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Moskau wirft «Bloomberg» Verbreitung von «Fake News» vor

Transition News - 27. Dezember 2025 - 0:04

Laut Marija Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, verbreitet Bloomberg «Fake News». Die Nachrichtenagentur hatte behauptet, bezüglich der Haltung Moskaus zum 20-Punkte-Friedensvorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Zugang zu Insiderinformationen aus dem Kreml zu haben. Der Bericht zitierte eine anonyme Quelle, die als «eine dem Kreml nahestehende Person» beschrieben wurde. RT zufolge widersprach Sacharowa, indem sie erklärte:

«Diese angebliche Nachrichtenagentur hat keine zuverlässigen Quellen, die dem Kreml nahestehen. Nur unzuverlässige. Und die Formulierung ‹dem Kreml nahestehend› dient nur als Deckmantel für Fake News.»

Der Vorschlag Kiews, der laut Selenskyj im Rahmen der Bemühungen von Präsident Donald Trump zur Lösung des anhaltenden Konflikts mit US-Beamten diskutiert wurde, sieht eine 800.000 Mann starke ukrainische Armee vor, die von NATO-Mitgliedern unterstützt wird, sowie einen sofortigen Waffenstillstand mit Einfrieren der aktuellen Frontlinie.

Moskau hat sich RT zufolge geweigert, seine Position öffentlich zu machen – mit der Begründung, dass sensible Diplomatie unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt werden müsse. Die Veröffentlichung der eigenen Verhandlungsposition sei unter den gegebenen Umständen «nicht ratsam», habe Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärt.

Kirill Dmitriev, ein russischer Präsidialbeauftragter, der an den Normalisierungsgesprächen mit den USA beteiligt ist, habe behauptet, dass eine «mit dem Deep State der USA/Großbritanniens/EU verbündete Fake-Medienmaschine» eine Druckkampagne betreibe, um Trumps Agenda zu untergraben, einschließlich derjenigen für die Ukraine.

Das russische Portal weist auch darauf hin, dass die US-Direktorin für Nationale Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, zuvor Reuters vorgeworfen hatte, «Propaganda» über Russland zu verbreiten. Die Agentur hatte behauptet, dass Moskau laut einer Einschätzung der US-Geheimdienste versuche, «die gesamte Ukraine zu erobern und Teile Europas zurückzugewinnen, die zum ehemaligen Sowjetimperium gehörten». Russland habe diese Behauptung als falsch bezeichnet, unabhängig davon, ob ein solches US-Dokument existiere oder nicht, so RT.

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Fall Ahmed: Warum Sayer Ji die Abschiebungspläne der USA für rechtmäßig hält

Transition News - 26. Dezember 2025 - 23:46

In unserem Artikel «US-Einreiseverbote für EU-Zensurakteure ‹machen Vereinigte Staaten erneut zum Mekka der Redefreiheit›» berichteten wir unter Bezugnahme auf einen Essay von Sayer Ji, dass die US-Regierung Einreiseverbote gegen europäische Akteure wie Imran Ahmed, Gründer des Center for Countering Digital Hate (CCDH), und Thierry Breton, einer der Hauptarchitekten des «Digital Services Act» (DSA), verhängt hat. Ahmed sollte sogar aus den USA abgeschoben werden. Der 47-Jährige ist zwar britischer Staatsbürger, besitzt aber eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in den USA, also eine sogenannte Green Card, und lebt mit seiner amerikanischen Frau und seinem Kind in den USA.

Diese Abschiebung wurde inzwischen gerichtlich gestoppt, die rechtliche Prüfung läuft noch. Die Anhörung ist für den 29. Dezember vorgesehen. Ji kritisiert nun in einem Folgebeitrag, dass die Mainstreammedien den vorläufigen Aufschub als eine Art juristischen «Sieg» Ahmeds dargestellt hätten, ohne darzulegen, warum die Regierung überhaupt gehandelt habe. Ji:

«Seit ich den Artikel ‹Imran Ahmed, der Architekt der Zensur bei CCDH, beruft sich auf den ersten Verfassungszusatz› veröffentlicht habe, hat sich die Geschichte – wie erwartet – rasant entwickelt. Ein Bundesrichter hat nun eine einstweilige Verfügung erlassen, die die Trump-Regierung vorerst daran hindert, Ahmed festzunehmen oder abzuschieben, während das Gericht seinen Antrag auf eine weitergehende einstweilige Verfügung prüft (...)

Viele Medien haben diese Entwicklung als Bestätigung seiner Unschuld interpretiert. Das ist sie nicht. Eine einstweilige Verfügung ist keine Entscheidung in der Sache selbst, sondern lediglich eine Verfahrenspause. Gerichte erlassen sie routinemäßig, wenn die Zeit drängt und die Vorwürfe schwerwiegend sind. Sie klären nicht, ob die Regierung rechtmäßig, umsichtig oder im Rahmen ihrer verfassungsmäßigen und gesetzlichen Befugnisse gehandelt hat. Sie verschaffen lediglich Zeit. Das ist alles.»

Was in der Berichterstattung der Mainstreammedien fast völlig fehle, so Ji weiter, sei die grundlegendere Frage, die dieser Fall aufwerfe: Kann sich ein ausländischer Staatsbürger, der an der Konzeption und Umsetzung eines der aggressivsten Zensurregime der modernen Geschichte beteiligt war, glaubhaft als Opfer der Meinungsfreiheit darstellen – und gleichzeitig die Überprüfung des Verhaltens vermeiden, das die staatlichen Maßnahmen überhaupt erst ausgelöst hat?

Ji wirft Ahmed also vor, die staatlichen Maßnahmen (Einreiseverbot/Abschiebungsversuch) ausschließlich als Angriff auf seine Rechte darzustellen, ohne sich der inhaltlichen Prüfung seines eigenen Handelns zu stellen – also jener Aktivitäten, die die US-Regierung überhaupt erst zum Einschreiten veranlasst haben. Ji moniert damit eine Verlagerung der Debatte: Statt zu klären, ob Ahmed und seine Organisation gezielt Druck auf US-Plattformen ausgeübt, US-Bürger diffamiert oder an organisierten Zensurkampagnen mitgewirkt haben, werde der Fokus auf Verfahrensfragen und Grundrechtsrhetorik gelenkt. Die richterliche Aussetzung der Abschiebung werde so genutzt, um jede inhaltliche Untersuchung dieser Vorwürfe zu blockieren oder hinauszuzögern.

