Sammlung von Newsfeeds

Wie Google: DuckDuckGo zensiert ab sofort seine Suchergebnisse

Der CEO von DuckDuckGo, Gabriel Weinberg, hat am Mittwoch auf Twitter die Einführung eines neuen Zensurprogramms im Stil von Google angekündigt, um Websites, die seiner Meinung nach „mit russischen Desinformationen in Verbindung gebracht werden“ auf ein niedrigeres Ranking zu setzen. Er schrieb: „Wie so viele andere bin ich angewidert von Russlands Invasion in der Ukraine […]
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Trotz großspuriger Ankündigungen : Deutschland liefert der Ukraine kaum Waffen

Die Schlagzeilen sind voll davon, dass Deutschland der Ukraine Waffen liefern will und die deutschen Politiker klopfen dazu vor den Kameras markige Sprüche. So hat Bundesverteidigungs-Oma Lambrecht, nachdem sie von ihrem US-Kollegen in Ramstein den Kopf gewaschen bekommen hat, großspurig angekündigt, der Ukraine Gepard-Panzer zur Luftabwehr liefern zu wollen. Panzer ohne Munition Das war allerdings […]
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Folgen der Sanktionen: Starker Rubel und steigende Armut in Deutschland

Erinnern Sie sich noch, was die westlichen Regierungen zu Beginn der russischen Intervention in der Ukraine angekündigt und was westliche „Experten“ prognostiziert haben? Sie haben gesagt, dass sie die russische Wirtschaft und die russische Währung schnell zerstören würden. Und in den Medien haben sich – mal wieder – alle sogenannten Experten darin überboten, der russischen […]
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Angeblich alle Zivilisten aus Asovstal evakuiert – und jetzt?

    Gestern wurden nach der Vizeministerpräsidentin Iryna Vereschuk alle noch verbliebenen Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder von Soldaten,  aus dem Stahlwerk Asovstal gerettet: „Alle Frauen, Kinder und älteren Menschen wurden aus Asowstal evakuiert. Dieser Teil der humanitären Operation Mariupol wurde abgeschlossen.“ Es handelte sich um 50 Menschen. Damit waren wesentlich weniger Zivilisten in dem Tunnelsystem bei den Soldaten, als man länger angenommen hat – oder auch von mehr als 1000 gesprochen hat, um…
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Frankfurt: Gegen Krieg und Besatzung in Kurdistan

Unter dem Motto „Defend Kurdistan“ ist am Sonnabend in der Mainmetropole Frankfurt gegen Krieg und Besatzung in Kurdistan protestiert worden. Die irakische Aggression gegen Şengal, das Hauptsiedlungsgebiet der ezidischen Gemeinschaft, war ebenfalls zentrales Anliegen.

Aufgerufen zu der Demonstration hatte die Kurdische Frauenbewegung in Europa (TJK-E). Die Menge, darunter neben einigen hundert kurdischen Demonstrierenden auch zahlreiche Menschen aus dem internationalistischen Spektrum, traf sich an der Frankfurter Hauptwache. Unter einem Fahnenmeer in den Farben Grün, Rot und Gelb zog der Marsch hinter einem Fronttransparent mit der Aufschrift „Nieder mit dem türkischen Kolonialismus – Defend Kurdistan“ los. Direkt dahinter war zu lesen: „Die legitime Selbstverwaltung der Eziden verteidigen“.

Scharfe Kritik an Hewlêr und Bagdad

In verschiedenen Redebeiträgen wurde während der Demonstration durch Nordend auf die Ambitionen des türkischen Staates verwiesen, durch Besatzungskriege in den Nachbarländern Syrien und Irak die Wiederbelebung des Osmanischen Reiches politisch zu verwirklichen. Scharfe Kritik galt der Demokratischen Partei Kurdistans (PDK), die in Hewlêr (Erbil) die Regierung dominiert und die Türkei bei ihrem völkerrechtswidrigen Vorgehen unterstützt. Verurteilt wurde die Partei der Familie Barzanî auch für ihren Umgang mit den Ezidinnen und Eziden Şengals und dem mit der irakischen Zentralregierung in Bagdad unter türkischer Regie ausgehandelten Oktober-Abkommen von 2020, das die Auflösung der Autonomieverwaltung und die Entwaffnung der ezidischen Verteidigungskräfte vorsieht. Sowohl Bagdad als auch Hewlêr als „jene Kräfte,“ die den IS-Genozid 2014 durch ihren fluchtartigen Rückzug aus Şengal erst „ermöglichten“, wurden aufgefordert, die Selbstverwaltung der ezidischen Gemeinschaft zu respektieren und sie nicht länger ihrer Rechte zu berauben.

