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‘Regime Change’ in Venezuela Is a Euphemism for US-Inflicted Carnage and Chaos

For decades, Washington has sold the world a deadly lie: that “regime change” brings freedom, that U.S. bombs and blockades can somehow deliver democracy. But every country that has lived through this euphemism knows the truth – it instead brings death, dismemberment, and despair. Now that the same playbook is being dusted off for Venezuela, […]
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Winter in Gaza

On Saturday, 8 November, 2025, Dan Perry wrote in The Jerusalem Post about Israel’s projected lifting of the media blockade on Gaza. Perry laments that Israeli censorship has left all reporting of the atrocity in the hands of Palestinians, who refuse to be silent. To date, Israel has assassinated over 240 Palestinian journalists. Perry writes: […]
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«Biotech Barbie» und andere US-Unternehmer streben genveränderte Babys an

Transition News - 12. November 2025 - 0:59

Die Möglichkeit, Embryos im frühen Stadium genetisch zu manipulieren, werde in der Öffentlichkeit vor allem seit dem Jahr 2018 diskutiert, schreibt das Deutsche Ärzteblatt. Damals habe der chinesische Forscher He Jiankui verkündet, dass zwei Mädchen auf die Welt gekommen seien, deren Erbgut er zuvor mit der Genschere Crispr verändert hatte, um sie immun gegen HIV zu machen. Das Ärzteblatt weiter:

«Das hatte in der Forschungsgemeinschaft und in der Öffentlichkeit für Empörung gesorgt. Jiankui verlor seinen Job und wurde von einem chinesischen Gericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Internationale Koryphäen forderten 2019 ein Moratorium für solche Eingriffe, unter anderem wegen technischer Bedenken – der Eingriff kann unerwünschte Auswirkungen haben – und ethischer Überlegungen: ‹Die Einführung genetischer Veränderungen in zukünftige Generationen kann dauerhafte und möglicherweise schädliche Auswirkungen auf die Spezies haben.›»

Doch trotz kontroverser Diskussionen würden jetzt kleine Biotech-Startups die Genomeditierung menschlicher Embryonen vorantreiben. Ausgegebenes Ziel sei es, Erbkrankheiten zu verhindern. Im April hatte der Biotech-Experte Ben Lamm bei beim Podcaster Joe Rogan konstatiert: «China genmanipuliert Embryonen»

Eine besonders schillernde Figur auf diesem Gebiet sei Cathy Tie, so das Ärzteblatt. Sie sei eine in China geborene Forscherin und Unternehmerin aus Kanada – die nach eigenen Angaben im Frühjahr dieses Jahres kurzzeitig mit dem eingangs erwähnten He Jiankui liiert war.

«Sie ist eine der Gründerinnen des Unternehmens Manhattan Genomics mit Sitz in New York», so das Ärzteblatt. Und die Firma wolle Techniken zur DNA-Modifikation bei Embryonen erforschen und habe vor einigen Tagen ein Team von Fachleuten vorgestellt, die das Projekt unterstützen sollen. Der Firmen-Slogan: «Eine Zukunft ohne Erbkrankheiten gestalten.»

Obwohl Tie erst um die 30 Jahre alt sei, habe sie bereits mehrere Biotech-Firmen gegründet, wie die Nachrichtenseite des Fachmagazins Nature schreibt. Dort wird sie auch als «Biotech-Barbie» bezeichnet, und sie selbst nutze den Hashtag «Barbie» auch unter einem ihrer Youtube-Videos.

Laut dem MIT Technology Review ist «Tie auch Partnerin des aufsehenerregenden Los Angeles Project, das die Entwicklung von im Dunkeln leuchtenden Haustieren versprach» und auch «das ehrgeizige Ziel verfolgt, Pferdeembryonen Horngene einzufügen, um ein Einhorn zu erschaffen».

Praktisch zeitgleich mit Manhattan Genomics habe auch die US-Firma Preventive mitgeteilt, die Genomeditierung bei Embryonen erforschen zu wollen, berichtet das Ärzteblatt weiter. Welche Techniken im Detail verwendet und welche Krankheiten genau im Fokus stehen, hätten sowohl Preventive als auch Manhattan Genomics allerdings weitgehend offengelassen. Doch den Verantwortlichen scheine bewusst zu sein, wie heikel und umstritten ihre Mission ist. Das Ärzteblatt:

«Manhattan Genomics veröffentlichte ein ausführliches Ethik-Statement, Preventive schreibt: ‹Wir werden diese Technologie nicht für den klinischen Einsatz am Menschen weiterentwickeln, wenn die Sicherheit nicht durch umfangreiche Forschung nachgewiesen werden kann. Wir werden keine Kompromisse bei den Sicherheitsstandards eingehen, um den Zeitplan zu beschleunigen.›

Einige Fachleute sagen, dass die Risiken für solche Eingriffe in die Keimbahn viel zu hoch sind. ‹Die Messlatte für Sicherheit ist so, so, so, so hoch›, zitiert Nature den Biochemiker Alexis Komor von der University of California San Diego, der sich mit Gene-Editing beschäftigt. ‹Wir sind definitiv noch nicht so weit.›»

Zitiert wird auch Junjiu Huang, ein chinesischer Biologe, der laut Nature den Zeitpunkt der aktuellen Vorstöße ebenfalls als zu früh einstufe. Die Technologie sei noch nicht ausgereift, sagte Huang, der 2015 als Erster das Erbgut von menschlichen Embryonen verändert haben soll, allerdings ohne sie danach einer Frau einzusetzen. Zudem sind laut Huang ethische Fragen bislang nicht geklärt, es gebe keinen gesellschaftlichen Konsens und keine ausreichenden rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz der Technologie.

