Interessen und Mechanismen der medialen und politischen Einflussnahme aufzudecken.
Auf diese Weise ist «Killing Democracy» nicht nur eine historische Darstellung, sondern bietet auch eine wichtige Perspektive für die Interpretation aktueller Ereignisse wie der Spannungen in Venezuela und ähnlicher Situationen weltweit. Auch wird aufgezeigt, wie diese Interventionen Teil eines langjährigen Rahmens westlicher Praxis sind.
Darüber hinaus betont das Buch die Rolle der Medien bei der Legitimierung der Außenpolitik. Durch die Analyse, wie die traditionelle Presse als Verstärker für Narrative fungieren kann, die dem Westen gelegen kommen, heben die Autoren die Bedeutung der Suche nach alternativen Quellen und kritischer Analyse hervor. Das Verständnis dieser Mechanismen ist für alle, die sich für Geopolitik, internationale Beziehungen oder internationales Recht interessieren, von wesentlicher Bedeutung, da es aufzeigt, wie die öffentliche Wahrnehmung nicht nur durch Fakten, sondern auch durch strategische Interessen geprägt werden kann.
Dieses Buch ist definitiv eine empfehlenswerte Lektüre für Wissenschaftler, Studenten, Journalisten und Bürger, die die Feinheiten der Weltpolitik verstehen wollen. «Killing Democracy» ist nicht nur eine Kritik der westlichen Außenpolitik, sondern auch eine Einladung, über die Zukunft des internationalen Systems nachzudenken, das durch den Aufstieg neuer Machtzentren und Herausforderungen für die hegemoniale Erzählung geprägt ist. Das Buch liefert Werkzeuge zur Analyse globaler Ereignisse jenseits vereinfachender oder voreingenommener Darstellungen und ermöglicht so einen breiteren und kritischeren Blick auf die internationale Realität.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass «Killing Democracy» historische Analyse und politische Kritik auf direkte und zugängliche Weise verbindet und dabei eine Sprache verwendet, die für alle Arten von Lesern leicht verständlich ist. Es vermittelt den Lesern ein tiefes Verständnis für das Handeln des Westens auf globaler Ebene und zeigt, dass die Förderung der Demokratie oft Machtinteressen verschleiert. In Zeiten des multipolaren Wandels ist das Verständnis dieser Dynamiken unerlässlich, um internationale Krisen zu interpretieren und zukünftige Handlungsmuster zu antizipieren. Dieses Buch informiert nicht nur, sondern fordert die Leser auch dazu auf, vorherrschende Narrative zu überdenken und die Grundlagen der heutigen globalen Macht zu hinterfragen.
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Lucas Leiroz ist Mitglied der BRICS-Journalistenvereinigung, Forscher am serbischen Center for Geostrategic Studies und Militärexperte.
Border Guards arrest 5 for illegal entry into Syria
Damascus, Dec. 28 (SANA) Border Guard forces of the Syrian Arab Army arrested five people in rural Tartous while attempting to enter Syrian territory illegally.
The Department of Media and Communication at the Ministry of Defense told SANA that initial investigations revealed some of those arrested were members of the defunct regime, noting that they will be referred to the competent authorities to complete investigations and necessary legal procedures.
This operation comes as part of the ongoing efforts of the Syrian Arab Army to safeguard the borders and prevent any illegal infiltration attempts, thereby ensuring the security of the nation and the integrity of its territory.
MHD
Syria condemns the mutual recognition between the Israeli occupation and Somaliland
Damascus, Dec. 27 (SANA) The Syrian Arab Republic expressed its strong condemnation and outright rejection of the announcement of mutual recognition between the Israeli occupation authorities and the Somaliland region, describing the move as a clear violation of international law and the UN Charter, and a direct infringement on the sovereignty, national unity, and territorial integrity of the Federal Republic of Somalia.
Such unilateral measures lack any legal legitimacy and cannot produce any international effect, as they are based on imposing a fait accompli situation that contradicts established norms of international relations, the Ministry of Foreign Affairs and Expatriates stressed in a statement on Saturday.
The ministry added that Syria affirms that any attempts to create parallel entities or support separatist projects constitute a dangerous precedent threatening regional security and stability, with serious political and security repercussions for the countries and peoples of the region.
It reaffirmed Syria’s firm position in support of the unity and sovereignty of the Federal Republic of Somalia, and its absolute rejection of any attempts aimed at dismantling states or undermining their territorial integrity.
It is noteworthy that on 26 December, the Israeli occupation authorities announced mutual recognition with the Somaliland region, making Israel the only state to take such a step since Somaliland’s unilateral declaration of independence in 1991. The announcement was met with broad rejection from the international community, as well as Arab and Islamic countries, which reaffirmed their support for the unity and sovereignty of the Federal Republic of Somalia and considered the move a violation of international law and a threat to regional stability.
MHD
Families of Syrian Civil Defense martyrs and wounded honered in Idleb
Idleb , Dec. 27 (SANA)The Ministry of Emergency and Disaster Management honored, during an official ceremony held Saturday, at the Cultural Center in Idleb, the families of Syrian Civil Defense martyrs and wounded, in tribute to their sacrifices and in reverence for their memory
Minister of Emergency and Disaster Management Raed al-Saleh said in his speech that honoring the families of martyrs and the wounded is both a national and humanitarian duty.
He stressed that their sacrifices will remain deeply rooted in the conscience of Syrians, as the Syrian Civil Defense embodied the highest forms of dedication in confronting disasters and protecting lives.
For his part, Director of the Syrian Civil Defense Organization, Munir Mustafa, noted that the occasion reflects the organization’s commitment to its humanitarian mission and affirms that the families of martyrs and the wounded are partners in the humanitarian journey.
He reiterated the Civil Defense’s determination to continue fulfilling its duty with dedication and sincerity.
The ceremony was attended by Presidential Media Advisor Dr Ahmad Zidan and Idleb Governor Mohammad Abdul Rahman.
The sacrifices made by the Syrian Civil Defense personnel have reinforced values of loyalty and responsibility within society, becoming an integral part of Syria’s humanitarian legacy.
MHD
Das andere «Wort zum Sonntag» oder: Ganz langsam weiter
Viele Tage hat das Jahr nicht mehr. Die emotionalsten liegen bereits wieder hinter uns, und die guten Wünsche wirken weiter, mit denen wir sie und einander begleitet haben. Froh sollten sie sein, die Festtage, besinnlich, gern auch festlich: Tage der Einkehr und der Besinnung oder ganz einfach des Friedens.
Recht so, diese Sehnsucht. Sie muss Orte und Zeiten finden, Worte und Weiten. Viele Menschen spüren diesen Tagen eine innere Erhabenheit ab, etwas Überzeitliches. Von den Stunden, die ich beruflich an Weihnachten auf der Autobahn unterwegs war, kann ich das bestätigen. Der Verkehr ist dann anders, irgendwie getragen und begleitet. Kaum ein Drängler ist unterwegs; alles fließt im wesentlichen ruhig und gelassen.