 


Sitzstreik vor US-Konsulat

Vor dem amerikanischen Generalkonsulat gegenüber des Frankfurter Hauptfriedhofs mündete die Demonstration in einen Sitzstreik. Als Zeichen der Wut angesichts der Ignoranz der internationalen Staatengemeinschaft den türkischen Verbrechen in Kurdistan gegenüber nahmen die Beteiligten mit dem Rücken zur Botschaft vor dem Gebäude Platz und riefen „Nato finanziert – Türkei bombardiert“. Öffentlich angeprangert wurde auch die deutsche Bundesregierung, weil sie die Militäraktionen ihres türkischen Verbündeten seit Jahren schweigend hinnehme und trotz erwiesener Kriegsverbrechen durch den Nato-Mitgliedsstaat in Kurdistan Waffenexporte an Ankara genehmigt. „Damit ist Deutschland mitverantwortlich für den Krieg gegen das kurdische Volk. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Mut aufzubringen, von ihrem pro-türkischen Kurs umzukehren.“

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https://anfdeutsch.com/kurdistan/guerillaarztin-tijda-amed-turkische-verbrechen-mussen-angeprangert-werden-32032 https://anfdeutsch.com/kurdistan/entspannung-in-Sengal-32016 https://anfdeutsch.com/aktuelles/dusseldorf-es-lauft-ein-krieg-gegen-die-kurdische-existenz-31929 https://anfdeutsch.com/hintergrund/zagros-hiwa-nato-legitimiert-neo-osmanische-ambitionen-erdogans-31932

 

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5 new coronavirus cases, 21 recoveries reported in Syria

SANA - Syrian Arab News Agency - 7. Mai 2022 - 22:49

Damascus, SANA- 5 new coronavirus cases, 21 recoveries, with no deaths were reported in Syria on Saturday, according to a statement by the Health Ministry.

The statement added that the total number of the coronavirus recorded in Syria has reached up to 55,847, of which 52,305 have recovered while 3,150 have passed away.

The first coronavirus case was reported in Syria in March 2020.

English Bulletin

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Ministry of Justice cancels notifications and procedures of search, arrest related to crimes of Anti-Terrorism Law

SANA - Syrian Arab News Agency - 7. Mai 2022 - 22:37

Damascus-SANA- Ministry of Justice announced the cancellation of all procedures of search and arrest related to crimes stipulated in the Anti-Terrorism Law towards all citizens at homeland and abroad except those whose acts led to the death of a person or proved their continued affiliation to terrorist organizations or their association with other countries.

“In implementation of the rules of Legislative Decree No. 7 for 2022, which includes an amnesty on terrorist crimes committed by Syrians before the date of April 30th ,2022, all notifications and procedures (search – arrest – review) related to the crimes stipulated in the Anti-Terrorism Law No. 19 of 2012 regarding all Syrian citizens at homeland and abroad are cancelled, unless their acts caused the death of a person or proved their continued affiliation with terrorist organizations or their association with other countries” the Ministry said in a statement Saturday.

English Bulletin

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Al-Qadri at WFTU: Boosting bonds of friendship and cooperation to serve workers’ issues

SANA - Syrian Arab News Agency - 7. Mai 2022 - 22:27

Rome, SANA- Secretary-General of the International Confederation of Arab Trade Unions, chairman of the General Federation of Trade Unions in Syria, Jamal Al-Qadri, stressed that the world is witnessing today a conspiracy against all peoples, that did not surrender to the imperialist aggressive will, which targets states on the path of development.

In a speech at the opening of the 18th conference of the World Federation of Trade Unions (WFTU) held Saturday in the Italian capital, Rome, al-Qadri said that the world is living today under exceptional and unprecedented circumstances as the imperialism targets the forces of freedom and progress in this world with all available brutal means.
“Amidst what we are experiencing and what we are witnessing, we extend our hands to devote and consolidate the bonds of friendship and cooperation in everything that serves issues of the working class in our Arab region and the world, and in everything that lessen all that feverish attitudes in international relations in the world today” , al-Qadri went on to say.

He thanked the World Trade Union Confederation for condemning the terrorism that struck Syria and most of the Arab countries and is still benefiting from states that have become a burden on the international law itself.

