«Mit Brigitte Bardot verschied eine starke und unabhängige Frau, die es nicht nötig hatte, sich dem Zeitgeist unterzuordnen oder sich gar – wie leider viele deutsche Prominente – zur Systemnutte machen zu lassen, und die solches auch in der Not nicht getan hätte. Die einfach zu sich stand und standhaft war. Ein schönes Zitat von ihr als Abschluss: ‹Früher habe ich mit meinem Hintern schockiert, jetzt schockiere ich mit meinen Büchern (Meinungen). Das ist das Gleiche!›» (– Nachruf der Seite https://publikum.net/).
Externe Ticker
Syrian Defense delegation, UNDOF commander discuss coordination and joint cooperation
A Syrian Ministry of Defense delegation, headed by Brig. Gen. Binyan al-Hariri, commander of the 40th Division, met with Maj. Gen. Anita Asmah, Head of Mission and Force Commander of the United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF), and her accompanying delegation.
According to a statement released by the Ministry of Defense on its Telegram channel, the meeting focused on ways to enhance cooperation and develop field coordination mechanisms between the two sides to support peacekeeping efforts and help strengthen security and stability along the disengagement lines.
Amer Dhawa
Syrian Development Fund, UNDP discuss cooperation on joint development projects
The Syrian Development Fund held talks with representatives from the United Nations Development Program (UNDP) to coordinate efforts in shared development sectors and explore cooperation with microfinance institutions to streamline mechanisms for granting interest-free loans.
According to a statement posted on the Fund’s Facebook page, the meeting—held in Damascus and attended by Kazumi Kawamoto, UNDP’s Senior Development Affairs Officer—was part of ongoing efforts to strengthen sustainable local development in Syria.
Both sides agreed to hold a follow-up meeting soon to discuss the implementation of joint projects, reflecting their mutual commitment to expanding partnership and turning development plans into tangible improvements in the lives of Syrians.
The discussions also focused on supporting vocational and technical schools to empower targeted groups and enhance their skills.
Amer Dhawa
Tichys Einblick: Buchmesse "SeitenWechsel": Wie die FAZ aus einem Literaturfest eine Staatsbedrohung macht
Syrian Investment Agency, Bloom Invest discuss joint investment opportunities
The Director General of the Syrian Investment Agency, Eng. Talal al-Hilali, discussed with a Saudi investment delegation representing Bloom Invest, a real estate development company, prospects of joint investment cooperation.
During the meeting, held Tuesday at the agency’s headquarters, the officials reviewed the amended Investment Law issued under Decree No. 114 of 2025, which offers a range of facilitations and guarantees to domestic, Arab, and foreign investors. The law aims to foster a flexible and attractive investment environment to support the launch of projects across multiple sectors.
Al-Hilali said the agency serves as the main link between investors and government bodies, working to simplify procedures and resolve obstacles that may arise during project implementation.
Members of the Saudi delegation expressed strong interest in investing in Syria, noting plans to explore opportunities in real estate development and infrastructure. They also called for the appointment of direct liaison officers from the agency to coordinate technical and procedural details ahead of potential investment launches.
Founded in 2008, Bloom Invest began operations on May 30, 2009, and offers a wide range of investment services, including asset and wealth management, corporate advisory, and financing solutions.
Amer Dhawa
Narcotics seizes 27 kg of drugs prepared for cross-border smuggling
Narcotics Department carried out a special operation in the eastern countryside of Daraa Province on Tuesday, resulting in the arrest of a drug smuggler and the seizure of 27 kilograms of pot, locally known as “hashish” that were prepared for trafficking abroad, an authorized security source told SANA.
The source explained that the confiscated materials were wrapped in bags dated 2024, indicating that they were remnants of the old illicit network and had been carefully packaged in preparation to be smuggled across the border.
“The operation comes within the ongoing efforts of the Southern Narcotics Branch to pursue drug traffickers and dealers and to break up cross-border smuggling networks,” the source said, noting that investigations are underway with the arrested smuggler to identify all those involved and take the necessary legal procedures against them.
The branch called on citizens to cooperate with the competent authorities and report any suspicious activity related to drug smuggling or distribution to help protect society and safeguard the safety of the youth.
The province of Daraa has witnessed several joint security operations since the beginning of this year targeting drug traffickers, particularly in areas near the Jordanian border, where smugglers often rely on farms and remote locations to store and pack narcotics before attempting to move them through unmonitored desert routes.
Freiheit statt „Menschheit“
Jüngst feierte die Idee der „Menschheit“ als universalistische Utopie mal wieder fröhliche Urständ. Die Idee dahinter ist ahistorisch, pseudoharmonisch und kulturignorant. Das Konzept einer moralisch geeinten „Menschheit“, die als globales politisches Subjekt mit universellen Werten, einer gemeinsamen Ethik und einer weltumspannenden Stimme fungiert, gehört zu den letzten metaphysischen Großmythen der säkularen Moderne. Ihre Verkünder – […]
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Türkischer Militärtransporter im Kaukasus abgestürzt
Ein Militärtransporter der türkischen Luftwaffe ist am Dienstag nahe der Grenze zwischen Aserbaidschan und Georgien abgestürzt. Das teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Videoaufnahmen in sozialen Medien zeigen den Absturz. Darauf ist zu sehen, wie das Flugzeug im Sinkflug spiralförmig abstürzt und eine weiße Rauchspur hinterlässt.
Die Transportmaschine vom Typ C-130 war in Aserbaidschan gestartet und befand sich auf dem Rückflug in die Türkei. An Bord befanden sich 20 Menschen – Soldaten und militärisches Personal. Ob es Überlebende gibt, ist bisher nicht offiziell bestätigt.
Der Absturzort befindet sich in der Gemeinde Sighnaghi in der georgischen Region Kachetien. Die Rettungsarbeiten erfolgen in enger Abstimmung zwischen georgischen, türkischen und aserbaidschanischen Behörden, erklärte das Ministerium in Ankara. Die Absturzursache ist unklar.
Foto: Screenshot/X
Parlamentswahl im Irak von Unregelmäßigkeiten und Zwischenfällen begleitet
Bei den Parlamentswahlen im Irak ist es am Wahltag landesweit zu zahlreichen Unregelmäßigkeiten und Zwischenfällen gekommen. Beobachter:innen und Sicherheitsbehörden meldeten unter anderem versuchte illegale Wahlpropaganda, technische Störungen, Behinderungen der Wahlbeobachtung sowie einen bewaffneten Angriff in der südirakischen Stadt Basra.
Laut einem Zwischenbericht der Nationalen Wahlbeobachtungskommission wurden bis zum späten Nachmittag über 700 Verstöße gegen die Wahlordnung dokumentiert. Demnach kam es unter anderem zu Fällen, in denen Wahlberechtigte ohne gültigen Ausweis abstimmten, Vorfällen von kollektiver Stimmabgabe sowie Situationen, bei denen unbefugte Personen Zutritt zu Wahllokalen hatten. In rund 50 Wahllokalen wurde die Stimmabgabe vorübergehend ausgesetzt.
In mehreren Regionen sollen Wähler:innen zudem unter Druck gesetzt oder aus Wahllokalen verwiesen worden sein. Auch Eingriffe von Parteivertreter:innen in den Ablauf der Abstimmung wurden gemeldet. Das Votum wurde überschattet von Vorwürfen der Korruption und des Stimmenkaufs.
In Şengal waren 39 Wahlurnen aufgestellt
Vorfall in Şengal: Festnahmen nach Wahlpropaganda
In der ezidisch geprägten Region Şengal im Nordirak nahm die Polizei mehrere Personen fest, die während der laufenden Wahl für bestimmte Kandidierende, darunter auch den PDK-Politiker Mehme Xelîl, öffentlich geworben haben sollen. Die Vorfälle ereigneten sich in den Bezirken Xanesor und Sinûnê. Die irakischen Sicherheitskräfte werteten dies als unzulässige Beeinflussung während der Stimmabgabe.
Gouverneur Rêbwar Teha stimmte in Kerkûk (Kirkuk) ab
Bewaffneter Angriff in Basra
In Xanesor kam es darüber hinaus zu technischen Problemen, sodass in zwei Wahllokalen die Abstimmung für etwa eine Stunde unterbrochen werden musste. Im südlichen Gouvernement Basra griff am Wahltag eine bewaffnete Gruppe ein Wahllokal im Kreis Qurna an. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.
UN betonen Bedeutung der Wahl
Der UN-Sonderbeauftragte für den Irak und Leiter der UN-Mission UNAMI, Mohamed al-Hassan, erklärte bei einem Besuch in Basra, die Wahl belege „die demokratische Reife und den Willen des irakischen Volkes“. Gleichzeitig äußerte er die Erwartung, dass die neue Regierung „eine klare Haltung gegen Korruption“ einnehmen werde. Iraks Premierminister Mohammed Schia al-Sudani erklärte den 12. November anlässlich der Wahlen landesweit zum offiziellen Feiertag. Die Abstimmung gilt als wichtiger Test für die Stabilität des Landes und die Leistungsfähigkeit seiner Institutionen.