Diese zart verdichtete Zeit, wie sie sich seit der Weihnacht für viele wieder angereichert hat, wage ich nicht, mit einer Reflexion zum Zeitgeschehen zu unterbrechen, zu durchbrechen. Ich möchte sie uns im Gegenteil verlängern und vertiefen, ins eigene Herz hinein. Weihnachten möge für ein «Etwas darüber hinaus» getaugt haben.
Ein Weg dazu ist vielleicht die untenstehende biblische Betrachtung eines Menschen, dessen Lebenszeugnis ich auch den Glauben «abkaufe». Ich meine die fränkische Pfarrfrau Hanna Hümmer.
Ende der 40er Jahre hatten sie und ihr Mann, Pfarrer Walter Hümmer, in Selbitz bei Hof eine kleine Erweckung. Eine Schar junger Menschen, Frauen und Männer, fand sich in ihrem Haus ein. Einige hatten ihre Ausbildung unterbrochen, andere waren nach dem Krieg auf der Suche gewesen nach einem neuen Weg. Nach und nach wurde das Selbitzer Pfarrhaus zum Kristallisationspunkt für eine Bruderschaft, die bis heute in Selbitz und Falkenstein (Oberpfalz) besteht.
Die Brüder und Schwestern aus der Bruderschaft haben aus den Schriften von Hanna Hümmer einige Meditationshefte zusammengestellt. Neulich, bei meinem Besuch in Falkenstein, habe ich sie wiederentdeckt. Viele Jahre lang waren sie mir aus dem Blick geraten. Umso frischer wirken sie jetzt.
An einer solchen Entdeckung möchte ich Ihnen in diesen Zwischentagen Anteil geben.
Die am Ende erwähnte Bibelstelle aus 2. Mose 33,14 lautet:
Er sprach: «Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.»
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Wort zum Sonntag vom 24. Dezember 2025: Konzentrierte Weih-Nacht
Lothar Mack war als Gemeindepfarrer und bei verschiedenen Hilfswerken und Redaktionen tätig. Sein kritischer Blick auf Kirche und Zeitgeschehen hat ihn in die Selbständigkeit geführt. Er sammelt und ermutigt Gleichgesinnte über Artikel und Begegnungen und ruft in Gottesdiensten und an Kundgebungen zu eigenständigem gläubigem Denken auf. Sein Telegram-Kanal lautet StimmeundWort.
„Hoffnung verteidigen heißt Frieden verteidigen“
Die Niederlassung der Vereinigung freiheitlicher Jurist:innen (ÖHD) in Amed (tr. Diyarbakır) hat in ihrem Vereinsgebäude eine Presseerklärung zu der für den 4. Januar geplanten Kundgebung „Freiheit und Hoffnung“ abgegeben. Ohne die Schaffung einer rechtlichen Grundlage für Frieden und eine demokratische Lösung, so die ÖHD, könnten weder die Türkei noch der Nahe Osten aus den sich verschärfenden politischen und sozialen Krisen herauskommen.
Bei der anstehenden Kundgebung steht die Forderung nach der Freiheit des kurdischen Repräsentanten Adbullah Öcalan im Rahmen des „Rechts auf Hoffnung“ im Zentrum. In der ÖHD-Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass in einem Prozess, in dem das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit in der Türkei systematisch ausgehöhlt und außergewöhnliche und außerordentliche Praktiken zum Dauerzustand geworden sind, die Schaffung von Frieden, einer demokratischen Gesellschaft und eines gleichberechtigten Lebens zu einer dringenden rechtlichen und politischen Notwendigkeit geworden ist, die nicht länger aufgeschoben werden könne.
An der Verlesung der Stellungnahme in Amed nahmen zahlreiche Anwält:innen teil. Während die kurdische Fassung vom Ko-Vorsitzenden der ÖHD-Zweigstelle Amed, Muhittin Muğuç, vorgetragen wurde, verlas Adile Salman, Mitglied des ÖHD-Zentralvorstands, die türkische Fassung.
Umsetzung der EGMR-Urteile angemahnt
Die ÖHD verwies auf die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), insbesondere vom Fall Öcalan gegen die Türkei. Das Gericht hat in mehreren rechtskräftigen Urteilen festgestellt, dass die Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe ohne die Möglichkeit einer bedingten Entlassung einen Verstoß gegen das Folterverbot darstellt. Es wurde darauf hingewiesen, dass der EGMR außerdem ausdrücklich festgestellt hat, dass legislative Maßnahmen zur Gewährleistung des „Rechts auf Hoffnung“ zwingend erforderlich sind, um diesen Verstoß zu beheben.
Seit dem Urteil des EGMR sind mittlerweile mehr als elf Jahre vergangen, dennoch habe die Türkei die notwendigen Gesetzesänderungen nicht umgesetzt. Dieses Versäumnis beschrieb die Vereinigung als strukturellen und systematischen Verstoß, von dem Tausende von Gefangenen betroffen sind. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass das Ministerkomitee des Europarates die Türkei wiederholt ermahnt hat, weil die Urteile des EGMR nach wie vor nicht umgesetzt sind.
Das Parlament ist verpflichtet
In der Erklärung wurde auch betont, dass Vollstreckungsregelungen, die die Möglichkeit der Freiheit gänzlich ausschließen, die rechtlichen Grundlagen für Frieden unmöglich machen. Es wurde unterstrichen, dass unbefristete Strafen und Praktiken der strengen Isolation die Menschenwürde verletzten. Auf dieser Grundlage, so die ÖHD, sei das Parlament verpflichtet, unverzüglich gesetzliche Regelungen zu erlassen, die das „Recht auf Hoffnung“ garantieren und die Freiheit in den Mittelpunkt des Gesetzes stellen.
Die Vereinigung erinnerte auch an die Worte von Abdullah Öcalan, der erklärte, dass „das Prinzip der Hoffnung ein Schritt ist, den der Staat unternehmen muss“ und stellte fest, dass die Umsetzung des Rechts auf Hoffnung, die Gewährleistung der körperlichen Freiheit und die Schaffung eines rechtlichen Rahmens für die demokratische Integration die grundlegenden Voraussetzungen für einen dauerhaften Frieden seien.
Aufruf: Am 4. Januar nach Amed
Die Kundgebung „Hoffnung und Freiheit“, die am 4. Januar auf dem Bahnhofsplatz von Amed stattfinden soll, stelle laut ÖHD einen wichtigen öffentlichen Aufruf zur Umsetzung des Rechts auf Hoffnung als rechtliche und soziale Verpflichtung dar. Sie solle verdeutlichen, dass Frieden nur auf einer rechtlichen Grundlage erreicht werden könne, auf der Rechte und Freiheiten uneingeschränkt garantiert sind.