English Bulletin

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Die letzten Zivilisten wurden aus dem Stahlwerk evakuiert und wie „kreativ“ der Spiegel darüber berichtet

Die Kämpfer des neonazistischen Asow-Bataillons haben endlich die letzten Zivilisten aus dem Stahlwerk in Mariupol abziehen lassen. Die Meldung wurde auch von der ukrainischen Regierung bestätigt, was den Spiegel aber nicht daran hindert, das anders darzustellen. Ich übersetze zunächst die Meldung der russischen Nachrichtenagentur zu dem Thema, anschließend schauen wir uns an, was der Spiegel […]
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Kugel aus Besatzungszone trifft in Riha neunjähriges Kind

In der Grenzstadt Serê Kaniyê (tr. Ceylanpınar) ist ein Neunjähriger von einer Kugel lebensgefährlich verletzt worden. Nach ersten Berichten soll das Projektil aus der türkischen Besatzungszone im direkt gegenüber liegenden Nordsyrien abgefeuert worden sein. Der Junge schwebt in Lebensgefahr.

Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag im nur wenige hundert Meter von der türkisch-syrischen Grenze entfernten Viertel Mevlana. Dort habe der Viertklässler, der mit seiner Familie im Ortsteil Barış lebt, seinen Großvater besucht. Plötzlich sei er blutüberströmt zusammengebrochen und umgehend in das staatliche Krankenhaus von Ceylanpınar gebracht worden. Die Bildgebung mittels Kernspintomografie ergab, dass eine Kugel in seinem Schädel steckt.

Nach ersten Untersuchungen wurde das Kind in eine private Klinik in der Provinzhauptstadt Riha (Urfa) verlegt. Es befindet sich in Lebensgefahr. Es wird davon ausgegangen, dass er von einer sogenannten müden Kugel getroffen wurde.

Serêkaniyê seit 2019 besetzt

Die kurdischgeprägte Stadt Serêkaniyê (ar. Ras al-Ain) in Nordsyrien ist seit Oktober 2019 von der Türkei und dem von der Regierung in Ankara gegründeten Proxy-Invasionskorps SNA („Syrische Nationalarmee”), der aus dschihadistischen Milizen besteht, besetzt. Bis zur Invasion wurde die Region nach dem Kantonsprinzip von Rojava selbstverwaltet. Zudem galt Serêkaniyê als Zufluchtsort für zahlreiche Binnenvertriebene aus anderen Teilen Syriens. Heute ist der Ort sicherer Hafen für Islamisten im Sold des türkischen Staates, die sich schwerwiegender Kriegsverbrechen schuldig machen.

Zweigeteilte Stadt

Das heutige Serêkaniyê ist – im geografischen Kontext – allerdings nur ein Teil der alten Stadt. Während des Ersten Weltkrieges war die Gegend als „Rasüleyn” der Standort eines osmanischen Konzentrationslagers für den Völkermord an den Armenier:innen. Nach dem Krieg wurde Serêkaniyê geteilt. Der südliche Stadtteil wurde Teil des Völkerbundmandats für Syrien und Libanon und damit Ras al-Ain, während der nördliche Teil zum heutigen Ceylanpınar wurde.

https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/sna-beschlagnahmt-in-serekaniye-hauser-von-kurden-31374 https://anfdeutsch.com/aktuelles/sichere-ruckkehr-nach-serekaniye-29364

 

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Weitere Verluste für die türkische Armee in Südkurdistan

Der Guerillawiderstand gegen die Invasion in Südkurdistan dauert unvermindert an. Die türkische Armee erleidet weiterhin schwere Verluste bei ihrem Versuch, die Regionen Avaşîn und Zap zu besetzen. Einer von der Pressestelle der Volksverteidigungskräfte (HPG) herausgegebenen Kriegsbilanz ist zu entnehmen, dass allein bei einer koordinierten Aktion an diesem Samstag mindestens elf Soldaten ums Leben gekommen sind.

Zu den Einzelheiten des „Dreiflankenangriffs“ im Gebiet Şehîd Şahîn heißt es, dass zunächst mobile Guerillaeinheiten von zwei Seiten mit den Taktikten „Infiltrierung und Überfall“ vorgingen. Durch Beschuss aus dem Nahabstand wurden fünf Militärs getötet. Weitere zwei Soldaten, die tödlich getroffen wurden, befanden sich in einer nachrückenden Einheit der Besatzungstruppen. Die dritte Seite der Angriffsgruppe konzentrierte sich derweil auf zwei Armeezelte im Gelände. Diese wurden samt daneben befestigter Maschinengewehrstellung zerstört. Der Tod von weiteren vier Soldaten ist sicher festgestellt worden, so die HPG.