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Israelische Soldaten berichten in einer Dokumentation über Tötungen von Zivilisten in Gaza

Transition News - 12. November 2025 - 0:58

Israelische Soldaten berichten laut dem Guardian in einer britischen Fernsehdokumentation des Senders ITV von einem allgemeinen Chaos in Gaza und einem Zusammenbruch von Normen und rechtlichen Beschränkungen. Dabei seien Zivilisten nach Belieben einzelner Offiziere getötet worden. In der Doku mit dem Titel «Breaking Ranks: Inside Israel's War» habe Daniel, Kommandant einer Panzereinheit der israelischen Streitkräfte (IDF), beispielsweise erklärt:

«Wenn man ohne Einschränkungen schießen will, kann man das tun.»

Einige der IDF-Soldaten, die mit dem Sender sprachen, baten laut der Zeitung um Anonymität, während andere sich öffentlich äußerten. Alle hätten auf die Aufhebung des offiziellen Verhaltenskodexes in Bezug auf Zivilisten hingewiesen.

Die Soldaten bestätigten demnach den routinemäßigen Einsatz menschlicher Schutzschilde durch die IDF, was im Widerspruch zu offiziellen Dementis steht. Sie hätten Einzelheiten darüber preisgegeben, wie israelische Truppen ohne Provokation das Feuer auf Zivilisten eröffneten. Diese waren zu den von der von den USA und Israel unterstützten Gaza Humanitarian Foundation (GHF) eingerichteten militarisierten Verteilungsstellen geeilt, um Lebensmittel zu erhalten. Ein Soldat, der in der Sendung nur als Eli vorgestellt werde, habe gesagt:

«Über Leben und Tod entscheiden nicht Vorschriften oder Regeln für das Abfeuern von Waffen. Es ist das Gewissen des Kommandanten vor Ort, das entscheidet. Wenn sie zu schnell gehen, sind sie verdächtig. Wenn sie zu langsam gehen, sind sie verdächtig. Sie haben etwas vor. Wenn drei Männer gehen und einer von ihnen zurückbleibt, ist das eine Zwei-zu-Eins-Infanterieformation – eine militärische Formation.»

Eli beschreibe einen Vorfall, bei dem ein hochrangiger Offizier einer Panzereinheit befohlen habe, ein Gebäude in einem als sicher für Zivilisten ausgewiesenen Gebiet zu zerstören. Er habe erläutert:

«Ein Mann stand auf dem Dach und hängte Wäsche auf, und der Offizier entschied, dass er ein Beobachter war. Er ist kein Beobachter. Er hängt seine Wäsche auf. Man kann sehen, dass er Wäsche aufhängt. Nun hatte dieser Mann weder ein Fernglas noch Waffen. Die nächste militärische Einheit war 600 bis 700 Meter entfernt.

Wenn er also keine Adleraugen hatte, wie konnte er dann ein Beobachter sein? Und der Panzer feuerte eine Granate ab. Das Gebäude stürzte zur Hälfte ein. Das Ergebnis waren viele Tote und Verletzte.»

Eine Analyse der Geheimdienstdaten der IDF durch den Guardian im August ergab, dass nach Schätzungen israelischer Militärbeamter 83 Prozent der in Gaza Getöteten Zivilisten waren, ein historischer Höchststand für moderne Konflikte. Die IDF habe diese Analyse allerdings bestritten.

Die Zeitung weist darauf hin, dass seit Beginn des Krieges laut der UNO etwa 69.000 Palästinenser getötet wurden. Und trotz eines vor einem Monat begonnenen Waffenstillstands würden weiterhin Menschen sterben. In einer schriftlichen Erklärung habe die IDF mitgeteilt:

«Die IDF bekennt sich weiterhin zur Rechtsstaatlichkeit und handelt auch weiterhin im Einklang mit ihren rechtlichen und ethischen Verpflichtungen, trotz der beispiellosen Komplexität der Operationen aufgrund der systematischen Einbettung der Hamas in die zivile Infrastruktur und ihrer Nutzung ziviler Einrichtungen für militärische Zwecke.»

Einige der in «Breaking Ranks» interviewten Soldaten gaben gemäß dem Guardian an, dass sie von den Äußerungen israelischer Politiker und religiöser Führer beeinflusst worden seien. Diese hätten nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 suggeriert, dass jeder Palästinenser ein legitimes Ziel sei.

Eine UN-Kommission kam im September zu dem Schluss, dass Israel in Gaza Völkermord begangen habe. In Bezug auf die Frage der Absicht verwies sie auf die Hetze israelischer Politiker wie Präsident Isaac Herzog, der kurz nach dem Angriff vom 7. Oktober gesagt hatte:

«Es ist eine ganze Nation, die dafür verantwortlich ist. Diese Rhetorik, dass die Zivilbevölkerung nichts davon weiß und nicht daran beteiligt ist, ist absolut falsch.»

Ein Sprecher von Herzog teilte laut dem Guardian mit, der israelische Präsident habe sich offen für humanitäre Anliegen und den Schutz Unschuldiger eingesetzt.

Der Kommandant Daniel habe in der Dokumentation erklärt, dass die Rhetorik, es gäbe keine Unschuldigen in Gaza, bis in die Reihen der Armee vorgedrungen sei: «Man hört das ständig, also fängt man an, es zu glauben.»