Erste Ergebnisse für Mittwoch erwartet
Insgesamt 21 Millionen Menschen waren dazu aufgerufen, bei der Wahl ihre Stimme abzugeben. Für die 329 Sitze im Parlament traten mehr als 7.700 Kandidat:innen an, ein Viertel aller Mandate ist Frauen vorbehalten. Erste Ergebnisse werden für diesen Mittwoch erwartet.
Der einflussreiche schiitische Geistliche Moktada al-Sadr und seine Bewegung hatten zu einem Boykott der Wahl aufgerufen. Dieser wurde in den Hochburgen der schiitischen Bevölkerungsmehrheit offenbar weitgehend befolgt.
https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/parlamentswahl-im-irak-gestartet-48779 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/irak-hohe-beteiligung-bei-sonderwahl-vor-parlamentsabstimmung-48771 https://deutsch.anf-news.com/weltweit/irak-wahlen-im-schatten-geopolitischer-rivalitaten-48754
Kurtulmuş berät mit Fraktionen über nächste Sitzung der Kommission
In der türkischen Nationalversammlung hat am Dienstag ein Treffen zwischen Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş und den Koordinator:innen der in der Kommission für nationale Solidarität, Geschwisterlichkeit und Demokratie vertretenen Fraktionen stattgefunden. Die Kommission war ins Leben gerufen worden, um Wege für eine nachhaltige Lösung der kurdischen Frage zu sondieren.
An dem Gespräch nahmen unter anderem Gülistan Kılıç Koçyiğit (DEM-Partei), Feti Yıldız (MHP), Abdulhamit Gül (AKP), Murat Emir (CHP) sowie Bülent Kaya von der Fraktion der Yeni-Yol-Gruppe teil.
Zentrales Thema des Treffens ist nach Angaben aus Parlamentskreisen die Vorbereitung der für Donnerstag angesetzten Kommissionssitzung. Dabei sollen unter anderem der Chef des türkischen Geheimdienstes (MIT), Ibrahim Kalın, Verteidigungsminister Yaşar Güler sowie Innenminister Ali Yerlikaya angehört werden.
https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/Ocalan-ruft-zu-positiver-phase-im-dialogprozess-auf-48672 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/turkischer-parlamentsprasident-stellt-imrali-besuch-in-aussicht-48735 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/bahceli-parlamentskommission-soll-Ocalan-auf-imrali-treffen-48681
Meeting with President of Kazakhstan Kassym-Jomart Tokayev
A meeting was held in the Kremlin between Vladimir Putin and President of the Republic of Kazakhstan Kassym-Jomart Tokayev, who is on a two-day state visit to Russia.
Syria takes part in International Conference of Parliamentary Speakers in Pakistan
The Syrian Higher Committee for Elections of the People’s Assembly participated on Tuesday in the International Conference of Parliamentary Speakers held in Islamabad, the capital of Pakistan, under the theme “Peace, Security, and Development,” upon invitation from the Pakistani Senate.
Mohammad Taha Al-Ahmad, head of the committee, told SANA that the committee’s participation in the two-day conference represents an opportunity to enhance joint parliamentary dialogue and exchange expertise on legislative paths that support stability and development.
He emphasized that the multilateral meetings within the conference highlight the growing role of legislative institutions in addressing international issues related to security and development.
On the sidelines of the gathering, Al-Ahmad presented the mechanisms of the People’s Assembly elections in Syria and how the electoral process contributed to representing various spectrum of society, thereby reinforcing security and development and affirming Syria’s commitment to transparency and inclusive representation of all components of the Syrian people.
Al-Ahmad pointed out that the conference serves as an international platform for dialogue and the exchange of legislative and administrative expertise among parliaments and electoral bodies, contributing to the promotion of shared values among nations.
The International Conference of Parliamentary Speakers, held on November 11–12, is a global platform for parliamentary dialogue and the exchange of expertise among more than 40 parliaments from various continents.
It aims to develop cooperation in the fields of peace, security, and sustainable development, and to enhance the role of legislative institutions in finding joint solutions to international challenges related to security, food, water, energy and climate.
Mazen
Damascus, Tokyo explore partnership in ICT and cybersecurity development
Minister of Communications and Technology Abdul-Salam Heikal met on Tuesday with Akihiro Tsuji, Acting Chargé d’Affaires at the Japanese Embassy in Damascus and Japan’s Special Coordinator for Syria, to discuss prospects for cooperation in telecommunications and information technology, as well as ways to enhance infrastructure and foster an innovative digital business environment in Syria.
Heikal reviewed the main national projects to modernize communication networks and improve the quality of internet services, stressing that the sector serves as a key driver of economic development. He underlined the government’s implementation of a package of digital transformation initiatives that reinforce Syria’s regional standing in e-services and digital governance.
Tsuji expressed Japan’s readiness to contribute through its specialized technology companies, noting that 2025 marks a new phase in bilateral relations toward developmental partnership and support for stability.
The two sides also discussed opportunities in digital banking services, relevant legislative frameworks, and the level of cybersecurity required to protect electronic financial transactions. They emphasized the importance of exchanging expertise in innovation, entrepreneurship, and start-up empowerment.
The meeting concluded with both sides reaffirming their commitment to continued coordination to establish joint programs supporting digital transformation and to provide a safe, investment-friendly legislative environment in Syria’s communications and technology sector.
Geoengineering: Wenn Staat und Wissenschaftler beginnen, Wettergott zu spielen
Vom Aluhut zum Forschungsfeld? Was vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst galt, ist heute wissenschaftliche und politische Realität. Der gezielte Eingriff in das Klimasystem – durch Aerosole, Wolkenmanipulation oder elektromagnetische Einflüsse – wird weltweit erforscht, getestet und teilweise bereits angewendet. Schrankenlos. Wohl bemäntelt mit dem Vorwurf der „Verschwörungstheorie“. Das hat jahrelang gut funktioniert. Denn wie […]
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Trilog zur neuen Gentechnik: Einigung bis Dezember?
Seit Mai saßen die Unterhändler:innen der drei EU-Gremien in zahlreichen Vorbereitungs- und zwei Trilogtreffen zusammen, um zwischen den unterschiedlichen Positionen zur vorgeschlagenen NGT-Verordnung der EU-Kommission einen Kompromiss zu schmieden. Aus den Gesprächen hinter verschlossenen Türen dringen nur wenige Informationen nach außen. Die Plattform Euractiv meldete, Parlament und Mitgliedstaaten hätten sich auf eine gemeinsame Formulierung für den Anhang I der Verordnung geeinigt. Er legt fest, welche Kriterien eine NGT-Pflanze erfüllen muss, damit sie in die Kategorie 1 der neuen Verordnung fällt und von Risikobewertung, Zulassung und Kennzeichnung ausgenommen wird. Allerdings lagen die Verhandlungsparteien bei diesem Punkt nicht sehr weit auseinander. Ihr Kompromiss bestätigte die prinzipielle Herleitung der Kriterien durch die EU-Kommission.
Diese hatte zwei Schwellenwerte definiert, die eine NGT-Pflanze einhalten muss, um in Kategorie 1 eingestuft zu werden: Die Pflanze darf an bis zu 20 Stellen im Erbgut verändert werden. Und bei jeder dieser Veränderungen dürfen bis zu 20 Nukleotide, das sind die kleinsten Erbgut-Bausteine, ersetzt oder eingefügt werden. Das heißt: Auch mit 400 derart geänderten Erbgutbausteinen in einem Chromosomensatz bräuchte eine NGT-Pflanze keine Zulassung. Neu ist eine Klarstellung, dass die 20 mal 20 Veränderungen sich auf einen Chromosomensatz beziehen. Zahlreiche Pflanzen, etwa Weizen, besitzen jedoch mehrere Chromosomensätze. Mit diesem Kompromiss ignorierten Rat und Parlament zahlreiche Wissenschaftler:innen und mehrere Fachbehörden der Mitgliedstaaten wie die französische Anses oder das deutsche Bundesamt für Naturschutz. Sie hatten belegt, dass sich diese Kriterien für eine angebliche Gleichwertigkeit mit konventionell gezüchteten Pflanzen wissenschaftlich nicht begründen lassen.
Noch offen ist die Frage, ob NGT-Pflanzen der Kategorie 1 zusätzliche Nachhaltigkeitskriterien erfüllen sollen. Das hatte das EU-Parlament verlangt. Wie aus Brüsseler Kreisen zu hören ist, haben die Mitgliedstaaten inzwischen Entgegenkommen signalisiert. Viele können sich aber nur eine kurze Negativliste solcher Kriterien vorstellen, etwa mit Herbizidtoleranz als Ausschlusskriterium. Positivkriterien, womöglich damit verbunden, dass die Hersteller solcher Pflanzen ihre Nachhaltigkeitsversprechen auch belegen müssten, seien bei zahlreichen Staaten auf massive Ablehnung gestoßen, hieß es.
