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38 Jahre von der UNO angeführter Code-Red-Rhetorik . Das Ergebnis ist verheerend.

Nach 38 Jahren von der UNO angeführter Code-Red-Rhetorik ist das Ergebnis verheerend. Nicht einmal 1 ppm CO₂ ₂ vermieden. Die Kosten bis 2050 werden 275 Billionen US-Dollar betragen – 9,2 Billionen US-Dollar pro Jahr (McKinsey, 2022). Das entspricht etwa dem 2,5-Fachen des gesamten jährlichen BIP der Welt. Kein einziges Leben konnte vor dem Klimawandel gerettet werden, das durch billige und zuverlässige Energie besser hätte geschützt werden können. Das ist der größte Glaubensverlust überhaupt. Es ist erschreckend. Während die UN einer globalen Umverteilung des Reichtums hinterherjagte, waren die Kosten für unsere Zukunft immens. Stellen Sie sich vor, welche Welt wir hätten aufbauen können, wenn dieses Kapital nicht in eine gescheiterte Ideologie geflossen wäre. Das UN-Programm zur Umverteilung des Reichtums hat den Planeten nicht gerettet, sondern nur eine neue bürokratische Klasse finanziert. Die Realität fordert nun endlich ihre Schulden ein.

After 38 years of UN-led Code Red rhetoric, the math is devastating.

Not 0.1°C of warming reduced. Not one life saved. Not 1 ppm of CO₂ avoided. The price tag by 2050 will be $275 trillion – at $9.2 trillion every year (McKinsey, 2022). This is roughly 2.5 times the entire… pic.twitter.com/DQ0TNiaDxD

— Peter Clack (@PeterDClack) February 22, 2026

https://x.com/PeterDClack/status/2025720625810264237?s=20

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QSD widersprechen Damaszener Aussagen zu Camp Hol

Das Pressezentrum der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) hat die Ereignisse im Camp Hol und die Erklärungen des Innenministeriums der syrischen Übergangsregierung bewertet. Die QSD bezeichnen eine aktuelle Erklärung des Ministersprechers als unwahr und sehen in ihr einen politischen Versuch, sich der Verantwortung zu entziehen.

„Mit dieser Erklärung hat der Sprecher des Ministeriums versucht, sich der Verantwortung für die Ereignisse im Camp Hol und das Versagen der Verwaltung des Lagers nach der Übernahme der Kontrolle durch die Streitkräfte des Innen- und Verteidigungsministeriums zu entziehen“, stellen die QSD fest.

Rückzug aus Hol

Die QSD hatten das Camp Hol bis zum 20. Januar offiziell bewacht, sich dann jedoch aufgrund massiver und anhaltender Angriffe durch Truppen der Übergangsregierung und mit ihr und der Türkei verbundenen Proxymilizen sowie dem selbsternannten Islamischen Staat (IS) zum Rückzug gezwungen gesehen. Starke Kritik richteten sie an die Internationale Koalition, die trotz mehrfacher dringender Appelle nicht eingegriffen hatte. Die gesamte Zuständigkeit überging mit dem Rückzug an die Übergangsregierung.

Neben den direkten Angriffen und Militäraktionen auf die Stadt Hol, die auch die Mauern das Camp Hols erreicht haben sollen, sei es laut QSD innerhalb des Lagers zeitgleich zu „koordinierten Aktionen von Familienangehörigen der IS-Milizen, die darauf abzielten, die Sicherheit zu stören“ gekommen. Als das Lager durch diese verschiedenen Faktoren zu einem „Schauplatz eines offenen Krieges wurde“, hätten die QSD sich nach eigenen Angaben zurückgezogen.

Dokumentierte Flucht

Anschließend seien über einen Zeitraum von mehr als einer Woche Ausbrüche der IS-Familienangehörigen, oft mit Unterstützung von Milizen außerhalb des Lagers. Laut QSD geschah dies „unter der Aufsicht von Gruppen, die mit dem Verteidigungs- und Innenministerium der Regierung in Damaskus in Verbindung stehen. Diese Tatsachen sind durch Ton- und Bildaufnahmen dokumentiert und können nicht durch unwahre Aussagen vertuscht werden.“

QSD haben jahrelang die Sicherheit gewährleistet

„Unsere Kräfte und die Lagerleitung haben trotz der Komplexität dieses Falls, des Mangels an ausreichender Unterstützung und der anhaltenden Sicherheitsprobleme seit Jahren ihre humanitären, moralischen und sicherheitspolitischen Aufgaben erfüllt. Ihre oberste Priorität war es, das Lager zu schützen und die Neuformierung von IS-Zellen innerhalb und außerhalb des Lagers zu verhindern.