Die Erklärung schloss mit folgendem Aufruf: „Wir rufen alle Anwält:innen, demokratischen Institutionen und unser Volk auf, sich am 4. Januar auf dem Bahnhofsplatz von Amed zu versammeln, um die sofortige Umsetzung des Rechts auf Hoffnung und die vollständige Ausführung der Entscheidungen des EGMR und der Vereinten Nationen sicherzustellen. Das Recht auf Hoffnung zu verteidigen bedeutet, den Frieden zu verteidigen.“
https://deutsch.anf-news.com/kurdistan/redner-innen-fur-hoffnung-und-freiheit-kundgebung-in-amed-stehen-fest-49364 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/amed-erklarung-zur-kundgebung-hoffnung-und-freiheit-49304 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/dem-partei-veroffentlicht-losungsbericht-fur-parlamentskommission-49226 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/burgerversammlungen-forderung-nach-Ocalans-freilassung-dominiert-49425
The UK condemns the terrorist attack in Homs, renews its support for Syrians
London , Dec. 27(SANA)The United Kingdom strongly condemned the terrorist attack that targeted a mosque in Homs city on Friday, reaffirming its commitment to stand by the Syrian people in building a stable future.
“The UK strongly condemns the terrorist attack targeting worshippers at the Imam Ali bin Abi Talib Mosque in Homs. This was a cruel attempt to undermine peace and stability. We stand with the people of Syria in their efforts to build a stable and secure future,” The UK’s Special Envoy to Syria, Ann Snow, posted on platform (X) on Saturday.
A terrorist bombing struck the Imam Ali ibn Abi Talib Mosque in the Wadi al-Dahab neighborhood of Homs yesterday, leaving eight people dead and more than eighteen injured. The attack sparked widespread condemnation and denunciation at Arab, regional, and international levels.
MHD
Preliminary findings: Father kills wife, three daughters in Hama family tragedy
Hama, Dec. 27 (SANA) Syrian security authorities in Hama province said Saturday they are investigating a fatal domestic incident in the al-Bayad neighborhood, in which a father killed his wife and three daughters before taking his own life.
Brig. Gen. Mulham al-Shantout, head of internal security in Hama, said preliminary findings suggest the killings were linked to ongoing family disputes. Investigators are also examining whether the father had been under significant psychological stress in recent weeks.
Al-Shantout added that the evidence at the scene indicates that a Kalashnikov rifle was used at close range. Forensic tests found gunpowder residue on the father’s hands, and ballistic analysis confirmed that the recovered bullets matched the weapon.
He said that the surveillance footage from the entrance of the home shows the father retrieving the rifle from a nearby room where it had been hidden before returning inside. Authorities are reviewing the footage as part of the ongoing investigation.
A forensic report indicated the deaths occurred approximately 13 hours before security forces arrived at the scene, al-Shantout pointed out.
Al-Shantout added that the investigation is continuing and that further details will be released once official findings are finalize
Abdul
Abzocke im Namen der falschen Klima-Religion: Betrachtung und Ausblick zum Jahreswechsel
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts zog der Dominikanermönch Johannes Tetzel (1460/1465 – 1519) durch die deutschen Lande und predigte den Ablasshandel, um die Kasse der römischen Kurie für den Bau des neuen Petersdoms kräftig aufzufüllen. Genau 500 Jahre später betraten zahlreiche andere Prediger die Bühne eines Klima-Ablasshandels, der einen ganz ähnlichen Zweck erfüllte wie jener […]
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Meeting with Nursultan Nazarbayev
Krankengeld weg wegen MD-Gutachten: So wehren Sie sich richtig
Viele Krankenkassen stützen ihre Entscheidung auf eine sozialmedizinische Einschätzung des Medizinischen Dienstes (MD), wenn Krankengeld beendet oder in Frage gestellt werden soll. Wichtig ist dabei eine saubere Unterscheidung:
Das MD-Gutachten ist eine fachliche Grundlage – rechtswirksam wird erst der Bescheid der Krankenkasse. Gegen diesen Bescheid können Betroffene vorgehen, und zwar oft erfolgreicher, als es auf den ersten Blick wirkt, wenn sie strukturiert reagieren und medizinisch präzise nachlegen.
Wo die typischen Schwachstellen von MD-Einschätzungen liegenMD-Stellungnahmen entstehen nicht immer nach persönlicher Untersuchung. Häufig wird nach Aktenlage beurteilt, und genau dort entstehen in der Praxis die Angriffspunkte: veraltete Befunde, fehlende Verlaufsdokumentation, zu wenig Beschreibung der funktionellen Einschränkungen oder eine Betrachtung einzelner Diagnosen ohne Wechselwirkungen.
Besonders bei komplexen oder schwankenden Verläufen – etwa bei chronischen Schmerzen, Erschöpfungssyndromen oder psychischen Belastungen – reicht eine abstrakte Einschätzung („für leichte Tätigkeiten geeignet“) häufig nicht aus, um die Arbeitsunfähigkeit bezogen auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit überzeugend zu widerlegen.
Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern die BelastbarkeitIn Auseinandersetzungen um Krankengeld gewinnt selten die längste Diagnoseliste, sondern die beste Funktionsbeschreibung. Was kann die betroffene Person tatsächlich – wie lange, unter welchen Bedingungen, mit welchen Nachwirkungen?
Welche Anforderungen stellt der konkrete Arbeitsplatz (z. B. Schichtdienst, Kundenkontakt, Zeitdruck, körperliche Tätigkeiten, Fahrtwege, Bildschirmarbeit)? Je klarer behandelnde Ärzte diese Brücke zwischen Erkrankung und fehlender Arbeitsfähigkeit schlagen, desto angreifbarer werden pauschale MD-Formeln.
Sofort-Protokoll: Was nach dem Schreiben der Krankenkasse als Nächstes zähltSobald ein Schreiben kommt, das auf eine Beendigung oder Einschränkung des Krankengeldes hinausläuft, sollten Betroffene nicht abwarten. Zuerst wird der Zugang dokumentiert (Datum des tatsächlichen Erhalts notieren, Umschlag aufbewahren).
Dann muss die Arbeitsunfähigkeit lückenlos gesichert werden: durchgehend ärztliche AU-Feststellungen ohne Unterbrechung sind in der Praxis ein häufiger „K.o.-Punkt“, unabhängig davon, was der MD schreibt. Parallel sollte fristwahrend schriftlich Widerspruch eingelegt werden – kurz und ohne lange Begründung.
Die Begründung kann nach Akteneinsicht und nach Einholung aktueller fachärztlicher Stellungnahmen nachgereicht werden.
Zur Frist: In der Regel gilt eine Monatsfrist ab Bekanntgabe des Bescheids. Bei Postversand wird häufig mit einer Zugangsfiktion gearbeitet. Wer späteren Zugang geltend macht, sollte das nachvollziehbar dokumentieren (z. B. verspätete Zustellung, Abwesenheit, Zeugen, Umschlag).
Entscheidend ist: Fristen werden nicht „ausdiskutiert“, sondern vorsorglich eingehalten.
Akteneinsicht: Ohne Unterlagen keine treffsichere GegenwehrEine wirksame Auseinandersetzung beginnt fast immer mit Akteneinsicht. Betroffene können die vollständigen Unterlagen anfordern, insbesondere das MD-Gutachten bzw. die sozialmedizinische Stellungnahme, die Liste der Unterlagen, die dem MD vorlagen, sowie die Begründung, auf welche Befunde sich die Krankenkasse stützt.
