Meinungsfreiheit ist nicht nur das Recht, zu Allem seinen Senf dazu zu geben wie an einer Würstelbude. Es ist das Recht, Behauptungen der Mächtigen in Frage zu stellen, Erklärungen und Fakten einzuklagen und Alternativen einzufordern. Das mag unbequem sein, lästig, nerven, bremsen. Aber es ist der Motor des Fortschritts. Ohne Nörgler, Zweifler und Besserwisser kein Fortschritt. Zweifel ist eine gesellschaftliche Produktivkraft. Seine Diffamierung durch angeblich alternativlose Politik ist Rückschritt in vormoderne Zeiten. Deutschland braucht wieder einen Grundkurs in Debatte und Wiederbelebung der Streitkultur.» (- Roland Tichy, Journalist und Publizist)
Sammlung von Newsfeeds
EM-Rente: Die 4 häufigsten Erkrankungen für eine Erwerbsminderung
Die aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen deutlich, bei welchen gesundheitlichen Problemen besonders häufig eine Erwerbsminderungsrente bewilligt wird. Psychische und psychosomatische Beschwerden stehen mit großem Abstand an erster Stelle.
Fast 176.000 neue Erwerbsminderungsrenten im Jahr 2025Im Jahr 2025 wurden nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung 175.978 Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit neu bewilligt. Gegenüber 2024 mit 171.732 neuen Renten war das ein Anstieg um 2,5 Prozent.
Die größte Gruppe bildeten Erkrankungen aus dem Bereich Psychosomatik und Psychotherapie. Dahinter folgten Krebs- und Bluterkrankungen, neurologische Leiden sowie orthopädische Erkrankungen.
Die Angaben stammen aus der Veröffentlichung „Rentenversicherung in Zahlen 2026“. Die Statistik erfasst die medizinische Hauptindikation, die dem jeweiligen Rentenzugang zugeordnet wurde.
Krankheitsgruppe Neue EM-Renten 2025 Anteil insgesamt Anteil bei Männern Anteil bei Frauen Psychosomatik und Psychotherapie 72.301 41,1 % 32,2 % 48,6 % Hämatologie und Onkologie 24.443 13,9 % 14,0 % 13,8 % Neurologie 23.677 13,5 % 15,6 % 11,7 % Orthopädie 16.220 9,2 % 9,9 % 8,6 %Zusammen entfallen auf diese vier Gruppen 136.641 der neu bewilligten Erwerbsminderungsrenten. Das entspricht rund 77,7 Prozent aller Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit im Jahr 2025.
Die Statistik nennt Krankheitsgruppen und keine RentengarantieDie Zahlen dürfen nicht so verstanden werden, dass bestimmte Diagnosen automatisch zu einer Erwerbsminderungsrente führen. Die Rentenversicherung prüft nicht nur den Namen einer Erkrankung, sondern deren tatsächliche Auswirkungen auf Ausdauer, Konzentration, Beweglichkeit und Belastbarkeit.
Auch eine schwere Diagnose kann rentenrechtlich ohne ausreichende Folgen bleiben, wenn Betroffene weiterhin mindestens sechs Stunden täglich eine geeignete Tätigkeit ausüben können. Umgekehrt kann das Zusammenwirken mehrerer für sich genommen weniger schwerer Erkrankungen eine Erwerbsminderung begründen.
Bei der Prüfung geht es grundsätzlich nicht nur um den bisherigen Beruf. Die Rentenversicherung fragt, ob eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch möglich wäre.
Volle und teilweise Erwerbsminderung richten sich nach StundenEine volle Erwerbsminderung liegt nach § 43 SGB VI grundsätzlich vor, wenn ein Versicherter wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Dabei werden Tätigkeiten auf dem gesamten allgemeinen Arbeitsmarkt betrachtet.
Wer noch mindestens drei, aber weniger als sechs Stunden täglich arbeiten kann, gilt als teilweise erwerbsgemindert. Die teilweise Erwerbsminderungsrente soll das Einkommen ergänzen, das Betroffene noch mit einer Teilzeitbeschäftigung erzielen können.
Bei einem Leistungsvermögen von mindestens sechs Stunden besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Das gilt auch dann, wenn der erlernte oder zuletzt ausgeübte Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist.
Eine Ausnahme kann für Versicherte gelten, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden. Für sie kommt unter bestimmten Voraussetzungen eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit in Betracht.
Platz eins: Psychische und psychosomatische ErkrankungenMit 72.301 neuen Renten und einem Anteil von 41,1 Prozent bilden psychische und psychosomatische Erkrankungen die mit Abstand größte Gruppe. Bei Frauen lag der Anteil sogar bei 48,6 Prozent, bei Männern bei 32,2 Prozent.
Zu diesem Bereich können schwere Depressionen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen und psychosomatische Beschwerden gehören. Auch chronische Schmerzstörungen mit psychischen Begleiterscheinungen können erfasst sein.
Für das Rentenverfahren genügt die Diagnose einer Depression oder Angststörung nicht. Nachgewiesen werden muss, wie stark Antrieb, Konzentration, Durchhaltefähigkeit, Stressverträglichkeit und soziale Belastbarkeit eingeschränkt sind.
Besonders schwierig wird die Beurteilung bei wechselnden Krankheitsverläufen. Einzelne schwere Phasen beweisen nicht zwingend, dass die Leistungsfähigkeit dauerhaft unter sechs oder drei Stunden liegt.
Deshalb sind längere Behandlungsverläufe, fachärztliche Berichte, Klinikunterlagen und nachvollziehbare Angaben über den Alltag wichtig. Weitere Einzelheiten erläutert der Beitrag „EM-Rente bei Depressionen: Das müssen Betroffene wissen“.
Platz zwei: Krebs- und BluterkrankungenAuf hämatologische und onkologische Erkrankungen entfielen 2025 insgesamt 24.443 neue Erwerbsminderungsrenten. Ihr Anteil betrug 13,9 Prozent.
Zu dieser Gruppe gehören Krebserkrankungen sowie schwere Erkrankungen des Blutes und des blutbildenden Systems. Einschränkungen können durch die Erkrankung selbst, Operationen, Chemotherapie, Bestrahlung oder langfristige Folgen der Behandlung entstehen.
Viele Betroffene leiden nach einer Krebstherapie unter ausgeprägter Erschöpfung, Konzentrationsproblemen, Nervenschäden, Schmerzen oder verminderter körperlicher Belastbarkeit. Diese Beschwerden können fortbestehen, obwohl die unmittelbare Krebsbehandlung bereits abgeschlossen ist.
Eine Krebserkrankung führt dennoch nicht automatisch zu einer dauerhaften Rente. Die Rentenversicherung prüft, ob eine medizinische Rehabilitation die Erwerbsfähigkeit wiederherstellen oder verbessern kann.
Auch die Prognose ist wichtig. Besteht eine begründete Aussicht auf eine Besserung, wird eine Erwerbsminderungsrente häufig zunächst befristet bewilligt.
Platz drei: Neurologische ErkrankungenNeurologische Erkrankungen waren 2025 für 23.677 neue Erwerbsminderungsrenten verantwortlich. Das entsprach einem Anteil von 13,5 Prozent.
Zu den möglichen Erkrankungen gehören Multiple Sklerose, Parkinson, Epilepsie, Polyneuropathien und Folgen eines Schlaganfalls. Auch schwere Migräne, entzündliche Erkrankungen des Nervensystems oder fortschreitende neurologische Störungen können die Erwerbsfähigkeit erheblich mindern.
Bei der Beurteilung geht es nicht nur um Lähmungen oder andere sichtbare Einschränkungen. Auch Gleichgewichtsstörungen, Fatigue, verlangsamte Informationsverarbeitung, Gedächtnisprobleme und eine stark verminderte Belastbarkeit müssen berücksichtigt werden.
Bei Erkrankungen mit schwankendem Verlauf sollten Häufigkeit und Dauer schlechter Phasen genau dokumentiert sein. Ein Untersuchungstag, an dem vergleichsweise wenige Beschwerden auftreten, kann den tatsächlichen Alltag sonst nur unzureichend abbilden.
Platz vier: Orthopädische ErkrankungenOrthopädische Erkrankungen führten 2025 in 16.220 Fällen zu einer neuen Erwerbsminderungsrente. Ihr Anteil lag bei 9,2 Prozent.
Zu dieser Gruppe gehören schwere Wirbelsäulenschäden, fortgeschrittene Arthrose, chronische Rückenschmerzen, Gelenkerkrankungen und Folgen schwerer Verletzungen. Auch Einschränkungen nach mehreren Operationen können berücksichtigt werden.
Nicht jeder Bandscheibenvorfall und nicht jede Arthrose begründen eine Erwerbsminderung. Geprüft wird, wie lange Betroffene noch sitzen, stehen oder gehen können und ob Heben, Tragen, Bücken oder bestimmte Körperhaltungen möglich sind.
Auch die sogenannte Wegefähigkeit kann Bedeutung haben. Wer einen Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in zumutbarer Weise erreichen kann, kann trotz eines theoretisch vorhandenen Leistungsvermögens rentenrechtlich stärker eingeschränkt sein.
Mehrere Erkrankungen müssen gemeinsam bewertet werdenViele Antragsteller leiden nicht nur an einer einzigen Erkrankung. Häufig treten beispielsweise Wirbelsäulenbeschwerden, chronische Schmerzen, Schlafstörungen und Depressionen gleichzeitig auf.
Die Beschwerden dürfen dann nicht vollständig voneinander getrennt betrachtet werden. Die körperlichen und psychischen Einschränkungen können sich gegenseitig verstärken und gemeinsam zu einem deutlich niedrigeren Leistungsvermögen führen.
Ein orthopädisches Leiden kann etwa ständige Schmerzen auslösen, die wiederum Schlaf und Konzentration beeinträchtigen. Wenn zusätzlich Medikamente müde machen oder die Reaktionsfähigkeit vermindern, kann selbst eine körperlich leichte Tätigkeit ausscheiden.
Wie unterschiedlich Gutachter solche Verläufe bewerten können, zeigt der Beitrag „Erwerbsminderungsrente trotz fünf Gutachten abgelehnt“.
Arbeitsunfähigkeit ist nicht dasselbe wie ErwerbsminderungEine lange Arbeitsunfähigkeit beweist noch keine Erwerbsminderung. Arbeitsunfähig ist ein Beschäftigter, wenn er seine bisherige Arbeit krankheitsbedingt nicht ausüben kann oder dadurch eine Verschlimmerung droht.
Bei der Erwerbsminderungsrente wird dagegen geprüft, ob andere Tätigkeiten noch möglich sind. Ein Dachdecker kann deshalb für seinen bisherigen Beruf dauerhaft arbeitsunfähig sein, aber aus Sicht der Rentenversicherung noch sechs Stunden täglich eine leichte Arbeit verrichten.
Eine lange Krankschreibung ist dennoch ein wichtiges Indiz. Ärztliche Unterlagen müssen jedoch erklären, warum auch andere Tätigkeiten nur noch in einem zeitlich eingeschränkten Umfang möglich sind.
Ein hoher GdB ersetzt den Nachweis nichtAuch ein Grad der Behinderung von 50, 60 oder mehr führt nicht automatisch zu einer Erwerbsminderungsrente. Schwerbehindertenrecht und Rentenrecht untersuchen unterschiedliche Folgen einer Erkrankung.
Der Grad der Behinderung beschreibt die Beeinträchtigung der gesellschaftlichen Teilhabe. Bei der Erwerbsminderungsrente geht es vor allem um das verbliebene tägliche Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Dasselbe gilt für einen Pflegegrad. Ein Pflegegrad kann wichtige Hinweise auf erhebliche Einschränkungen liefern, ersetzt aber nicht die medizinische Prüfung nach § 43 SGB VI.
Ärztliche Unterlagen sollten konkrete Grenzen beschreibenFür einen erfolgreichen Antrag reicht eine lange Liste von Diagnosen meist nicht aus. Hilfreicher sind konkrete Angaben darüber, welche Tätigkeiten wie lange möglich sind und wann Pausen benötigt werden.
Bei körperlichen Erkrankungen sollten Ärzte beispielsweise Einschränkungen beim Sitzen, Stehen, Gehen, Heben oder Tragen beschreiben. Bei psychischen Erkrankungen sind Angaben über Konzentration, Antrieb, Anpassungsfähigkeit, Stressverträglichkeit und soziale Kontakte wichtig.
Auch die Nebenwirkungen von Medikamenten dürfen nicht fehlen. Müdigkeit, Schwindel, verlangsamte Reaktionen oder Konzentrationsstörungen können die Einsatzfähigkeit zusätzlich mindern.
Die Unterlagen sollten außerdem zeigen, welche Behandlungen durchgeführt wurden und weshalb keine ausreichende Besserung eingetreten ist. Abgebrochene oder verweigerte Therapien können Rückfragen auslösen, wenn es dafür keine nachvollziehbare medizinische Erklärung gibt.
Reha wird vor einer Rente geprüftDie Deutsche Rentenversicherung folgt dem Grundsatz „Reha vor Rente“. Vor einer Rentenbewilligung wird deshalb geprüft, ob medizinische oder berufliche Rehabilitationsleistungen die Erwerbsfähigkeit erhalten oder wiederherstellen können.