Die Sendung liefere der Zeitung zufolge zudem Hinweise darauf, dass solche Ansichten von einigen Rabbinern innerhalb des Militärs verbreitet worden seien. So soll Major Neta Caspin gesagt haben:

«Einmal setzte sich der Brigaderabbiner neben mich und erklärte mir eine halbe Stunde lang, warum wir genauso sein müssen wie sie am 7. Oktober. Dass wir uns an allen rächen müssen, auch an Zivilisten. Dass wir nicht diskriminieren dürfen und dass dies der einzige Weg ist.»

Rabbi Avraham Zarbiv, ein extremistischer jüdischer Geistlicher, der mehr als 500 Tage in Gaza gedient haben soll, äußerte sich nach Angaben des Berichts folgendermaßen:

«Alles dort ist eine einzige große terroristische Infrastruktur.»

Zarbiv habe nicht nur der massiven Zerstörung palästinensischer Stadtviertel religiöse Legitimität verliehen, sondern selbst Militärbulldozer gefahren. Auch beanspruche er für sich, eine Taktik entwickelt zu haben, die von der gesamten IDF übernommen wurde, indem er auf den Massenkauf von gepanzerten Bulldozern hingewiesen habe. Zarbiv:

«Die IDF investiert Hunderttausende Schekel, um den Gazastreifen zu zerstören. Wir haben das Verhalten einer ganzen Armee verändert.»

Die Soldaten, die in der Dokumentation zu Wort kommen, hätten zudem auch übereinstimmende Berichte aus dem zweijährigen Konflikt über den Einsatz palästinensischer Zivilisten als menschliche Schutzschilde bestätigt. Diese Praxis sei informell als «Mosquito-Protokoll» bekannt. Daniel habe erläutert:

«Man schickt den menschlichen Schutzschild unter die Erde. Während er den Tunnel entlanggeht, kartiert er alles für einen. Er hat ein iPhone in seiner Weste und während er geht, sendet es GPS-Informationen zurück. Die Kommandeure sahen, wie gut das funktioniert. Und die Praxis verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Nach etwa einer Woche setzte jede Kompanie ihren eigenen Moskito ein.»

Die IDF habe dazu erklärt, sie verbiete den Einsatz von Zivilisten als menschliche Schutzschilde oder deren Nötigung in irgendeiner Weise zur Teilnahme an militärischen Operationen. Diese Befehle seien den Streitkräften während des gesamten Krieges regelmäßig eingeschärft worden. Die IDF weiter:

«Vorwürfe wegen Fehlverhaltens werden gründlich geprüft, und wenn identifizierende Details vorliegen, wird die Angelegenheit eingehend untersucht. In mehreren Fällen wurden Ermittlungen durch die Kriminalpolizei der Militärpolizei (MPCID) eingeleitet, nachdem Verdachtsmomente im Zusammenhang mit Palästinensern bei Militäreinsätzen aufgetreten waren. Diese Ermittlungen dauern noch an.»

«Sam», der an Lebensmittelverteilungsstellen der GHF tätig war, räumte im Film gemäß dem Guardian jedoch ein, dass er die Tötung unbewaffneter Zivilisten seitens der IDF gesehen hat. Er beschreibe einen Vorfall an einer Verteilungsstelle, wo zwei junge Männer in der allgemeinen Hektik um Hilfsgüter rannten:

«Man konnte sehen, wie zwei Soldaten ihnen hinterherliefen. Sie fielen auf die Knie und schossen einfach zweimal, und man konnte sehen, wie ... zwei Köpfe nach hinten schnellen und einfach wegkippen.»

Bei einem weiteren Vorfall habe ein Panzer der IDF in der Nähe einer der Verteilungsstellen «ein normales Auto ... mit nur vier normalen Menschen darin» zerstört.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden fast 1.400 palästinensische Zivilisten getötet, als sie in der Nähe von GHF-Hilfsstellen Hilfe suchten. Die GHF und die IDF haben dem Guardian zufolge bestritten, Zivilisten ins Visier genommen zu haben, die an Hilfsverteilungsstellen nach Lebensmitteln suchten.

Die IDF habe auch die Vorwürfe systematischer Kriegsverbrechen zurückgewiesen und betont, dass sie in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht handle und Maßnahmen ergreife, um zivile Opfer bei ihren Operationen gegen die Hamas zu minimieren. Interne Untersuchungen von Vorfällen, bei denen Zivilisten getötet wurden, hätten praktisch zu keiner disziplinarischen oder rechtlichen Rechenschaft geführt, so der Guardian.

«Breaking Ranks» zeige die psychische Belastung, unter der zumindest einige der Soldaten in Gaza leiden, schließt die Zeitung. So soll Daniel erklärt haben:

«Ich habe das Gefühl, dass sie meinen ganzen Stolz darauf, Israeli zu sein – ein IDF-Offizier zu sein – zerstört haben. Alles, was übrig bleibt, ist Scham.»

Wenn auch nicht in dem Ausmaß wie im Gazastreifen seit Oktober 2023, so ist die willkürliche Tötung von Zivilisten seitens der IDF nichts Neues. Die Veteranen-Organisation Breaking the Silence beispielsweise berichtet über lockere Einsatzregeln während des Gaza-Kriegs im Jahre 2014 und im Westjordanland, darunter wahlloses Feuer. Und sowohl die UNO wie auch Amnesty International dokumentierten den Einsatz tödlicher Munition gegen Demonstranten oder Personen im Gazastreifen, die sich oft Hunderte Meter vom Grenzzaun entfernt und weit außerhalb der von Israel einseitig eingerichteten Sperrzone befanden und keinerlei unmittelbare Bedrohung darstellten.