Erst dann lässt sich prüfen, ob der MD auf veraltete Berichte zurückgreift, ob aktuelle Diagnostik fehlt, ob wesentliche Facharztunterlagen nicht berücksichtigt wurden oder ob die Schlussfolgerungen nicht zu den dokumentierten Einschränkungen passen.
Typische MD-Formeln – und wie man sie fachlich entkräftet„Arbeitsfähig für leichte Tätigkeiten“ ist oft der Klassiker. Das Problem: Diese Aussage ist häufig zu abstrakt. Arbeitsunfähigkeit wird regelmäßig in Bezug auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bewertet. Ein Gegenansatz funktioniert am besten, wenn behandelnde Ärzte nicht „widersprechen“, sondern konkretisieren:
Welche Belastungen sind nicht möglich (Sitzen/Stehen/Gehen, Heben/Tragen, Konzentration, Stress, soziale Interaktion, Wegstrecken, Schlaf, Angst/Panik, Schmerzspitzen, Erholungszeiten)? Welche Folgen treten nach Belastung auf? Und warum sind diese Einschränkungen mit den Arbeitsplatzanforderungen unvereinbar?
„Keine objektiven Befunde“ lässt sich entkräften, wenn die Stellungnahme nicht auf Bildgebung fixiert ist, sondern auf Funktions- und Belastungsdiagnostik. Viele relevante Einschränkungen sind nicht „fotografierbar“, aber medizinisch nachvollziehbar beschreibbar – gerade bei psychischen Erkrankungen oder funktionellen Syndromen.
Hier sind standardisierte Tests, Verlaufsberichte, Therapiedokumentation und konkrete Alltagsbeispiele oft stärker als jede einzelne Untersuchung.
„Zustand gebessert“ wirkt nur dann, wenn die Besserung stabil ist. Bei schwankenden Verläufen ist die entscheidende Frage, ob die Schwankungen innerhalb einer verlässlichen Arbeitsfähigkeit liegen.
Rückfälle, Überlastungsreaktionen, Therapieanpassungen oder wiederkehrende Einbrüche sollten als Verlauf mit Daten dokumentiert werden, statt als „Gefühl“.
„Therapie möglich, daher arbeitsfähig“ ist eine logische Abkürzung, die häufig nicht trägt. Behandelbarkeit bedeutet nicht automatisch aktuelle Belastbarkeit. Hier hilft eine klare ärztliche Aussage:
Was ist trotz Therapie aktuell nicht leistbar, wie ist der zeitliche Horizont, und welche Reha-/Stabilisierungsphasen sind erforderlich?
„Untersuchung nicht erforderlich“ ist nicht automatisch ein Rechtsfehler, aber ein typischer Hebel: Je individueller und komplexer die Einschränkungen sind, desto wichtiger ist der Hinweis, dass eine reine Aktenbewertung zentrale Aspekte nicht abbildet.
Dann sollte die Gegenargumentation nicht moralisch, sondern fachlich sein: Welche entscheidenden Punkte konnten ohne Untersuchung nicht erhoben werden?
Zwei Praxisfälle, die die Logik zeigenMarianne wurde bei schwerer Depression nach Aktenlage für arbeitsfähig erklärt. Entscheidend war nicht der Satz „MD liegt falsch“, sondern eine präzise fachärztliche Stellungnahme: konkrete Einschränkungen (Konzentration, Antrieb, Belastung unter Stress, Interaktion), Tagesformschwankungen, Therapieverlauf und die Arbeitsplatzanforderungen. Mit dieser Funktionslogik kippte die Abstraktion der MD-Formel.
Kay hatte zunächst körperliche Beschwerden, später kamen Angst- und Belastungssymptome hinzu. Der MD bewertete nur die körperliche Diagnose.
Der Durchbruch kam durch die Ergänzung der Komorbidität: nicht „auch psychisch“, sondern medizinisch begründet, wie sich beides gegenseitig verstärkt und warum damit die Arbeitsfähigkeit insgesamt nicht gegeben ist.
Was passiert mit dem Krankengeld während des Widerspruchs?Ein Widerspruch schützt nicht automatisch vor einem Zahlungsstopp. Manche Krankenkassen zahlen weiter, andere stellen ein und prüfen erneut. Darauf sollten Betroffene vorbereitet sein:
Wenn die Existenzsicherung gefährdet ist und das Krankengeld wegfällt, kommt oft ein Eilverfahren beim Sozialgericht in Betracht, damit vorläufig weitergezahlt wird, bis die Sache geklärt ist.
Dafür sind in der Praxis besonders wichtig: aktueller AU-Status, der Bescheid der Krankenkasse, zentrale aktuelle Befunde/Stellungnahmen und eine kurze Darstellung der finanziellen Notlage.
Wann ein Vorgehen wenig Aussicht hatEin Widerspruch wird schwierig, wenn behandelnde Ärzte die Arbeitsunfähigkeit nicht mehr bestätigen oder keine belastbaren aktuellen Unterlagen vorhanden sind.
Auch wenn die Frist versäumt wurde, wird es deutlich komplizierter – dann kommen nur Ausnahmen in Betracht (etwa bei unverschuldeter Fristversäumnis oder in engen Korrekturwegen). Das ändert aber nichts an der Grundregel: Wer rechtzeitig reagiert, hat die besseren Karten.
Kurzvorlagen, die Betroffene sofort nutzen könnenFristwahrender Widerspruch (kurz):
„Hiermit lege ich gegen Ihren Bescheid vom [Datum] (zugegangen am [Datum]) Widerspruch ein. Ich bin weiterhin arbeitsunfähig. Eine Begründung reiche ich nach Akteneinsicht und Vorlage aktueller ärztlicher Unterlagen nach.“
Akteneinsicht / Unterlagenanforderung:
„Bitte übersenden Sie mir die vollständige Leistungsakte, insbesondere das vollständige MD-Gutachten/ die sozialmedizinische Stellungnahme sowie die Unterlagenliste, die dem MD vorgelegen hat. Bitte teilen Sie außerdem mit, auf welche konkreten Befunde und Erwägungen Sie die Entscheidung stützen.“
Ein MD-Gutachten ist eine Einschätzung – der entscheidende Angriffspunkt ist der Bescheid der Krankenkasse und die Begründung dahinter.
Wer Zugang und Fristen dokumentiert, die AU lückenlos absichert, fristwahrend widerspricht, Akteneinsicht nutzt und dann nicht Diagnosen, sondern funktionelle Einschränkungen mit Arbeitsplatzbezug belegt, kann eine Krankengeld-Entscheidung in vielen Fällen wirksam zu Fall bringen oder zumindest zur erneuten, sorgfältigeren Prüfung zwingen.
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Bürgergeld-Mietobergrenzen 2026: So hoch darf die Miete in 20 Städten sein
Beim Bürgergeld übernimmt das Jobcenter zusätzlich zum Regelbedarf die Kosten der Unterkunft (KdU) – allerdings nur in „angemessener“ Höhe. Was angemessen ist, hängt vom Wohnort und von der Größe der Bedarfsgemeinschaft ab. Deshalb unterscheiden sich die Mietobergrenzen in Deutschland teils erheblich.