Besondere Bedeutung hat der Entlassungsbericht einer Reha-Klinik. Darin wird häufig eingeschätzt, wie viele Stunden ein Versicherter im bisherigen Beruf und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch arbeiten kann.
Betroffene sollten den Bericht nach der Reha anfordern und sorgfältig lesen. Stimmen Diagnosen, Leistungsbeurteilung oder Angaben zum Tagesablauf nicht, sollten Unstimmigkeiten möglichst früh schriftlich benannt und durch behandelnde Ärzte erläutert werden.
Zusätzlich müssen Versicherungszeiten erfüllt seinNeben der gesundheitlichen Einschränkung verlangt die Erwerbsminderungsrente grundsätzlich eine allgemeine Wartezeit von fünf Jahren. Außerdem müssen in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung im Regelfall mindestens drei Jahre mit Pflichtbeiträgen liegen.
Unter bestimmten Voraussetzungen verlängert sich der betrachtete Fünfjahreszeitraum. Das kann beispielsweise bei Arbeitsunfähigkeit, Schwangerschaft, Arbeitslosigkeit oder anderen gesetzlich berücksichtigten Zeiten geschehen.
Ausnahmen gelten unter anderem bei Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und bei einer Erwerbsminderung kurz nach Abschluss einer Ausbildung. Deshalb sollte der Versicherungsverlauf vor oder spätestens während des Antragsverfahrens geprüft werden.
Erwerbsminderungsrenten werden häufig befristet bewilligtEine Erwerbsminderungsrente wird vielfach zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum bewilligt. Das geschieht insbesondere dann, wenn eine Besserung des Gesundheitszustands nicht ausgeschlossen werden kann.
Vor dem Ende der Befristung muss rechtzeitig eine Weiterzahlung beantragt werden. Die Rentenversicherung prüft dann erneut, ob und in welchem Umfang eine Erwerbsminderung besteht.
Eine frühere Bewilligung garantiert keine Verlängerung. Aktuelle Befunde und ein nachvollziehbar dokumentierter Krankheitsverlauf bleiben deshalb auch während des Rentenbezugs wichtig.
Nach einer Ablehnung bleibt der WiderspruchLehnt die Rentenversicherung den Antrag ab, kann grundsätzlich innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids Widerspruch eingelegt werden. Die genaue Frist ergibt sich aus der Rechtsbehelfsbelehrung.
Zur Fristwahrung kann zunächst ein kurzer Widerspruch genügen. Die ausführliche Begründung sollte nach Einsicht in die medizinischen Unterlagen und Gutachten nachgereicht werden.
Bleibt der Widerspruch erfolglos, kann innerhalb eines Monats nach Zustellung des Widerspruchsbescheids Klage beim Sozialgericht erhoben werden. Weitere Hinweise enthält der Beitrag „Erwerbsminderungsrente abgelehnt: Was Sie jetzt tun sollten“.
Der Beitrag EM-Rente: Die 4 häufigsten Erkrankungen für eine Erwerbsminderung erschien zuerst auf Gegen-Hartz.de – Sozialrecht, Rente, Pflege und Grundsicherung.
Wir holen UNSERE Demokratie zurück: Matthias Matussek und Daniel Matissek im Gespräch
<p>The post Wir holen UNSERE Demokratie zurück: Matthias Matussek und Daniel Matissek im Gespräch first appeared on ANSAGE.</p>
The Specter of Nuclear War Raises Its Head, by Paul Craig Roberts
Is Another 9/11-Scale False Flag Possible as Trump and Netanyahu Get Desperate?, by Kevin Barrett
9/11: The Ceremony That Was An Inside Job, by Joe Atwill
Milo Yiannopoulos and Jewish Thought Police Laura Loomer Face Off, by Jonas E. Alexis
VIDEO: For A Westerner, Opposing the Empire Is the Only Path to Dignity, by Caitlin Johnstone
Liberal Zionists Are Evil Shitbags, by Caitlin Johnstone
1.800 Euro Rente brutto: So viel bleibt 2026 nach Steuern und Krankenkasse übrig
Von 1.800 Euro gesetzlicher Bruttorente werden 2026 im üblichen Fall zunächst 222,30 Euro für Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen. Ein Rentner mit mindestens einem Kind erhält damit 1.577,70 Euro ausgezahlt, ein kinderloser Rentner 1.566,90 Euro.
Nach einer beispielhaft berechneten Einkommensteuer bleiben einem alleinstehenden Neurentner wirtschaftlich rund 1.536 Euro beziehungsweise 1.527 Euro im Monat. Der genaue Betrag hängt jedoch vom Rentenbeginn, der Krankenkasse, dem Familienstand und weiteren Einkünften ab.
Die häufig gestellte Frage nach der „Nettorente“ hat deshalb zwei Antworten. Die Deutsche Rentenversicherung behält die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung direkt ein, während die Einkommensteuer gewöhnlich erst über die Steuererklärung festgesetzt wird. Der Betrag auf dem Konto ist daher nicht immer der Betrag, der nach der späteren Steuerzahlung tatsächlich zur Verfügung steht.
Die Rechnung beginnt bei der BruttorenteWer von 1.800 Euro Rente spricht, meint damit meist die monatliche Bruttorente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Auf das Jahr gerechnet sind das 21.600 Euro. Abschläge wegen eines vorgezogenen Rentenbeginns sind in diesem Betrag bereits enthalten, sofern die 1.800 Euro aus dem Rentenbescheid stammen.
Für die folgende Rechnung wird angenommen, dass die Person in der Krankenversicherung der Rentner pflichtversichert ist und die Bruttorente in allen zwölf Monaten unverändert 1.800 Euro beträgt. Zudem wird mit dem für 2026 festgelegten durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent gerechnet. Der tatsächliche Zusatzbeitrag der eigenen Kasse kann höher oder niedriger ausfallen.
Welche Voraussetzungen für die Pflichtversicherung erfüllt sein müssen, erklärt der Beitrag zur Krankenversicherung der Rentner. Bei freiwillig gesetzlich oder privat Versicherten kann die Rechnung deutlich anders aussehen.
Für die Krankenversicherung gehen 157,50 Euro abDer allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 2026 weiterhin 14,6 Prozent. Rentenversicherung und Rentner tragen davon jeweils die Hälfte, sodass auf den Rentner 7,3 Prozent entfallen. Auch der Zusatzbeitrag der Krankenkasse wird bei einer gesetzlichen Rente grundsätzlich hälftig geteilt.
Bei einem angenommenen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent kommen für den Rentner weitere 1,45 Prozent hinzu. Sein eigener Krankenversicherungsanteil beträgt damit 8,75 Prozent. Bei 1.800 Euro Bruttorente werden monatlich 157,50 Euro für die Krankenversicherung einbehalten.
Der Wert von 2,9 Prozent ist nur ein Rechenwert. Für die Auszahlung zählt der Zusatzbeitrag der Krankenkasse, bei der die Person tatsächlich versichert ist. Liegt dieser Satz beispielsweise um einen Prozentpunkt höher, sinkt die Monatsrente wegen der hälftigen Beteiligung der Rentenversicherung um weitere 9 Euro.
Die Pflegeversicherung zahlen Rentner alleinAnders als bei der Krankenversicherung beteiligt sich die Rentenversicherung nicht am Beitrag zur Pflegeversicherung. Rentner tragen den Beitrag vollständig aus ihrer gesetzlichen Rente. 2026 beträgt der Satz 3,6 Prozent, für Kinderlose gilt einschließlich Zuschlag ein Satz von 4,2 Prozent.
Bei 1.800 Euro Bruttorente kostet die Pflegeversicherung mit mindestens einem Kind 64,80 Euro im Monat. Kinderlose zahlen 75,60 Euro. Wer mehrere Kinder unter 25 Jahren hat, kann je nach Kinderzahl einen Beitragsabschlag erhalten und dadurch etwas mehr ausgezahlt bekommen. Für vor dem 1. Januar 1940 Geborene wird der Kinderlosenzuschlag nicht erhoben.
So hoch ist die Auszahlung vor der Steuer Rechenschritt Mit Kind Kinderlos Monatliche Bruttorente 1.800,00 Euro 1.800,00 Euro Krankenversicherung bei 2,9 Prozent Zusatzbeitrag −157,50 Euro −157,50 Euro Pflegeversicherung −64,80 Euro −75,60 Euro Auszahlung vor Einkommensteuer 1.577,70 Euro 1.566,90 Euro Geschätzte Einkommensteuer pro Monat im Beispiel −41,67 Euro −39,58 Euro Wirtschaftlicher Monatsbetrag nach Steuer im Beispiel 1.536,03 Euro 1.527,32 EuroDie ersten vier Tabellenzeilen zeigen den Betrag, der im gewählten KVdR-Beispiel monatlich auf dem Konto ankommt. Die letzten beiden Zeilen gelten nur für den beschriebenen alleinstehenden Neurentner des Jahres 2026 ohne weitere Einkünfte. Sie verteilen die geschätzte Jahressteuer rechnerisch auf zwölf Monate, obwohl das Geld nicht automatisch von der laufenden Rente abgezogen wird.
Warum bei 1.800 Euro Rente Einkommensteuer anfallen kannEine gesetzliche Rente wird nicht in voller Höhe besteuert. Wie viel davon steuerpflichtig ist, richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Wer 2026 neu in Rente geht, hat einen Besteuerungsanteil von 84 Prozent; 16 Prozent der ersten vollen Jahresbruttorente werden grundsätzlich als persönlicher Rentenfreibetrag festgeschrieben.
Der Grundfreibetrag beträgt 2026 für Alleinstehende 12.348 Euro und bei Zusammenveranlagung 24.696 Euro. Er wird nicht von der Bruttorente abgezogen, sondern schützt das zu versteuernde Einkommen. Vor dem Vergleich werden unter anderem der Rentenfreibetrag, Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie steuerliche Pauschalen berücksichtigt.
Eine ausführliche Übersicht bietet der Beitrag bis zu welcher Bruttorente 2026 keine Steuer anfällt. Weitere Hinweise enthält der Ratgeber zur Steuererklärung für Rentner im Jahr 2026.
Beispielrechnung für einen alleinstehenden NeurentnerBei 21.600 Euro Jahresbruttorente und einem Rentenbeginn im Jahr 2026 sind 84 Prozent, also 18.144 Euro, steuerpflichtig. Davon werden im Beispiel 1.890 Euro Krankenversicherungsbeiträge, 777,60 Euro Pflegeversicherungsbeiträge, 102 Euro Werbungskosten-Pauschbetrag und 36 Euro Sonderausgaben-Pauschbetrag berücksichtigt. Daraus ergibt sich vereinfacht ein zu versteuerndes Einkommen von rund 15.338 Euro.
Nach dem Einkommensteuertarif 2026 ergibt sich daraus eine Jahressteuer von ungefähr 500 Euro. Der Solidaritätszuschlag fällt in dieser Größenordnung nicht an. Eine mögliche Kirchensteuer ist in der Rechnung nicht enthalten.
Wer kinderlos ist, zahlt zwar mehr Pflegeversicherungsbeitrag, kann diesen höheren Betrag aber steuerlich absetzen. Im vereinfachten Beispiel sinkt die Einkommensteuer dadurch auf etwa 475 Euro im Jahr. Trotz der geringeren Steuer bleibt unter dem Strich weniger übrig, weil der zusätzliche Pflegebeitrag höher ist als die Steuerentlastung.
Der Rentenbeginn verändert die SteuerrechnungFür Bestandsrentner lässt sich die Steuer nicht einfach mit dem aktuellen Besteuerungsanteil berechnen. Ihr persönlicher Rentenfreibetrag wurde nach dem ersten vollen Rentenjahr als Eurobetrag festgeschrieben. Spätere Rentenerhöhungen erhöhen diesen Freibetrag grundsätzlich nicht.
Deshalb können zwei alleinstehende Personen mit heute jeweils 1.800 Euro Bruttorente verschiedene Steuerbeträge zahlen. Die eine bezieht ihre Rente möglicherweise schon seit 2010, die andere erst seit 2026. Auch frühere Erhöhungen, abzugsfähige Aufwendungen und zusätzliche Einnahmen verändern das Ergebnis.
Nach der Übersicht des Bundesfinanzministeriums liegt eine Jahresbruttorente von 21.600 Euro im Jahr 2026 bei alleinstehenden Rentnern ohne weitere Einkünfte über den dort berechneten steuerfreien Orientierungswerten. Das spricht dafür, die eigene Abgabepflicht zu prüfen. Aus der Bruttorente allein lässt sich jedoch keine verlässliche Höhe der Steuer ableiten.
Verheiratete können deutlich weniger oder gar keine Steuer zahlenBei zusammen veranlagten Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartnern gilt das Splittingverfahren. Bezieht nur eine Person 1.800 Euro gesetzliche Monatsrente und hat der andere Partner keine steuerpflichtigen Einkünfte, fällt unter den Beispielannahmen regelmäßig keine Einkommensteuer an. Bezieht der Partner ebenfalls eine Rente oder Arbeitslohn, muss das gemeinsame Einkommen betrachtet werden.