Laut Euractiv-Beitrag ist das EU-Parlament beim strittigen Thema von Patenten auf NGT-Pflanzen von seiner Maximalforderung abgerückt, diese auszuschließen. Hintergrund sei, dass die EU-Kommission und zahlreiche Mitgliedstaaten nicht bereit waren, dafür die EU-Biopatentrichtlinie zu ändern. Nun würden Kommission und Mitgliedstaaten versuchen, mit kleinen Klarstellungen, etwa zum Züchterprivileg oder zu Lizenzierungen, dem Parlament entgegenzukommen, bestätigten Brüsseler Kreise den Euractiv-Bericht. Das Züchterprivileg soll sicherstellen, dass Züchtungsunternehmen auch ohne Erlaubnis des Patentinhabers mit patentierten Sorten weiterzüchten dürfen. Bei den Lizensierungen geht es darum, für die Nutzer von patentiertem Saatgut Transparenz und Rechtssicherheit zu schaffen, da bei vielen NGT-Pflanzen mehrere Unternehmen Patente halten. Ob es in den vorbereitenden Sitzungen für den Trilog am Donnerstag gelang, einen Kompromiss zu finden, ist offen.
Der zweite große Streitpunkt neben den Patenten ist die Kennzeichnung von NGT-Pflanzen. Das EU-Parlament (EP) hatte hier im Frühjahr mit knapper Mehrheit beschlossen, dass sowohl Pflanzen als auch Produkte daraus über die gesamte Lebensmittelkette hinweg gekennzeichnet werden sollen. Mitgliedstaaten und EU-Kommission lehnen das ab. Bisher gibt es keine Anzeichen für eine Verständigung. Allerdings gehen Beobachter in Brüssel davon aus, dass die Unterhändlerin des Parlaments, Jessica Polfjärd von der Europäischen Volkspartei (EVP), zu der auch CDU/CSU gehören, bereits an einer Parlamentsmehrheit aus Rechten, Konservativen und Liberalen arbeitet, die einem Trilogkompromiss auch ohne Kennzeichnungspflicht zustimmen würde. Die Europawahl im Juni hatte die konservativen Kräfte im EP gestärkt.
Deutschland hat sich in den Trilog-Verhandlungen bislang offenbar noch nicht positioniert. Die Bundesregierung arbeite nach wie vor daran, ihre Position zu NGT-Pflanzen festzulegen, teilte das federführende, CSU-geführte Landwirtschaftsministerium auf Nachfrage des Infodiensts mit. Denn CDU/CSU und SPD sind weiterhin uneins, wie das Inverkehrbringen von NGT-Pflanzen sinnvoll geregelt werden sollte. Wie der Infodienst Gentechnik bereits im Mai recherchierte, will Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) NGT-Pflanzen und ihre Produkte verpflichtend kennzeichnen lassen, damit Verbraucher:innen frei wählen können, was sie kaufen. An dieser Haltung hat sich dem Vernehmen nach nichts geändert.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) setzt sich nach Angaben gut informierter Kreise dagegen intern vehement dafür ein, die Einführung grüner Gentechnik in Europa zu erleichtern. Rückendeckung soll sie demnach aus dem Bundeskanzleramt erhalten. Kanzler Friedrich Merz hatte schon frühzeitig klar gemacht, dass unter seiner Führung die berüchtigten „german votes“ - also die deutschen Enthaltungen bei Brüsseler Entscheidungen, weil die Regierungskoalition sich nicht einigen kann - der Vergangenheit angehören sollen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft fordert die verantwortlichen Politiker:innen auf, den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission komplett abzulehnen und einen neuen zukunftssicheren Vorschlag zu erarbeiten. Eine gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung könne anderenfalls nicht gesichert werden.
Sollte Deutschland als bevölkerungsreiches EU-Mitglied seine bisherige Enthaltung im Rat aufgeben und für eine Kompromissregelung stimmen, wäre es wahrscheinlich, dass der Trilog mit einer Einigung über eine NGT-Verordnung enden würde. Schaut man sich die Terminplanung an, scheinen die beteiligten EU-Gremien optimistisch zu sein: Aktuell jagt ein Vorbereitungsformat das nächste und das vierte Trilogtreffen Anfang Dezember ist mit offenem Ende geplant – womöglich um die Chance zu geben, die letzten Streitpunkte auszuräumen. Danach sieht der Plan nur noch letzte Feinarbeiten am Gesetzestext vor. Welche Folgen es hätte, wenn der NGT-Entwurf ohne Kennzeichnungspflicht und weitere substantielle Änderungen Gesetz würde, hat die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit zusammengestellt. Ihr Fazit: Eine solche Verordnung würde „die gentechnikfreie Saatgutarbeit vor enorme Herausforderungen stellen und hohe Kosten verursachen“. Dies hätte auch gravierende Konsequenzen für den gesamten nachgelagerten Bereich, schrieb die IG Saatgut. Gemeint ist damit die ganze gentechnikfrei arbeitende Land- und Lebensmittelwirtschaft. [lf/vef]
Oktobererwärmung in Deutschland, erst in den letzten 3 Jahrzehnten markant und angenehm. Teil 2
- Zwischen dem CO₂-Konzentrationsverlauf und dem Oktobertemperaturverlauf besteht keine Korrelation und somit auch keine Ursache–Wirkung-Kausalität.
Teil 1 steht hier.
Im Teil 1 haben wir anhand der Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gezeigt, dass die Oktobererwärmung erst 1988 begann, das war übrigens in ganz Mittel- West- und Nordeuropa so.
In diesem Teil 2 ergänzen wir den Temperaturverlauf durch die Mitbetrachtung der Tageshöchst- und der nächtlichen Tiefsttemperaturen über die letzten 80 Jahre.
Noch niemals wurden solchen Grafiken wie sie nun im Teil 2 gezeigt werden von den Anhängern der Treibhauskirche, vom Deutschen Wetterdienst, vom PIK Potsdam oder den Medien veröffentlicht. Auch die Sozialen Medien wie „Nius“ informieren sich wohl nicht bei EIKE.
Wir vermuten: Man lässt seitens der Treibhauskirche die unterschiedliche Entwicklung der Tag/Nachttemperaturen wohl bewusst weg, weil sie ganz und gar dem CO₂-Treibhaushypothese, die fast alle Erwärmung auf CO₂ zurückführt, widersprechen.
Nicht einmal die Grafik 1 aus Teil 1 unserer Arbeit wird so aufgeschlüsselt in 2 Zeitabschnitten gezeigt, weil die Erwärmung erst 1988 begann. Das widerspricht bereits dem Glauben an ausschließlich durch CO₂ verursachte Erwärmung.
Grafik 1: Der Monat Oktober wurde seit dem Jahre 1942 laut den Daten des DWD 45 Jahre lang überhaupt nicht wärmer. Erst seit 1988, eigentlich erst ab 1995 beginnt die Erwärmung. Und auf diesem Niveau hält sich der Oktober seit knapp 30 Jahren.
Interessant ist nun die Aufschlüsselung der Oktobertemperaturen in Tag- und Nachtvergleiche, die wir als Tmin und Tmax darstellen werden.
Tmin ist der Durchschnitt aller täglichen Minimumtemperaturen, meist kurz vor Sonnenaufgang, Tmax der Durchschnitt aller täglichen Maximumtemperaturen.
Leider bietet der Deutsche Wetterdienst für seine ca 2500 Wetterstationen keine Tages- und Nachttemperaturen bereits ausgerechnet im Schnitt seit 1942 an, so dass wir auf Einzelwetterstationen zurückgreifen müssen. Wir haben knapp 540 Wetterstationen aufsummiert, eine zeitraubende Arbeit. Jedoch erst seit 1947, denn nach dem Kriege hat der DWD bedingt durch die neuen Außengrenzen, neue Wetterstationen hinzugefügt und ältere entfernt. Und nach der Einheit musste wieder umsortiert werden. Und es gibt halt seit 1947 nicht mehr Stationen, die schon damals und auch noch heute alle drei Parameter messen. Aber: Nur der Name blieb erhalten, die Stationen wurden vollkommen geändert, und zwar in vielerlei Hinsicht:
Vom DWD wurde eine einheitliche Messmethodenerfassung aller Wetterstationen eingeführt, d.h. Die Daten vor 2000 sind alle analog in der früher gebräuchlichen Wetterhütte gemessen, und diese stand auch noch dort, wo der Ableser diese halt nach eigenem Gutdünken und Platz hinstellte. Meistens nicht ganztägig in der Sonne.
Die jetzigen Stationen müssen ganztägig sonnenbeschienen sein, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Deutschland, Oktoberverlauf seit 1947, gleichzeitige Mitbetrachtung der nächtlichen Tiefsttemperaturen und der Tages-Höchsttemperaturen
Grafik 2: Oben in grau die Oktober Tmax-Schnitte, 31 Schnitte aller 537 Stationen bilden dann ein Oktober-Jahr, ebenso werden die anderen beiden Trendlinien errechnet über die letzten 79 Jahre. Aus den beiden ähnlichen Gesamtsteigungen bei Grafik 1 und hier bei den Tagesschnitten schließen wir auf eine weitgehende Stimmigkeit der Tag/Nachtsteigungen.