Die folgenden Übersichten zeigen die für 2026 maßgeblichen Richtwerte für die Bruttokaltmiete (also Kaltmiete plus kalte Nebenkosten, ohne Heizkosten). Heizkosten werden gesondert bewertet – eine pauschale Warmmiete lässt sich daraus nicht ableiten.
So sind die Tabellen zu lesenDie Tabellen sind konsequent bis 5 Personen geführt. Für größere Haushalte ist jeweils ein Zuschlag „jede weitere Person“ ausgewiesen – sofern das Jobcenter ihn pauschal vorgibt. Wo das nicht der Fall ist, steht ausdrücklich „individuell“.
Aachen – Mietobergrenzen 2026Die Werte gelten in Aachen seit 03/2024 und werden für 2026 weiter zugrunde gelegt.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 512,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 598,00€ 3 Personen (bis 80 m²) 748,80€ 4 Personen (bis 95 m²) 851,20€ 5 Personen (bis 110 m²) 1.046,10€ jede weitere Person (+15 m²) 142,65€ Berlin – Mietobergrenzen 2026Die Berliner Richtwerte sind seit 10/2023 maßgeblich und gelten weiterhin.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 449,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 543,40€ 3 Personen (bis 80 m²) 668,80€ 4 Personen (bis 90 m²) 772,40€ 5 Personen (bis 102 m²) 903,72€ jede weitere Person (+12 m²) 106,32€ Bochum – Mietobergrenzen 2026Bochum hat zum 01.07.2025 angepasst. Bei sehr großen Haushalten kommt es in der Praxis häufig auf die Einzelfallprüfung an; die Werte werden dennoch als Richtwerte genutzt.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 439,25€ 2 Personen (bis 65 m²) 546,26€ 3 Personen (bis 80 m²) 654,88€ 4 Personen (bis 95 m²) 791,16€ 5 Personen (bis 110 m²) 1.001,70€ jede weitere Person (+15 m²) 121,40€ Bremen – Mietobergrenzen 2026Bremen hat die Grenzen zum 01.03.2025 neu festgesetzt; diese Werte gelten auch 2026. Bremen weist für größere Haushalte in der Veröffentlichung zusätzliche Stufen aus, für die Planung ist der Zuschlag „jede weitere Person“ entscheidend.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 538,50€ 2 Personen (bis 60 m²) 562,20€ 3 Personen (bis 75 m²) 696,00€ 4 Personen (bis 85 m²) 790,50€ 5 Personen (bis 95 m²) 973,75€ jede weitere Person (+10 m²) 107,40€ Chemnitz – Mietobergrenzen 2026Die KdU-Richtwerte sind auf dem Stand 05/2024 und werden auch 2026 herangezogen.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 48 m²) 313,44€ 2 Personen (bis 60 m²) 375,60€ 3 Personen (bis 75 m²) 459,00€ 4 Personen (bis 85 m²) 531,25€ 5 Personen (bis 95 m²) 582,35€ jede weitere Person (+10 m²) 61,30€ Dortmund – Mietobergrenzen 2026Dortmund arbeitet mit den veröffentlichten Richtwerten (Stand 04/2024). Bei sehr großen Bedarfsgemeinschaften wird in der Praxis regelmäßig individuell geprüft; ein pauschaler Zuschlag ist nicht durchgängig festgelegt.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 570,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 690,00€ 3 Personen (bis 80 m²) 820,00€ 4 Personen (bis 95 m²) 1.040,00€ 5 Personen (bis 110 m²) 1.230,00€ jede weitere Person individuell Dresden – Mietobergrenzen 2026Dresden hat die Werte ab 01.01.2025 festgelegt; sie gelten auch 2026.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 45 m²) 450,50€ 2 Personen (bis 60 m²) 557,64€ 3 Personen (bis 75 m²) 715,73€ 4 Personen (bis 85 m²) 813,85€ 5 Personen (bis 95 m²) 962,50€ jede weitere Person (+10 m²) 116,60€ Duisburg – Mietobergrenzen 2026Die Werte gelten seit 08/2025 und damit auch für 2026.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 446,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 538,20€ 3 Personen (bis 80 m²) 644,00€ 4 Personen (bis 95 m²) 776,15€ 5 Personen (bis 110 m²) 947,10€ jede weitere Person (+15 m²) 129,15€ Düsseldorf – Mietobergrenzen 2026Düsseldorf nutzt die Werte (Stand 11/2024) weiterhin. Bei Umzug/Neuanmietung sind diese Grenzen in der Regel besonders relevant.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 546,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 632,00€ 3 Personen (bis 80 m²) 776,00€ 4 Personen (bis 95 m²) 1.003,00€ 5 Personen (bis 110 m²) 1.317,00€ jede weitere Person (+15 m²) 180,00€ Essen – Mietobergrenzen 2026Essen hat zum 01.05.2025 angepasst; die Werte gelten in dieser Form weiter.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 476,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 618,80€ 3 Personen (bis 80 m²) 761,60€ 4 Personen (bis 95 m²) 904,40€ 5 Personen (bis 110 m²) 1.047,20€ jede weitere Person 95,20€ Frankfurt am Main – Mietobergrenzen 2026Frankfurt nutzt die veröffentlichten Grenzen (Stand 06/2024) weiterhin.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 786,00€ 2 Personen (bis 60 m²) 903,00€ 3 Personen (bis 75 m²) 1.078,00€ 4 Personen (bis 87 m²) 1.219,00€ 5 Personen (bis 99 m²) 1.360,00€ jede weitere Person (+12 m²) 141,00€ Hamburg – Mietobergrenzen 2026Hamburg arbeitet mit den Richtwerten (Stand 03/2024, Bezug Mietspiegel 2023) weiterhin.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 573,00€ 2 Personen (bis 60 m²) 693,60€ 3 Personen (bis 75 m²) 813,00€ 4 Personen (bis 90 m²) 980,10€ 5 Personen (bis 105 m²) 1.361,85€ jede weitere Person (+15 m²) 193,20€ Hannover – Mietobergrenzen 2026Hannover hat zum 01.06.2024 deutlich erhöht; diese Werte sind für 2026 weiterhin maßgeblich.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 499,00€ 2 Personen (bis 60 m²) 587,00€ 3 Personen (bis 75 m²) 697,00€ 4 Personen (bis 85 m²) 834,00€ 5 Personen (bis 95 m²) 946,00€ jede weitere Person (+10 m²) 100,00€ Köln – Mietobergrenzen 2026Köln hat zum 01.01.2025 angehoben; die Werte gelten weiter.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 677,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 820,00€ 3 Personen (bis 80 m²) 976,00€ 4 Personen (bis 95 m²) 1.139,00€ 5 Personen (bis 110 m²) 1.302,00€ jede weitere Person (+15 m²) 164,00€ Leipzig – Mietobergrenzen 2026Leipzig nutzt die Richtwerte (Stand 01/2024) weiterhin.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 45 m²) 345,79€ 2 Personen (bis 60 m²) 450,00€ 3 Personen (bis 75 m²) 586,63€ 4 Personen (bis 85 m²) 671,44€ 5 Personen (bis 95 m²) 782,46€ jede weitere Person (+10 m²) 79,33€ München – Mietobergrenzen 2026München arbeitet mit den angepassten Werten (Stand 01/2025) auch 2026.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 890,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 1.092,00€ 3 Personen (bis 75 m²) 1.286,00€ 4 Personen (bis 90 m²) 1.569,00€ 5 Personen (bis 105 m²) 1.939,00€ jede weitere Person (+15 m²) 310,00€ Nürnberg – Mietobergrenzen 2026Nürnberg nutzt die Werte (Stand 07/2024) weiterhin.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 522,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 649,00€ 3 Personen (bis 75 m²) 747,00€ 4 Personen (bis 90 m²) 917,00€ 5 Personen (bis 105 m²) 1.065,00€ jede weitere Person (+10 m²) 102,00€ Recklinghausen – Mietobergrenzen 2026Die Richtwerte wurden zum 01.08.2025 aktualisiert und gelten in dieser Form weiter.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 458,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 560,40€ 3 Personen (bis 80 m²) 692,80€ 4 Personen (bis 95 m²) 855,20€ 5 Personen (bis 110 m²) 997,60€ jede weitere Person (+15 m²) 132,40€ Stuttgart – Mietobergrenzen 2026Stuttgart veröffentlicht die Angemessenheitsgrenzen als Kaltmiete. Betriebskosten kommen zusätzlich hinzu; deshalb ist die Vergleichbarkeit mit den Bruttokaltmieten der anderen Städte eingeschränkt.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Kaltmiete 1 Person (bis 45 m²) 563,00€ 2 Personen (bis 60 m²) 665,00€ 3 Personen (bis 75 m²) 788,00€ 4 Personen (bis 90 m²) 940,00€ 5 Personen (bis 105 m²) 1.104,00€ jede weitere Person (+15 m²) 181,20€ Wuppertal – Mietobergrenzen 2026Wuppertal hat zum 01.01.2025 angepasst; diese Grenzen gelten weiterhin.