Auch Witwenrente, Betriebsrente, Mieteinnahmen oder ein steuerpflichtiger Hinzuverdienst können die Rechnung verändern. Kapitalerträge können ebenfalls Bedeutung haben, soweit sie nicht abschließend durch Freibeträge oder Steuerabzug erledigt sind. Eine Aussage wie „Bei 1.800 Euro Rente bleiben immer 1.536 Euro“ wäre daher falsch.
Die Steuer wird meist nicht monatlich abgezogenKranken- und Pflegeversicherungsbeiträge erscheinen direkt in der Rentenanpassungsmitteilung und mindern die laufende Überweisung. Einkommensteuer behält die Deutsche Rentenversicherung dagegen normalerweise nicht ein. Das Finanzamt berechnet sie anhand der Steuererklärung und kann anschließend Vorauszahlungen festsetzen.
Wer im Beispiel 1.577,70 Euro überwiesen bekommt, sollte den gesamten Betrag daher nicht automatisch als endgültige Nettorente ansehen. Sinnvoll kann es sein, für eine erwartete Nachzahlung monatlich etwa 40 bis 45 Euro zurückzulegen. Nach dem Steuerbescheid lässt sich dieser Betrag an die tatsächliche Belastung anpassen.
Zusatzbeitrag und Versicherungsstatus können das Ergebnis verschiebenDer durchschnittliche Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent bedeutet nicht, dass jede Krankenkasse genau diesen Satz erhebt. Bereits ein Unterschied von 0,5 Prozentpunkten verändert den Eigenanteil eines KVdR-Rentners bei 1.800 Euro Rente um 4,50 Euro im Monat. Ein Kassenwechsel kann sich deshalb auf den Zahlbetrag auswirken, sollte aber nicht allein anhand des Beitragssatzes entschieden werden.
Freiwillig gesetzlich Versicherte zahlen ihre Beiträge nach anderen Regeln und können auch mit weiteren Einnahmen beitragspflichtig sein. Sie erhalten zur gesetzlichen Rente auf Antrag oder aufgrund der gespeicherten Daten einen Zuschuss der Rentenversicherung. Wie sich Beitragserhöhungen dort auswirken, zeigt der Beitrag zum Krankenversicherungszuschuss für Rentner.
Privat Krankenversicherte erhalten ebenfalls einen Zuschuss, dessen Höhe begrenzt ist. Ihr tatsächlicher Versicherungsbeitrag richtet sich jedoch nicht prozentual nach der gesetzlichen Rente. Die oben ausgewiesenen 1.577,70 Euro oder 1.566,90 Euro lassen sich deshalb nicht auf privat Versicherte übertragen.
Auch die Rentenerhöhung im Juli muss berücksichtigt werdenDie Beispielrechnung unterstellt eine gleichbleibende Monatsrente von 1.800 Euro während des gesamten Jahres. Wer bereits im ersten Halbjahr 2026 genau 1.800 Euro bezogen hat, erhielt durch die Rentenanpassung von 4,24 Prozent ab Juli rechnerisch 1.876,32 Euro brutto. Seine tatsächliche Jahresbruttorente und damit auch die Beiträge sowie die mögliche Steuer fallen höher aus.
Stehen die 1.800 Euro dagegen im aktuellen Rentenbescheid als Betrag nach der Anpassung, darf die Summe nicht nochmals um 4,24 Prozent erhöht werden.
Für die Steuererklärung zählt immer die im Kalenderjahr tatsächlich zugeflossene Bruttorente. Die entsprechende Bescheinigung kann bei der Rentenversicherung angefordert oder online abgerufen werden.
Was von 1.800 Euro Rente wirklich bleibtBei einer pflichtversicherten Person mit Kind und einem Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent bleiben von 1.800 Euro Bruttorente zunächst 1.577,70 Euro auf dem Konto. Kinderlose erhalten unter denselben Annahmen 1.566,90 Euro. Für einen alleinstehenden Neurentner des Jahres 2026 reduziert eine vereinfachte Steuerrechnung diese Beträge wirtschaftlich auf etwa 1.536 Euro beziehungsweise 1.527 Euro im Monat.
Diese Werte sind eine Orientierung und keine individuelle Renten- oder Steuerberechnung. Wer den eigenen Nettobetrag genau ermitteln will, benötigt den persönlichen Zusatzbeitrag, den Pflegeversicherungsstatus, den Rentenbeginn, den festgesetzten Rentenfreibetrag und sämtliche weiteren Einkünfte. Auch außergewöhnliche Belastungen, Handwerkerkosten und andere Abzüge können die Steuer mindern.
Häufige Fragen zu 1.800 Euro Rente netto Wie viel wird bei 1.800 Euro Bruttorente für die Krankenversicherung abgezogen?Bei einem Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent beträgt der eigene Krankenversicherungsanteil 8,75 Prozent. Das sind 157,50 Euro im Monat. Weicht der Zusatzbeitrag der eigenen Kasse ab, ändert sich auch der Abzug.
Wie viel bleibt mit Kind von 1.800 Euro Rente?Bei Pflichtversicherung in der KVdR, 2,9 Prozent Zusatzbeitrag und einem Pflegebeitrag von 3,6 Prozent werden 1.577,70 Euro vor Einkommensteuer ausgezahlt. Im vereinfachten Steuerbeispiel für einen alleinstehenden Neurentner bleiben wirtschaftlich etwa 1.536 Euro pro Monat.
Wie viel bleibt einem kinderlosen Rentner?Wegen des Pflegebeitragssatzes von 4,2 Prozent werden vor der Einkommensteuer 1.566,90 Euro ausgezahlt. Nach der beispielhaften Steuerbelastung verbleiben rund 1.527 Euro im Monat. Der höhere Pflegebeitrag senkt zugleich das zu versteuernde Einkommen etwas.
Wird die Einkommensteuer direkt von der Rente abgezogen?Nein, die Deutsche Rentenversicherung behält gewöhnlich keine Einkommensteuer von der Monatsrente ein. Die Steuer wird über die Veranlagung durch das Finanzamt erhoben. Nach einem Steuerbescheid können außerdem vierteljährliche Vorauszahlungen verlangt werden.
Muss jeder Rentner mit 1.800 Euro Monatsrente Steuern zahlen?Nein, eine pauschale Aussage ist nicht möglich. Rentenbeginn, persönlicher Rentenfreibetrag, Familienstand, Versicherungsbeiträge, weitere Einkünfte und abziehbare Ausgaben bestimmen das Ergebnis. Bei einem alleinstehenden Neurentner mit einem vollen Rentenjahr ist 2026 unter den genannten Annahmen Einkommensteuer zu erwarten.
Warum kann der Betrag im Rentenbescheid von dieser Rechnung abweichen?Der Zusatzbeitrag der eigenen Krankenkasse kann vom Durchschnitt abweichen. Auch Kinderlosenzuschlag, Beitragsabschläge für mehrere Kinder, freiwillige oder private Krankenversicherung sowie weitere beitragspflichtige Einnahmen führen zu anderen Werten. Verbindlich sind die Daten in der Rentenanpassungsmitteilung, im Versicherungsbescheid und im Steuerbescheid.
Der Beitrag 1.800 Euro Rente brutto: So viel bleibt 2026 nach Steuern und Krankenkasse übrig erschien zuerst auf Gegen-Hartz.de – Sozialrecht, Rente, Pflege und Grundsicherung.
Kolumbiens Regierung beendet Friedensdialoge und nimmt Luftangriffe auf
Zur Erinnerung (13)
Aus dem Alltag einer real gelebten Pandemie-Inszenierung
Der allgemeine Wahnsinn repräsentierte sich in unzähligen persönlichen Erfahrungen der Menschen. Ein paar Beispiele aus dem wahren Leben, gekoppelt mit den veröffentlichten Informationen, möchten das deutlich machen. Dazu werden einige beispielhafte Episoden, die sich im unmittelbaren oder weiteren Umfeld des Autors abspielten, präsentiert. Sie bestätigen das, was die Politiker der Systemparteien an in medizinischer Hinsicht sinnfreien Maßnahmen beschlossen hatten, um das Schattenfechten gegen „das neuartige Virus“ zu betreiben.
Ganz allgemein: Jede Krankenhauseinweisung war mit einem quasi verpflichtenden PCR-Test verbunden, der selbstverständlich kein Corona nachweisen kann. Mindestens vier Rettungssanitäter berichteten über meine Kontakte im persönliches Umfeld, dass Einweisungen in Intensivstationen automatisch als „Corona-Fälle“ behandelt wurden — ausgenommen chirurgische Fälle. Jede respiratorische Symptomatik, ja selbst Magen-Darm-Symptomatik wurde als Covid-19 bewertet, durchaus auch ohne Tests. „Infiziert“ sein konnte jeder, egal ob mit oder ohne Symptome. Als in Wirklichkeit für den Nachweis untaugliche Methoden wurden PCR-Tests und Antigentests an den in Unwissenheit gehaltenen Bürger verkauft — und das ist bis heute so geblieben (1).
Persönlicher bekannter Fall: Ein Bekannter wurde wegen einer „Infektion mit dem Noro-Virus“, einem bereits vor „Corona“ bekannten und „gängigem“ Virustyp (laut Lehre der Virologie) krankgeschrieben. Nachträglich informierte der Arzt, dass er dies als „Corona-Fall“ anzeigen müsste und sich möglicherweise das Gesundheitsamt melden würde.
Ganz allgemein: Das Burn Out, Depressionen und ähnliches, all das sollte vom Virus kommen. All das sollten (und sollen noch heute) Symptome von „Covid“ sein (2). Das erfuhren wir aus den deutschen Qualitätsmedien, vorneweg den Öffentlich-rechtlichen. Die Angstmache kannte keine Grenzen. Quellen, so sie überhaupt benannt wurden, verwiesen auf obskure Studien (3). Noch Monate, gar Jahre später könnte man angeblich an „Long Covid“ erkranken:
„Als Folge von Covid 19 ist das Erschöpfungssyndrom Teil von Long-Covid. Aktuelle Studien belegen, dass jeder Zehnte, der nur leicht an Covid-19 erkrankt war, ein halbes Jahr später noch Symptome hat und damit an Long-Covid erkrankt ist. Inzwischen gehen Ärzte von 400.000 Betroffenen in Deutschland aus.“ (4)
Eine Mär, die von öffentlich-rechtlichen Sendern bis zum heutigen Tage verbreitet wird (2i), parallel über den nie bewiesenen Sinn der „Corona-Impfung”. Dort, wo man auf Studien referenzierte, die sehr ausführlich Proteine thematisieren, um diese dann per Definition einem „neuartigen Virus“ zuzuordnen, den man aber ansonsten tatsächlich nie zu Gesicht bekommen hat (5).
Persönlich bekannter Fall: Ein Mann wurde wegen andauernder Rückenprobleme, unter anderem zur Durchführung eines EKG, in ein Krankenhaus eingewiesen. Dort wurde ihm als erstes ein PCR-Test aufgezwungen, der „positiv“ ausfiel. Es folgte eine mehr oder weniger gegen seinen eigentlichen Willen durchgeführte „Corona-Behandlung“, die sich auf wiederholte PCR-Tests beschränkte. Erst nach energischer Intervention des Patienten und der Einschaltung von Angehörigen wurde der Mann nach vier Tagen aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen.
Ein weiterer persönlich bekannter Fall: Ein älterer Herr wurde wegen Kreislaufproblemen ins Krankenhaus eingewiesen. Was geschah? Der Mann wurde nicht etwa auf diese Symptome behandelt, sondern mit PCR getestet und nach Positivresultat im Krankenhaus belassen. Es folgte, wie gesagt, keine Behandlung, wie Angehörige die ständig vor Ort weilten, aussagten. Das Einzige, was geschah, war ein täglicher PCR-Test. Das ging insgesamt fünf Tage lang so weiter. Nach zwei Negativtests wurde der Mann schließlich ohne weitere Behandlung wieder entlassen.
Es muss sicher nicht weiter erläutert werden, dass auch all diese „Fälle“ in die Statistik der „Corona-Infektionen“ eingingen.
Noch ein weiterer persönlich bekannter Fall: Eine Bekannte suchte wegen hier nicht näher beschriebener, aber nicht die Atemwege betreffender Beschwerden eine Arztpraxis auf — und das im Jahre 2025! Dort wurde ihr gedroht, die Behandlung zu verweigern, so sie sich zuvor nicht einem PCR-Test unterziehen würde.
Mitarbeiter von Krankenhäusern, Pflege- und Notdiensten, Feuerwehr etc, finden hier offene Ohren, denen sie offenlegen können, was tatsächlich im Gesundheits- und Pflegebereich abging, als die PLandemie an Fahrt aufnahm.
Ganz allgemein: Jeder „Geimpfte“ zählte erst 14 Tage nach seiner zweiten „Impfung“ tatsächlich als „Geimpfter“. Jede kurz nach den „Impfungen“ auftretenden respiratorischen und darüber hinaus auftretenden Symptomatiken konnten so auch noch beliebig als „Covid-19-Fälle“ „gebucht“ werden. Ja, Nebenwirkungen der „Impfung“, die oft genug dramatisch ausfielen, konnte man praktisch nach Lust und Laune „dem Virus“ zuschieben.