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«Wieso ermöglicht das Team Trump Ghislaine Maxwell ein Fünf-Sterne-Erlebnis im Gefängnis?»

Transition News - 12. November 2025 - 0:57

Es gibt bereits reichlich Kritik am Vorgehen der Trump-Regierung, was die Aufarbeitung des Skandals um das Treiben des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein angeht. So sprach die Familie der am 25. April verstorbenen Virginia Giuffre, einst Hauptklägerin gegen Epstein, im Frühjahr von einer «Justizfarce».

Im Zentrum der Kritik stand, dass das Justizministerium Ghislaine Maxwell, gewissermaßen Epsteins «rechte Hand», blind Glauben geschenkt und ihr die Möglichkeit gegeben habe, Geschichtsklitterung zu betreiben – und das, obgleich man im Jahr 2020 Maxwell noch des Meineids bezichtigt habe (siehe TN-Artikel).

In dieses bizarre Bild passt, dass das «Team Trump», wie es die New York Post ausdrückt, Maxwell im Gefängnis auch noch eine Sonderbehandlung zuteilwerden lässt. Die Kritik ist derweil nicht neu, was das Ganze aber nur noch bizarrer macht.

So brachte BBC News am 1. August 2025 den Beitrag «Ghislaine Maxwell moved from Florida to women's prison in Texas». Darin wird nicht nur zum Thema gemacht, dass Maxwell in ein Gefängnis mit minimalen Sicherheitsstandards überstellt wurde. Auch wird darin die scharfe Kritik der Familie der verstorbenen Giuffre sowie von Epstein-Opfern wiedergegeben. Diese hätten «horror and disgust» (Entsetzen und Abscheu) über die als «preferential treatment» (Sonderbehandlung) wahrgenommene Verlegung geäußert und auch beklagt, dass diese Verlegung ohne Vorwarnung an die Opfer erfolgt sei und gegen BOP-Richtlinien* für Sexualstraftäter verstoße.

Seither sind mehr als drei Monate ins Land gegangen – und geändert hat sich offenkundig nichts. Dies ist nicht zuletzt deswegen äußerst pikant, weil Trump selbst vom Epstein-Sumpf erfasst ist (siehe etwa den TN-Artikel «Epstein-Sumpf: Trump beanspruchte für sich, auch minderjährige Modelcontest-Teilnehmerinnen nackt sehen zu können»). Vor diesem Hintergrund fordert die Post jetzt in einem Meinungsbeitrag:

«Die Trump-Regierung sollte der Sonderbehandlung, die die Pädophile-Möglichmacherin Ghislaine Maxwell Berichten zufolge im Gefängnis erhält, ein Ende setzen – und ihre Hoffnungen auf eine Begnadigung durch den Präsidenten zunichtemachen.

Am Montag veröffentlichten die Demokraten im Repräsentantenhaus Beschwerden von Whistleblowern, wonach Maxwell, die ihrem Kumpel Jeffrey Epstein bei der Ausbeutung von Teenager-Mädchen geholfen hatte, in dem Gefängnis mit minimalen Sicherheitsvorkehrungen, in das sie im Juli verlegt wurde, ‹auf Händen getragen› werde – so sehr, dass ein hochrangiger Beamter der Anstalt sich darüber beschwert habe, er habe es ‹satt, Maxwells Schoßhündchen sein zu müssen›.»

Dem Bericht zufolge werde sie «wie eine VIP behandelt». Individuell zusammengestellte Mahlzeiten würden direkt in ihre Zelle geliefert, sie habe Zeit für private Übungen, Zugang zu Welpen zum Spielen und eine Reihe weiterer Privilegien. Und weiter:

«Der Whistleblower behauptet, dass Gefängnisdirektorin Tanisha Hall alles getan habe, um Maxwell entgegenzukommen. So habe Hall Sekretariatsaufgaben in Maxwells Namen erledigt, Snacks für ihre privaten Treffen mit Gästen bereitgestellt, ihren Besuchern erlaubt, Computer mitzubringen, und Ghislaine [Maxwell] sogar persönlich bei der Vorbereitung ihres Antrags auf Strafmilderung geholfen – während sie gleichzeitig Gefängnismitarbeiter bestrafte, die protestierten.»

Und damit nicht genug. Auch soll Maxwell jederzeit die kostenlosen Dienste einer persönlichen Assistentin und eines Butlers zur Verfügung gestanden haben – etwas, das für ihre Mitgefangenen nicht verfügbar sei. «Die meisten von ihnen verbüßen Haftstrafen wegen Wirtschaftskriminalität, die im Vergleich zu Ghislaines perversen Verbrechen verblassen», beklagt die Post und fragt:

«Ghislaines Fünf-Sterne-Erlebnis ist verwirrend: Wer drängt darauf, dass es eine verurteilte Kindersexhändlerin im Gefängnis so leicht hat?»

Dabei möge man sich auch noch mal vergegenwärtigen:

«Die britische Aristokratin verbrachte Jahrzehnte damit, schutzbedürftige junge Mädchen für Epstein aufzuspüren und vorzubereiten, damit dieser sie missbrauchen konnte, und leistete dann wiederholt Meineid, um den Missbrauch zu vertuschen.