Die unverantwortlichen Äußerungen des Sprechers des Innenministeriums der Übergangsregierung können jedoch nicht losgelöst von politischen Bestrebungen gesehen werden, die Öffentlichkeit zu täuschen und die Sicherheits- und Verwaltungslücken zu vertuschen, die zur Kontrolle des Lagers durch die genannten Gruppen geführt haben.

Aus diesem Grund erklären wir als QSD Folgendes:

Der Rückzug unserer Einheiten war eine Folge des direkten Angriffs von Gruppen aus Damaskus, die das Lager und seine Umgebung ins Visier genommen hatten.

Die Entführung und Verschleppung der Familien der IS-Miliz erfolgte, nachdem die Gruppen aus Damaskus in das Lager eingedrungen waren.

Unsere Kräfte haben in den letzten Jahren die größte Verantwortung für die Bewältigung dieser komplexen Angelegenheit übernommen und dabei die möglichen humanitären und sicherheitspolitischen Standards eingehalten.“

https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/syrische-Ubergangsregierung-schliesst-camp-hol-50422 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/is-angehorige-fliehen-aus-camp-hol-50053 https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/qsd-zieht-sich-aus-camp-hol-zuruck-49831

 

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Ümit: Schwäche des politischen Willens gefährdet Friedensprozess

Die langjährige PKK-Aktivistin Hêlîn Ümit hat in einer Sondersendung des Fernsehsenders Medya Haber den aktuellen Dialogprozess auf Grundlage von Öcalans „Aufrufs für Frieden und eine demokratische Gesellschaft“ anlässlich des 27. Jahrestags der Verschleppung Öcalans bewertet.

Zu Beginn ihrer Rede kritisierte sie die damals an der Verschlepung beteiligten Kräfte und würdigte den seit 27 Jahren andauernden Kampf Öcalans gegen die Isolationshaft. Sie gedachte außerdem aller Gefallenen, insbesondere derjenigen, die bei Aktionen unter dem Slogan „Ihr könnt unsere Sonne nicht verdunkeln“ ihr Leben ließen.

 

 

Hêlîn Ümit erklärte, dass das Volk immer an der Spitze des Kampfes gegen die internationale Verschwörung gestanden habe: „Unser Volk ist sowohl in allen vier Teilen Kurdistans als auch in der Diaspora auf die Straße gegangen. Jede:r konnte selbst sehen, dass die Wut über das Komplott nie nachgelassen hat. Die Schlüsse die aus dem internationalen Komplott geschlossen werden konnten, verstärkten die Wut des kurdischen Volkes von Tag zu Tag. Aber für die Entwicklung der demokratischen Nation und die Weiterentwicklung des Volkes als Nation entstand aus diesen Erkenntnissen ein Bewusstsein. Deshalb gratuliere ich unserem Volk und allen, die an diesen Aktivitäten teilgenommen haben, und danke ihnen. Die Stärke, die sie uns gegeben haben, ist die grundlegende Quelle der Kraft, die uns aufrecht hält.“

Der Gesamtzusammenhang

Die internationale Geheimdienstoperation, die zur Verschleppung Öcalans führte, dürfe nicht als ein einzelnes Ereignis betrachtet werden, sondern als ein fortdauernder Prozess. Die Inhaftierung Öcalans habe als Grundlage dienen sollen, um die Völker der Region zu kontrollieren und wichtige Entwicklungen zu verhindern. „Die internationalen Mächte, die in der Region involviert sind, verfolgen eine Strategie. Das ist nichts Neues. Bereits seit den Kreuzzügen wissen wir, dass ihr Ziel der Nahe Osten ist. Wir kennen die Angriffe und Versuche des globalen kapitalistischen Systems und auf dieser Grundlage wird Krieg geführt.

Es ist allerdings keine Strategie, die die Völker der Region repräsentiert. Der Versuch, ein Instrument der Strategie des bestehenden kapitalistischen Systems zu werden oder daran Anteil zu haben, ist keine Strategie. Seit der Gründung der Türkischen Republik gab es Anstrengungen, Teil der aus der westlichen Welt kommenden Pläne zu werden. Unsere Region und unsere Völker sind jedoch auf eine eigene Strategie angewiesen.