Noch anzumerken: Diese Grafiken bietet der DWD nirgendwo an und den bezahlten Klimawandelforschern z.B. beim PIK Potsdam oder all den Wetterterlis ist die Arbeit wohl zu zeitaufwendig. Oder? Oder wollen sie das gar nicht wissen, weil die Graphen ihrem Treibhausglauben und ihrem bezahlten Auftrag bei ARD/ZDF widersprechen?
Überraschung:
- Die Tagestemperaturen Tmax fallen von 1947 bis 1987 ganze 40 Jahre lang, bevor sich ab 1988 die Regressionslinie umdreht und stark ansteigt.
- Auch die nächtlich gemessenen Tmin-Temperaturen steigen, aber viel weniger stark.
- Die Schere zwischen Tag/Nacht schließt sich bis 1987, ab 1988 öffnet sie sich.
Solche Fakten kann man nur mit natürlichen Ursachen eines ständigen Klimawandels erklären, jedoch keinesfalls mit CO₂. Das Klima bedarf noch etlicher Forschung. Aber sicher spielen hierbei die Häufigkeitsabnahme der trüben und/oder nebligen Tage sowie die Häufung südlicher Großwetterlagen nach 1988 mit, siehe Grafik 4.
Anmerkung. Bei allen dieser 540 Stationen hat sich seit 1947 der Standort wärmend verändert.
Man kann jedoch Einzelstationen, die fast unverändert blieben, gut betrachten und auswerten, jeweils im Vergleich zum DWD-Gesamtbild. Wir beginnen für diese Betrachtung erst ab 1988, dem eigentlichen Beginn der Klimaerwärmung in Mittel- und Westeuropa. Zudem haben sich die Standorte in diesem Zeitraum weniger wärmend verändert als bei einer Betrachtung über 80 Jahre. Lediglich die Messmethodenerfassung der 24-h-Tagestemperatur wird nun digital und rundum erfasst, auch wurde die Messung in der einstigen englischen Wetterhütte abgeschafft. Beginnen wir mit:
DWD-Station Dachwig (wärmeinselarm) – der Föhn vom Thüringer Wald regiert mit.
Die relativ wärmeinselarme Station Dachwig liegt in einer Senke des Jordan-Baches nordwestlich Erfurts nicht weit vom Thüringer Wald entfernt. Aufgrund der starken Häufigkeitszunahme der erwärmend wirkenden, zu Föhn im Lee des Thüringer Waldes neigenden Süd- und Südwestlagen war hier, anders als bei Amtsberg, wo im Herbst der „Böhmische Wind“ kühlend wirkt, eigentlich eine starke Erwärmung auch bei den Minima zu erwarten, aber die zeigt sich nur bei den Maxi- und den Mittelwerten. Die mittleren Minima erwärmten sich nur unwesentlich (im Vergleich zu 2001, 2006 und 2017, die über 8°C erreichten, wurden 2022 nur 6,2°C erreicht). Offenbar war der SW-Föhn nicht stark genug, um die Bildung einer bodennahen Kaltluftschicht durch nächtliche Ausstrahlung gänzlich zu verhindern. Andererseits war der Föhn tagsüber stark genug, um mit Warmluftadvektion und einer schwächer werdenden Oktobersonne noch einen Sommertag und neun Tage mit mindestens 20°C (Maximum-Temperaturen) zu erzeugen.
In seinen Beiträgen zum extrem sonnigen Ausnahme-März 2022 hatte KÄMPFE schon auf die enorme Bedeutung der Stationslage auf das Temperaturverhalten hingewiesen; unter anderem zeigte es sich, dass Stationen in Senken und Tallagen in letzter Zeit zu verstärkter nächtlicher Abkühlung neigen, welche aber mitunter von Föhn-Effekten verschleiert wird; Näheres zu der umfangreichen Problematik hier.
Grafik 3: In Dachwig (Thür. Becken) zeigen sich die stark steigenden gemittelten Maxima bei viel geringer steigenden Minima. In vielen anderen Monaten fallen bei Dachwig die mittleren Minima sogar, weil in ihnen S- und SW-Lagen viel seltener sind als im Oktober.
Das wird uns die nächste Grafik von Stefan Kämpfe noch besser verdeutlichen.
Grafik 4: Langfristig bewirkte die Häufigkeitszunahme der Großwetterlagen mit südlichem Strömungsanteil (rot) einen wesentlichen Teil der Oktober-Erwärmung in Deutschland; kalte Nord- und Ostlagen wurden hingegen viel seltener. Stationen an den Nordostseiten der Gebirge, wie etwa Dachwig, profitierten besonders von dieser Entwicklung (Föhn).
Erkenntnis: Dieses unterschiedliche Verhalten von Tages- und Nachttemperaturen ist mit keinerlei CO₂-Treibhauserwärmungstheorie erklärbar
Beispiel 2: Amtsberg in Sachsen, WI-arm, aber vom Böhmischen Wind beeinflusst.
Die Privat-Wetterstation Amtsberg in Sachsen am Fuße des Erzgebirges ist eine WI-arme Station, auch die Daten werden noch in der englischen Wetterhütte erhoben, erst seit 2005 kam die automatische digitale 24-Stundenerfassung dazu. Da die Wetterstation jedoch im Betrachtungszeitraum unverändert am selben Platz steht und sich auch deren weite Umgebung nicht verändert hat, sind wenigstens die Standortbedingungen seit Messbeginn fast gleich geblieben, so dass man die Daten der Station gut mich sich selbst und mit früher vergleichen kann.
Grafik 5a: Der Oktoberschnitt (rote Trendlinie) zeigt auch in Amtsberg eine Erwärmung von 1,2 Grad seit 1988. Aber wie in Dachwig verhalten sich die drei Trendlinien vollkommen unterschiedlich in ihrer Steigung. Tmax steigt viel stärker als Tmin, große Scherenöffnung.
Der Unterschied dieser WI-armen Privatstation zur Entwicklung vom Schnitt der DWD-Wetterstationen für Deutschland soll hier extra verdeutlicht werden
Grafik 5b: Man beachte die Steigungsformeln.
Tmax von Amtsberg steigt gleich stark, bzw. sogar etwas stärker als DWD-Deutschland. Die nächtlichen Tmin steigen schwächer bei Amstberg.
Beispiel 3: München/Stadt, eine ausgesprochene städtische Wärmeinselstation mitten in der Großstadt.
Grafik 6: Die Oktobererwärmung seit 1988 fand auch mitten in der Stadt München fast nur tagsüber statt. Nur bei den Tmax tagsüber steigt die Trendlinie steil. In der Nacht fast nicht. Beachte den letzten Wert für den Oktober 2025. Tagsüber viel kälter gegenüber den letzten beiden Jahren. Die Scherenöffnung zwischen Tmax/Tmin wird in den letzten Jahren kleiner (Warum?)
Insgesamt ist doch ein starker Temperaturanstieg tagsüber zu verzeichnen, der Grund sind die Sonnenstunden mitten in der großen Wärmeinsel, die im Gegensatz zum restlichen Deutschland leicht zunehmen.
Grafik 7: Im Gegensatz zu Dachwig und zum DWD-Schnitt sind in München die Oktober-Sonnenstunden seit 1988 leicht gestiegen, möglicherweise durch häufigeren Föhn. Allerdings war 2024 und 2025 auch in München wenig Sonne. Das erklärt wohl auch den eher niedrigen Wert der Tageshöchsttemperatur.
Gleichzeitig sind in der „Betonwüste“ München die Niederschläge schon seit Anfang der 90er Jahre rückläufig, die Trockenheit erzeugt zusammen mit der Zunahme der wärmenden Wohnbebauung, Flächenversiegelung und Kanalisation der Niederschläge auch weniger kühlenden Nebel in der City.
Beispiel 4: Düsseldorf, Der selbst ernannte und gut bezahlte CO₂-RTL-Experte Christian Häckl behauptet sogar, die Nächte würden sich stärker erwärmen wie die Tage, rein von seiner CO₂-Theorieüberzeugung so daher geschwätzt. Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020.
Grafik 8: Im Gegensatz zur CO₂-Treibhaustheorie des RTL-Klimaexperten Häckl verhalten sich auch in Düsseldorf die Temperaturen genau umgekehrt. Die Tageshöchsttemperaturen steigen stärker als die nächtlichen Tiefsttemperaturen.
Ergebnisse: Die Oktober-Erwärmung seit 1988 findet hauptsächlich nur am Tage statt sogar im ländlichen Amtsberg mit fast 0,8 K/Jahrzehnt. Die Nächte blieben eher kühl und zeigten weniger Erwärmung.