Sie hat keinerlei Verantwortung für ihre Beteiligung an diesen Gräueltaten übernommen, aber sie ist genauso widerlich wie Epstein.»

Der Kommentar schließt mit folgenden Worten:

«Kranke Verbrecher, die Kinder missbrauchen, sollten weder mit Samthandschuhen angefasst noch vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen werden.

Gebt Ghislaine die Gefängniserfahrung, die sie verdient hat – oder ihr müsst mit der berechtigten öffentlichen Empörung rechnen».

* BOP-Richtlinien sind die Vorschriften und Richtlinien des Bureau of Prisons (BOP), der US-amerikanischen Bundesbehörde, die für die Verwaltung von Bundesgefängnissen zuständig ist. Diese Richtlinien regeln unter anderem die Unterbringung, Behandlung, Sicherheit und Rechte von Insassen in föderalen Haftanstalten.

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«Es gab noch nie einen Workaholic, der eine funktionierende Beziehungen hatte»

Transition News - 12. November 2025 - 0:56

Die Zeiten werden rauer – und entsprechend treibt immer mehr Menschen die Frage um, wie man Stress entkommen und Glück finden kann, vor allem auch in Beziehungen. Als bedeutende Glücks- und Beziehungskiller werden in der Regel Dinge wie fehlende Kommunikation, Vertrauensbruch, mangelnder Respekt und mangelnde Wertschätzung genannt. Viele fliehen dann etwa ins Internet oder gar in Drogen.

Doch Arthur Brooks, Verhaltenswissenschaftler und Professor an der Harvard Kennedy School, benennt im Gespräch mit Fox News einen anderen zentralen Faktor, den es zu bedenken gelte. Dabei äußert sich der «Glücksexperte» zunächst über das Gleichgewicht zwischen Glück und Unglück:

«Sie werden tatsächlich in verschiedenen Hirnhälften verarbeitet, und man braucht beide. Man braucht viel Glück, um ein gutes Leben führen zu können, und man braucht auch Unglück, denn es ist ein Signal dafür, dass es Dinge gibt, denen man Aufmerksamkeit schenken sollte.

Wenn du niemals negative Gefühle hättest, wärst du in einer Woche tot. Das ist die Wahrheit.»

Dabei ist es laut dem Experten wichtig, negative Emotionen zu bewältigen – insbesondere für Menschen, die dazu neigen, sie intensiver zu erleben. Dabei gebe es so einige ungesunde Wege, mit negativen Gefühlen umzugehen. Dazu zählen der Konsum von Drogen und Alkohol und die Nutzung von Technologie als Ablenkung. «Man scrollt durch Instagram und schaut sich diese Plattformen an, um einfach mal abzuschalten, nicht im Moment zu sein und sich von den Dingen abzulenken, die einen eigentlich belasten», sagte Brooks.

Doch eine der schlechtesten Methoden, mit negativen Emotionen umzugehen, würde dabei gerne übersehen: ständige, übermäßige Arbeit. Brooks spricht hier von «Arbeitssucht». «Die meisten Workaholics lenken sich von Dingen in ihrem Leben ab, die ihnen nicht gefallen», bemerkt er. Die Ursache dahinter sei folgende:

«Workaholics wissen, dass sie in ihrem Job super sind … und sie können in eine Art Trance verfallen, wenn sie arbeiten. Dabei denken sie nicht an die Dinge, an die sie nicht denken wollen. Daher kommt im Allgemeinen die Arbeitssucht.»

Brooks zufolge gebe es heutzutage nur noch sehr wenige Workaholics, die von ihrem Chef zu übermäßiger Arbeit gezwungen würden, obwohl dies vorkommen könne. Häufiger sei es jedoch der persönliche Antrieb, härter zu arbeiten. Brooks:

«Die meisten Workaholics sind ihre eigenen tyrannischen Chefs.»

Doch sie würden verkennen: Arbeitssucht kann zum Abbruch von Beziehungen zu Angehörigen führen, ob zu Ehepartnern, zu Eltern oder auch zu Kindern.

«Es gab noch nie einen Workaholic, der funktionierende Beziehungen hatte», so Brooks.

Brooks möchte diejenigen, die übermäßig arbeiten und spüren, dass dies ihren Beziehungen schadet, dazu ermutigen, darüber nachzudenken und sich zu fragen: «Warum tue ich das eigentlich?» «Sie müssen etwas unternehmen, um Ihre Angstzustände produktiver zu bewältigen», rät er.

Statt Angst oder negative Gedanken zu betäuben oder vor ihnen wegzulaufen, schlägt Brooks bewährte Methoden zur Stimmungsregulierung vor, darunter Sport und oder die Ausübung von Spiritualität.

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Wie die SBB Politik, Industrie und Vertrauen entgleisen lassen

Transition News - 12. November 2025 - 0:45

Es ist ein Entscheid, der in seiner Symbolik kaum zu übertreffen ist: Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), einst Stolz des Landes und Sinnbild für Präzision und Eigenständigkeit, lassen 116 neue S-Bahn-Züge in Deutschland bauen – nicht bei Stadler Rail im ostschweizerischen Bussnang, sondern bei Siemens in München. Der Preisunterschied: ganze zwölf Millionen Franken bei einem Auftrag über zwei Milliarden.