In diesem Zusammenhang betont Ji, dass Ahmed alles andere als ein unbedeutender Dissident sei. So habe seine Organisation CCDH auch hinter der «Disinformation Dozen»-Kampagne gestanden – einer Operation, die explizit US-Bürger nannte, sie und ihre Rede als tödliche Bedrohung brandmarkte, Plattformen unter Druck setzte, Inhalte zu entfernen oder zu demonetisieren. Auch habe sie dabei geholfen, die staatlich unterstützte Unterdrückung legaler Rede während der COVID-Zeit zu rechtfertigen.

Ji hebt auch Ahmeds Sprache hervor, mit der er kritische US-Sprecher diffamierte:

«In öffentlichen Äußerungen und parlamentarischen Aussagen hat Ahmed Amerikaner als ‹Mörder, Kriminelle, psychopathische Täter, die Tod verkaufen› bezeichnet und sie sogar mit Sexualstraftätern verglichen – Begriffe, die nicht der Debatte dienen, sondern der moralischen Entmenschlichung.»

Ji kommt letztlich zu dem Schluss, dass das Abschiebungsansinnen der US-Regierung rechtmäßig sei. Dies ergebe sich nicht zuletzt auch durch die «bisher weitgehend unbeachtet gebliebene außenpolitische und wahlpolitische Dimension dieses Falls». So würden Planungsunterlagen und investigative Recherchen nun auf eine Koordination innerhalb eines breiteren politischen Ökosystems in Großbritannien hindeuten. Dabei habe es auch Diskussionen über verdeckte Operationen gegen einen namentlich genannten US-Präsidentschaftskandidaten während eines laufenden Wahlkampfs gegeben. Ji:

«Dieser Kontext ist von Bedeutung. Regierungen sind nicht verpflichtet, ausländische Akteure zu beherbergen, deren Aktivitäten plausiblerweise ausländische Einflussnahme, Zwangskampagnen oder wahlnahe Operationen beinhalten, insbesondere wenn diese Aktivitäten die Meinungsfreiheit und demokratische Prozesse in den USA beeinträchtigen. Deshalb wird die Autorität der Regierung hier falsch dargestellt.

Das Einwanderungs- und Außenrecht erkennt seit Langem das Recht der Exekutive an, Nicht-Staatsangehörigen die Einreise zu verweigern oder sie auszuweisen, deren Anwesenheit oder Aktivitäten potenziell schwerwiegende außenpolitische Folgen haben könnten. Diese Befugnis wird nicht einfach außer Kraft gesetzt, nur weil sich die betreffende Person auf die Sprache der Zivilgesellschaft oder des Aktivismus beruft – insbesondere dann nicht, wenn ihre Vergangenheit den bewussten Einsatz moralischer Verurteilung und institutionellen Drucks belegt, um andere zum Schweigen zu bringen.»

Angesichts der bevorstehenden Anhörung am 29. Dezember sei es wichtig, so Ji, Klarheit darüber zu schaffen, was entschieden werde – und was nicht. Das Gericht werde nicht gefragt, ob Zensur an sich richtig oder falsch gewesen sei. Es gehe vielmehr darum, ob die Verfassung nun als Schutzschild für jemanden dienen müsse, der jahrelang dafür gesorgt habe, dass sie andere nicht schützt; ob der Erste Verfassungszusatz universell gelte oder von der Nähe zur Macht abhänge; und ob die Vereinigten Staaten das souveräne Recht behalten, Grenzen zu ziehen, wenn Akteure mit Verbindungen zum Ausland auf amerikanischem Boden Zwangsmaßnahmen ergreifen und Einflusskampagnen im zeitlichen Umfeld von Wahlen durchführen. Ji:

«In diesem Moment geht es nicht darum, irgendjemandem seine Rechte zu verweigern. Es geht darum, ob diese Rechte gleichermaßen gelten – oder nur für die Architekten der Zensur, sobald sich die von ihnen geschaffene Maschinerie gegen sie selbst wendet.»

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US-Einreiseverbote für EU-Zensurakteure «machen Vereinigte Staaten erneut zum Mekka der Redefreiheit»

Transition News - 26. Dezember 2025 - 22:47

Am Weihnachtstag berichteten wir, dass Zensurvorwürfe gegen die EU lauter werden und die US-Regierung in diesem Zusammenhang Einreiseverbote gegen bedeutende europäische Akteure verhängt hat. Dazu gehören Thierry Breton, Ex-EU-Kommissar für den Binnenmarkt und einer der Hauptarchitekten des «Digital Services Act» (DSA), Imran Ahmed, Gründer und CEO des Center for Countering Digital Hate (CCDH), Clare Melford, CEO und Mitgründerin des Global Disinformation Index (GDI), Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon, Geschäftsführerinnen der NGO HateAid.

Die Maßnahme soll als Warnsignal dienen und verstärkt darauf aufmerksam machen, dass die europäische Digital- und Medienpolitik zunehmend als Eingriff in die Meinungsfreiheit wahrgenommen wird – insbesondere auch aus US-amerikanischer Perspektive.

Die europäische Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Der französische Präsident Emmanuel Macron, EU-Beamte und Interessenverbände verurteilten das Vorgehen der USA als «Nötigung», «Einschüchterung» und «Zensur». Der Guardian bezeichnete den Schritt als amerikanischen Angriff auf die «europäische digitale Souveränität» und zitierte Beamte, die vortrugen, Washington bringe Verteidiger der Demokratie zum Schweigen, anstatt gegen ihre Misshandler vorzugehen.

Genau gegen diese Deutung richtet sich Sayer Ji in einem ausführlichen Essay, in dem er die Zensurvorwürfe grundsätzlich zurückweist und ihnen eine andere, juristisch-politische Interpretation entgegensetzt. Dies wird schon am Titel seines Substack-Artikels deutlich, der da lautet: «No, Europe Is Not Being ‹Censored›: This Is What Justice Looks Like» («Nein, Europa wird nicht ‹zensiert›. So sieht Gerechtigkeit aus»).