Wenn sich ein „Geimpfter“ allerdings wochen- oder gar monatelang mit respiratorischen Symptomatiken herumschlagen musste, zählte er nicht mehr als „Geimpfter“.
Als die PLandemie-Inszenierung gestartet wurde, drohte man Menschen, die sich nicht an die „Corona-Regeln“ hielten, mit Einweisungen in psychiatrische Anstalten. Das Prinzip dahinter war offensichtlich: Bestrafe Einen, erziehe Hundert.
„In der öffentlichen Sitzung des Corona-Untersuchungsausschusses des Sächsischen Landtags am 27. August 2026 haben die BSW-Ausschussmitglieder Ines Biebrach und Jens Hentschel-Thöricht ein bislang nicht öffentlich bekanntes Dokument zur zwangsweisen Unterbringung von Menschen während der Corona-Zeit zum Gegenstand der Befragung gemacht. Aus dem Dokument geht hervor, dass für die zwangsweise Unterbringung von Personen im Zusammenhang mit Quarantäne- beziehungsweise Absonderungsanordnungen nicht nur das Fachkrankenhaus Arnsdorf, sondern insgesamt vier Krankenhäuser mit zusammen 22 Plätzen vorgesehen waren.“ (6)
Das Dokument mag bisher unbekannt gewesen sein, der Vorgang selbst war es nicht (b1):
Wenige Stunden nach der Veröffentlichung verschwand diese Meldung wieder aus dem Teletext des ARD-Senders.
Bitte bleiben Sie achtsam, liebe Leser.
Anmerkungen und Quellen
(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.
(1) 25.03.2023; WDR; Corona-Test-Unterschiede: Was ist ein PCR-Test, Antikörpertest, Antigentest, Schnelltest und Selbsttest?; https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-test-unterschied-schnelltest-pcr-antikoerper-100.html
(2, 2i) NDR; Coronavirus — News zu Covid-19 in Norddeutschland; https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Long-Covid-Corona-Langzeitfolgen-werden-unterschaetzt,coronavirus4284.html; abgerufen: 27.04.2026
(3) Johnes Hopkins Medicine; COVID-19; https://www.hopkinsmedicine.org/health/conditions-and-diseases/coronavirus/how-to-deal-with-coronavirus-burnout-and-pandemic-fatigue; abgerufen: 27.04.2026
(4) 10.08.2021; NDR; Long-Covid: Chronisches Fatigue-Syndrom als Folge von Corona; https://web.archive.org/web/20211104184837/https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Long-Covid-Chronisches-Fatigue-Syndrom-als-Folge-von-Corona,coronavirus5142.html
(5) 11.12.2024; CellHost &Microbe; Zhouyi Rong, Hongcheng Mai, Gregor Ebert und weitere; Persistence of spike protein at the skull-meninges-brain axis may contribute to the neurological sequelae of COVID-19; https://www.cell.com/cell-host-microbe/fulltext/S1931-3128(24)00438-4
(6) 27.08.2026; Corona-Untersuchungsausschuss: BSW legt bislang nicht öffentlich bekanntes Dokument zur Zwangsunterbringung vor; https://www.jens-hentschel-thoericht.de/
(b1) 10.04.2020; Mitteldeutscher Rundfunk; MDR-Teletext; Meldung über geplante Zwangszuführungen von Quarantäne-Verpflichteten; Bildschirmschnappschuss
(Titelbild) Frau, Lautsprecher, Megaphon, Corona; Autor: geralt (Pixabay); 23.10.2020; https://pixabay.com/illustrations/woman-megaphone-virus-silhouette-5675428/; Lizenz: Pixabay License
Nicaragua will mit Verfassungsreform Teile der Opposition ausschließen
For A Westerner, Opposing The Empire Is The Only Path To Dignity
The only way to truly have dignity and integrity as a westerner is to put your energy into opposing the empire under which you live.
Under the individualism of our capitalist society, we are indoctrinated with the belief that the most important and interesting things about us are the personal characteristics which distinguish us from other people: our likes and dislikes, our lifestyle, our interpersonal relationships, our sense of fashion, how successful we are professionally, academically and romantically, etc.
But when you live under the most murderous and tyrannical power structure on the planet, your individual little quirks and facets are a lot less significant than the extent to which you oppose the abuses that your rulers are inflicting upon human beings around the world. If you met a German in 1940, you would probably be a lot less curious about his taste in music and fondness for dapper suits than you would be about his level of support for Adolf Hitler.
That’s you right now. You’re the German in 1940. The most interesting and relevant thing about you is the extent to which you oppose the globe-spanning empire you live under. At this point in history, everything else about you is a very distant second.
I’m sure you’re a nice person. I’m sure you try to be decent to everyone you encounter, and I’m sure you’ve created a really nifty personality for yourself over the course of your life. You probably own some cool stuff and have some fun stories about things you’ve experienced over the years. But as a westerner, none of that matters nearly as much as the degree to which you stand in opposition to the psychopathic dominators who run your society today.
If we lived in Africa, Asia or Latin America, the unique qualities of our individual personalities would have more relevance, because we wouldn’t be materially benefiting from an empire which murders, exploits and steals from the people of the global south. But we are westerners, and the river of blood which feeds our way of life is always the loudest thing in the room.
For us, opposing that river of blood is the only path to a respectable life. We have no control over the fact that right now we live in a society that is fueled by a system of imperialist extraction propped up by the barrel of a gun, but we can control our response to that reality. We can do something every day to throw sand in the gears of the imperial machine. We can help weaken public trust in its propaganda services. We can help open the eyes of our fellow westerners to the reality of what our governments are doing in our name. We can work to foment a revolutionary zeitgeist. We can help construct a robust and widespread anti-war movement.
Your choice to do that or not is the most interesting and significant thing about you as a person. I mean no disrespect to your other wonderful attributes when I say this; that’s just the reality of what it means to be born into this particular slice of spacetime.
_________________
The best way to make sure you see everything I publish is to get on my free mailing list. My work is entirely reader-supported, so if you enjoyed this piece here are some options where you can toss some money into my tip jar if you want to. Click here for links for my social media, books, merch, and audio/video versions of each article. All my work is free to bootleg and use in any way, shape or form; republish it, translate it, use it on merchandise; whatever you want. All works co-authored with my husband Tim Foley.
Bitcoin donations: 1Ac7PCQXoQoLA9Sh8fhAgiU3PHA2EX5Zm2
Feature image by David Geitgey Sierralupe from Eugene, Oregon — 2026–02–28 ICE Out and No Iran War, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=190159633
„Öcalans Freiheit ist für Frieden und eine demokratische Lösung unverzichtbar“
Der „Marsch für Freiheit und Demokratie“ kurdischer und internationalistischer Jugendaktivist:innen in Köln ist mit einer gemeinsamen Erklärung zu Ende gegangen. Vor dem Kölner Dom bezeichneten die Teilnehmer:innen am Freitagabend die physische Freiheit Abdullah Öcalans als unverzichtbare Voraussetzung für den Prozess für Frieden und eine demokratische Gesellschaft und die Lösung der kurdischen Frage.
Die Abschlusserklärung wurde auf Deutsch, Kurmancî und Soranî verlesen. Darin verwiesen die Beteiligten auf ihren seit vielen Jahren in Europa geführten Kampf für die Freiheit Öcalans. Seit dessen Verschleppung infolge des internationalen Komplotts von 1999 hätten sie in europäischen Städten, an Universitäten und vor Institutionen, die sie für das Komplott verantwortlich machen, immer wieder Aktionen organisiert. „Seit 27 Jahren haben wir unseren Widerstand für die Freiheit unseres Repräsentanten, der gesamten Jugend Kurdistans und der unterdrückten Völker nicht aufgegeben“, hieß es.
„Physische Freiheit ist unverzichtbar“
Mit Blick auf die gegenwärtige politische Phase erklärten die Jugendlichen, Öcalans physische Freiheit sei eine grundlegende Voraussetzung dafür, den Prozess für Frieden und eine demokratische Gesellschaft abzusichern. Angesichts von Kriegen und Konflikten im Mittleren Osten müsse ein Weg von Tod und Massakern hin zu einer demokratischen Lösung eröffnet werden. „Öcalans physische Freiheit ist unverzichtbar für die Absicherung des Prozesses für Frieden und eine demokratische Gesellschaft und für die Lösung der kurdischen Frage“, erklärten die Jugendlichen. Zugleich bezeichneten sie die Jugend als gestaltende und vorangehende Kraft der Gesellschaft. „Wir wollen beim Aufbau einer moralischen, demokratischen und freien Gesellschaft eine führende Rolle übernehmen. Für ein freies Leben und den Willen der Völker organisieren wir uns und kämpfen.“
Erinnerung an die Gefallenen
In der Erklärung wurde auch an die Gefallenen der kurdischen Freiheitsbewegung erinnert. Namentlich genannt wurden unter anderem Lecwan, Çekdar, Bawer, Hevî, Seher, Dîdar, Tavîn, Tijda, Zenda, Rûstem und Berjîn, die aus der Jugendarbeit in Europa heraus am Widerstand teilgenommen hatten. Die Aktivist:innen verwiesen zudem auf die in jüngster Zeit bekanntgegebenen Gefallenen und bezeichneten deren Haltung und die ihrer Weggefährt:innen als Orientierung für die junge Generation. „Unsere Gefallenen werden niemals vergessen werden. Sie waren Menschen, die sich einer Sache der Freiheit verschrieben hatten, die größer war als der Tod.“ Die Gefallenen und Abdullah Öcalan hätten entscheidend dazu beigetragen, dass der Kampf des kurdischen Volkes die heutige Phase der Suche nach Frieden und Demokratie erreicht habe. „Mit ihrem eigenen Leben haben sie die Existenz des kurdischen Volkes aufgebaut, und wir werden ihre Träume von Freiheit verwirklichen.“
Aufruf zum Kulturfestival in Dortmund
An die in Europa lebende kurdische Jugend richteten die Teilnehmer:innen den Aufruf, ihre Sprache, Kultur und gesellschaftlichen Werte zu bewahren. Unter Verweis auf Abdullah Öcalans Aussage „Kultur ist die Grundlage unserer Existenz“ riefen sie zur Teilnahme am 34. Internationalen Kurdischen Kulturfestival am Samstag in Dortmund auf. „Wir müssen unsere Sprache und unsere Kultur bewahren“, hieß es. Mit Blick auf den bevorstehenden Jahrestag des Todes von Jina Mahsa Amini, die 2022 von der iranischen Sittenpolizei getötet wurde, erinnerte die Erklärung zugleich an die junge Kurdin und die Gefallenen der Freiheitskämpfe in Iran. Die Jugendlichen bekräftigten, ihren Kampf im Geist von „Jin, Jiyan, Azadî“ fortzuführen. Abschließend riefen sie dazu auf, sich in Dörfern, Städten, Stadtteilen und auf den Straßen zu organisieren und den Aufruf Öcalans gesellschaftlich zu verankern. „Bis die Freiheit Öcalans und ein freies Kurdistan Wirklichkeit geworden sind, werden wir unseren Kampf jederzeit fortsetzen.“
https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/-52612 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/-52590 https://deutsch.anf-news.com/kultur/-52607
Himmel über Europa: Bilder sagen mehr als tausend Worte
Wetter- und Klimamanipulationen haben in den letzten Jahren weltweit zugenommen – sie sind keine Verschwörungstheorie, sondern eine katastrophale Realität. Was über unseren Köpfen genau geschieht, wissen wir nicht, denn bei solchen Geoengineering-Projekten gibt es keinerlei Transparenz von Seiten der verantwortlichen Behörden. So hat die EU zwischen 2021 und 2027 zwar 95 Milliarden Euro Steuergelder für das Geoengineering-Projekt «Horizont Europa» ausgegeben, aber was genau damit geschieht, ist unklar. Bekannt ist nur, dass die Mitgliedsländer keinerlei Mitspracherecht haben – und dass für den Zeitraum 2028 bis 2034 für solche Projekte weitere 175 Milliarden Euro fließen sollen.
Nach meinem Beitrag über ein höchst seltsames «Regenereignis» im spanischen Andalusien haben mir unsere Leser viele Fotos zugeschickt und ihre Besorgnis über diese mysteriösen Aktivitäten am Himmel ausgedrückt. Denn sie bringen diese mit Geoengineering in Verbindung. Dabei beziehen sie sich in der Regel auf Militärflugzeuge, die zuerst seltsame «Kondensstreifen» erzeugen, die sich ausbreiten, ausgefranste Formen annehmen, wenn die Substanzen mit der Luft reagieren, dann den Himmel vollständig verschmieren – und im Anschluss dramatische Wolkenbildungen erzeugen und die Sonne verschleiern. Auch wird darüber berichtet, dass die nächtlichen Flugzeug-Aktivitäten in der letzten Zeit zugenommen haben und dass die Flugzeuge nicht mehr sichtbar sind, weil sie in großer Höhe fliegen.
Nach dem Motto «Bilder sagen mehr als 1.000 Worte» werden wir deshalb in den nächsten Wochen die uns zugesandten Fotos veröffentlichen. Ziel der Initiative ist es, den Menschen bewusst zu machen, dass ungewöhnliche Vorgänge am Himmel eine Realität sind. Zudem geht es darum, den Blick für solche Phänomene zu schärfen.