Erkenntnis: Dieses unterschiedliche Verhalten von Tages- und Nachttemperaturen ist mit keinerlei CO₂-Treibhauserwärmungstheorie erklärbar. Im Gegenteil, diese Temperaturverläufe widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt
Kohlendioxid kann doch tagsüber nicht stark erwärmend wirken und nachts nicht. Und das auch erst seit 1988. Davor war es genau umgekehrt. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.
Noch besser zeigt sich das unterschiedliche Verhalten der Tages- und Nachttemperaturen, wenn man die Zeitreihe bei 1943 beginnen lässt, hier Buchen im Odenwald:
Grafik 9: DWD Station Buchen: bis 1987 steigt die Tmin-Trendlinie und fällt danach, bei der Tmax-Trendlinie ist es genau umgekehrt. Immerhin, in Buchen wurden die Oktobernächte seit 1988 leicht kälter.
Grafik 10: Bei der DWD Station Augsburg ähnliche Temperatur-Trendlinien wie bei DWD-Buchen.
Aufforderung: Die bisher Treibhauserwärmungsüberzeugten sollten endlich einen Schlussstrich ziehen und ihren falschen Glauben über angeblich stark wärmende Treibhausgase verwerfen. Treibhausgase können nachts doch nicht kühlen!!!
Pech für solche Leute, wenn man dann auch noch ohne nachzuprüfen aufgrund seiner vermeintlich physikalischen Kenntnisse das Gegenteil behauptet als die Wetterstation vor der eigenen Nase zeigt, siehe CO₂-RTL-Treibhausexperte Christian Häckl.
Richtig bleiben natürlich die physikalischen Grundlagen des CO₂-Moleküls und die sollen von uns nicht bestritten werden: Die IR-Rot-Absorption einiger Gase, die in Deutschland irrtümlich Treibhausgase benannt werden, gibt es. Diese IR-Absorption ist physikalisch nachweisbar, aber die behauptete große Erwärmung der Atmosphäre durch Treibhausgase, die Thermalisierung der Luft ist nicht nachweisbar und ist nichts als ein Glaubensgebot der Treibhausglaubenskirche. Unsere Graphiken, gezeichnet nach den Original DWD-Temperaturerhebungen beweisen erneut, dass die Treibhauserwärmungskirche uns nur mit einem Geschäftsmodell Angst macht. Und genau das ist deren perfide Absicht.
Sieben weitere Gründe: Gegen diese CO₂-Erwärmungs-Hypothese mit einer behaupteten Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad, gibt es bis jetzt
1) keine Versuchsbeweise für die Glaubenserwärmung, aber auch
2) keine natürlichen Erwärmungs-Hotspots in freier Natur, wo naturbedingt plötzlich große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden wie vor einem Jahr beim ungewollten Großversuch mit dem ausströmenden Methan über der Ostsee. Und es gibt auch
3) keine technische Anwendung, die auf dem Treibhaus-Erwärmungseffekt beruht. Und
4) alle DWD Temperatur-Grafiken können nur für kurze Zeiträume Korrelationen mit dem steigenden CO₂-Gehalt in der Atmosphäre finden.
5) Insbesondere begann die Klimaerwärmung in Mitteleuropa nicht nach der Kleinen Eiszeit, sondern durch einen Temperatursprung 1987/88 und danach die steile Weitererwärmung. (Der Oktober hat keinen Temperatursprung aber seit 1988 die Erwärmung.)
6) Dabei sind vor allem im Sommer bis in die Herbst hinein nur die Tagestemperaturen seit 1988 gestiegen, die Nachttemperaturen kaum oder gar nicht.
7) Die stark gestiegenen Tagestemperaturen dieser sechs Monate sind der Hauptgrund für die allgemeine Klimaerwärmung in Mitteleuropa seit 1988.
Folge: Ein politisch gewolltes Absenken der jährlich gemessenen CO₂-ppm-Zuwachsraten wäre somit vollkommen unnütz, weil wirkungslos, zudem sehr teuer und sollte unterlassen werden.
Die letzte Generation sowie viele Bürger Deutschlands sind ein Opfer der CO₂- Klimaangstpropaganda. Wir sind weit entfernt von irgendwelchen irdischen Erwärmungs-Katastrophen aufgrund der CO₂-Zunahme.
Diese Klimapropaganda ist ein Geschäftsmodell ähnlich dem Ablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter. Die kirchlichen Mainstream-Wissenschaftler vor 700 Jahren haben den Begriff Erbsünde und Fegefeuer eigens erfunden, um den Leuten Angst einzujagen. Heute heißen die Begriffe Treibhausgas, Klimakipppunkte und ständige Erderhitzung.
Auch die seit 1979 mit Satelliten gemessene globale Erwärmung ist erst recht kein Grund zur Beunruhigung, wenn man die Anstiegswerte nicht in Hundertstel-Grad aufträgt, sondern sie ins Klimageschehen der Erdgeschichte einreiht. Und die Satelliten-Messungen begannen auf dem Höhepunkt einer Abkühlungsphase – dem „Seventies Cooling“.
Grafik 11: Die momentan global ermittelten Temperaturen sind weit entfernt von einem Hitzetod der Erde. Die „letzte Generation“ ist auch ein Opfer übertriebener und entstellter Grafiken. Das Geschäftsmodell Treibhaus betreibt auch „Grafikpanik“
Fazit: Die seit 1988 bei uns stattfindende Erwärmung hat andere Gründe:
- Die natürlichen Grüne sind der Anstieg der Sonnenstunden, auch wegen den Luftreinhaltemaßnahmen die Zunahme der Sonnenintensität, sowie die Zunahme der SW-Wetterlagen.
- Stetige Wärmeinselzunahme: 15% der Deutschlandfläche sind inzwischen bebaut und versiegelt, täglich kommen ca. 50 ha dazu: Siehe Bodenverbrauch – Aktueller_Stand: 51 000 km²
Und so fressen sich die Wärmeinseln in die einst freie Landschaft hinein und erwärmen sie weiter. Das aufgefangene Wasser wird über unterirdische Kanäle und offene Gräben über Bäche ins Meer abgeleitet. Eine Grundwasserneubildung kann nicht mehr stattfinden. Deutschlands Böden trocknen aus und die einstige Verdunstungskühlung geht verloren. Eindrucksvoll bewiesen durch folgendes Landschaftsbild.
Bild: Schwäbische Zeitung. Ausbau von Stuttgart 21, wo einst Wald und Wiesen waren ist der Boden asphaltiert. Tagsüber heizen sich die Wärmeinseltrassen auf, die einstige Verdunstungskühlung existiert nicht mehr, weil der Niederschlag sofort aufgefangen und in Bäche und Flüsse abgeleitet wird.
Natürlich bestreiten wir nicht die momentane stattfindende Erwärmung, sie hat beim Oktober in Deutschland seit dem Temperatursprung 1988 natürliche Ursachen (mehr SW-Wetterlagen) und vom Menschen verursachte. CO₂ kann doch nicht erst seit 1988 wirken!!
Wir versuchen die Erwärmung mit wissenschaftlich erhobenen Fakten zu erklären und die wären bei Kohlendioxid: CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen mit.
CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas für die Photosynthese und das Pflanzenwachstum auf dieser Erde. Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut. Ein weiterer CO₂-Anstieg hätte positive Wirkungen für das Leben und wäre wünschenswert.
Ebenso wünschenswert wäre, wenn der Oktober weiterhin so prächtig ausfallen würde wie bis vor 3 Jahren. Der Monat mit seinen herrlichen Farben war für Naturliebhaber Balsam für die Seele. Von einer Klimakatastrophe oder gar von Klima-Kipppunkten sind wir weit entfernt.
Der fast überall auf der Welt steigende WI-Effekt der Landmassen ist der tatsächlich anthropogene Anteil an der Erwärmung und nicht der wirkungslose nicht nachweisbare CO₂-Effekt. Es handelt sich um eine CO₂-Klimalüge. Will man den vom Menschen verursachten WI-Effekt zurückfahren, dann muss die Flächen versiegelnde Naturzerstörung und die Trockenlegung der Landschaft eingestellt werden, nicht nur in Deutschland.
Anstatt sich sinnlose CO₂-Einsparungen zu überlegen, sollten die Umweltministerien der Länder sofort einen Ideenwettbewerb starten wie man den Niederschlag wieder in der freien Landschaft, in den Städten und Gemeinden halten und versickern lassen kann, damit wenigstens die Verdunstungskühlung der Landschaft erhalten wird.
Die Klimaerwärmung brachte Deutschland bisher nur Vorteile, leider seit einigen Jahren in der Jahreszeit Sommer nur noch eingeschränkt. Deshalb sind gerade die jungen Leute aufgefordert, sich am regen Ideenwettbewerb gegen die Versteppung und Austrocknung Deutschlands im Sommer zu beteiligen. Wir haben hier vorläufig 15 Vorschläge erarbeitet.
Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.