Darin interpretiert Ji, Gründer von Greenmedinfo, diese Schritte der US-Regierung – die auch die Abschiebung des erwähnten CCDH-Gründers Imran Ahmed aus den USA vorsah (ist gerichtlich ausgesetzt) – als notwendige Verteidigung der US-Jurisdiktion und der Redefreiheit. Er argumentiert, dass es sich hierbei um eine legitime Reaktion auf extraterritoriale Einmischung handelt, bei der ausländische NGOs und Regierungen versuchen, US-Plattformen zu zwingen, legale Meinungsäußerungen zu unterdrücken.

Ji betont, dass solche Kampagnen keine harmlosen Meinungsäußerungen seien, sondern koordinierte Angriffe auf die verfassungsmäßig geschützten Rechte US-amerikanischer Bürger. Ji stuft die Kritik am US-Vorgehen als bewusste Verdrehung der Realität ein und als eine Taktik, um die eigene Einmischung zu rechtfertigen. Ji:

«Verantwortung als Repression zu beschreiben, ist kein Missverständnis. Es ist ein Geständnis.»

Damit will er sagen, dass europäische Politiker und Medien, die die US-Maßnahmen gegen ausländische Zensurakteure wie Ahmed als «Unterdrückung» oder «Zensur» bezeichnen, nicht einfach nur die Situation falsch verstehen, sondern indirekt ihre eigene Schuld eingestehen. Ji argumentiert, dass die USA lediglich ausländische Einmischung in die Redefreiheit amerikanischer Bürger ahnden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen – das sei keine Repression, sondern legitime Selbstverteidigung.

Wer jedoch diese Konsequenzen lautstark als «Repression» darstelle, verrate damit, dass er genau weiß, bewusst und organisiert in fremde Souveränität eingegriffen zu haben; ein Unschuldiger oder jemand, der nur harmlos seine Meinung geäußert hätte, würde solche Maßnahmen nicht als Unterdrückung empfinden. Das übertriebene Opfergejammer ist also für Ji ein unfreiwilliges Geständnis: Die Kritiker geben zu, dass sie nicht neutrale «Desinformationsbekämpfer» waren, sondern aktive Aggressoren, die nun ertappt wurden.

Damit unterstreicht Ji, dass bedeutende europäische Akteure nicht zensiert würden, sondern lediglich Konsequenzen für ihre illegalen oder unzulässigen Handlungen tragen müssten. Ji erklärt, dass ausländische Organisationen kein Recht haben, Druck auf US-Unternehmen auszuüben, um Inhalte zu entfernen, die in den USA legal sind – eine Praxis, die er als «organisierte, ausländische Zwangskampagnen» bezeichnet.

Ein zentraler Punkt in Jis Analyse ist auch die Anerkennung durch die US-Regierung, dass solche Aktivitäten eine unzulässige Einmischung darstellen. Er hebt hervor, dass dies ein Meilenstein sei, da die USA erstmals explizit gegen derartige grenzüberschreitende Zensurbemühungen vorgehen würden. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., ein prominenter Kritiker von Zensur in der Gesundheitsdebatte, kommentierte die Ereignisse enthusiastisch:

«Einmal mehr sind die Vereinigten Staaten das Mekka der Redefreiheit.»

Kennedy sieht darin eine Bestätigung, dass Amerika seine Rolle als Vorreiter im Schutz freier Meinungsäußerung wieder aufnimmt, anstatt Dissens zu bestrafen.

Ji verknüpft diese Entwicklungen direkt mit seinem eigenen laufenden Bundesprozess in Florida, in dem er ein internationales Netzwerk aus NGOs, Regierungsbehörden und Social-Media-Plattformen verklagt. Dieses Netzwerk habe durch Diffamierungskampagnen und Zwangsmaßnahmen US-Bürger entrechtet, insbesondere im Kontext des umstrittenen «Disinformation Dozen»-Reports des CCDH, der Ji und andere als Hauptverbreiter von Desinformation brandmarkte.

In dem Report wurden auch Kennedy Jr. und der Mediziner Joseph Mercola als Hauptquellen der Impfskepsis bezeichnet. Obwohl eine mangelhafte Methodik festgestellt wurde, wurde der Bericht von der Regierung Biden zur Rechtfertigung der Zensur impfkritischer Inhalte in den sozialen Medien herangezogen (siehe TN-Artikel «Zensurkampagne gegen konservative US-Medien während der ‹Pandemie›»).

«US-Sanktionen gegen ‹steuerfinanzierten EU-Zensurkomplex› sind Weihnachtsgeschenk für alle Europäer»

Die jüngste US-Entscheidung gegen Ahmed und ähnliche Akteure validiert Ji wie folgt:

«Die Regierung der Vereinigten Staaten hat formell festgestellt, dass das fragliche Verhalten eine organisierte, ausländisch basierte Zwangskampagne darstellte, die auf legale amerikanische Meinungsäußerungen abzielte.»

Für Ji markiert dies den Beginn eines Wandels: Die Zeit der straflosen Einmischung in US-Angelegenheiten sei vorbei. Er warnt Finanzierer, ausländische NGOs und Regierungen davor, dass weitere Konsequenzen folgen werden, und wiederholt eindringlich:

«Verantwortung ist keine Zensur.»

Die klare Linie sei nun gezogen – und wer sie überschreitet, müsse mit rechtlichen Schritten rechnen, was letztlich die globale Debatte über Redefreiheit und Souveränität stärken werde.

Angemerkt sei noch, dass die USA mit ihren Einreiseverboten auf die «Ausführenden» abzielt, nicht auf die höchsten politischen Ebenen. Damit will man offenbar den Konflikt kontrolliert halten und gleichzeitig ein starkes Signal gegen europäische Regulierungen wie den DSA senden.

Julian Reichelt, Chefredakteur von Nius, stößt in einer um 18:20 Uhr veröffentlichten Analyse zum Thema ins gleiche Horn wie Ji. Er argumentiert, dass die von der US‑Regierung verhängten Sanktionen gegen die Aktivistinnen von HateAid, die mit Einreiseverboten in die USA belegt wurden, keinen Angriff auf echte Zensur darstellen. HateAid selbst bezeichnet er als eine «Söldnertruppe der Zensur, eine ausgesourcte Quasi-Staatlichkeit, die mit unkontrollierter, aber steuerfinanzierter Macht, erledigt und vollstreckt, was der Staat nicht darf».