Viele unserer Leser sind jedenfalls der Meinung, dass es dringend notwendig ist, über Geoengineering aufzuklären, denn das, was sie seit Jahren am Himmel beobachten, macht ihnen Angst. Sie befürchten, dass nicht nur die Menschen, sondern auch Tiere und Natur unbekannten Giftstoffen ausgesetzt werden. Die eindringlichen Bilder, die uns zugeschickt wurden, kamen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Schweden, Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien.
Fotoserie Geoengineering in Europa – Teil 1Deutschland
Himmel über Berlin, 2. September 2026
Himmel über Frankfurt am Main, 2. Juni 2026
Himmel über Frankfurt am Main, 2. Juni 2026
Nächtlicher Himmel; Plau am See in Südmecklenburg
Himmel über Bokenäset, 12. August 2026
Himmel über Malmö, 28. Juni 2026
Himmel über der Provence
Himmel über der Provence
Himmel über der Provence
Himmel über Andalusien, 19. Januar 2025
Himmel über Andalusien, 19. Januar 2025
Meerenge von Gibraltar, Andalusien, 18. Dezember 2024
«Kondensstreifen», Andalusien, Algatocín, 26. März 2026
«Kondensstreifen» in Andalusien, Gaucín
Himmel über Macugnaga, 11. August 2018
Das war es für heute, liebe Leserinnen und Leser, nächste Woche folgt Teil 2 der Fotoserie. In einer der nächsten Folgen werde ich auch über seltsame Phänomene berichten, die einige Leser mit Geoengineering-Operationen in Verbindung bringen – und die sich am Boden zeigen.
In diesem Rahmen möchte ich Sie bitten, mir auch weiterhin Fotos zuzuschicken. Auch würde ich mich freuen, wenn Sie mir Ihre Meinung mitteilen, ob Ihnen diese Phänomene am Himmel normal oder eher ungewöhnlich erscheinen. Denn einige Leser haben mir berichtet, dass sie oft auf Unverständnis stoßen, wenn sie ihre Mitmenschen darauf hinweisen, dass am Himmel nichts mehr stimmt.
Einer unserer Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass US-Vizepräsident Lyndon B. Johnson bereits 1962 gesagt habe: «Wer das Wetter beherrscht, beherrscht die Welt». Sobald dieses Thema ins Rampenlicht komme, werde gegengesteuert. In den USA berühre das Thema «Wetter als Waffe» die «nationale Sicherheit» und deshalb werde interveniert.
In diesem Zusammenhang wies unser Leser auf das Buch «Kriegswaffe Planet Erde» hin, das für ihn ein Standardwerk ist. Weitere Informationsquellen finden sich auf YouTube-Kanälen, zum Beispiel hier, hier, hier und hier.
Das Portal Freie Welt informiert, dass Dane Wigington von Geoengineering Watch, der den Film «The Dimming» produziert hat, davon ausgehe, dass jährlich 40 bis 60 Millionen Tonnen toxischer Nanopartikel (Aluminium, Barium, Strontium, Quecksilber, Mangan, Graphen, Polymere) aus Flugzeugen freigesetzt würden. Dabei berufe er sich auf Labortests von Regenwasser, Fotos spezieller Flugzeuge, Dokumente und Whistleblower-Aussagen, die ein geheimes Programm beweisen sollen, dass das Wetter als Waffe eingesetzt wird.
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. sagte laut Freie Welt im April 2025: «Diese Materialien werden dem Kerosin beigemischt. Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um es zu stoppen, herauszufinden, wer es tut, und sie zur Rechenschaft ziehen.» («Those materials are put in jet fuel. I'm going to do everything in my power to stop it. Find out who's doing it and holding them accountable.»)
Zurück zu den Fotos: Die Auflösung sollte 72 dpi betragen, bei einer maximalen Breite und Höhe von 40 cm. Bitte die Fotos mit Ortsangabe und Datum versehen. Ihr Bildmaterial und ihre Nachrichten können Sie an diese E-Mail-Adresse senden: info@transition-news.org
Himmel über Europa: Bilder sagen mehr als 1.000 Worte
Wetter- und Klimamanipulationen haben in den letzten Jahren weltweit zugenommen – sie sind keine Verschwörungstheorie, sondern eine katastrophale Realität. Was über unseren Köpfen genau geschieht, wissen wir nicht, denn bei solchen Geoengineering-Projekten gibt es keinerlei Transparenz von Seiten der verantwortlichen Behörden. So hat die EU zwischen 2021 und 2027 zwar 95 Milliarden Euro Steuergelder für das Geoengineering-Projekt «Horizont Europa» ausgegeben, aber was genau damit geschieht, ist unklar. Bekannt ist nur, dass die Mitgliedsländer keinerlei Mitspracherecht haben – und dass für den Zeitraum 2028 bis 2034 für solche Projekte weitere 175 Milliarden Euro fließen sollen.
Nach meinem Beitrag über ein höchst seltsames «Regenereignis» im spanischen Andalusien haben mir unsere Leser viele Fotos zugeschickt und ihre Besorgnis über diese mysteriösen Aktivitäten am Himmel ausgedrückt. Denn sie bringen diese mit Geoengineering in Verbindung. Dabei beziehen sie sich in der Regel auf Militärflugzeuge, die zuerst seltsame «Kondensstreifen» erzeugen, die sich ausbreiten, ausgefranste Formen annahmen, wenn die Substanzen mit der Luft reagieren, dann den Himmel vollständig verschmieren – und im Anschluss dramatische Wolkenbildungen erzeugen und die Sonne verschleiern. Auch wird darüber berichtet, dass die nächtlichen Flugzeug-Aktivitäten in der letzten Zeit zugenommen haben und dass die Flugzeuge nicht mehr sichtbar sind, weil sie in großer Höhe fliegen.
Nach dem Motto «Bilder sagen mehr als 1.000 Worte» werden wir deshalb in den nächsten Wochen die uns zugesandten Fotos veröffentlichen. Ziel der Initiative ist es, den Menschen bewusst zu machen, dass ungewöhnliche Vorgänge am Himmel keine Spinnerei, sondern eine Realität sind. Zudem geht es darum, den Blick für solche Phänomene zu schärfen.
Viele unserer Leser sind jedenfalls der Meinung, dass es dringend notwendig ist, über Geoengineering aufzuklären, denn das, was sie seit Jahren am Himmel beobachten, macht ihnen Angst. Sie befürchten, dass nicht nur die Menschen, sondern auch Tiere und Natur unbekannten Giftstoffen ausgesetzt werden. Die eindringlichen Bilder, die uns zugeschickt wurden, kamen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Schweden, Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien.
Fotoserie Geoengineering in Europa – Teil 1Deutschland
Himmel über Berlin, 2. September 2026
Himmel über Frankfurt am Main, 2. Juni 2026
Himmel über Frankfurt am Main, 2. Juni 2026
Nächtlicher Himmel; Plau am See in Südmecklenburg
Himmel über Bokanaes, 12. August 2026
Himmel über Malmö, 28. Juni 2026
Himmel über der Provence
Himmel über der Provence
Himmel über der Provence
Himmel über Andalusien, 19. Januar 2025
Himmel über Andalusien, 19. Januar 2025
Meerenge von Gibraltar, Andalusien, 18. Dezember 2024
«Kondensstreifen», Andalusien, Algatocín, 26. März 2026
«Kondensstreifen» in Andalusien, Gaucín
Himmel über Macugnaga, 11. August 2018
Das war es für heute, liebe Leserinnen und Leser, nächste Woche folgt Teil 2 der Fotoserie. In einer der nächsten Folgen werde ich auch über seltsame Phänomene berichten, die einige Leser mit Geoengineering-Operationen in Verbindung bringen – und die sich am Boden zeigen.
In diesem Rahmen möchte ich Sie bitten, mir auch weiterhin Fotos zuzuschicken. Auch würde ich mich freuen, wenn Sie mir Ihre Meinung mitteilen, ob Ihnen diese Phänomene am Himmel normal oder eher ungewöhnlich erscheinen. Denn einige Leser haben mir berichtet, dass sie oft auf Unverständnis stoßen, wenn sie ihre Mitmenschen darauf hinweisen, dass am Himmel nichts mehr stimmt.
Die meisten wollten oder könnten nicht erkennen, dass über unseren Köpfen etwas passiere, das eindeutig Grund zur Sorge gebe. Manche verglichen diese «Blindheit» gegenüber Geoengineering-Phänomenen sogar mit der Corona-«Pandemie». Auch damals hätten viele aufgrund der Propaganda die Realität nicht sehen können.
Ein Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass US-Vizepräsident Lyndon B. Johnson bereits 1962 gesagt habe: «Wer das Wetter beherrscht, beherrscht die Welt». Bush Jr. habe den Satz wiederholt, mit dem Zusatz: «2025 sind wir soweit, spätestens». Sobald dieses Thema ins Rampenlicht komme, werde gegengesteuert. In den USA berühre das Thema «Wetter als Waffe» die «nationale Sicherheit» und deshalb werde interveniert.
In diesem Zusammenhang wies unser Leser auf das Buch «Kriegswaffe Planet Erde» hin, das für ihn ein Standardwerk ist. Weitere Informationsquellen finden sich auf YouTube-Kanälen, zum Beispiel hier, hier, hier und hier.
Das Portal Freie Welt informiert, dass Dane Wigington von Geoengineering Watch, der den Film «The Dimming» produziert hat, davon ausgehe, dass jährlich 40 bis 60 Millionen Tonnen toxischer Nanopartikel (Aluminium, Barium, Strontium, Quecksilber, Mangan, Graphen, Polymere) aus Flugzeugen freigesetzt würden. Dabei berufe er sich auf Labortests von Regenwasser, Fotos spezieller Flugzeuge, Dokumente und Whistleblower-Aussagen, die ein geheimes Programm beweisen sollen, dass das Wetter als Waffe eingesetzt wird.
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. sagte laut Freie Welt im April 2025: «Diese Materialien werden dem Kerosin beigemischt. Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um es zu stoppen, herauszufinden, wer es tut, und sie zur Rechenschaft ziehen.» («Those materials are put in jet fuel. I'm going to do everything in my power to stop it. Find out who's doing it and holding them accountable.»)
Zurück zu den Fotos: Die Auflösung sollte 72 dpi betragen, bei einer maximalen Breite und Höhe von 40 cm. Bitte senden Sie mir Ihr Bildmaterial und Nachrichten an diese E-Mail-Adresse: info@transition-news.org
Ceuta-Krise bringt Spanien zum Brodeln
In Spanien haben sich die Spannungen aufgrund der Migranten-Krise in Ceuta verschärft. Lange hat die Regierung von Pedro Sánchez behauptet, in Ceuta sei die «Normalität» wieder eingezogen, nachdem ein Großteil der illegalen Immigranten nach Marokko zurückgekehrt war, doch die Realität in der spanischen Exklave sieht anders aus. Tausende von Immigranten sind noch in der Stadt, die Stimmung in der Bevölkerung ist explosiv. Bürger protestierten und zerstörten die Camps, die über 3.000 Immigranten am Strand El Trampolin errichtet hatten. Schließlich wurde der Strand von der Polizei geräumt.
Die Menschen haben Angst, denn die Gewaltbereitschaft der Immigranten nimmt zu. In den letzten Wochen gab es Randale und Plünderungen und es wurde von mindestens 20 Vergewaltigungen berichtet. Demonstranten wurden auf offener Straße von Unbekannten mit Flaschen voller Terpentin angegriffen. Und laut Jupol, der größten Gewerkschaft der Nationalpolizei, gab es bereits 53 Anzeigen gegen illegale Immigranten wegen Angriffen auf Polizisten und Soldaten.
Die Polizei hat unter den Eindringlingen in Ceuta schon rund hundert Personen ausfindig gemacht, die in Spanien verurteilt wurden und denen die Rückkehr eigentlich untersagt ist. Auch wurden Rekrutierer von Dschihadisten des IS entdeckt.
Derweil bringt die NGO «Save the Children», die vom Soros-Clan finanziert wird, den erwachsenen Immigranten in Ceuta bei, wie sie Altersprüfungen verweigern können, um als minderjährige Ausländer in Spanien bleiben zu können. Eine deutsche NGO baute einen Stand am Strand Trampolín auf und verschenkte Handys und Ladegeräte. Eine andere linksextreme NGO ging noch weiter: Sie verteilte Pfefferprays, damit sich die Illegalen gegen spanische Bürger wehren können.
Wegen der fehlenden Bereitschaft der spanischen Regierung, das Problem in Ceuta zu lösen, fordert Jupol den Rücktritt des Regierungsbeauftragten in Ceuta, Miguel Ángel Pérez Triano, des Generaldirektors der Polizei, Francisco Pardo Piqueras, und vor allem den von Innenminister Fernando Grande Marlaska. Die Polizeigewerkschaft ist überzeugt, dass sie die Lage in weniger als 48 Stunden in den Griff kriegen könnte, würde sie entsprechende Anweisungen von der Regierung erhalten. Doch das will Sánchez anscheinend nicht.