Daher kann nicht gesagt werden, dass eine internationale Verschwörung stattgefunden habe und beendet sei. Durch externe Intervention geht dieses Spiel weiter und die Pläne werden weiterhin verfolgt. Angesichts dessen brauchen unsere Völker eine eigene und grundlegende Strategie.

Ein Bündnis der Völker

Diese wiederum beruht in erster Linie auf der Erneuerung der kurdisch-türkischen Allianz und dem Wiederaufbau der Beziehungen zu den Völkern der Region. Im Kampf gegen das internationale und 28 Jahre alte Komplott müssen diese Spiele durchschaut, ein Bündnis der Völker aufgebaut und ein substanzielles System geschaffen werden, das dem Bedürfnis der Völker der Region nach Freiheit und Demokratie entspricht. Auf dieser Grundlage wünsche ich allen, die auch im 28. Jahr diesen Kampf führen, viel Erfolg.

Das grundlegende Kriterium für diesen Prozess ist die physische Freiheit von Abdullah Öcalan. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass auch dies nur durch die Umsetzung der Vorschläge Öcalans für eine demokratische Nation, eine demokratische Gesellschaft und eine demokratische Republik verwirklicht werden kann.“

Der „zweite Versuch“

Zu diesem Thema erklärte Ümit weiter, dass sie die Ereignisse in Rojava über die Presse verfolgten und versuchen würden, diese zu verstehen. „Vor kurzem fand in München eine Konferenz [Münchener Sicherheitskonferenz, Anm. d. Red.] statt, an der Mazlum Abdi und Ilham Ehmed teilnahmen. Dort gaben sie Erklärungen ab, die entscheidend sind.

Es ist klar, dass in Rojava ein Abkommen geschlossen wurde. Die kurdische Gesellschaft hat die vorangehenden Angriffe als einen zweiten Versuch bewertet, das Komplott vom 15. Februar zu verwirklichen. Tatsächlich standen wir einer ernsthaften Bedrohung gegenüber. Zu einer Zeit, als die Vertreter:innen Rojavas und die Führung Damaskus’ für Gesprächen zusammen gekommen waren, begannen die Angriffe in Aleppo. Zur gleichen Zeit fand in Paris ein Treffen statt. Am 6. Januar wurde in der Presse darüber berichtet und diese Schlagzeilen wurden rege diskutiert.

„Ein System ohne Moral“

Wichtig ist an diesem Punkt zu verstehen, mit welcher Perspektive diskutiert wurde. Wer war an den Diskussionen in Paris beteiligt, und worauf wurde sich geeinigt? Auf was wurde sich geeinigt und was war man bereit aufzugeben? Das muss man sich genau ansehen.

Das System der kapitalistischen Moderne ist ein System ohne Gewissen, ein System ohne Moral. Es ist ein System, in der alles zur käuflichen Ware wird. Die heiligsten Werte – was sollten diese sein? In der Gesellschaft sind es beispielsweise die Frauen. Und im kapitalistischen System sind es genau die Frauen, die verkauft werden. Es gibt keine Normen, keine Prinzipien. So ist das kapitalistische System und das ist seine Realität. Die Gesellschaft Rojavas hat 13 bis 14 Jahre lang Widerstand gegen die Gewalt des IS geleistet.

Dagegen wurde zum Schlag ausgeholt. Ja, es wurde ein Komplott geschmiedet und es ist wichtig das so zu betrachten. Als Gegenleistung für was wurde das gemacht? Es ging um die Aufteilung des Landes. Das muss man sorgfältig analysieren. Was erhält Syrien beispielsweise von Israel? Israel hat ebenfalls am Pariser Treffen teilgenommen. Als Gegenleistung für das, was sie erhalten haben, sollten die Kurd:innen erneut ins Grab getrieben werden. Sie sollten einem weiteren Massaker ausgesetzt werden. Dies wurde durch die Bemühungen von Öcalan, einigen weiteren Akteur:innen und involvierten Kreisen aus der Türkei verhindert.

Öcalans wirksame Intervention

Auf die Frage, wie einheitlich die Türkei an diesem Prozess beteiligt war, habe ich keine genaue Antwort. Ich kann jedoch sagen, dass die Intervention von Öcalan wirklich sehr wirksam war und das neuerliche Komplott dadurch gestoppt werden konnte. Der Krieg zwischen den Völkern wurde dadurch gestoppt. Auch der Genozid wurde gestoppt. Es gab nur eine Kraft, die dies verhindern konnte, und das war Öcalan. Niemand sonst hätte dies verhindern können. Das muss jede:r gut verstehen.