Was nach nüchterner Beschaffung klingt, entpuppt sich als Lehrstück über politische Kurzsichtigkeit, institutionelle Selbstgerechtigkeit und die Entfremdung eines Staatsbetriebs von seinem eigenen Land. Die offizielle Begründung ist so simpel wie fadenscheinig: Das günstigste Angebot müsse laut Vergaberecht den Zuschlag erhalten. Punkt. Doch das Schweizer Publikum darf fragen: Gilt das auch, wenn die «Ersparnis» weniger als ein halbes Promille beträgt – und dafür hunderte Schweizer Industriearbeitsplätze geopfert werden?

Die Schweizer Leitmedien sind erstaunlich wortkarg. Dafür läuft der investigative Journalist Lukas Hässig, der praktisch allein das Portal Inside Paradeplatz betreibt, zu Hochform auf. In einer Artikelserie (hier, hier, hier, hierund hier) bringt er Licht ins Dunkel – und erkennt ein Systemversagen. Die SBB rechtfertigt ihre Entscheidung mit Bürokratie statt mit Verantwortung.

Dieselben Verantwortlichen, die beim Bombardier-Dosto-Debakel – Beschaffung eines Rüttel-IC's, der auch heute nicht das hält, was er versprach und bei engen Kurven buchstäblich zum K***** ist – Milliardenverluste und jahrelange Verspätungen verantworteten, inszenieren sich jetzt als gesetzestreue Musterschüler. Ausgerechnet sie wollen sich auf Paragrafen berufen – nachdem sie einst jene Regeln so kreativ interpretierten, dass der größte Pannenzug der Schweizer Bahngeschichte entstand.

Hinzu kommt der üble Beigeschmack parteipolitischer Animosität. Dass Peter Spuhler, Gründer von Stadler Rail, ein SVP-Mitglied ist, mag in den Chefetagen der staatsnahen SBB nicht eben Sympathien wecken. In Berns Mittel-Links-Milieu gilt die bürgerlich-industrielle Unternehmerfigur als Fremdkörper. Wer also glaubt, die Entscheidung für Siemens sei völlig frei von politischen Untertönen gefallen, darf sich in gesunder Naivität sonnen.

Und der Verwaltungsrat? Unter der Leitung von Monika Ribar – bekannt für ihre Liebe zu ihrem schnellen Maserati statt Mobilitätsbescheidenheit – präsentiert sich das Gremium als Schaubühne der Selbstzufriedenheit: zwei Gewerkschafter, ein Ex-Implenia-CEO mit deutschen Verbindungen, ein französisches Mitglied aus dem Genfer ÖV. Eine Schweiz im Miniaturformat – bloß ohne das Rückgrat der eigenen Industrie.

Die Folgen reichen weit über Bussnang hinaus. Mit jedem ausgelagerten Auftrag verliert das Land Wissen, Lehrstellen und regionale Wertschöpfung. Siemens sichert zwar ein paar Montagearbeiten in Wallisellen, doch der echte Mehrwert – die Fertigung, die Wartung, das Engineering – wandert nach Bayern. Dass ausgerechnet eine milliardenschwere Staatsbahn diesen Exodus anstößt, während sie sich gleichzeitig als «Rückgrat der Schweiz» feiert, ist grotesk.

Die Parallelen zum Dosto-Desaster sind frappant: Auch damals versprach man Qualität, bekam Pannen. Auch damals entschied der Preis – und am Ende zahlten Pendler, Steuerzahler und Reputation die Rechnung. Heute beteuert man, man habe «Lehren gezogen». Offensichtlich nicht.

Was bleibt, ist der Eindruck eines verfilzten Apparats, der sich in Rechtfertigungen verliert, während Vertrauen, Leistungsfähigkeit und Patriotismus auf der Strecke bleiben. Eine Bahn, die jedes Jahr Milliarden an Subventionen verschlingt, aber kein Rückgrat zeigt, wenn es darum geht, den eigenen Werkplatz zu stärken, ist keine Staatsbahn mehr – sie ist eine Staatsaffäre auf Schienen.

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Israeli Occupation Forces carries out a new incursion in Quneitra countryside

SANA - Syrian Arab News Agency - 11. November 2025 - 21:59

Israeli occupation forces carried out a new incursion into Eastern al-Samdaniyah in the countryside of Quneitra on Tuesday.

According to SANA’s correspondent in Quneitra, an Israeli military patrol consisting of three vehicles moved from the Al-Hamidiyah checkpoint toward Eastern al-Samdaniyah, then continued along the al-Doha Road, where it set up a roadblock between the villages of Umm Batna and Jibba and proceeded to search civilians passing through the area.

The Israeli occupation continues its aggressions against Syrian territory, in violation of the 1974 Disengagement Agreement, international law, and relevant United Nations resolutions.

Syria condemned these repeated violations and calls on the international community to take immediate action to put an end to them.

Amer Dhawa

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In the shadow of Al-Aqsa, a Palestinian neighborhood faces mass evictions

Backed by the Israeli state and courts, settlers are taking over multi-story homes in East Jerusalem’s Batan Al-Hawa — with 700 more residents targeted.

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Syrian Defense delegation, UNDOF commander discuss coordination and joint cooperation

SANA - Syrian Arab News Agency - 11. November 2025 - 21:53

A Syrian Ministry of Defense delegation, headed by Brig. Gen. Binyan al-Hariri, commander of the 40th Division, met with Maj. Gen. Anita Asmah, Head of Mission and Force Commander of the United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF), and her accompanying delegation.

According to a statement released by the Ministry of Defense on its Telegram channel, the meeting focused on ways to enhance cooperation and develop field coordination mechanisms between the two sides to support peacekeeping efforts and help strengthen security and stability along the disengagement lines.