Die Stimmung brodelt. Denn obendrein gibt es Differenzen darüber, wie der Sturm auf Ceuta zustande kam. Mittlerweile haben Polizei- und Geheimdienstberichte eindeutig bestätigt, dass die spanische Regierung schon vor der Invasion über die Möglichkeit einer massiven illegalen Grenzüberschreitung informiert war (hier, hier und hier).
Auch wird Marokko beschuldigt, die Invasion organisiert zu haben. Schon Ende Juli zeigten diverse Videos, die in den sozialen Medien kursierten, dass die marokkanische Polizei die illegalen Immigranten nicht vom Sturm auf Ceuta abhielt, ganz im Gegenteil, sie war ihnen sogar behilflich. Das wurde kürzlich durch einen Bericht der Nationalpolizei bestätigt. Zudem wurden Aussagen von 300 illegalen Migranten aufgezeichnet, die erklären, dass Marokko sie dazu ermutigt habe, nach Ceuta einzureisen.
Vermutet wird, dass der Migrantenansturm von Marokko mit dem Ziel geplant wurde, Rabats territoriale Ansprüche auf Ceuta und Melilla durchzusetzen. Der Anwalt Aitor Guisasola hat in diesem Zusammenhang schon von einem «hybriden Krieg» gesprochen. Dass Marokko die beiden Städte tatsächlich zurückhaben will, wurde in den letzten Wochen mehrfach öffentlich zugegeben.
Trotz der vernichtenden Beweislage haben Sánchez, Grande Marlaska und einige andere Minister wochenlang vehement abgestritten, vorherige Kenntnis über den Ansturm auf Ceuta gehabt zu haben. Auch eine Beteiligung Marokkos an der Krise schlossen sie empört aus. Sánchez forderte Respekt für Marokko und erklärte, niemand dürfe Rabat für die Invasion verantwortlich machen, solche Sachen würden halt passieren.
Gleichzeitig machte Sánchez Desinformation aus Russland, Israel und dem Umfeld der extremen Rechten für den massiven Grenzübertritt verantwortlich. Russland hat bereits reagiert und von der spanischen Regierung Beweise für diese Anschuldigungen gefordert.
Sánchez wird Hochverrat vorgeworfenSánchez hat keinerlei Skrupel hinsichtlich der Vorwürfe zu lügen. Das hat er am 31. August in einem Interview mit dem Sender SER bestätigt. Dabei stritt er erneut ab, dass seine Regierung frühzeitig über den Ansturm auf Ceuta informiert war – und er behauptete, Marokko trage keine Schuld an dem Vorfall. Dieses Verhalten könnte ihm ein Verfahren wegen Hochverrats einbringen. Laut Anwalt Guisasola drohen in einem solchen Fall bis zu 25 Jahre Haft. Das gilt auch für Innenminister Grande Marlaska.
Um ein solches Verfahren in die Wege zu leiten, müsste Artikel 102 der Verfassung angewendet werden. Dieser besagt, dass zur Anklage eines Regierungsmitglieds wegen Hochverrats ein Viertel der Abgeordneten des Kongresses erforderlich ist, um den Antrag zu stellen. Die Oppositionspartei Vox hat diesen Schritt bereits eingeleitet und die PP aufgefordert, sie bei ihrem Antrag zu unterstützen.
Derweil hat die Generalstaatsanwaltschaft die Leitung eines Verfahrens im Fall Ceuta übernommen, das von der Partei Justitia Europa angestrengt wurde. Dieses soll klären, ob hinsichtlich des Vorgehens der Regierung ein Strafdelikt vorliegt. Die Generalstaatsanwaltschaft soll entscheiden, ob die Ermittlungen weitergeführt werden. Allerdings hat der Oppositionsführer der PP, Alberto Núñez Feijoo, bereits angekündigt, dass er die Verweisung der Angelegenheit an den Obersten Gerichtshof beantragen wird.
Zudem wurde gegen den Regierungsbeauftragten in Ceuta, Miguel Ángel Pérez Triano, wegen Amtsmissbrauchs Anklage erhoben. Ihm wird vorgeworfen, nicht auf die frühzeitigen Warnungen des Geheimdienstes CNI reagiert zu haben. Dieser hatte am 29. Juli, also am Tag vor der Invasion, davor gewarnt, dass sich rund 180.000 Menschen darauf vorbereiteten, illegal von Marokko aus nach Spanien einzureisen – und zwar zeitgleich mit den Feierlichkeiten zum Thronfest. Doch Triano tat nichts, um die Invasion zu verhindern.
Sánchez steht enorm unter DruckAngesichts dieser Lage stellt sich die Frage, warum Sánchez und seine Minister so auffällig und ungeschickt lügen. Diesbezüglich wird vermutet, dass das Verhalten des Regierungschefs mit einem Spionageangriff auf sein Handy im Jahr 2021 zu tun haben könnte. Eingesetzt wurde dabei das israelische Spyware-Tool Pegasus.
Der Angriff ging mit einem Besuch von Sánchez in Ceuta einher, auch die Handys seiner Minister für Inneres, Verteidigung und Landwirtschaft wurden gehackt. 2022 musste die Regierung diesen Vorfall öffentlich zugeben. Die Informationen, die Marokko dadurch gesammelt hat, könnten Sánchez' Verhalten zweifelsohne beeinflussen, denn seine Regierung und sein engstes familiäres Umfeld sind in zahlreiche Korruptionsskandale verstrickt.
Sánchez ist auf jeden Fall enorm unter Druck. Beim Interview mit dem Sender Ser zitterten seine Hände extrem, obwohl er gerade einen Monat Urlaub hinter sich hatte (ab Minute 3:45). Abgesehen davon schien er komplett von der Rolle zu sein. Als das Thema aufkam, warum er dem König untersagt hat, nach der Invasion Ceuta zu besuchen, erklärte Sánchez mehrfach, der König sei seit über 20 Jahren auf dem Thron und habe Ceuta in dieser Zeit nicht einmal sehen wollen (ab Min. 4:45). Felipe VI. ist allerdings erst seit 2014 im Amt.
Sánchez' Verhältnis zum König ist angespannt. Kürzlich hatten die beiden ein dreieinhalbstündiges Treffen, mit dem Ergebnis, dass Felipe VI. nun doch nach Ceuta reisen darf. Auch wurde am 3. September bekannt, dass Sánchez plötzlich eingeräumt hat, dass die marokkanische Gendarmerie den Grenzübertritt zehn Stunden lang «zugelassen» hat. Trotzdem vermeidet er es weiterhin, Rabat «Untätigkeit» vorzuwerfen.
Das, obwohl ein mit Rabat verbundener marokkanischer Krisenexperte in einer Analyse bereits klargestellt hat, dass Marokko von der geplanten Invasion von Ceuta gewusst und Spanien und die EU vorbeugend gewarnt habe. Rabat kontrolliere sowohl die sozialen Netzwerke als auch die Routen. Sollten sich diese Aussagen bestätigen, wäre das der Todesstoß für Sánchez. Und plötzlich würde die Frage im Raum stehen, warum die EU nicht eingegriffen hat.
Bürger fordern Sánchez' RücktrittViele Bürger haben die Nase voll von ihrem Regierungschef. Am 2. September gab es landesweite Demonstrationen für Ceuta. Besonders Madrid wurde zum Symbol des Protests, obwohl Sánchez' Regierung sogar versucht hatte, diese Veranstaltung zu verbieten. Nach Angaben der Regierungsdelegation nahmen rund 50.000 Menschen teil, Quellen der Stadtverwaltung sprachen dagegen von 150.000. Die Botschaft der Demonstranten war laut und unmissverständlich: Sánchez muss zurücktreten, weil er «ein Anti-Spanier und ein Verräter am Vaterland ist».
Die PP zählte 1.996 Demonstrationen in ganz Spanien, 72 davon in sozialistischen Gemeinden. Dabei hatte Sánchez seine PSOE-Mitglieder im Vorfeld extra aufgefordert, nicht an den Protesten teilzunehmen. Doch anscheinend sinkt auch in seiner eigenen Partei die Unterstützung für ihn.
In Spanien bleibt es jedenfalls spannend, vor allem, weil die Hackergruppe Jabaroot, die kürzlich die Daten von 70.000 marokkanischen Spionen aufgedeckt hat, nun erwägt, die Originalinformationen von Sánchez' Handy zu veröffentlichen, die Marokko mittels Pegasus erbeutet hat.
Weitere Informationen zur Invasion von Ceuta finden Sie hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.
30.000 Tote, Lockdowns und Medienhype: Wie Althaus & Co. die Schweiz in den Alarmmodus versetzten
Der Wissenschafter Christian Althaus warnte zu Beginn der Coronazeit vor einer Infektionssterblichkeit (IFR) von rund einem Prozent und hielt 30.000 Corona-Tote in der Schweiz für ein mögliches Worst-Case-Szenario. Diese Einschätzung prägte die öffentliche Debatte – und fügte sich nahtlos in eine Medienberichterstattung ein, die vielfach die dramatischsten Szenarien ins Zentrum stellte. Heute ist klarer, wie unsicher die Datenlage damals war. Und genau das macht die damalige Kommunikation so problematisch. Der Infosperber hat in den letzten Wochen die Kontroverse aufgearbeitet. Wir fassen diese zusammen (siehe hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier).
Eine Zahl mit enormer WirkungAm 25. Februar 2020 sagte Althaus gegenüber der NZZ, die Sterblichkeit liege bei rund einem Prozent. Wenn sich 30, 40 Prozent oder mehr der Bevölkerung anstecken würden, könnten in der Schweiz 26.000 bis 34.000 oder noch mehr Menschen sterben. Auf Nachfrage bestätigte er: Bei einer Sterblichkeit von einem Prozent seien 30.000 Tote ein mögliches Worst-Case-Szenario. Kurz darauf war daraus bei 20 Minuten die Schlagzeile «Im schlimmsten Fall gibt es bei uns 30.000 Tote» geworden.
Althaus betont heute, er habe keine Prognose abgegeben, sondern eine Risikobeurteilung unter großer Unsicherheit. Das ist formal ein wichtiger Unterschied. Aber gerade deshalb stellt sich die entscheidende Frage: Wie wurde aus einer unsicheren Modellannahme eine öffentlich wirksame Alarmbotschaft – und welche Folgen hatte diese Kommunikation?
Denn gleichzeitig gab es bereits andere renommierte Stimmen. Anthony Fauci und Robert Redfield wiesen Ende Februar 2020 darauf hin, dass nicht erfasste leichte und symptomlose Infektionen wesentlich häufiger sein könnten als die registrierten Fälle. Die tatsächliche Sterblichkeit könne deshalb deutlich unter einem Prozent liegen. Dieser Hinweis fand in den Schweizer Medien laut Infosperber praktisch keine Beachtung.
Das ist aber kein nebensächliches Detail. Bei einer neuen Infektionskrankheit ist die Dunkelziffer der entscheidende Faktor für die Berechnung der Infektionssterblichkeit. Wer nur die bekannten Fälle betrachtet, überschätzt das Risiko zwangsläufig.
Aus einem Prozent wurden 0.5 – und später deutlich wenigerDie entscheidende Schwäche der damaligen Debatte war damit nicht bloß, dass Wissenschaftler unterschiedliche Meinungen hatten. Problematisch war, dass eine extrem unsichere Kennzahl in der öffentlichen Kommunikation zunehmend wie eine feste Tatsache behandelt wurde.
Die Zürcher Antikörperstudie zeigte beispielsweise eine erhebliche Dunkelziffer. Anfang April 2020 lässt sich daraus eine IFR von ungefähr 0.3 Prozent ableiten. Anfang Mai kamen die Zürcher Wissenschaftler auf rund 0.5 Prozent – exakt den Wert, den Althaus später ebenfalls modellierte. Seine anfängliche Schätzung von einem Prozent war damit bereits halbiert.
Althaus selbst senkte seine Schätzung später auf 0.5 Prozent. Das geht aus einer Modellierung hervor, die er mit Kollegen im Jahr 2022 einreichte. Dennoch verweist er heute auf die damalige Stellungnahme der Science Taskforce, wonach die IFR für die Schweizer Allgemeinbevölkerung «konsistent» auf 0.5 bis ein Prozent geschätzt worden sei.
Doch auch diese Argumentation verdient eine kritische Betrachtung: Als Beleg für die Einschätzung von 0.5 bis ein Prozent führte die Taskforce unter anderem Althaus' eigene Modellierungsstudie an. Einen solchen Selbstbeleg kann man durchaus als Zirkelschluss kritisieren. Zudem waren mehrere der angeführten Erhebungen klein oder nicht repräsentativ.
Die später verfügbaren Daten zeichnen jedenfalls ein wesentlich differenzierteres Bild. Die IFR war keineswegs eine konstante Zahl. Sie variierte erheblich nach Alter, Zeitraum und Situation. Die dramatische Zahl von einem Prozent war also keineswegs eine zeitlose Eigenschaft des Virus. Sie war eine frühe Schätzung unter außergewöhnlich dünner Datenlage.
Aber die Maßnahmen waren realDas Problem wird noch größer, wenn man die zweite Ebene betrachtet: Aus den frühen Risikoeinschätzungen wurden politische Forderungen und weitreichende Eingriffe in das gesellschaftliche Leben.