Haushalt (Wohnfläche) Angemessene Bruttokaltmiete 1 Person (bis 50 m²) 466,00€ 2 Personen (bis 65 m²) 568,10€ 3 Personen (bis 80 m²) 699,20€ 4 Personen (bis 95 m²) 830,30€ 5 Personen (bis 110 m²) 933,90€ jede weitere Person (+15 m²) 127,35€ Drei typische Fehler bei der Wohnungssuche mit Bürgergeld 2026 – und wie man sie vermeidetVertrag unterschreiben, bevor die Kosten zugesichert sind. In der Praxis scheitern viele Umzüge nicht an der Wohnung, sondern an der fehlenden Absicherung: Kaution, Umzugskosten oder sogar die laufende Miete werden später nur teilweise anerkannt, wenn Unterlagen fehlen oder das Jobcenter die Unterkunft als unangemessen einstuft.
Wer die Risiken minimieren will, lässt sich vor der Unterschrift die Übernahme der KdU – und bei Bedarf die Kaution als Darlehen – schriftlich bestätigen.
Bruttokaltmiete passt, aber Nebenkosten sind unrealistisch angesetzt. Gerade auf angespannten Wohnungsmärkten werden Betriebskostenvorauszahlungen manchmal künstlich niedrig gehalten, damit der Mietbetrag in die Obergrenze rutscht.
Das rächt sich, wenn später hohe Nachforderungen entstehen oder das Jobcenter die Plausibilität der Nebenkosten prüft. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Kaltmiete, sondern auch die Betriebskostenpositionen im Vertrag und eine nachvollziehbare Vorauszahlung.
Heizkosten werden übersehen, obwohl sie getrennt geprüft werden. Die Tabellen zeigen Bruttokaltmieten – Heizkosten laufen daneben und werden je nach Heizart, Verbrauch und örtlichen Angemessenheitswerten bewertet.
Besonders bei Stromdirektheizung, schlecht gedämmten Wohnungen oder großen Flächen kann es trotz „passender“ Bruttokaltmiete zu Problemen kommen. Wer vorab Heizart, Abschlag und (wenn möglich) Verbrauchswerte klärt, reduziert das Risiko einer späteren Kürzung erheblich.
FAQ: Bürgergeld und Mietobergrenzen 2026Gilt die Mietobergrenze immer als feste Grenze?
In vielen Städten sind die Werte eine klare Orientierung, praktisch aber gibt es Spielräume. Bei besonderen Umständen (z. B. nachgewiesene Barrierefreiheit, fehlender Wohnraum im angemessenen Segment, gesundheitliche Gründe) kann auch eine etwas höhere Miete im Einzelfall vertretbar sein – das muss dann aber gut begründet und dokumentiert werden.
Beziehen sich die Tabellen auf Warmmiete oder Kaltmiete?
Die Tabellen beziehen sich auf die Bruttokaltmiete (Kaltmiete plus kalte Nebenkosten) – ohne Heizkosten. Heizkosten werden separat geprüft und können trotz „passender“ Bruttokaltmiete gekürzt werden, wenn sie als unangemessen gelten.
Was ist mit der Karenzzeit beim Bürgergeld?
Bei einem Erstantrag gilt grundsätzlich eine Karenzzeit von 12 Monaten: In dieser Zeit werden Miete und kalte Nebenkosten regelmäßig nicht auf Angemessenheit geprüft. Heizkosten sind davon nicht umfasst. Bei Umzug/Neuanmietung kann die Prüfung in der Praxis trotzdem relevant werden, weil das Jobcenter häufig vorab eine Zusicherung verlangt.
Was passiert, wenn die Miete über der Obergrenze liegt?
Dann kommt es typischerweise auf die Situation an: Bei Bestandsmieten gibt es häufig zunächst ein Kostensenkungsverfahren mit Frist und Hinweisen, wie die Kosten gesenkt werden sollen. Bei Neuanmietung ist das Risiko höher, dass nur die angemessenen Kosten übernommen werden – der Rest müsste aus dem Regelbedarf getragen werden. Deshalb ist die Zusicherung vor Vertragsabschluss entscheidend.
Welche Rolle spielen Nebenkosten und Nachzahlungen?
Nebenkosten müssen nicht nur „niedrig“, sondern plausibel sein. Zu geringe Vorauszahlungen führen später oft zu Nachforderungen. Jobcenter achten deshalb zunehmend darauf, ob die Betriebskosten realistisch angesetzt sind, um spätere Schulden durch Nachzahlungen zu vermeiden.
Warum steht bei Stuttgart nur Kaltmiete?
Stuttgart veröffentlicht die Angemessenheitswerte in der Regel als Kaltmiete (ohne Betriebskosten). Das bedeutet: Für die tatsächliche Vergleichbarkeit mit anderen Städten müssen die kalten Nebenkosten im konkreten Mietangebot zusätzlich betrachtet werden.
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„Wir haben die Verantwortung, Öcalans Ideen zu erklären“
Die internationale Unterstützung für den Friedens- und Demokratisierungsprozess in Kurdistan und der Türkei unter der Führung des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan wächst weiter. Expert:innen aus verschiedenen Ländern und sozialen Schichten betonen, dass dieser Prozess eine historische Chance für die demokratische Lösung der kurdischen Frage und für die Demokratisierung der Türkei darstelle. In ihren Einschätzungen unterstreichen sie, dass der türkische Staat Verantwortung für die Schritte der kurdischen Freiheitsbewegung übernehmen muss, und unterstreichen gleichzeitig die entscheidende Rolle des von Öcalan entwickelten Paradigmas.