Amer Dhawa

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Syrian Development Fund, UNDP discuss cooperation on joint development projects

SANA - Syrian Arab News Agency - 11. November 2025 - 21:23

The Syrian Development Fund held talks with representatives from the United Nations Development Program (UNDP) to coordinate efforts in shared development sectors and explore cooperation with microfinance institutions to streamline mechanisms for granting interest-free loans.

According to a statement posted on the Fund’s Facebook page, the meeting—held in Damascus and attended by Kazumi Kawamoto, UNDP’s Senior Development Affairs Officer—was part of ongoing efforts to strengthen sustainable local development in Syria.

Both sides agreed to hold a follow-up meeting soon to discuss the implementation of joint projects, reflecting their mutual commitment to expanding partnership and turning development plans into tangible improvements in the lives of Syrians.

The discussions also focused on supporting vocational and technical schools to empower targeted groups and enhance their skills.

Amer Dhawa

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Syrian Investment Agency, Bloom Invest discuss joint investment opportunities

SANA - Syrian Arab News Agency - 11. November 2025 - 21:12

The Director General of the Syrian Investment Agency, Eng. Talal al-Hilali, discussed with a Saudi investment delegation representing Bloom Invest, a real estate development company, prospects of joint investment cooperation.

During the meeting, held Tuesday at the agency’s headquarters, the officials reviewed the amended Investment Law issued under Decree No. 114 of 2025, which offers a range of facilitations and guarantees to domestic, Arab, and foreign investors. The law aims to foster a flexible and attractive investment environment to support the launch of projects across multiple sectors.

Al-Hilali said the agency serves as the main link between investors and government bodies, working to simplify procedures and resolve obstacles that may arise during project implementation.

Members of the Saudi delegation expressed strong interest in investing in Syria, noting plans to explore opportunities in real estate development and infrastructure. They also called for the appointment of direct liaison officers from the agency to coordinate technical and procedural details ahead of potential investment launches.

Founded in 2008, Bloom Invest began operations on May 30, 2009, and offers a wide range of investment services, including asset and wealth management, corporate advisory, and financing solutions.

Amer Dhawa

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Narcotics seizes 27 kg of drugs prepared for cross-border smuggling

SANA - Syrian Arab News Agency - 11. November 2025 - 20:31

Narcotics Department carried out a special operation in the eastern countryside of Daraa Province on Tuesday, resulting in the arrest of a drug smuggler and the seizure of 27 kilograms of pot, locally known as “hashish” that were prepared for trafficking abroad, an authorized security source told SANA.

The source explained that the confiscated materials were wrapped in bags dated 2024, indicating that they were remnants of the old illicit network and had been carefully packaged in preparation to be smuggled across the border.

“The operation comes within the ongoing efforts of the Southern Narcotics Branch to pursue drug traffickers and dealers and to break up cross-border smuggling networks,” the source said, noting that investigations are underway with the arrested smuggler to identify all those involved and take the necessary legal procedures against them.

The branch called on citizens to cooperate with the competent authorities and report any suspicious activity related to drug smuggling or distribution to help protect society and safeguard the safety of the youth.

The province of Daraa has witnessed several joint security operations since the beginning of this year targeting drug traffickers, particularly in areas near the Jordanian border, where smugglers often rely on farms and remote locations to store and pack narcotics before attempting to move them through unmonitored desert routes.

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Freiheit statt „Menschheit“

Jüngst feierte die Idee der „Menschheit“ als universalistische Utopie mal wieder fröhliche Urständ. Die Idee dahinter ist ahistorisch, pseudoharmonisch und kulturignorant. Das Konzept einer moralisch geeinten „Menschheit“, die als globales politisches Subjekt mit universellen Werten, einer gemeinsamen Ethik und einer weltumspannenden Stimme fungiert, gehört zu den letzten metaphysischen Großmythen der säkularen Moderne. Ihre Verkünder – […]

<p>The post Freiheit statt „Menschheit“ first appeared on ANSAGE.</p>

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Türkischer Militärtransporter im Kaukasus abgestürzt

Ein Militärtransporter der türkischen Luftwaffe ist am Dienstag nahe der Grenze zwischen Aserbaidschan und Georgien abgestürzt. Das teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Videoaufnahmen in sozialen Medien zeigen den Absturz. Darauf ist zu sehen, wie das Flugzeug im Sinkflug spiralförmig abstürzt und eine weiße Rauchspur hinterlässt.

Die Transportmaschine vom Typ C-130 war in Aserbaidschan gestartet und befand sich auf dem Rückflug in die Türkei. An Bord befanden sich 20 Menschen – Soldaten und militärisches Personal. Ob es Überlebende gibt, ist bisher nicht offiziell bestätigt.

Der Absturzort befindet sich in der Gemeinde Sighnaghi in der georgischen Region Kachetien. Die Rettungsarbeiten erfolgen in enger Abstimmung zwischen georgischen, türkischen und aserbaidschanischen Behörden, erklärte das Ministerium in Ankara. Die Absturzursache ist unklar.

Foto: Screenshot/X

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Parlamentswahl im Irak von Unregelmäßigkeiten und Zwischenfällen begleitet

Bei den Parlamentswahlen im Irak ist es am Wahltag landesweit zu zahlreichen Unregelmäßigkeiten und Zwischenfällen gekommen. Beobachter:innen und Sicherheitsbehörden meldeten unter anderem versuchte illegale Wahlpropaganda, technische Störungen, Behinderungen der Wahlbeobachtung sowie einen bewaffneten Angriff in der südirakischen Stadt Basra.