Der Autor spricht von einem «steuerfinanzierten EU-Zensurkomplex aus Apparatschiks, Bürokraten, Regierungseliten und NGO-Fanatikern» und meint, die Sanktionen würden die Debatte über die Grenzen von Regulierung und Zensur befördern. Reichelt:

«Die US-Sanktionen gegen die zentralen Akteure der EU-Zensur waren ein Weihnachtsgeschenk für alle Europäer, die sich mit der Kraft der Worte gegen die historisch gescheiterten Ideologen von Brüssel wehren wollen, der bisherige Höhepunkt im Kampf gegen den NGO-Komplex.»

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Guterres notes Syria’s commitment to combating terrorism

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 22:39

New York,Dec. 27 (SANA) United Nations Secretary-General António Guterres strongly condemned the terrorist bombing that targeted a mosque in Homs, stressing the need to identify those responsible for attacks on civilians and places of worship and bring them to justice.

In his statement today, Guterres affirmed that attacks on civilians and places of worship are “unacceptable,” noting Syria’s commitment to combating terrorism and holding perpetrators accountable.

Guterres extended his heartfelt condolences to the families of the victims, expressing sympathy with all the injured and wishing them a full and speedy recovery.

The terrorist bombing, which claimed the lives of eight people and injured 18 others, sparked a wide wave of Arab and international condemnations, with many countries reaffirming their solidarity with Syria and support for its measures to combat terrorism.

MHD

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Syrian Army downs hostile drones launched by the SDF in the eastern Aleppo countryside

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 22:18

Aleppo, Dec. 27 (SANA) The Syrian Arab Army forces shot down hostile drones launched by the Syrian Democratic Forces (SDF) towards army positions at the Tishrin Dam in the eastern Aleppo countryside, marking a new violation of the 10 March agreement.

MHD

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SDF violates signed agreements, targets an Internal Security checkpoint in Aleppo

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 22:07

Aleppo,Dec. 27 (SANA)The Syrian Democratic Forces (SDF) targeted an Internal Security Forces checkpoint at Sheihan Roundabout, north of Aleppo, on Friday evening, injuring one of its members.

“In a new violation of signed agreements, SDF snipers stationed in the Sheikh Maqsoud and Ashrafieh neighborhoods of Aleppo targeted one of the Ministry of Interior’s checkpoints while its personnel were carrying out their duties regulating civilian movement,” Colonel Mohammad Abdel Ghani, head of Internal Security in Aleppo Governorate, stated.

He added: “This attack resulted in the injury of one member, who was immediately evacuated and transferred to a medical center for treatment, while the sources of fire were dealt with and silenced in accordance with established procedures.”

Colonel Abdel Ghani warned civilians against approaching areas of tension for their own safety, urging them to comply with official instructions.
“While the Syrian state continues its efforts to maintain calm and protect civilians, it affirms that SDF’s ongoing violations of truces and attacks on security points will be met with necessary measures, holding them fully responsible for any escalation or consequences resulting from these breaches,” he continued.

Last Monday, the SDF attacked several neighborhoods in Aleppo with mortars, rocket launchers, and heavy machine guns, killing four civilians and injuring 15 others. Internal Security Forces evacuated civilians and worked to ensure their safety following those assaults.

MHD

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Ronahî Yekta – Vorbild unserer Generation II

Im August 2024 reisten wir gemeinsam zu einer Konferenz gegen Feminizid in die Stadt Raqqa. Da der Weg von Hesekê nach Raqqa mit dem Auto Gefahren birgt, sollte keine von uns alleine reisen. In einigen Dörfern auf dem Weg sind weiterhin IS-Schläferzellen aktiv, es kommt gelegentlich zu Angriffen auf Fahrzeuge oder Kontrollpunkte. Hevala Ronahî hatte praktische Erfahrung darin, wie man sich im Notfall aus einem Auto heraus verteidigen kann.

Wir erreichten Raqqa problemlos und nahmen an der Konferenz teil. Diese fand am 10. Jahrestag des Genozids an den Ezid:innen in Şengal statt und wurde von Frauen unterschiedlichster Kulturen und Religionen Nord- und Ostsyriens besucht. Auch Frauen aus anderen Teilen des Mittleren Ostens und der Welt sandten Grußbotschaften. Inhaltlich drehte sich alles um Feminizid und die Frage, wie Organisierung zur Überwindung von Gewalt beitragen kann. Eine Theatergruppe junger Frauen aus Hesekê erzählte zum Abschluss in einem Stück die Geschichte einer armenischen und einer ezidischen Frau.

Hevala Ronahî nahm mit Begeisterung und Neugier teil, als wäre ihr die Frauenorganisierung in der Region ganz neu. Sie sprach mit vielen Teilnehmer:innen, ihr Lachen und ihre gleichzeitig sprudelnde und ruhige Energie verzauberten alle. Es war ihr erster Besuch in Raqqa seit 2018. Damals, direkt nach der Befreiung von IS, hatte sie mit Jugendlichen gearbeitet und am Aufbau des örtlichen Jugendzentrums mitgewirkt. Jetzt erkannte sie die Stadt kaum wieder. Die Innenstadt, der Markt, die Einkaufsstraßen – alles war wiederaufgebaut. Sie schaute aus dem Fenster und staunte. Immer wieder sagte sie, es sei schöner als zuvor.

Respekt Vertrauen, Verbundenheit

Wir besuchten spontan das Jugendzentrum. Schnell bemerkten einige Jugendliche ihre Anwesenheit. Eine gewisse aufgeregte Unruhe machte sich breit, und die jungen Freund:innen dort riefen sofort alle zusammen. Bis wir am Eingang des Jugendzentrums angekommen waren, hatte sich eine ganze Traube Jugendlicher gebildet. In diesem Moment kam in mir ein neues Gefühl auf – ich schaute zu und beobachtete.

Die jungen, meist arabischen Freund:innen begegneten Ronahî mit einem ganz besonderen Respekt. Es fiel mir schwer, das sofort zu begreifen. Die Begrüßung dauerte lange, und alle fragten einander nach dem Befinden und der Situation in der Stadt. Wir setzten uns in einem Raum des Jugendzentrums im Kreis zusammen. Es wurde Tee getrunken und diskutiert. Auch ich beteiligte mich an der Diskussion, doch vor allem hörte ich zu.