In diesem Zusammenhang hat die italienische Redakteurin und Frauen- und Menschenrechtsaktivistin Laura Quagliuolo mit ANF über den laufenden Prozess gesprochen, der auf eine demokratische Lösung der kurdischen Frage abzielt.
Wie beurteilen Sie als Menschenrechtsaktivistin, die die kurdische Freiheitsbewegung seit vielen Jahren aufmerksam verfolgt, den derzeit laufenden Friedensprozess?
Ich glaube nicht, dass der Friedensprozess in der Türkei und Kurdistan einseitig verlaufen kann. Als Reaktion auf die Schritte der kurdischen Seite muss die Türkei klar und ernsthaft zeigen, dass sie bereit ist, Verantwortung für die Realisierung des Friedens zu übernehmen. Meines Wissens nach bedroht die Türkei jedoch weiterhin Nord- und Ostsyrien und führt Angriffe in der gesamten Region durch.
Trotz der Schritte, die Devlet Bahçeli in Richtung Dialog unternommen hat, und trotz der Entschlossenheit der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), den Prozess aufrechtzuerhalten, insbesondere durch die Zeremonie am 11. Juli in Silêmanî (Sulaimaniyya), setzt die Türkei ihre tödlichen Angriffe und Drohungen fort. Ich hoffe aufrichtig, dass dies ein Ende hat und dass die Türkei ein echtes Engagement für die Umsetzung des Friedens zeigt.
Der kurdische Repräsentant Abdullah Öcalan wird weiterhin unter strenger Isolation festgehalten, obwohl er eine Schlüsselrolle in diesem Prozess spielt. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach seine Freilassung für den Fortschritt des Friedensprozesses?
Abdullah Öcalan hat in den letzten 26 Jahren neun Mal einseitige Waffenstillstände ausgerufen. Ich möchte an die Jahre 1993, die Zeit nach seiner Festnahme 1999, 2004, 2009, 2013 und zuletzt Februar 2015 erinnern. Öcalan ist eine Führungskraft, ja mehr als eine Führungskraft, er ist ein Wegweiser und Kompass für das kurdische Volk. Dieser Punkt muss ganz klar gesagt werden.
Um jedoch einen sinnvollen Beitrag zum Friedensprozess leisten zu können, muss er ein freier Mensch sein. Seine Freiheit wäre das wichtigste Signal, der grundlegendste Schritt, den der türkische Staat unternehmen könnte, um die Fortsetzung des Friedensprozesses zu gewährleisten. Das würde auch zeigen, dass die Menschenrechtsverletzungen gegen Öcalan und alle politischen Gefangenen ein Ende haben.
„Öcalan muss freigelassen werden“
Man darf nicht vergessen, dass Öcalan ein Symbol ist, aber es gibt viele politische Gefangene in der Türkei. Ich kenne die genaue Zahl nicht, aber sie ist zweifelsohne sehr hoch. Wenn es eine echte Absicht gibt, Frieden und Versöhnung zwischen den Völkern zu schaffen, müssen alle freigelassen werden. Die Achtung aller Menschenrechte ist unerlässlich, und damit der Friedensprozess vorankommen kann, muss Abdullah Öcalan seine Freiheit wiedererlangen.
Die globale Militarisierung nimmt zu, insbesondere im Nahen Osten, doch der Wegweiser des kurdischen Volkes, Abdullah Öcalan, hat sich klar für den Frieden ausgesprochen. Inwiefern bietet das von Öcalan entwickelte Paradigma eine Alternative für eine demokratische Gesellschaft, das Zusammenleben der Völker und die Abwesenheit von Konflikten? Inwiefern unterscheidet es sich in diesem Sinne von klassischen Lösungsmodellen?
Ein entscheidender Punkt, der in Bezug auf Abdullah Öcalans Paradigma hervorgehoben werden muss, ist die zentrale Rolle, die er den Frauen zuweist. Insbesondere in seinem jüngsten Aufruf betonte er, dass Frauen eine führende Rolle beim Wiederaufbau der Gesellschaft übernehmen müssen.
Dies ist ein äußerst wichtiger Aspekt, der besonders hervorgehoben werden sollte. Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen diesem Modell und klassischen Friedensprozessen oder Konfliktlösungsansätzen liegt in Öcalans Beharren darauf, dass der Prozess an der Basis beginnen muss. Es sollte kein Prozess sein, der von mächtigen globalen Führern von oben aufgezwungen wird, noch sollte er von einer Mentalität geprägt sein, die Gebiete nach Dominanz und Kontrolle aufteilt.
„Öcalan strebt den Aufbau einer ethischen Gesellschaft an“
Das Ziel ist es, die Gesellschaft und das gemeinsame Leben selbst wiederaufzubauen, die Koexistenz zwischen Völkern und Religionen sowie den Respekt für Sprachen und Traditionen wiederherzustellen. Im Kern strebt dieser Prozess den Aufbau einer ethischen und politischen Gesellschaft an.
Aus diesem Grund muss der Friedensprozess den Menschen, also der Gesellschaft als Ganzes, dienen. Dies stellt einen grundlegenden Unterschied dar. Wenn man beispielsweise Palästina betrachtet, spiegelt das, was heute als Frieden bezeichnet wird, nicht den Frieden in der Realität wider. Israel setzt seine Bombardierungen fort und behält die Kontrolle über die Region, während es die Rechte der Palästinenser:innen nicht achtet. Eine solche Situation kann nicht als Frieden bezeichnet werden.
Ähnliche Dynamiken gibt es seit langem in vielen Teilen der Welt. Ein echter Friedensprozess muss eine langfristige Anstrengung sein, die sich auf den Wiederaufbau der Gesellschaft selbst konzentriert. Soweit ich das verstehe, zielt Abdullah Öcalans Aufruf genau auf dieses Ziel ab.
Wie beurteilen Sie angesichts der heutigen Friedensgespräche die Versuche, Abdullah Öcalans Ideen daran zu hindern, die Menschen direkt zu erreichen, oder sie abstrakt oder übermäßig personalisiert zu behandeln?
Man kann klar sagen, dass Öcalan einer der wichtigsten lebenden Philosophen der Gegenwart ist, ja sogar einer der führenden lebenden Philosophen der Welt. Das hat eine immense Bedeutung. Sein Vorschlag, die politische Vision, die auf den Wiederaufbau der demokratischen Nation abzielt, ist grundlegend und von großer Bedeutung für die ganze Welt.
Dies ist nicht nur für den Nahen Osten relevant. Wenn diese Ideen aus ihrem politischen Kontext herausgelöst werden, werden sie auf etwas fast Triviales reduziert und wie eine Art intellektuelles Spiel behandelt. Öcalans Ideen werden aus philosophischer und historischer Perspektive nicht ernsthaft betrachtet.