Lockdowns, Maskenpflichten, Massentests, Schulschließungen und Kontaktnachverfolgung verursachten nicht nur Kosten. Sie veränderten den Alltag von Millionen Menschen und hatten Nebenwirkungen – auf Bildung, Pflege, medizinische Versorgung, psychische Gesundheit und Wirtschaft.
Die vom Infosperber interviewte Ärztin Ursel Heudorf kritisiert insbesondere, dass Regierungen weit über vorbereitete Pandemiepläne hinausgingen, ohne die Evidenz, Nebenwirkungen und das Kosten-Nutzen-Verhältnis ausreichend zu bewerten. Sie verweist darauf, dass der deutsche Pandemieplan beispielsweise keinen Lockdown und keine langfristigen Schulschließungen vorgesehen habe.
Auch bei den Massentests stellt sie die Verhältnismäßigkeit infrage. Für Deutschland seien allein für Schultests enorme Mengen an Tests eingesetzt und Milliardenbeträge ausgegeben worden, ohne belastbare Belege dafür, dass dadurch Übertragungen oder Sterblichkeit reduziert wurden.
Und bei den Masken bleibt ebenfalls eine zentrale Frage: Wenn eine Maßnahme tief in den Alltag eingreift, müsste dann nicht ihr Nutzen überzeugend belegt sein? Heudorf verweist darauf, dass umfassende Cochrane-Auswertungen keine eindeutigen Belege für eine Wirkung von Masken in der Allgemeinbevölkerung gefunden hätten.
Das bedeutet nicht, dass jede Maßnahme wirkungslos war. Heudorf ist zum Beispiel der Meinung, dass die Reduktion von Kontakten etwas bewirkte. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Welche Maßnahme hatte welchen Nutzen – und zu welchem Preis? Genau diese Kosten-Nutzen-Abwägung kam in der öffentlichen Debatte oft zu kurz.
Wenn Modellrechnungen zur politischen Waffe werdenBesonders heikel war die enge Verbindung zwischen wissenschaftlicher Modellierung, Politikberatung und öffentlicher Kommunikation. Althaus saß bis Anfang 2021 in der Schweizer Science Taskforce. Gleichzeitig war er außerordentlich medienpräsent: Rund 1.400-mal tauchte sein Name allein 2020 im Zusammenhang mit Corona in den Medien auf. Auf Twitter beziehungsweise X veröffentlichte oder verbreitete er während der Pandemie mehr als 3.600 Beiträge.
Das ist nicht automatisch problematisch. Wissenschaftler dürfen und sollen sich in öffentliche Debatten einmischen. Aber mit der Sichtbarkeit steigt auch die Verantwortung. Denn wissenschaftliche Modelle sind keine Orakel. Sie rechnen Szenarien unter bestimmten Annahmen durch. Ändern sich die Annahmen, ändern sich die Ergebnisse. Gerade in einer völlig neuen Pandemie war die Datenlage anfangs extrem unsicher. Das Phänomen wird auch etwas burschikos als «garbage in, garbage out» bezeichnet – füttert man das Modell mit Abfall, kommt als Ergebnis auch Abfall heraus.
Trotzdem wurden Modellrechnungen in den Medien häufig wie Vorhersagen behandelt. Als die Taskforce im April 2021 vor schnellen Öffnungsschritten warnte, hieß es etwa, die Modellierungen zeigten «eindeutig», dass solche Schritte mit großen Risiken verbunden seien. Wenige Wochen später sanken die positiven Testzahlen nach Öffnungsschritten – entgegen den damaligen Erwartungen der Taskforce. Das ist ein Punkt, der in der rückblickenden Aufarbeitung nicht unter den Tisch fallen darf: Wenn Prognosen falsch liegen, muss nicht nur gefragt werden, warum das Modell danebenlag. Es muss auch gefragt werden, welche politische Bedeutung man einer solchen Prognose geben durfte.
Die Medien waren nicht bloß ZuschauerDamit sind wir bei der dritten Ebene der Kontroverse: den Medien. Sie haben die Pandemie nicht nur dokumentiert. Sie haben mitentschieden, welche Stimmen sichtbar waren, welche Zahlen Schlagzeilen machten und welche Szenarien als plausibel erschienen.
Besonders auffällig ist der Kontrast zwischen der enormen Medienpräsenz einzelner Taskforce-Mitglieder und ihrer wissenschaftlichen Publikationsleistung im Covid-Bereich. John Ioannidis verweist in seinem Infosperber-Interview auf eine Untersuchung, wonach die in mehreren Ländern medial sichtbarsten Experten keineswegs jene waren, deren wissenschaftliche Arbeiten besonders häufig von anderen Wissenschaftlern zitiert wurden. Die Pandemie habe eine Klasse von «Influencer-Wissenschaftlern» hervorgebracht. Das ist eine unbequeme Erkenntnis: Mediale Prominenz und wissenschaftliche Bedeutung sind zwei verschiedene Dinge.
Auch die Schweizer Zahlen illustrieren diese Diskrepanz. Marcel Salathé, ebenfalls Taskforce-Mitglied, wurde 2020 rund 3.000-mal in den Medien erwähnt und war zeitweise nahezu täglich bei SRF präsent. Gleichzeitig verzeichnete PubMed für ihn in jenem Jahr lediglich drei wissenschaftliche Covid-Publikationen.
Das Problem war also nicht, dass Journalisten Experten interviewten. Das Problem war die Konzentration der Öffentlichkeit auf wenige immer gleiche Stimmen – und damit die Gefahr, dass aus wissenschaftlicher Beratung eine Art mediales Expertentum wurde.
Die Gegenseite kam schwer durchBesonders deutlich wird die Schieflage am Umgang mit Kritikern. John Ioannidis warnte früh vor den möglichen Schäden eines langen Lockdowns und forderte eine Abwägung zwischen Nutzen und Nebenwirkungen. Er geriet damit unter politischen Verdacht und verlor nach eigener Darstellung einen Teil seiner früheren Medienpräsenz. Ein von ihm angebotener Text wurde von der New York Times schließlich nicht veröffentlicht, Stat News verlangte umfangreiche Änderungen, Youtube löschte ein Interview mit ihm. Eine Zeitlang liehen ihm praktisch nur noch griechische Lokalsender in griechischer Sprache ihr Ohr.
Dabei ist wichtig, Ioannidis nicht zum unfehlbaren Gegenhelden zu stilisieren. Auch er lag daneben. Im April 2020 sagte er voraus, dass Covid in den USA in jener Saison zu weniger als 40.000 Todesfällen führen werde. Diese Einschätzung war schon bald überholt. Ioannidis räumte den Fehler später ausdrücklich ein.
Gerade dieser Punkt macht die Geschichte aber interessanter: Wissenschaft funktioniert nicht dadurch, dass eine Seite immer recht hat. Sie funktioniert durch Kritik, Korrektur und offene Auseinandersetzung mit Unsicherheit.
Was von Althaus' Verteidigung bleibtAlthaus hat deshalb durchaus ein Argument: Ende Februar 2020 wusste niemand, wie sich das Virus entwickeln würde. Ein Worst-Case-Szenario auszurechnen, ist in der Risikoanalyse legitim. Nur: Aus der Legitimität eines Worst-Case-Modells folgt nicht die Legitimität jeder daraus abgeleiteten Maßnahme. Und schon gar nicht folgt daraus, dass eine frühe Schätzung im Nachhinein automatisch richtig war.
Althaus verweist heute auf rund 14.000 «laborbestätigte Covid-Todesfälle» bis Ende 2023. Daraus ergibt sich – gemessen an der Gesamtzahl der Infektionen – eine deutlich niedrigere IFR als ein Prozent. Selbst unter der Annahme einer gewissen Untererfassung der Covid-Todesfälle kommt Infosperber auf etwa 0.2 Prozent. Zudem infizierten sich viele Menschen mehrfach. Wenn man bedenkt, dass auch Todesfälle Corona zugerechnet wurden, die nichts damit zu tun hatten – wenn beispielsweise jemand positiv getestet war, aber an einem Autounfall starb – («mit Corona», nicht nur «an Corona») dann relativiert das die damalige Horrorziffer erheblich.
Die eigentliche LehreDie wichtigste Lehre aus dieser Kontroverse lautet deshalb nicht, dass «die Wissenschaft» falsch und ihre Kritiker richtig lagen. Das wäre lediglich die Umkehrung desselben Problems. Die Lehre lautet vielmehr: In einer Krise darf Unsicherheit nicht verschwinden, sobald sie die Schlagzeile erreicht.
Wissenschaftler müssen zwischen Daten, Modellannahmen, Szenarien und Prognosen unterscheiden. Politiker müssen auch die Schäden ihrer Maßnahmen berücksichtigen. Und Medien sollten nicht nur die lautesten oder dramatischsten Experten zu Wort kommen lassen.
Gerade in einer Krisensituation ist das entscheidend. Denn wenn ein Wissenschaftler eine falsche Prognose abgibt, kann er später eine neue Studie veröffentlichen. Wenn eine Regierung aufgrund dieser Prognose Grundrechte einschränkt, Schulen schließt, Milliarden ausgibt oder Menschen über Monate isoliert, lassen sich die Folgen nicht einfach zurücknehmen.
Die Kontroverse um Christian Althaus ist deshalb mehr als ein Streit über eine Zahl. Sie ist eine Auseinandersetzung darüber, wie viel Macht wissenschaftliche Modelle in einer Demokratie bekommen dürfen – und wie kritisch Medien sein müssen, wenn aus unsicheren Modellen politische Handlungsanweisungen werden.
Und vielleicht ist genau das die unangenehmste Erkenntnis: Nicht nur einzelne Prognosen waren falsch. Auch das System, das aus unsicheren Prognosen Gewissheiten, aus Gewissheiten politische Forderungen und aus politischen Forderungen Schlagzeilen machte, hat seine eigenen Fehler bis heute nur unzureichend aufgearbeitet.
«Zaubersamen»: Bill Gates gescheiterter Plan zur Bekämpfung des Hungers in Afrika
Vor zwanzig Jahren gründeten die Gates- und Rockefeller-Stiftungen die «Allianz für eine grüne Revolution in Afrika» (AGRA). Sie versprachen Afrika eine Transformation der Landwirtschaft durch verbessertes Saatgut, Kunstdünger, Mechanisierung und kommerzielle Märkte. Diese Maßnahmen, so hieß es, würden die Ernteerträge und das Einkommen der Bauern verdoppeln und die Ernährungsunsicherheit in einer der hungerstärksten Regionen der Welt halbieren.
Um diese Ziele zu erreichen, wurden die afrikanischen Regierungen aufgefordert, Betriebsmittel zu subventionieren, politische Reformen durchzuführen und private Investitionen zu gewinnen. Nun liegen die Daten zur Entwicklung des Projekts vor – und sie zeigen ein schleppendes Ertragswachstum und zunehmenden Hunger.
Bill Gates war laut dem Portal U.S. Right To Know einer der führenden Befürworter dieser Idee. Der vermeintliche «Philanthrop» argumentierte, dass die Technologien der ursprünglichen Grünen Revolution – insbesondere «Zaubersamen» und die «magische Innovation» des Düngers – Millionen von Menschen aus der Armut befreien könnten. Bei diesen «Zaubersamen» bezieht sich Gates auf Nutzpflanzen, die gentechnisch so verändert wurden, dass sie sich an den Klimawandel anpassen und gegen landwirtschaftliche Schädlinge resistent sind.
Gates beschrieb diesen Ansatz als «kreativen Kapitalismus» – die Nutzung von Anreizen für Unternehmen, Investitionen von Konzernen und staatlicher Unterstützung, um neue Märkte zu schaffen, die das Einkommen der Bauern erhöhen und dadurch den Hunger verringern. Afrika könne viele der Probleme der früheren Grünen Revolution in Asien vermeiden, indem es eine von Gates so genannte «grünere Revolution» anstrebe, eine, die «von Kleinbauern geleitet wird, an die lokalen Gegebenheiten angepasst und nachhaltig für Wirtschaft und Umwelt ist».
Viele afrikanische Gruppen hatten von Anfang an widersprochen und argumentiert, dass agrarökologische Ansätze den Hunger stärker bekämpfen würden, indem sie Böden regenerieren, die Abhängigkeit der Bauern von teuren Betriebsmitteln verringern, die Anbaukulturen diversifizieren und die Betriebe widerstandsfähiger gegen Klima- und Wirtschaftskrisen machen.
Was sagt die Bilanz von AGRA aus?Nach fast 20 Jahren liegen nun Daten vor, und die Ergebnisse von AGRA bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Und sie werfen grundlegende Fragen zu AGRA, der Gates-Stiftung und deren Einfluss auf afrikanische Regierungen und Institutionen auf.
Die AGRA-Initiative erhielt Spenden in Höhe von über 1,5 Milliarden Dollar (zwei Drittel davon von der Gates-Stiftung), während afrikanische Regierungen schätzungsweise eine Milliarde Dollar jährlich für Subventionen von Düngemitteln und anderen Betriebsmitteln in den Zielländern von AGRA ausgaben. Jetzt hat die Allianz für Ernährungssouveränität in Afrika (AFSA) in einem neuen Bericht festgestellt:
«Die Grüne Revolution ist in Afrika gescheitert. Zwanzig Jahre sind genug Zeit, um das Modell der Grünen Revolution anhand seiner Ergebnisse zu beurteilen. Die vorliegenden Erkenntnisse rechtfertigen kein weiteres Jahrzehnt mit denselben Prioritäten in größerem Umfang.»