Grafik 12: Noch ist die Flora und Fauna auf diesem Planeten nicht gerettet. Wir haben bisher erst die CO₂-Konzentrationsabnahme stoppen können. Ein deutlicher CO₂-Aufwärtstrend, eine Konzentrationszunahme auf den optimalen Wert für Flora und Fauna ist noch nicht erkennbar
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Das ist eine erfundene CO₂-Klimalüge. Gegen die Terrorgruppen „letzte Generation“ und „Antifa“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.
Es wird Zeit, dass wir all den erlogenen dreisten Falschbehauptungen einer gefährlichen CO₂-Klimapanik ein Ende machen. Und zwar jeder auf seinem Weg und nach seinen Fähigkeiten. Bitte sofort beginnen.
Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler
Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.
Der Beitrag Oktobererwärmung in Deutschland, erst in den letzten 3 Jahrzehnten markant und angenehm. Teil 2 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
IHD: Zahl der Suizidfälle in Mêrdîn alarmierend hoch
In der kurdischen Provinz Mêrdîn (tr. Mardin) sind in diesem Jahr nach Angaben des Menschenrechtsvereins IHD insgesamt 53 Suizid- oder verdächtige Todesfälle registriert worden. Das geht aus einem aktuellen Bericht hervor, den die lokale IHD-Sektion in Mêrdîn am Dienstag vorstellte. Demnach handelt es sich bei 38 Fällen um mutmaßliche Suizide, bei weiteren 25 um ungeklärte oder als „verdächtig“ eingestufte Todesfälle von Frauen. Die Erhebung basiert auf Informationen aus mehreren Landkreisen der Provinz, darunter Qoser (Kızıltepe), Ertuqî (Artuklu), Dêrika Çiyayê Mazî (Derik) und Midyad (Midyat).
Suizid auch bei Minderjährigen und Uniformierten
Nach Angaben des IHD wurden die meisten Suizidfälle in Qoser (14) gemeldet, gefolgt von Ertuqî (8), Dêrika Çiyayê Mazî (7) und Midyad (6). Berivan Güneş, Vorstandsmitglied der örtlichen IHD-Sektion, erklärte bei der Vorstellung des Berichts, dass insbesondere im Landkreis Dêrika Çiyayê Mazî die Fallzahlen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl auffallend hoch seien. Unter den Betroffenen befänden sich auch Minderjährige sowie Angehörige von der türkischen Polizei und des Militärs. Ein Todesfall betraf ein elfjähriges Kind.
25 Frauen unter ungeklärten Umständen gestorben
Neben drei dokumentierten Femiziden wurden im laufenden Jahr mindestens 23 weitere Todesfälle von Frauen als verdächtig eingestuft. In vier Fällen dauere die strafrechtliche Untersuchung an, bei zehn sei der Fall offiziell als „Suizid“ abgeschlossen worden, elf weitere seien laut Behörden „auf natürlichem Weg“ verstorben. Der IHD äußerte Zweifel an der Transparenz der Ermittlungen.
Kritik an unzureichender Aufklärung und fehlender Prävention
Die Menschenrechtsvereinigung kritisierte die Behörden für unzureichende Ermittlungen in mutmaßlichen Suizidfällen. Häufig werde nicht systematisch geprüft, unter welchen Umständen die Todesfälle zustande gekommen seien. Ob und in welchem Umfang Ermittlungen stattfinden, hänge teils vom öffentlichen Druck ab, etwa durch Reaktionen in sozialen Medien. Berivan Güneş betonte: „Suizidprävention ist nicht allein Aufgabe des Gesundheitswesens. Es braucht die Beteiligung von Familien, Schulen und der gesamten Gesellschaft.“ Eine gesamtgesellschaftliche Strategie sei unerlässlich, um psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen und Risikogruppen zu schützen.
Soziale Krisen und mangelnde Perspektiven als Risikofaktoren
Besonders bei Jugendlichen sei ein Anstieg der Suizidversuche zu beobachten. Neben familiären und psychischen Belastungen wirkten auch strukturelle Probleme wie Arbeitslosigkeit, Abhängigkeit von Online-Glücksspiel, Drogenkonsum sowie fehlende soziale Räume zur Selbstverwirklichung als Risikofaktoren. Der IHD forderte eine umfassende Untersuchung dieser Hintergründe sowie gezielte Präventionsmaßnahmen. „Die Ursachen für Suizide bei jungen Menschen müssen ernst genommen werden“, so Güneş. „Nur durch konkrete politische Maßnahmen können Kinder und Jugendliche gestärkt und geschützt werden.“
Strukturelle Ungleichheit und politische Repression in kurdischen Provinzen
Die Provinz Mêrdîn gehört zu den mehrheitlich kurdisch bewohnten Regionen im Südosten der Türkei. Seit Jahrzehnten berichten Menschenrechtsorganisationen von struktureller Benachteiligung in fast allen Lebensbereichen: geringere Investitionen in Bildung, Arbeitsplätze und Infrastruktur, eingeschränkter Zugang zu Gesundheitsversorgung – insbesondere zu psychologischer Betreuung – sowie hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere unter Jugendlichen.
Hinzu kommt eine systematische Einschränkung demokratischer Rechte und kommunaler Selbstverwaltung. Viele gewählte Bürgermeister:innen der kurdisch-linksgerichteten Partei HDP beziehungsweise ihrer Nachfolgerin DEM wurden in den vergangenen Jahren ihres Amtes enthoben und durch staatlich ernannte Zwangsverwalter ersetzt. Diese Maßnahmen, verbunden mit Ermittlungen gegen lokale zivilgesellschaftliche Organisationen, gelten als politisch motiviert und treffen insbesondere Strukturen, die soziale Unterstützung und Teilhabe ermöglichen könnten – darunter auch Frauen- und Jugendzentren.
Organisationen wie der IHD sehen in diesem Kontext einen Zusammenhang zwischen der gestiegenen Zahl von Suiziden und Verdachtsfällen und der zunehmenden gesellschaftlichen Isolation und Perspektivlosigkeit in der Region. Auch die Zerschlagung politischer und sozialer Netzwerke sowie das Fehlen kultureller Anerkennung gelten als Faktoren, die das psychische Wohlbefinden junger Menschen belasten können.
https://deutsch.anf-news.com/kurdistan/konferenz-in-merdin-ruft-zu-demokratischem-aufbruch-in-mesopotamien-auf-48343 https://deutsch.anf-news.com/frauen/studie-jede-zehnte-frau-in-merdin-wird-im-kindesalter-mutter-48168 https://deutsch.anf-news.com/kurdistan/kurdischer-aktivist-in-merdin-wegen-parole-bei-trauerfeier-verurteilt-48176 https://deutsch.anf-news.com/frauen/tod-zweier-schwestern-in-merdin-sonderermittler-eingesetzt-47640 https://deutsch.anf-news.com/Oekologie/protest-in-merdin-dorf-fordert-ruckgabe-von-weideflachen-48051
Syrian-Pakistani talks to enhance academic and educational cooperation
Syrian Minister of Higher Education and Scientific Research, Marwan Al-Halabi, met Tuesday with Muhammad Mughees Afzal, Head of Mission at the Embassy of the Islamic Republic of Pakistan in Damascus, to discuss cooperation in higher education and medical training.
During the meeting held in Damascus, Minister Al-Halabi praised the longstanding and cordial relationship between the two countries and the deep, ongoing cooperation with the Pakistani Embassy through joint activities and signed scientific memoranda of understanding, especially regarding scholarships.
He affirmed the Ministry’s readiness to provide necessary support to the Pakistani school in Damascus and its students, in coordination with the Ministry of Education.
Al-Halabi expressed the Ministry’s interest in collaborating with the Pakistani side in nursing, supporting health sciences and continuing the partnership in the Information Technology Center, which leads the Ministry’s digital transformation efforts. He also emphasized the importance of activating the joint communication committee to identify and follow up on needs with the embassy.
For his part, Mr. Mughees Afzal expressed happiness over coming to Syria and appreciated the Ministry’s interest in bilateral scientific and academic relations. He confirmed Pakistan’s readiness to provide full support in training medical personnel and doctors, as well as in nursing and education.
The Pakistani Head of Mission also noted the possibility of cooperating with the Ministry to support the Pakistani school in Damascus and allocate study seats under the name of Pakistani universities for students to study in Syrian universities.
The meeting was attended by Mr. Umer Hayat Khan, Deputy Head of Mission, assistants to the Minister of Higher Education and Scientific Research, and directors of cultural relations and legal affairs at the Ministry.
Syrian-Pakistani relations are witnessing significant development in academic cooperation between universities, scholarships offered by Pakistani universities, exchange visits for expertise sharing, and the advancement of technological education in Syria.
Mazen Eyon
Grundsatzentscheidung: GEMA klagt erfolgreich gegen OpenAI
Dürfen KI-Unternehmen urheberrechtlich geschützte Liedtexte zum Training ihrer Modelle verwenden? Das Landgericht München gibt in dieser Grundsatzfrage Musiklizenzenverwalter GEMA recht. OpenAI habe mit ChatGPT gegen Urheberrecht verstoßen und soll nun Schadensersatz zahlen.