Ein besonderes Gefühl hatte sich in mir ausgebreitet. Ich genoss den wertschätzenden, liebevollen Umgang miteinander. Es wurde gelacht und geweint. Wir saßen lange zusammen, und das Gespräch war kurzweilig und interessant. Alle begegneten sich mit großem Vertrauen und tiefer Verbundenheit. Ich begann, etwas zu begreifen: Diese junge Freundin, die seit ihrer frühen Jugend in den Strukturen der kurdischen Freiheitsbewegung organisiert war, wurde hier auf ganz besondere Weise respektiert. Sie hatte durch ihre Anwesenheit in der Stadt eine solche Wirkung entfaltet, dass ihr die Menschen in Hochachtung begegneten.

Sie fragten sie um Rat, baten sie um ihre Einschätzung zu den Entwicklungen in der Region. Der Eindruck, der mir blieb: Dieser jungen Freundin Ronahî wurde begegnet wie einer geachteten, weisen Persönlichkeit, einer gesellschaftlichen Respektsperson. Es war ein Gefühl, wie man es manchmal hier in der Region empfindet, wenn eine alte Frau oder ein Scheich einen Raum betritt. Wie ihr begegnet wurde, sprach für sich.

Nach dem Besuch im Jugendzentrum beschloss die Freundin Ronahî, mir ihren Lieblingsplatz in der Stadt Raqqa zu zeigen. Wir fuhren am Flussufer des Euphrat entlang und parkten in der Nähe eines wohlhabenden Hauses. Wir setzten uns, hatten Kerne und Getränke dabei und genossen den Ausblick auf den ruhigen Fluss. Ronahî erzählte, dass sie früher oft mit jungen Frauen an diesen Ort gegangen war, um sich besser kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren. Viele Freundschaften seien hier entstanden. Aufgeregt erzählte sie, dass in dem Haus am Fluss eine Familie wohne, die sie seit langer Zeit nicht gesehen habe. Wir beschlossen, sie zu besuchen.

Als wir den Innenhof betraten, lief uns lachend die Mutter des Hauses entgegen. Sofort meinte sie, dass Ronahî sie viel zu lange nicht besucht habe und dass die ganze Familie sie vermisst habe. Nach und nach kamen die Familienmitglieder zusammen, es wurde sich umarmt und begrüßt. Die Mutter lud uns ein, im Garten ein paar Trauben zu pflücken.

Gemeinsam gingen wir in den Garten und fanden uns unter einem Dach aus Weinblättern wieder. Weinreben, so groß wie Unterarm und Handfläche zusammen, prall gefüllt, hingen von der Decke herunter. Ich verstand, dass dies die Art ist, wie in der Region Raqqa Wein angebaut wird – nicht in Linien, sondern als Fläche, sodass die Blätter den Trauben selbst Schatten spenden können. Wir pflückten einige Reben zusammen mit den Kindern der Familie und setzten uns anschließend. Es wurde Tee getrunken und sich unterhalten. Immer wieder betonte die Familie, dass Ronahî viel zu selten bei ihnen vorbeikomme. Sie luden uns herzlich ein, zum Abendessen zu bleiben und bei ihnen zu übernachten.

Jede Begegnung und das eigene Handeln mit Bedeutung füllen

Ich hatte das Gefühl, dass uns etwas ganz Besonderes verband. Aber vielleicht war es ihre Art, Verbindung zu schaffen – und ich durfte Anteil daran haben. Auf eine Weise ist es etwas sehr Schönes, wenn das Besondere nicht etwas Außergewöhnliches oder Seltenes ist, sondern zur Art und Weise wird, wie Begegnungen geschehen. Hevala Ronahî nutzte die gemeinsame Zeit immer für Diskussionen und um Fragen zu stellen. Sie dachte über vieles nach und war neugierig. Sie wollte diskutieren und viele verschiedene Sichtweisen zu einem Thema hören. Oft kam uns im selben Moment ein ähnlicher Gedanke. Sie beobachtete sehr aufmerksam und spürte schnell, wie es einem Menschen ging und wonach er suchte. In allem suchte sie nach größerer Tiefe und einem besseren Verständnis. Schon ganz zu Beginn der Revolution in Rojava hatte sie sich dem Widerstand gegen die Besatzung angeschlossen und aktiv am gesellschaftlichen Aufbau teilgenommen. Ich nutzte jede Gelegenheit, an ihren Erfahrungen teilzuhaben.

Einmal erzählte sie von ihrer Zeit in Kobanê, direkt zu Beginn der Befreiung der Stadt vom syrischen Regime ab 2011. Sie war damals gerade 16 Jahre alt und beteiligte sich an der Jugendarbeit. In einer ländlichen Region hatten einige Banden begonnen, Drogen anzubauen, um damit Missbrauch und Schmuggel zu fördern – mit dem Ziel, die Region international als kriminell zu diskreditieren. Vieles wurde versucht, um diese Banden von ihren Tätigkeiten abzuhalten. Als nichts davon Wirkung zeigte, beschlossen Jugendliche vor Ort, die Felder, auf denen Drogen angebaut wurden, komplett niederzubrennen. Hevala Ronahî war daran beteiligt. Die Wirkung dieser Aktion war in ihrer Erzählung deutlich spürbar. In einer so unsicheren Zeit ein so klares Zeichen zu setzen, Haltung zu zeigen, hatte über die Region hinaus Bedeutung – und wirkt bis heute nach.

Tochter Efrîns und Schülerin Abdullah Öcalans

Bei unseren letzten Begegnungen erzählte mir die Freundin Ronahî von ihren Recherchen zum Thema kognitive oder hybride Kriegsführung, in der Region auch „Spezialkrieg“ genannt. Sie hatte sich intensiv mit dem Thema Dschihad, Heiliger Krieg, beschäftigt und eine mehrteilige Abhandlung dazu verfasst: Was ist das Konzept des Heiligen Krieges in der mittelöstlichen, vorislamischen Philosophie? Was ist seine Bedeutung in der islamischen Philosophie? Wie wurde Dschihad in verschiedenen Zeiten verstanden? Wie nutzte der Wahhabismus und sogenannte Islamisten diesen Begriff für sich? Wie können wir Dschihad heute verstehen?