Öcalans Ideen basieren auf Veränderungen auf globaler Ebene
Seine Analyse ist von großer Bedeutung. Eine solche Analyse kann nicht aus ihrem politischen Kontext herausgelöst werden, da er genau diesen politischen Kontext selbst analysiert. Er untersucht nicht nur die politische Situation im Nahen Osten, sondern die globale politische Lage als Ganzes.
Aus diesem Grund müssen diese Ideen nicht nur im Nahen Osten, sondern weltweit ernst genommen werden, wenn bedeutende Veränderungen erreicht werden sollen. Dies könnte auch die Angst der Gegenseite erklären: Es besteht die Sorge, dass diese Ideen die Menschen erreichen und beeinflussen könnten. Deshalb ist die Marginalisierung von Öcalans Ideen in dieser Weise äußerst problematisch.
Ein Ansatz, der die Freiheit der Frauen in den Mittelpunkt stellt, ist ein wesentlicher Bestandteil von Öcalans Paradigma. Was bedeutet dies Ihrer Meinung nach für die Sozialisierung des Friedens?
Dies ist äußerst wichtig. Es ist einer der innovativsten Beiträge von Abdullah Öcalan, um sein Paradigma zu erklären und verständlich zu machen. Seine Analyse darüber, wann die Unterdrückung der Frauen begann, ist besonders bedeutsam. Heute laden neue archäologische Entdeckungen wie Göbekli Tepe zu tieferen Überlegungen darüber ein, wann das Patriarchat entstanden ist. Dennoch muss klar gesagt werden: Frauen waren die erste Kolonie, und Frauen haben die Freiheit, die sie verdienen, noch nicht erreicht.
Befreiung bedeutet, sich vom Patriarchat und von historischen Formen der Unterdrückung zu befreien. Frauen haben in Kriegen und in Systemen sozialer Dominanz immer den höchsten Preis gezahlt. Deshalb ist dieses Thema so grundlegend.
Öcalans Paradigma fußt auf der Freiheit der Frauen
Die Umsetzung der Jineolojî ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Die Jineolojî bietet eine radikal andere Art, Geschichte, Wissenschaft und Gesellschaft zu verstehen und zu überdenken. Sie ist ein weiteres wichtiges Puzzleteil, das zusammengefügt werden muss.
Dieser Ansatz ist wirklich innovativ, denn fast nirgendwo auf der Welt werden Frauen als grundlegender Bestandteil eines gesamten Paradigmas behandelt. Selbst diejenigen, die sich als Sozialist:innen bezeichnen, sehen die Befreiung der Frauen oft nicht als grundlegenden Schritt an. Das vorherrschende Argument lautet in der Regel: „Zuerst übernehmen wir die Macht, dann lösen wir die Frauenprobleme.“ Das ist nicht der richtige Weg.
Richtig ist vielmehr: Frauen müssen sich organisieren, lernen, analysieren und artikulieren, was die Gesellschaft wirklich braucht, denn Frauen waren schon immer diejenigen, die die Gesellschaft zusammenhalten. Genau das macht Öcalans Paradigma so außergewöhnlich.
Glauben Sie, dass das Beharren der kurdischen Freiheitsbewegung auf Frieden und ihre Fähigkeit zur Transformation von der internationalen Öffentlichkeit richtig verstanden werden?
Ich glaube nicht, dass dies von der internationalen Öffentlichkeit wirklich gut genug verstanden wird. Es sind große Anstrengungen erforderlich, von allen, die begonnen haben, dies in irgendeiner Weise zu begreifen.
Öcalans Ideen zu verstehen ist nicht einfach. Sie erfordern Lesen, Analyse, Diskussion und die Fortsetzung dieser Diskussionen sowie die Umsetzung dieser Ideen in die konkrete Praxis. Das ist sehr schwierig. In Italien beispielsweise dominieren noch immer Ideen aus der Vergangenheit die Köpfe der Aktivist:innen und sogar der jungen Menschen. Ich sage das selbstkritisch. Ich bin älter, und es hätten Menschen wie wir sein müssen, die ein Beispiel gegeben hätten, doch ich glaube nicht, dass wir dies angemessen getan haben.
„Der Ausgangspunkt muss immer man selbst sein“
Die Arbeit muss bei den jungen Menschen beginnen, insbesondere bei den Frauen. Wir müssen erklären, dass ein neues Paradigma überall angewendet werden kann. Das ist eine große Verantwortung und erfordert langfristiges Engagement. Es erfordert Diskussion, Dialog und die Einbeziehung von Bewegungen in den Prozess.
Nur so kann das Paradigma überall besser verstanden werden. Derzeit wird es noch nicht von allen verstanden, weder in linken noch in anarchistischen Bewegungen oder anderen. Abdullah Öcalan sagt uns etwas sehr Wichtiges: Der Ausgangspunkt muss immer man selbst sein.
Das ist die schwierigste Aufgabe von allen: die eigenen patriarchalen und dominierenden Einstellungen zu ändern. Das ist die grundlegende Arbeit, die zuerst geleistet werden muss. Viele Menschen haben bereits Schritte in diese Richtung unternommen, doch der Weg ist noch lang. Dennoch müssen wir auf die bestmögliche Weise weitermachen und unseren Beitrag leisten.
Welche Verantwortung sollten Menschenrechtskreise und die Zivilgesellschaft in Europa hinsichtlich der Haftbedingungen von Abdullah Öcalan und des laufenden Friedensprozesses in der kurdischen Frage übernehmen?
Ich halte die kurdische Frage für äußerst wichtig. Wie ich bereits gesagt habe, betrifft dieses Thema nicht nur die Region, sondern die ganze Welt. Aus diesem Grund müssen wir Verantwortung für die Freiheit von Abdullah Öcalan übernehmen und alle möglichen Schritte in diese Richtung unternehmen. Ich lebe beispielsweise seit fast einem Jahr in Genua, und wir bitten die Stadtverwaltung, eine Petition zu unterzeichnen, in der die Verleihung der Staatsbürgerschaft an Öcalan gefordert wird. Das ist ein konkreter Schritt. Ein weiterer wichtiger Schritt besteht darin, das Paradigma zu verbreiten und den Menschen zu vermitteln, denn dieses Paradigma stammt von Öcalan.
Seine Ideen zu erklären ist auch eine Möglichkeit, zu erklären, warum die Freiheit von Abdullah Öcalan so wichtig ist. Verantwortung muss daher nicht nur für seine Freiheit übernommen werden, sondern auch für die Verbreitung dieses Paradigmas. Diese Bemühungen müssen parallel vorangetrieben werden. Alle möglichen Mittel sollten eingesetzt werden, um diese Ziele zu erreichen, sowohl für den Nahen Osten als auch für die Welt.
https://deutsch.anf-news.com/Oekologie/Okologie-demokratie-und-frauenbefreiung-sind-untrennbar-miteinander-verbunden-49257 https://deutsch.anf-news.com/hintergrund/sozialismus-neu-denken-demokratische-nation-als-revolutionare-antwort-49082 https://deutsch.anf-news.com/frauen/Okofeministin-laura-corradi-freiheit-beginnt-mit-der-befreiung-der-frau-49029