Ein großer Gewinn für die GEMA – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Herrmann AgenturfotografieFast ein Jahr hatte das Verfahren vor dem Landgericht München gedauert. Am Dienstag gab das Gericht dann der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) recht. Die GEMA verwaltet die Lizenzrechte zu den Werken vieler tausend Musiker*innen und hatte gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI geklagt. Das Gericht urteilte, OpenAI dürfe urheberrechtlich geschützte Songtexte nicht ohne eine entsprechende Lizenz verwenden. Außerdem verurteilte es OpenAI zu Schadensersatz. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Bereits im November 2024 hatte die GEMA eine Klage gegen den US-amerikanischen Technologiekonzern eingereicht. Der Vorwurf: OpenAI benutze gesichert GEMA-Werke, um seine KI zu trainieren, zum Beispiel „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski. Streitgegenstand war die Frage, ob ChatGPT diese memorisiert und dann auf Anfrage reproduziert oder nur aus ihnen lernt und sehr ähnliche Texte neu produziert.
Das Gericht schloss sich der ersteren Position und damit der GEMA an. Prof. Silke von Lewinski, Wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, sieht darin ein Urteil von „grundlegender Bedeutung für alle Werke, sei es Literatur, journalistische Texte, Musik, bildende Kunst, Fotografie oder jegliche andere Werke, die für Generative KI benutzt werden“.
KI-Unternehmen sollen für geschützte Werke zahlenEs ist allerdings zu erwarten, dass OpenAI das Urteil nicht auf sich beruhen lassen wird. Auch eine Weiterverweisung an den Europäischen Gerichtshof wäre wohl möglich. OpenAI beharrt darauf, dass ChatGPT die Songtexte durch eine „sequenziell-analytische, iterativ-probabilistische Synthese“ selbst neu erstellt hätte und diese keineswegs einfach kopiert seien.
Die Klage gegen OpenAI ist nicht die einzige der GEMA gegen einen KI-Anbieter. Im Januar 2025 reichte der Verein zusätzlich Klage gegen Suno AI ein, eine Plattform, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz Musik generiert. Suno AI erstelle Lieder, die von der GEMA geschützten Werken wie „Cheri Cheri Lady“ oder „Daddy Cool“ zum verwechseln ähnlich seien, so der Vorwurf der GEMA. Eine Anhörung hat bis jetzt noch nicht stattgefunden.
Die GEMA verfolgt mit den Klagen das Ziel, ein Lizenzmodell durchzusetzen. Wer seine KI-Modelle mit einem bestehenden Lied trainieren will, soll dafür zahlen. Ein entsprechendes Lizenz-Modell für generative KI hatte die GEMA im vergangenen Jahr eingeführt. „Die Songs unserer Mitglieder sind nicht der kostenlose Rohstoff für die Geschäftsmodelle der Anbieter generativer KI-Systeme“ sagt GEMA-CEO Tobias Holzmüller in einem Statement auf der Website. „Wer diese Songs verwenden möchte, muss eine Lizenz erwerben und die Urheberinnen und Urheber fair vergüten.“
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Zahnersatz beim Bürgergeld: Mit diesem Nachweis übernimmt die Kasse alles
Viele Bürgergeld- und Grundsicherungsbeziehende fürchten hohe Eigenanteile beim Zahnersatz. Tatsächlich können Sie in vielen Fällen 100 Prozent der Regelversorgung erstattet bekommen. Entscheidend ist die Härtefallregelung der Krankenkasse – nicht das Jobcenter.
Bürgergeld, Grundsicherung und Zahnersatz: Ihre wichtigsten RechteWenn Sie Bürgergeld, Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung oder andere Sozialleistungen erhalten, gehören Sie in der Regel zur finanziell besonders schutzbedürftigen Gruppe. Für Zahnersatz reicht der reguläre Festzuschuss oft nicht aus.
Die Härtefallregelung sorgt dann dafür, dass Sie notwendigen Zahnersatz ohne Eigenanteil in der Regelversorgung erhalten können. Grundlage sind die Regelungen im Fünften Buch Sozialgesetzbuch und die Festzuschuss-Richtlinie.
Sie müssen diese Unterstützung jedoch aktiv bei Ihrer Krankenkasse beantragen. Das Jobcenter ist für Zahnersatzkosten nicht zuständig.
Warum das Jobcenter Zahnersatz nicht bezahltLeistungen für Zahnersatz sind Teil der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Krankenkassen zahlen befundbezogene Festzuschüsse für medizinisch notwendigen Zahnersatz. Bürgergeld oder Grundsicherung sichern Ihren Lebensunterhalt, ersetzen aber nicht die Leistungszuständigkeit der Krankenkasse.
Wenn Ihre Zahnärztin Ihnen einen Heil- und Kostenplan ausstellt, läuft die Prüfung deshalb immer über Ihre Krankenkasse. Dort wird geklärt, ob der normale Festzuschuss gilt oder ob ein Härtefall mit vollständiger Kostenübernahme der Regelversorgung vorliegt.
So funktioniert der Festzuschuss bei ZahnersatzDie gesetzliche Krankenkasse beteiligt sich mit einem festen Betrag an den Kosten der sogenannten Regelversorgung. Dieser Festzuschuss orientiert sich an durchschnittlichen Kosten für eine medizinisch ausreichende Standardlösung, zum Beispiel eine Metallkrone oder eine einfache Brücke.
Aktuell deckt der reguläre Festzuschuss 60 Prozent dieser Regelversorgung. Durch ein lückenlos geführtes Bonusheft kann der Zuschuss auf 70 oder 75 Prozent steigen.
Alle Kosten, die darüber hinausgehen, zahlen Sie als Eigenanteil. Das betrifft insbesondere höherwertige Lösungen wie Vollkeramik oder spezielle Laborleistungen.
Härtefallregelung: Wann 100 Prozent Festzuschuss möglich sindDie Härtefallregelung greift, wenn Ihnen der gesetzliche Eigenanteil wirtschaftlich nicht zugemutet werden kann. In diesen Fällen verdoppelt die Krankenkasse den Festzuschuss, sodass die Kosten der Regelversorgung vollständig gedeckt sind und Sie die medizinisch notwendige Standardversorgung ohne Eigenanteil erhalten.
Ein Härtefall liegt in der Regel vor, wenn Ihr Einkommen bestimmte, jährlich angepasste Grenzen nicht überschreitet oder Sie existenzsichernde Sozialleistungen beziehen, etwa Bürgergeld, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zum Lebensunterhalt, bestimmte Ausbildungsförderungen oder Kriegsopferfürsorge.
Versicherte mit einem Bürgergeld- oder Grundsicherungsbescheid werden von vielen Krankenkassen als Härtefall anerkannt, sobald der entsprechende Nachweis vorliegt; ob die Voraussetzungen erfüllt sind, prüft jedoch stets die jeweilige Krankenkasse im Einzelfall.
Einkommensgrenzen 2025: Wann die Kasse „Härtefall“ sagtFür 2025 gelten als Orientierungswerte für die volle Härtefallregelung unter anderem folgende Grenzen: 1.498 Euro monatliches Einkommen für Alleinstehende und 2.059,75 Euro für Versicherte mit einem Angehörigen; für jede weitere Person erhöht sich der Betrag.
Liegen Sie darunter oder beziehen Sie Bürgergeld oder Grundsicherung, sollten Sie konsequent die Härtefallprüfung beantragen. Die Einkommensgrenzen werden regelmäßig angepasst. Prüfen Sie daher den aktuellen Stand bei Ihrer Krankenkasse.
Was der volle Festzuschuss wirklich abdecktDer 100-prozentige Festzuschuss deckt ausschließlich die Kosten der Regelversorgung. Das bedeutet:
Kronen, Brücken oder Prothesen in der einfachen, medizinisch ausreichenden Ausführung werden komplett übernommen. Wählen Sie jedoch eine höherwertige oder aufwendigere Lösung, bleibt der Mehrpreis Ihr Eigenanteil. Das gilt typischerweise für Implantate, vollkeramische Versorgungen oder Sondermaterialien.
Wichtig: Auch im Härtefall können Sie eine ästhetisch bessere Versorgung wählen. Sie erhalten dann den vollen Festzuschuss der Kasse, zahlen aber die Differenz zur teureren Variante selbst.
Antragstellung: So sichern Sie sich die HärtefallübernahmeDer Weg zur vollständigen Kostenübernahme ist klar strukturiert:
Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt erstellt einen Heil- und Kostenplan. Diesen reichen Sie vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse ein, zusammen mit Nachweisen zu Ihrem Einkommen oder Ihrem Leistungsbezug. Dazu zählen insbesondere aktuelle Bescheide über Bürgergeld, Grundsicherung oder andere Sozialleistungen.
Die Krankenkasse entscheidet, ob ein Härtefall oder die gleitende Härtefallregelung greift. Bei positiver Entscheidung wird der Heil- und Kostenplan mit entsprechend erhöhtem Festzuschuss genehmigt. Erst dann sollten Sie die Behandlung starten. Bei Ablehnung können Sie fristgerecht Widerspruch einlegen und weitere Nachweise nachreichen.