Laut einem Zwischenbericht der Nationalen Wahlbeobachtungskommission wurden bis zum späten Nachmittag über 700 Verstöße gegen die Wahlordnung dokumentiert. Demnach kam es unter anderem zu Fällen, in denen Wahlberechtigte ohne gültigen Ausweis abstimmten, Vorfällen von kollektiver Stimmabgabe sowie Situationen, bei denen unbefugte Personen Zutritt zu Wahllokalen hatten. In rund 50 Wahllokalen wurde die Stimmabgabe vorübergehend ausgesetzt.

In mehreren Regionen sollen Wähler:innen zudem unter Druck gesetzt oder aus Wahllokalen verwiesen worden sein. Auch Eingriffe von Parteivertreter:innen in den Ablauf der Abstimmung wurden gemeldet. Das Votum wurde überschattet von Vorwürfen der Korruption und des Stimmenkaufs.

 

In Şengal waren 39 Wahlurnen aufgestellt

Vorfall in Şengal: Festnahmen nach Wahlpropaganda

In der ezidisch geprägten Region Şengal im Nordirak nahm die Polizei mehrere Personen fest, die während der laufenden Wahl für bestimmte Kandidierende, darunter auch den PDK-Politiker Mehme Xelîl, öffentlich geworben haben sollen. Die Vorfälle ereigneten sich in den Bezirken Xanesor und Sinûnê. Die irakischen Sicherheitskräfte werteten dies als unzulässige Beeinflussung während der Stimmabgabe.

 

Gouverneur Rêbwar Teha stimmte in Kerkûk (Kirkuk) ab

Bewaffneter Angriff in Basra

In Xanesor kam es darüber hinaus zu technischen Problemen, sodass in zwei Wahllokalen die Abstimmung für etwa eine Stunde unterbrochen werden musste. Im südlichen Gouvernement Basra griff am Wahltag eine bewaffnete Gruppe ein Wahllokal im Kreis Qurna an. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

UN betonen Bedeutung der Wahl

Der UN-Sonderbeauftragte für den Irak und Leiter der UN-Mission UNAMI, Mohamed al-Hassan, erklärte bei einem Besuch in Basra, die Wahl belege „die demokratische Reife und den Willen des irakischen Volkes“. Gleichzeitig äußerte er die Erwartung, dass die neue Regierung „eine klare Haltung gegen Korruption“ einnehmen werde. Iraks Premierminister Mohammed Schia al-Sudani erklärte den 12. November anlässlich der Wahlen landesweit zum offiziellen Feiertag. Die Abstimmung gilt als wichtiger Test für die Stabilität des Landes und die Leistungsfähigkeit seiner Institutionen.

Erste Ergebnisse für Mittwoch erwartet

Insgesamt 21 Millionen Menschen waren dazu aufgerufen, bei der Wahl ihre Stimme abzugeben. Für die 329 Sitze im Parlament traten mehr als 7.700 Kandidat:innen an, ein Viertel aller Mandate ist Frauen vorbehalten. Erste Ergebnisse werden für diesen Mittwoch erwartet.

Der einflussreiche schiitische Geistliche Moktada al-Sadr und seine Bewegung hatten zu einem Boykott der Wahl aufgerufen. Dieser wurde in den Hochburgen der schiitischen Bevölkerungsmehrheit offenbar weitgehend befolgt. 

https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/parlamentswahl-im-irak-gestartet-48779 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/irak-hohe-beteiligung-bei-sonderwahl-vor-parlamentsabstimmung-48771 https://deutsch.anf-news.com/weltweit/irak-wahlen-im-schatten-geopolitischer-rivalitaten-48754

 

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Kurtulmuş berät mit Fraktionen über nächste Sitzung der Kommission

In der türkischen Nationalversammlung hat am Dienstag ein Treffen zwischen Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş und den Koordinator:innen der in der Kommission für nationale Solidarität, Geschwisterlichkeit und Demokratie vertretenen Fraktionen stattgefunden. Die Kommission war ins Leben gerufen worden, um Wege für eine nachhaltige Lösung der kurdischen Frage zu sondieren.

An dem Gespräch nahmen unter anderem Gülistan Kılıç Koçyiğit (DEM-Partei), Feti Yıldız (MHP), Abdulhamit Gül (AKP), Murat Emir (CHP) sowie Bülent Kaya von der Fraktion der Yeni-Yol-Gruppe teil.

Zentrales Thema des Treffens ist nach Angaben aus Parlamentskreisen die Vorbereitung der für Donnerstag angesetzten Kommissionssitzung. Dabei sollen unter anderem der Chef des türkischen Geheimdienstes (MIT), Ibrahim Kalın, Verteidigungsminister Yaşar Güler sowie Innenminister Ali Yerlikaya angehört werden.

https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/Ocalan-ruft-zu-positiver-phase-im-dialogprozess-auf-48672 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/turkischer-parlamentsprasident-stellt-imrali-besuch-in-aussicht-48735 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/bahceli-parlamentskommission-soll-Ocalan-auf-imrali-treffen-48681

 

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Meeting with President of Kazakhstan Kassym-Jomart Tokayev

PRESIDENT OF RUSSIA - 11. November 2025 - 19:50

A meeting was held in the Kremlin between Vladimir Putin and President of the Republic of Kazakhstan Kassym-Jomart Tokayev, who is on a two-day state visit to Russia.

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