Als Tochter Efrîns, einer Stadt im äußersten Nordwesten Syriens, die sich seit 2018 unter militärischer Besatzung islamistischer, von der Türkei unterstützter Milizen befindet, war ich beeindruckt von ihrer Art, sich dem Thema anzunähern. Anstatt sich mit eindimensionalem Hass und vereinfachter Symbolik abzufinden, wollte sie verstehen und forschte selbstständig. Selbst in einer muslimischen Familie aufgewachsen und heute die Heimatstadt in den ausbeuterischen Händen islamistischer Milizen zu wissen – eine Region im Spannungsfeld zwischen friedlichem, kulturellem Islam und kriegerischem, politischem Islam – ließ sie ihr Leben lang nach Lösungen suchen.

Sie wählte einen analytischen und geschichtlich begreifenden Ansatz, um Lösungen auf die Probleme der eigenen Region zu finden. Im Wissen, dass ein einfaches Versteifen auf Widersprüche und Gegensätze nur die Gewaltspirale in der Region weiterdrehen würde und die Kluften, die sich durch die Gesellschaften des Mittleren Ostens ziehen, nur unüberwindbarer machen. Die Methoden, die Abdullah Öcalan zur Lösung der Probleme des Mittleren Ostens vorschlägt, entschied sie für sich, ihr Leben und Wirken anzuwenden und zog daraus eine Begeisterung, die ansteckend war.

Als ich sie das letzte Mal besuchte, erzählte sie ganz aufgeregt, dass sie Gespräche mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organen und Akteuren geplant habe, um die Ergebnisse ihrer Forschungen mit ihnen zu diskutieren: dem Rat des Demokratischen Islams, dem autonomen Rat der Frauen des Demokratischen Islams, der Gemeinschaft der Nachfahren der Familie des Propheten Mohammed sowie mit einigen Scheichs in der Region. Sie hatte ebenfalls geplant, Freundinnen der Jineolojî-Akademie zu diesen Gesprächen mit einzuladen.

Die Freundin Ronahî war davon überzeugt, dass Bewusstwerdung und Klarheit im Denken die Grundlage jeden bewussten Handelns seien. Sie wertschätzte den Austausch sehr und war überzeugt, dass sie durch ihre Forschung und ihre Initiativen Wirkung entfalten kann. Gleichzeitig war sie bescheiden in dem, was sie tat – oftmals erzählte sie von ihren Vorhaben nicht, bis man sie darauf ansprach und nachfragte. Sie sah es als natürlich und selbstverständlich an, das zu tun, was sie tat.

Hevala Ronahî Yekta ist in vielen Aspekten ein Beispiel für mich. Ich denke, sie ist ein Vorbild für unsere Generation: eine Wegweiserin dafür, die Krankheiten zu überwinden, die uns davon abhalten, unsere Ziele zu erreichen und wirkliche Veränderung zu schaffen. Gegen die Oberflächlichkeit im Denken und in den Begegnungen, gegen die angelernte Ohnmacht und die scheinbar fehlende Wirkungskraft, gegen die bedrückende Traurigkeit, den passiv machenden sogenannten Weltschmerz. Stattdessen: Begeisterung. Liebe. Tiefe. Zugewandtheit. Energie. Selbstbewusstsein. Neugierde. Beharrlichkeit. Zielstrebigkeit. Und Selbstvertrauen.

Unsere Wurzeln kennen und durch sie wachsen

Sie zeigt uns, wie unser Zuhause zum Land der Kinder der Zukunft wird.¹ Ein Leben in Würde und Menschlichkeit, auf der Grundlage der Werte, die uns ausmachen. Wenn Hevala Ronahî über den Weg reflektierte, den sie eingeschlagen hatte, kam sie immer auf ihre Großmutter zu sprechen, die eine Kräuterhexe und Heilerin in Efrîn war. Und sie erzählte von den Alten und Weisen ihrer Region, die um Rat gefragt wurden, und die durch ihr Wirken und ihre Anwesenheit ein Leben in Bedeutung und Selbstbewusstsein bewahrten und schufen.

Sie erzählte von den Gärten und der Landwirtschaft in Efrîn. Davon, wie alles genutzt wurde, was die Erde hergab, und wie niemals etwas weggeworfen wurde. Wie alles selbst gemacht wurde, ohne etwas von außen zu benötigen. Stundenlang erzählte sie mir, wie sie in ihrer Kindheit Oliven sammelten, wuschen, bearbeiteten und verwendeten. Wie viele Produkte in den Dörfern aus Granatäpfeln hergestellt werden. Die Kollektivität des Landes ihrer Kindheit lebte Hevala Ronahî auch mit uns, ihren Freundinnen um sich herum. Sie liebte es, zusammenzukommen, Tee zu trinken, zu erzählen, zu singen, zu lachen und zu tanzen. Es gibt eine bekannte Eigenschaft der Menschen aus Efrîn, die auch ihr zu eigen war: immer nach Orten und Gelegenheiten zu suchen, um unsere Umgebung zu bepflanzen und zu begrünen.

Diese Natürlichkeit und Verbundenheit, untereinander und mit der Erde, ist eine Kraftquelle, die wir alle in uns wiederfinden und zum Sprudeln bringen können. Ein kollektiver, gesellschaftlicher Kampf und seine Persönlichkeiten wachsen aus solchen tiefen Wurzeln. Wir alle haben ein tiefes Wurzelgeflecht, das untrennbar mit der Erde, die uns nährt, verwoben ist. Uns dieser Verbundenheit, dieser Wurzeln, dieser Kraft wieder bewusst zu werden, lässt uns wachsen. Hevala Ronahî Yekta ist ein Beispiel dafür, wie unsere Generation diese Kraft leben, bewahren und neu schaffen kann.

Die Jugendlichen in Raqqa haben diese Eigenschaft in ihr erkannt, und sie wurde von ihnen als Ratgeberin anerkannt. Unsere Generation braucht Orientierung und Beispiele wie sie, diese junge Frau aus Efrîn, um ihren eigenen, selbstbestimmten Weg zu gehen. Wir brauchen ihren Mut, um aus dem Albtraum zu erwachen, in den wir geboren sind,² und dabei nicht zu verzweifeln, sondern für unser Leben zu kämpfen.