Auch am Freitag gab es Guerillaaktionen gegen die türkische Invasion. In den Abendstunden wurden zwei in einem von der PDK kontrollierten Gebiet gestartete Kampfhubschrauber bei einem Angriffsflug auf den Kuro Jahro von vier Seiten unter Beschuss gesetzt und zur Umkehr gezwungen. Eine der Maschinen ist schwer getroffen worden. Früher am Tag wurden im Umland des Berges zwei türkische Soldaten bei einer Guerillasabotage getötet. Zuvor waren die dortigen Verteidigungsstellungen fünf Mal mit Sprengstoff attackiert worden.

Im Widerstandsgebiet Karker nahm die Guerilla türkische Militäreinheiten, die sich ihren Stellungen am Girê Ortê näherten, mit schweren Waffen ins Visier. Eine Gruppe Soldaten, die sich wenig später zur taktischen Aufklärung in dem Gelände bewegte, wurde ebenfalls getroffen. Nach HPG-Angaben sind hier zwei Soldaten getötet und ein weiterer verletzt worden. Bei einem koordinierten Vorgehen gegen Besatzungstruppen am Girê Şehîd Cûdî sowie Kriegsstellungen Kevirêkun in Şikefta Birîndara wurden ebenfalls zwei Militärs getötet. Die Zahl der verletzten „Besatzer“ beziffern die HPG mit drei.

Sniper-Aktion in Avaşîn

Im Widerstandsgebiet Werxelê in der Region Avaşîn kam es gestern zu einer Sniper-Aktion. Der Bilanz zufolge wurde ein Soldat gezielt erschossen.

Türkische Luft- und Bodenangriffe auf Gare und Zap

Die HPG weisen nochmals darauf hin, dass es im Zuge der Invasion in Südkurdistan zu massiven und ununterbrochenen Luft- und Bodenangriffen türkischer Truppen kommt. Zuletzt ist am Freitagabend gegen 19 Uhr Ortszeit ein Luftangriff auf die Hänge des Girê Zengil in der Gare-Region verzeichnet worden. Nur kurz zuvor kam es im Zap zu fünf Luftschlägen gegen die Gebiete Geliyê Balinda, Çemço und Sîda. Letztere zwei Orte wurden zeitgleich von türkischen Grenzwachen aus mit schweren Waffen und Haubitzen unter Beschuss genommen.

https://anfdeutsch.com/kurdistan/guerillaarztin-tijda-amed-turkische-verbrechen-mussen-angeprangert-werden-32032 https://anfdeutsch.com/kurdistan/gerila-tv-zeigt-trummer-von-abgeschossener-drohne-32027 https://anfdeutsch.com/kurdistan/guerilla-schiesst-pdk-drohne-uber-gare-ab-32025

 

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Brille von Vielmann: Toxische Kriegshelden werden super sexy und unfassbar männlich

Brille von Vielmann? (Foto:Imago)

Krieg ist immer auch eine Stilfrage, ganz besonders bei der Kleidungsauswahl. Für die kämpfende Truppe ist diese Stilfrage weitgehend gelöst. Olivgrün und Tarnfleck gelten als angemessen. Unklarheit herrscht nur noch bei denen, die selber nicht kämpfen müssen und auch wissen, daß sie selbst „in einem Krieg nicht sterben würden” (Robert Habeck). Wie lösen sie die Kleidungsfrage?

Friedrich Merz, Chef einer erbitterten Oppositionspartei in Deutschland, ist Anfang der Woche in Kiew gewesen, um den Herren Selenskyj und Klitschko einen aufmunternden Besuch in der allgemeinen Niedergeschlagenheit abzustatten. Der Besuch war ein voller Erfolg, wie Frohsinn & Heiterkeit auf dem untenstehenden Foto nahelegen:

„Wos a Gaudi!“ (Screenshot:Facebook)

Doch sehen wir genauer hin. Wie hatte Friedrich Merz die Stilfrage bei der Kleidungsauswahl gelöst?