Gleitende Härtefallregelung: Unterstützung knapp über der GrenzeLiegen Sie mit Ihrem Einkommen leicht über der Härtefallgrenze, kann ein erhöhter Zuschuss nach der sogenannten gleitenden Härtefallregelung infrage kommen. In diesen Fällen reduziert sich Ihr Eigenanteil, ohne dass er vollständig entfällt. Die genaue Berechnung erfolgt nach gesetzlichen Vorgaben durch die Krankenkasse.
Für Sie bedeutet das: Selbst wenn Sie die starre Grenze knapp überschreiten, lohnt sich der Antrag mit vollständigen Einkommensnachweisen.
Praxisbeispiel: So läuft es für eine Bürgergeld-EmpfängerinEine alleinstehende Versicherte bezieht Bürgergeld und benötigt eine Brücke als Regelversorgung. Der Zahnarzt erstellt den Heil- und Kostenplan und kreuzt die Prüfung auf Härtefall an.
Die Versicherte reicht den Plan mit ihrem Bewilligungsbescheid bei der Krankenkasse ein. Die Kasse erkennt den Härtefall, verdoppelt den Festzuschuss auf 100 Prozent der Regelversorgung und übernimmt die Kosten vollständig.
Wählt die Versicherte stattdessen eine teurere vollkeramische Brücke, zahlt sie nur die Mehrkosten gegenüber der genehmigten Regelversorgung aus eigener Tasche.
Dieses Beispiel zeigt: Wer rechtzeitig beantragt und Nachweise beilegt, kann existenzbedrohende Zahnarztrechnungen vermeiden.
Was Sie als Betroffene konkret tun solltenWenn Sie Bürgergeld, Grundsicherung oder ein sehr geringes Einkommen haben, sollten Sie:
Sprechen Sie Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt aktiv auf die Härtefallregelung an. Lassen Sie den Heil- und Kostenplan vor Beginn der Behandlung von der Krankenkasse prüfen. Legen Sie lückenlos Ihre Einkommens- und Leistungsnachweise vor.
Prüfen Sie den Bescheid sorgfältig. Wenn die Kasse den Härtefall ablehnt oder nur den einfachen Festzuschuss gewährt, kann ein begründeter Widerspruch sinnvoll sein.
So nutzen Sie die bestehenden Schutzmechanismen konsequent aus und sichern sich notwendigen Zahnersatz, ohne Ihren ohnehin knappen Regelsatz zu gefährden.
Quellenangabe:
[1]: https://www.kzbv.de/patienten/patient-und-krankenkasse/zahnersatz/festzuschuesse-zum-zahnersatz/ “KZBV | Festzuschuss und Eigenanteil”
[2]: https://www.kzbv.de/patienten/medizinische-infos/zahnersatz/implantate/ “KZBV | Implantate”
Der Beitrag Zahnersatz beim Bürgergeld: Mit diesem Nachweis übernimmt die Kasse alles erschien zuerst auf Gegen Hartz IV - Bürgergeld Ratgeber und Hartz 4 Tipps.
Immer weniger Anwälte wollen Bürgergeld-Empfänger
Das deutsche Sozialrecht ist das Fundament für existenzielle Leistungen wie Gesundheitsversorgung, Rente, Pflege- und Grundsicherung.
Doch immer häufiger klafft zwischen der Anzahl der Sozialrechtsanwälten und der Zahl der Menschen, die sie juristisch vertreten können, eine alarmierende Lücke. Die aktuellen Statistiken und Stimmen aus der Justiz zeichnen ein Bild, das einen sozialen Rechtsstaat ins Wanken bringen könnte.
Wie dramatisch ist der Schwund an Fachanwälten für Sozialrecht?Zum 1. Januar 2025 verzeichnete die Bundesrechtsanwaltskammer nur noch 1 619 Fachanwälte für Sozialrecht – 2,88 Prozent weniger als im Vorjahr.
Während insgesamt 46 148 Fachanwaltstitel gezählt wurden, liegt das Sozialrecht damit am unteren Ende der Rangliste; Arbeitsrecht, Familien- und Steuerrecht sind jeweils um ein Mehrfaches stärker besetzt.
In Relation zu gut 166 000 zugelassenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sind nicht einmal 1 Prozent im Sozialrecht spezialisiert.
Was bedeutet das für die Arbeit des Bundessozialgerichts?Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel kann seine Leitfunktion nur erfüllen, wenn genügend Verfahren bis zur Revisionsinstanz gelangen. Präsidentin Christine Fuchsloch berichtete in ihrem ersten Jahresbericht über 2 523 neu eingegangene Verfahren – eine erfreuliche Stagnation nach Jahren rückläufiger Zahlen.
Doch fast 600 Rechtssuchende beantragten Prozesskostenhilfe samt Beiordnung eines Anwalts, weil sie keinen Vertreter fanden. Die Bewilligung solcher Anträge werde „immer schwieriger“, warnt Fuchsloch.
Warum lohnt sich Sozialrecht für Anwälte wirtschaftlich kaum?
Schon Fuchslochs Vorgänger Rainer Schlegel klagte: „Um das Sozialrecht reißt sich niemand.“
Die Pauschal- und Betragsrahmengebühren nach dem RVG begrenzen das Honorar; in vielen Bereichen – etwa im Bürgergeldrecht – verbietet das Gesetz jede Honorarvereinbarung.
Bei häufig einkommensschwachen Mandanten, hohem Verwaltungsaufwand und langen Bearbeitungszeiten bleibt der Ertrag oft unter Kostendeckung. Für junge Juristinnen und Juristen, die Studienkredite abbezahlen oder eine Kanzlei aufbauen, ist das ein klares Negativ-Signal.
Verliert das Sozialrecht auch an den Universitäten Terrain?Zu wenige Lehrstühle, kaum Nachwuchs-Professuren und immer öfter nur Honorarprofessuren aus der Richterschaft – so schildert es der frühere BSG-Präsident Schlegel.
Wenn Forschung und Lehre wegbrechen, sinkt die Sichtbarkeit des Fachs, und weniger Studierende wählen es als Schwerpunkt. Die Spirale verstärkt sich: ohne breites Lehrangebot keine Nachfrage, ohne Nachfrage kein Grund zur Wiederbesetzung von Lehrstühlen.
Aktuelle Sozialpolitik
Verbände wie der VdK, der SoVD oder die Rechtsschutzstellen der DGB-Gewerkschaften bilden zwar eine wichtige zweite Säule der Prozessvertretung.
Doch auch sie spüren den Fachkräftemangel, und ihre Kapazitäten reichen nicht, um flächendeckend alle Verfahren zu übernehmen. Fuchsloch warnt ausdrücklich, dass dieser Ersatz „nicht genüge, dauerhaft den Mangel in der Anwaltschaft auszugleichen“.
Welche Folgen hat die Misere für Bürgerinnen und Bürger?Wer einen ablehnenden Bescheid vom Jobcenter oder der Rentenversicherung erhält, steht ohnehin oft unter finanziellem Druck. Findet sich kein Anwalt, bleibt nur die Selbstvertretung – bei 18 Gesetzbüchern (SGB I bis XIV, dazu Spezialgesetze) eine fast unlösbare Aufgabe.
Fehlende anwaltliche Expertise erhöht das Risiko, berechtigte Ansprüche zu verlieren, verlängert Verfahren und belastet die Gerichte mit unzureichend vorbereiteten Klagen.
Was wäre nötig, um die Attraktivität des Fachgebiets zu steigern?Eine Reform des Vergütungssystems erscheint unausweichlich. Höhere Gebührentatbestände oder zumindest die Möglichkeit, bei komplexen Verfahren angemessene Honorarvereinbarungen zu treffen, könnten wirtschaftliche Anreize setzen.
Parallel braucht es mehr universitäre Lehrstühle, geförderte Schwerpunktprogramme und ein verlässliches Angebot an Fachfortbildungen. Nur wenn der Karrierepfad finanziell und akademisch trägt, wird sich der Nachwuchs wieder für das Sozialrecht begeistern.
Wohin steuert der Soziale Rechtsstaat ohne starke Anwaltschaft?Ein Sozialstaat lebt nicht allein von Leistungsversprechen, sondern von ihrer rechtlichen Durchsetzbarkeit. Sinkt die Zahl der fachkundigen Vertreter weiter, wird das Gleichgewicht zwischen mächtigen Sozialbehörden und hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern fragil.
Die Mahnungen aus Kassel sind deshalb mehr als Standespolitik – sie sind ein Frühwarnsystem für die rechtsstaatliche Funktionsfähigkeit in einem Bereich gesellschaftlicher Solidarität.
Der Beitrag Immer weniger Anwälte wollen Bürgergeld-Empfänger erschien zuerst auf Gegen Hartz IV - Bürgergeld Ratgeber und Hartz 4 Tipps.