Zu kämpfen ist ein langer Weg, wie uns die Menschen in Nord- und Ostsyrien durch ihr Beispiel zeigen.³ Junge kurdische Frauen wie Hevala Ronahî Yekta sind in eine Frauenbewegung hineingewachsen, die mit der Formel Jin, Jiyan, Azadî weltweit Bekanntheit erlangt hat. Auch sie fanden Orientierung und Rat bei den Frauen, die diese große gesellschaftliche Bewegung – die kurdische Freiheitsbewegung – geprägt haben. Wir selbst, und unser Wirken, können zur Kraftquelle werden. Und zu neuen Wurzeln, aus denen kommende Generationen ihre Stärke und ihr Selbstbewusstsein schöpfen.

Eine Einladung, für unser Leben zu kämpfen

1995 im Baath-Regime geboren, als Jugendliche Zeugin der Aufstände in Syrien und Teil der Revolution von Rojava geworden. Mit 29 Jahren als YPJ-Kommandantin das eigene Leben in Autonomie und Selbstbestimmung an den Ufern des Euphrat verteidigt. Diese Geschichten sind die Fäden, aus denen wir unsere eigene Zukunft in Würde und Menschlichkeit spinnen. Es gibt unzählige solcher Fäden – wir müssen sie nur sehen lernen, erkennen lernen, und sie miteinander verbinden.

Hevala Ronahî Yekta hat entschieden, ein von Bedeutung und Liebe gefülltes Leben zu führen. Mit ihrem Lächeln lädt sie uns alle ein, Teil dieses Lebens zu werden. Hevala Ronahî leuchtet uns den Weg, den wir gemeinsam beschreiten. Mutig und entschlossen können wir alles erreichen. Hevala Ronahî wurde durch den Feind von uns gerissen, doch unsere Verbundenheit und Liebe leben und wachsen weiter. Die Feinde des Lebens und der Menschlichkeit versuchen unentwegt, uns zu verletzen und zu vernichten.

Doch diese Aggression wird uns nicht davon abhalten, auf unserem Leben zu bestehen. Mit dem Licht von Hevala Ronahî werden wir ihre Träume und Wünsche, ihre Definition eines freien Lebens, weiterleben, vergrößern und verteidigen.

[1] Michael Panser: Werde, der du bist (Unrast Verlag, März 2025); S. 378

[2] Klima-Katastophe, Nukleare Bedrohung, Multible Kriege, Feminizid, Psychologische Krise, Isolation und Vereinzelung, Identitätskrise, etc.

[3] Schaffung einer Grundlage für eine Selbstverwaltung durch gesellschaftliche Organisierung seit 1980 sowie Prozess des Aufbaus und der Verteidigung der Demokratischen Selbstverwaltung seit 2011

https://deutsch.anf-news.com/frauen/ronahi-yekta-vorbild-unserer-generation-49411

 

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UAE strongly condemns the terrorist bombing in Homs

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 21:55

Abu Dhabi,Dec. 27 (SANA) The United Arab Emirates strongly condemned the terrorist bombing that struck a mosque in the city of Homs Friday.

The UAE Ministry of Foreign Affairs expressed, in a statement, its strong denunciation of such terrorist acts and its constant rejection of all forms of violence and terrorism aimed at destabilising security and stability.

The Ministry extended its sincere condolences and sympathy to the families of the victims, to the government of the Syrian Arab Republic, and to the brotherly Syrian people, wishing a speedy recovery for all the injured.

MHD

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Syria reaffirms its support for Yemen’s unity

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 21:46

Damascus, Dec. 26 (SANA)The Syrian Ministry of Foreign Affairs reiterated Syria’s firm stance in support of Yemen’s unity, sovereignty, and territorial integrity, expressing full backing for the legitimate Yemeni government and for Saudi and Emirati efforts to contain tensions in several Yemeni provinces.

“The Syrian Arab Republic is closely following recent developments in the brotherly Republic of Yemen and reaffirms its steadfast position in support of Yemen’s unity, sovereignty, independence, and territorial integrity, standing alongside the Yemeni people in their legitimate aspirations for security and stability,” the Ministry said in a statement on Friday.

The statement added: “The Syrian Arab Republic expresses its full support for the legitimate Yemeni government led by the Presidential Leadership Council, and calls on all Yemeni parties to exercise restraint, avoid escalation, uphold dialogue, and prioritise the supreme national interest in order to preserve the country’s unity, security, and stability.”

The Ministry continued: “In this context, Syria values the efforts undertaken by the Kingdom of Saudi Arabia and the United Arab Emirates, in coordination with the Yemeni government, to contain tensions and reduce escalation in several Yemeni provinces, and affirms its support for the statement issued by the Kingdom.”

“The Syrian Arab Republic reiterates its support for all sincere Arab efforts that contribute to strengthening security, stability, and development in Yemen, serving the interests of the brotherly Yemeni people and fulfilling their aspirations for peace and prosperity.”The statement concluded:.

MHD

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The Organization of Islamic Cooperation condemns the terrorist bombing in Homs

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 21:23

Jeddah, Dec. 26 (SANA) The General Secretariat of theOrganization of Islamic Cooperation strongly condemned the terrorist bombing that targeted a mosque in the city of Homs, stressing its categorical rejection of all forms of violence and terrorism.

The General Secretariat explained, in its statement on Friday, that this criminal act reflects the grave danger of terrorism and extremism, which target places of worship and terrorise civilians. It expressed solidarity with Syria and the families of the victims, wishing a speedy recovery for the injured.

The General Secretariat reiterated its support for the Syrian government’s efforts to establish security and stability and to combat terrorism.

MHD

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Es wird eng im KI-Rennen

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und erneut hat die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz einen riesigen Sprung nach vorn gemacht. Alle großen Studios haben neue Versionen ihrer Produkte vorgelegt und immer mehr Menschen nutzen KI in Alltag und Beruf. Was bislang eher eine nette und lustige Spielerei war, wurde 2025 zum hilfreichen Werkzeug. Und […]

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Address on Rescue Worker’s Day

PRESIDENT OF RUSSIA - 26. Dezember 2025 - 21:00
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France condemns the terrorist attack in Homs

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 21:00

Paris, Dec. 26 (SANA) France strongly condemned the terrorist bombing that targeted a mosque in the city of Homs, stressing that it is part of a deliberate strategy to destabilize Syria.