Kleidungsstil „Goldene Mitte“ (Screenshot:Facebook)

Wir sehen: Friedrich Merz‘ Kleidungsstil verdeutlicht das deutsche Bemühen, ein bißchen der Tatsache Rechnung zu tragen, daß der Krieg größtenteils eine sogenannte „Outdoor-Activity” ist, welcher man mit dem gewöhnlichen Maßanzug samt Hemd und Krawatte unter dem Gesichtspunkt einer medialen Öffentlichkeitswirksamkeit nicht gerecht werden würde. Gut gewählt! Friedrich Merz sieht nach „Outdoor-Activity“ aus, ohne deshalb gleich wie „Kriegspartei“ zu wirken. Seine blaue „Outdoor-Activity-Jacke“ hatte er mit einer wüstendsandfarbigen Jeans kombiniert. Die neue Brille – von Vielmann? – hilft ebenfalls, mehr nach einer Leseratte als nach einem Schießwütigen auszusehen.

Der ukrainische Präsident, der verehrungswürdige Herr Wolodymyr Selenskyj., trägt dem Krieg als Ungedienter insofern Rechnung, als er beim Empfang sich Solidarisierender aus dem fernen Ausland auf ein olivgrünes Zivilisten-Unterhemd zurückgreift, um ebenfalls „Outdoor-Activity“ zu signalisieren.

Zu vorpräsidialen Vorkriegszeiten, als auch der „Signalbart“ erläßlich gewesen ist, war Herr Präsident Selenskyj ebenfalls als Schauspieler unterwegs, bisweilen auch als sinnlicher Tänzer in High-Heels und knallengen Lackhosen, wie ein Screenshot aus diesem Musikvideo beweist.

Herr Selenskyj, bevor er zum Herrn Präsidenten Selenskyj geworden ist (Screenshot:YouTube)

Höflicherweise wurde der Frohbotschafter aus dem fernen Deutschland von Herrn Präsident Selenskyj wahrscheinlich gefragt, ob er nicht ablegen und es sich bequem machen wolle. Allerdings ist mir kein Foto von Friedrich Merz in der Ukraine bekannt, auf dem er ohne die blaue Outdoor-Jacke zu sehen wäre. Ohne die wüstensandfarbene Jeans sowieso nicht. Woran das wohl liegen mag? Ich meine, bei der persönlichen Verbundenheit zum ukrainischen Herrn Präsidenten, welche der Händedruck der beiden signalisiert. Es ist ein Wunder, daß bei einem solch immensen Druck niemandem die Fingernägel abgeplatzt sind.

Könnte es sein, daß die Outdoor-Jacke ein Geheimnis verbarg, von dem die Weltöffentlichkeit nichts wissen sollte? Weil sie dafür noch nicht „bereit” genug ist, obwohl „ihr es seid” (grüner Wahlslogan)? Könnte es sein, daß der Führer der erbitterten Oppositionspartei aus Deutschland unter der Jacke versuchte, so jugendlich zu wirken wie der ukrainische Held in seinem olivgrünen Unterhemd, nur eben ein wenig weniger militärisch? Wegen „keinesfalls Kriegspartei”?

Deutscher Tweet von „Krautreporter“ (Screenshot:Twitter)

Die Lösung der Stilfrage: Man sollte die Schlagzeile von „Krautreporter“ ernstnehmen. Sie birgt gewaltiges Gleichheitspotential, und die Gleichheit von allem mit jedem ist einer jener „westlichen Werte”, die in der Ukraine so verbissen verteidigt werden. Alle Männer, egal ob Zivilisten, Politiker, Präsidenten, Oppositionsführer oder Militär, sollten jederzeit „super sexy” und voller Selbstbewußtsein „unfassbar männlich” wirken. Ob in Kiew, in Berlin oder an der Front im Donbass: Weg mit dem gräßlichen olivgrünen Zeug! Für eine neue, verbindliche Stilsicherheit auch im Krieg! Der ukrainische Botschafter in Deutschland, der verehrte Herr Andrij Melnyk, würde sehr profitieren und käme gleich viel sympathischer rüber.

Dann hätten rotsfreche Russen auch weniger Freude daran, mit ihren Kampfjets obstsöne Tseichen in den Himmel über dem ukrainischen Tsaporoshye zu malen, so, als ob es in der Ukraine keine tsüchtigen Spitsenhöschen gäbe, die das Wesentliche verhüllen. Und der russische Großverbrecher im Kreml hätte keine Veranlassung, diesen Artikel zur Stilsicherheit in Kleidungsfragen mit einem lustigen Augenzwinkern zu kommentieren:

Freches Russentseichen am Himmel über Tsaporoshye (Screenshot:VideoFacebook)

 

 

 

 

 

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