Der Bericht basiert auf einem Arbeitspapier, das im August veröffentlicht wurde. Es wertete Daten der Vereinten Nationen und der Weltbank aus 18 Jahren (2006–2024) aus. Die Analyse zeigt, dass sich in den 13 Ländern, die im Fokus der AGRA-Initiative standen, der Düngemittelverbrauch mehr als verdoppelt und die Anbaufläche um 46 % zugenommen hat – die Erträge wichtiger Grundnahrungsmittel stiegen jedoch nur um 25 %, weit weniger als die von AGRA versprochene Verdopplung. Das Ertragswachstum bei Grundnahrungsmitteln lag bei 1,2 % und damit etwas niedriger als in den zwölf Jahren vor AGRA, als es 1,3 % betrug. In den letzten sechs Jahren verlangsamte es sich weiter auf etwa 0,4 % pro Jahr.
Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der Zahl chronisch unterernährter Menschen um durchschnittlich 58 % in den AGRA-Ländern.
Wie U.S. Right To Know informiert, reagierte die Gates-Stiftung nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme zu dem Bericht. AGRA-Sprecher Humphrey Chola erklärte, der Bericht und die zugrundeliegenden Daten würden «wichtige Fragen zur 20-jährigen Bilanz, zur Rechenschaftspflicht und zur zukünftigen Ausrichtung der AGRA aufwerfen».
Auch AGRAs eigener 20-Jahres-Bericht räumt ein, dass der Hunger zugenommen hat, die Bauern noch nicht wirtschaftlich erfolgreich sind und die Fortschritte der letzten zwei Jahrzehnte «noch keine grundlegende Transformation bewirkt haben». Die Zusammenfassung des AGRA-Berichts, veröffentlicht am 31. August, besagt jedoch, die vergangenen 20 Jahre hätten «echte Fortschritte» für Afrikas Agrar- und Ernährungssysteme gebracht, und plädiert für weitere Investitionen nach demselben marktorientierten Ansatz. Dort heißt es:
«Transformation bedeutet mehr als nur mehr Nahrungsmittel zu produzieren. Es geht um den Übergang von wenig produktiven Anbaumethoden hin zu einer produktiven, marktorientierten Agrar- und Ernährungswirtschaft.»
Der vollständige Bericht soll laut AGRA in Kürze veröffentlicht werden.
Verlust der AnbauvielfaltDa AGRA und staatliche Subventionen Landwirte in Richtung kommerziell orientierter Nutzpflanzen wie Mais und Reis lenkten, verloren einheimische Nutzpflanzen wie nährstoffreiche Hirse und Sorghum an Bedeutung. Das hat Folgen: Viele traditionelle Nutzpflanzen sind toleranter gegenüber Trockenheit, Hitze und kargen Böden und tragen gleichzeitig zu einer vielfältigeren Ernährung bei.
Nur zwei Beispiele: In Sambia, wo die Zahl der unterernährten Menschen um 33 % gestiegen ist, ging die Anbaufläche für nährstoffreiche Hirse um 42 % zurück, und die Sorghumproduktion sank seit 2006 um 62 %. Der Düngemitteleinsatz stieg dort um 155 % und erreichte damit den höchsten Wert aller AGRA-Länder, während die Maiserträge nur um 14 % zunahmen.
Senegal – das kein AGRA-Land war – bietet laut U.S. Right To Know einen bemerkenswerten Kontrast. Das Land förderte eine größere Vielfalt an Nutzpflanzen und verfolgte eine weniger düngemittelintensive Entwicklungsstrategie. Senegal halbierte die Zahl der Unterernährten, während der Ertragsindex für Grundnahrungsmittel um 73 % stieg.
Philanthropische Projekte ohne Rechenschaftspflicht
Seit Jahren kritisieren afrikanische Gruppen die AGRA und legten der Gates-Stiftung nahe, Forschung und Unterstützung für agrarökologische Ernährungssysteme auszuweiten. Im Jahr 2022 forderten afrikanische Religionsführer die Gates-Stiftung auf, die Förderung des Modells der Grünen Revolution einzustellen, da dieses ihrer Ansicht nach die humanitäre Krise verschärfe. 2024 forderten sie von der Stiftung sogar Entschädigungen für die verursachten ökologischen und sozialen Schäden. Die Gates-Stiftung hat sich dazu bisher nicht öffentlich geäußert.
Million Belay, Generalkoordinator der Allianz für Ernährungssouveränität in Afrika, erklärte: «Alle Investitionen, die in Agrarchemikalien und verbesserte Sorten geflossen sind, haben nichts gebracht, doch dieses Modell breitet sich trotz der Beweislage weiter aus.»
Dennoch ist Gates' Vision zur Transformation der afrikanischen Landwirtschaft im Laufe der Zeit zu mehr als nur einem philanthropischen Experiment geworden. Es ist zum vorherrschenden Modell für die landwirtschaftliche Entwicklung geworden, die Politik der Regierungen geprägt und Milliarden von Dollar von nationalen Regierungen, ausländischen Hilfsorganisationen und multilateralen Institutionen angezogen hat.
Bill Gates AGRA spielt laut Belay auch eine Schlüsselrolle beim jüngsten 10-Jahres-Agrarplan der Afrikanischen Union, der darauf abzielt, 100 Milliarden Dollar zu mobilisieren und die Nahrungsmittelproduktion bis 2035 drastisch zu steigern. Obwohl die Afrikanische Union festgestellt habe, dass kein Land auf dem richtigen Weg war, die im vorherigen Plan festgelegten Ziele für Ernährung und Landwirtschaft zu erreichen, setze die neue Strategie weiterhin auf denselben produktivitäts- und marktorientierten Ansatz, anstatt agroökologische Methoden zu fördern.
Die AFSA-Koalition wandte sich schriftlich an die Gates-Stiftung und andere AGRA-Geber und äußerte Bedenken hinsichtlich des Einflusses der AGRA auf afrikanische Ernährungssysteme und die Politik afrikanischer Regierungen. Belay konstatiert: «Als es schließlich zu einem Treffen kam, versuchten die Vertreter der Gates-Stiftung, sie vom Wert ihres Ansatzes zu überzeugen, anstatt ihnen zuzuhören, die Daten zu prüfen und gegebenenfalls Kurskorrekturen vorzunehmen.»
Und Raj Patel, Forschungsprofessor an der University of Texas in Austin und designierter Co-Vorsitzender des Internationalen Expertengremiums für nachhaltige Ernährungssysteme, fasste die Lage so zusammen:
«Wenn Unternehmen Fehler machen, werden sie vom Markt bestraft. Und wenn Regierungen Fehler machen, werden sie von den Wählern abgewählt. Philanthropie unterliegt diesem Druck nicht.»
RFK Jr. untersucht, ob Soldaten an den Folgen einer Covid-«Impfung» gestorben sind
Eine Ärztin der US-Armee sagte vor einem Bundesgericht in Virginia aus, dass sie mit Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und Verteidigungsminister Pete Hegseth zusammenarbeite. Dabei gehe es darum, zu untersuchen, ob Militärangehörige an COVID-19-«Impfungen» starben, nachdem der damalige Präsident Joe Biden 2021 eine Impfpflicht für Truppenmitglieder angeordnet hatte.
In einer eidesstattlichen Aussage vom 14. August, die Politico vorliegt, erklärte Theresa Long, dass Hegseth sie als leitende militärmedizinische Beraterin für Kennedy abkommandiert habe. Im Rahmen ihrer Aufgabe untersucht Long nach eigener Aussage, ob 2.544 unbestätigte Todesfälle unter Militärangehörigen, die an das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) des Gesundheitsministeriums gemeldet wurden, durch die Injektionen gegen «COVID» verursacht wurden.
Long, die Fachärztin für Luft- und Raumfahrtmedizin ist und einen Master in öffentlicher Gesundheit hat, erklärte demnach vor Gericht, sie hoffe, ihre Recherchen zu potenziellen Impfkomplikationen «innerhalb eines Jahres» abschließen zu können. Sie berichtete, ihr seien 28 Personen bekannt, die an der COVID-Injektion gestorben sind. Sie habe dazu jedoch keine weiteren Details nennen dürfen, so Politico.
Viele von Longs Behauptungen über tödliche Nebenwirkungen der COVID-Injektionen würden die mRNA-Präparate von Pfizer und Moderna betreffen, die das Risiko einer Myokarditis erhöhen sollen. In diesem Zusammenhang weist Politico auf eine Studie aus dem Jahr 2024 hin, die von der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) finanziert und mitverfasst wurde. Darin wurden etwa 300 Personen untersucht, die nach Erhalt der ursprünglichen Formulierung der mRNA-«Impfstoffe» von Pfizer oder Moderna eine Myokarditis entwickelten. Sie ergab, dass sich der Zustand bei einigen, aber nicht allen dieser Personen im Laufe der Zeit verbesserte.
Danach ordnete die Behörde Warnhinweise auf den Gebrauchsanweisungen für die Formulierungen 2023–2024 der Präparate der beiden Hersteller an. Darin wird darauf hingewiesen, dass die Häufigkeit von Myokarditis und Perikarditis in der ersten Woche nach der Injektion bei jungen Männern bei 27 Fällen pro Million lag – verglichen mit acht pro Million in der Allgemeinbevölkerung.
Zudem stellte ein Bericht des Pentagons aus dem Jahr 2026 zur Bewertung des Gesundheitszustands von aktiven Soldaten nach der COVID-Injektion fest, dass die Zahl der Myokarditis- und Perikarditis-Fälle «kurzfristig nach der Impfung anstieg, dieser Anstieg jedoch über einen Zeitraum von einem Jahr nicht anhielt». Der Bericht erwähnt keine Todesfälle.
Laut Politico teilte Long mit, dass sie sich die Daten hinter dem Bericht erneut ansehe, da Hegseth und Kennedy sie beauftragt hätten, «das Gesundheitsüberwachungssystem während der Pandemie» sowie zwei militärmedizinische Datenbanken zu untersuchen. Eine dieser Datenbanken habe im Jahr 2021 einen steilen Anstieg von Erkrankungen unter Militärangehörigen gezeigt. Das Verteidigungsministerium habe später erklärt, dies sei das Ergebnis eines Fehlers bei der Tabellierung früherer Erkrankungsraten gewesen. Dieser Fehler habe jedoch skeptische Beiträge in den sozialen Medien angeheizt. Auch Long habe ausgesagt, skeptisch gewesen zu sein, und ergänzt:
«Was sie getan haben, ist, dass sie all diese Zahlen angehoben haben auf (...) ein Niveau, das es so aussehen ließ, als hätte der Impfstoff quasi alles geheilt (...) und wäre vorteilhaft gewesen.»
Von Politico nach Longs Rolle gefragt, erklärte das Verteidigungsministerium, es habe «derzeit nichts anzukündigen». Die Behörde verwies auf eine Erklärung vom Mai zur Ankündigung seiner Covid-19 Reinstatement and Reconciliation Task Force. Diese unterstützt Soldaten, die das Militär wegen ihrer Impfweigerung verlassen mussten und nun zurückkehren möchten. Wie die Zeitung mitteilt, hatte das Verteidigungsministerium fast 9.000 Militärangehörige wegen Verweigerung dieser Injektionen entlassen, bevor der Kongress das Ministerium durch ein Gesetz im Jahr 2022 anwies, diese Regelung zu beenden. In der Erklärung heißt es:
«Das Ministerium korrigiert weiterhin das Unrecht der Vergangenheit und stellt das Vertrauen in sowie die Ehre unserer Truppe wieder her.»
Politico zufolge argumentierte Kennedy, dass die Impfpflicht für Militärangehörige deren Rechte verletzte.
Die Zeitung weist darauf hin, dass Biden 2021 auch im privaten Sektor versuchte, eine Regelung durchzusetzen, nach der Beschäftigte geimpft sein oder sich wöchentlich testen lassen mussten. Der Oberste Gerichtshof habe die Regelung jedoch wenige Monate später mit der Begründung gekippt, Biden fehle dafür die Befugnis.
Longs Aussage erfolgte gemäß Politico im Rahmen einer Klage der ehemaligen CIA-Ärztin Terry Adirim gegen die Behörde und den konservativen Influencer Ivan Raiklin wegen ihrer Entlassung.
Adirim habe behauptet, entlassen worden zu sein, nachdem Raiklin sie online dafür kritisiert hatte, die Covid-Impfpflicht der Biden-Regierung für Militärangehörige mit umgesetzt zu haben. In jenem Zeitraum sei Adirim eine hochrangige Gesundheitsbeamtin im Verteidigungsministerium gewesen.
US-Bezirksrichter Michael Nachmanoff habe der Behörde im vergangenen Jahr erlaubt, Adirim zu entlassen, aber die Klage von Adirim gegen Raiklin laufe weiter. Long sei letzten Monat zur Aussage erschienen, um Raiklin zu unterstützen.