“This heinous terrorist act, similar to the attack that targeted St. Elias Church in Damascus last June, is part of a deliberate strategy aimed at destabilizing Syria.” The French Foreign Ministry said in a statement on Friday.

It added: “France denounces these attacks that seek to spread fear and undermine efforts to establish peace and stability within a united and diverse Syria. France also expresses its solidarity with the families of the victims and with the Syrian people as a whole.”

The Foreign Ministry affirmed that France renews its firm commitment to combating all forms of violent extremism, continuing its efforts against terrorism in Syria alongside its partners in the international coalition against ISIS, and maintaining its support for the political transition process.

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Bahrain condemns the terrorist bombing in Homs

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 20:40

Manama, Dec. 26 (SANA) The Kingdom of Bahrain strongly condemned the heinous terrorist bombing that targeted a mosque in the city of Homs, affirming its full solidarity with Syria and its support for the country’s security and stability in the face of terrorism and extremism.

In a statement today, Bahrain’s Ministry of Foreign Affairs declared the Kingdom’s absolute rejection of attacks on places of worship and the intimidation of civilians, describing such acts as heinous crimes that contradict all religious and humanitarian values.

The statement expressed Bahrain’s sincere condolences and sympathy to the Syrian government and people, as well as to the families of the victims, while wishing a speedy recovery for all the injured.

MHD

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Al-Azhar condemns the treacherous terrorist bombing in Homs

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 20:38

Cairo, Dec. 26 (SANA)Al-Azhar strongly condemned the treacherous terrorist bombing that targeted a mosque in Homs, stressing that this terrorist crime constitutes a blatant assault on the sanctity of human life and a flagrant violation of the sacredness of places of worship.

Al-Azhar affirmed, in its statement on Friday, that the perpetrators of this heinous crime have stripped themselves of all religious, humanitarian, and moral values, turning into a threat to the security and stability of societies. It called on the Syrian people to unite and stand together against the dark scheme targeting Syria’s security and unity, emphasizing the need to confront terrorism with a united front.

Al-Azhar extended its heartfelt condolences and sympathy to the families of the victims and to the Syrian people, wishing a speedy recovery for the injured and praying that God protects Syria and its people from all harm and evil.

The terrorist bombing, which claimed the lives of eight people and injured 18 others, sparked a wide wave of Arab and international condemnation, with many countries reaffirming their solidarity with Syria and support for its measures to combat terrorism.

MHD

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Diary of a homesick Gazan abroad

In Ireland, I am alive and safe. But survival feels hollow without the people, places, and routines that once sustained me.

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Canada’s Ambassador to Syria strongly condemns the terrorist bombing in Homs

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 20:00

Damascus, Dec. 26 (SANA)  Canada’s Ambassador to Syria and Lebanon, Gregory Galligan, strongly condemned the terrorist bombing that targeted a mosque in Homs.

Ambassador Galligan stated on platform (X) on Friday: “Targeting civilians and places of worship is a reprehensible and unacceptable act,” expressing his country’s solidarity with the families of the victims and with all Syrians working to confront violence and extremism.

The terrorist bombing, which claimed the lives of eight people and injured 18 others, triggered a wide wave of Arab and international condemnations, with many countries reaffirming their solidarity with Syria and support for its measures to combat terrorism.

MHD

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Interior Minister: Evil hands will fail to undermine Syrian unity

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 19:58

Homs, Dec. 26 (SANA) Interior Minister Anas Khattab affirmed that the party behind today’s terrorist bombing in Homs will be brought to justice, stressing that the evil hands attempting to undermine the unity and stability of the Syrian people will fail.

“We extend our deepest condolences to the families of the victims in Homs and wish the wounded a speedy recovery. We pray that God grants their families patience and solace. Regardless of the party behind today’s terrorist bombing (which will be brought to justice sooner rather than later, God willing), targeting places of worship is a vile and cowardly act,” Khattab posted on (X).

He added: “Yesterday it was a church in Damascus, and today a mosque in Homs. The goal is the same: to destabilise security and undermine the national fabric. But their efforts have failed. No matter how many evil hands conspire, they will never succeed in breaking the unity of the Syrian people or their determination to continue on the path of unity and reconstruction.”

MHD

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Local authorities in Lattakia release 69 detainees to enhance civil peace

SANA - Syrian Arab News Agency - 26. Dezember 2025 - 19:47

Lattakia, Dec. 26 (SANA) Local authorities in the coastal province of Lattakia have released 69 detainees after investigations found no evidence linking them to crimes against the Syrian people, as part of judicial measures aimed at promoting social stability and civil peace.

Officials said all required legal and judicial procedures were completed prior to the release.

The detainees were initially gathered at the Lattakia Cultural Center before being transferred to a government complex in the nearby city of Jableh, where they were formally released and allowed to return home.

Omar Khallou, head of the Lattakia provincial administration, told SANA that the releases were carried out “within the framework of the rule of law,” adding that the move followed directives from President Ahmad al-Sharaa to accelerate the review of detainee cases.

Osama Othman, an elected member of Syria’s People’s Assembly representing Lattakia, said the detainees’ legal cases were resolved through efforts involving local community leaders and clerics in coordination with the “civil peace committee.”

Othman added that authorities plan to speed up the review of additional cases in the coming days, including those involving both civilian and military detainees, expressing hope that the process would help rebuild public trust in state institutions.

Relatives of those released welcomed the move. Suhaila Khansa, whose nephew was among those freed, said she was “overjoyed” by his release and thanked those involved in securing it.

The releases come amid ongoing government efforts to address detainee cases as part of broader legal reform and reconciliation initiatives intended to bolster stability and social cohesion in the country.

Abdul

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So sieht „kritischer Journalismus“ 2025 aus: Pressemeldungen linker NGOs zu Anti-AfD-Demos abschreiben

Regelrecht euphorisch vermelden dieser Tage etliche Mainstreammmedien und “Serviceportale“ das reichhaltige und ausgedehnte Programm von für 2026 geplanten linksextremen Aufmärschen, “Demos gegen Rechts” und Veranstaltungen zur vorgeblichen ”Demokratierettung” durch die “Zivilgesellschaft”. Dabei geht es natürlich ausschließlich um die Bekämpfung der einzigen Realopposition im Land, der AfD – und um den Aufbau einer Drohkulisse in Richtung […]

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