Es wurde immer gesagt, dass von diesem Punkt aus ein kurdisch-arabischer Krieg begonnen werden sollte. Ja, vielleicht war das auch so, denn die globalen Mächte, die kapitalistischen Mächte, ernähren sich von Blut. Sie nähren sich vom Krieg zwischen den Völkern. Sie rechtfertigen ihre Anwesenheit, ihre Vorherrschaft in der Region, mit Vorwänden. Vielleicht ist das so, ich widerspreche dem nicht. Allerdings finde ich diese Einschätzung aufgrund der weiteren Geschehnisse unzureichend.

Die kurdische Einheit

Es kam dann zu einer Situation, in der einige Kräfte beharrlich versuchten, von dort ausgehend einen türkisch-kurdischen Krieg zu entfachen, den kurdischen Nationalismus zu vertiefen, das Projekt der Demokratischen Nation von Öcalan und die Linie des Friedens und der demokratischen Gesellschaft anzugreifen und diese zu zerstören. Wir haben das gespürt und diese Absichten wurden von allen klar gesehen. Wie hat sich die kurdische Gesellschaft dagegen aufgelehnt?

In Europa, Bakur, Başûr und Rojhilat wurde mit einem Patriotismus reagiert, der sich an Rojava kristallisiert und einen nationalen Geist geschaffen hat. Das ist sehr wertvoll. Es gab starke Bemühungen, dieses Potenzial, diesen Zusammenhalt, die Forderung des kurdischen Volkes nach Freiheit und Existenz in einen nationalistischen Krieg zwischen Türk:innen und Kurd:innen zu verwandeln. Zweifellos war es Öcalan der das verhindert hat.“

„Der Nationalstaat bringt Krieg“

Hêlîn Ümit wies darauf hin, dass auf der Münchner Konferenz geäußert wurde, dass das globale System zusammengebrochen sei, und sagte: „Welches System ist es, das zusammengebrochen sei? Es ist das System der Nationalstaaten. Denn wo immer der Nationalstaat ist, bringt er Krieg. Jeder Ort, den er erreicht, verwandelt sich in ein Meer aus Blut. Unsere Lösung dafür ist die demokratische Nation. Die Lösung ist das Zusammenleben der Völker. Deshalb bestehen wir auf unserer eigenen Lösung. Wir sind entschlossen, diese zu verwirklichen.“

Anschließend bewertete Ümit den Verlauf des Friedens- und Demokratisierungsprozesses und erklärte, dass zwar Schritte diskutiert würden, die Diskussionen jedoch auf zaghafte und unentschlossene Weise geführt würden.

„Der politische Wille in der Türkei ist schwach“

„Das gibt Anlass zur Sorge. Persönlich gesprochen macht mich das nachdenklich und zweifelnd. Es werden solche hochtrabenden Aussagen gemacht. Es wird gesagt, es sei das Jahrhundert der Türkei, das Jahrhundert der Erneuerung des türkisch-kurdischen Bündnisses. Es wird gesagt: Kurd:innen ohne Türk:innen oder Türk:innen ohne Kurd:innen gibt es nicht. Es wird gesagt wir sollten eine gemeinsame Front stärken.

Es ist von einem Erhalt der Türkei die Rede. Es wird gesagt, dass die Spiele im Nahen Osten auf Kosten der Türkei ausgetragen werden. Es werden so viele radikale Aussagen gemacht, aber sie stoßen nur auf schwache Reaktionen. Dies steht im Widerspruch zum Gewicht dieser Aussagen. Daher kann ich sagen, dass der politische Wille in der Türkei schwach ist. Zwar misst Bahçeli in seinen Reden Öcalan große Bedeutung bei und das halten wir für sehr wichtig und es wird als Grundlage für Dialog, als Grundlage für Diskussionen angesehen. Aber der politische Wille ist dennoch schwach. Diese Schwäche besteht innerhalb einer Hegemonie. Wenn dies nicht angegangen wird, besteht die Gefahr, dass mit dem Prozess gespielt wird.“

Der Prozess braucht demokratische Grundsätze

Hêlîn Ümit erinnerte daran, dass Öcalan auf der Verwirklichung der demokratischen Integration bestehe, und erklärte, dass auch sie als Freiheitsbewegung unter der Führung und Anleitung von Öcalan offen für den Prozess der demokratischen Integration seien: „In diesem Fall muss dieser Prozess nach demokratischen Grundsätzen ablaufen. Er sollte durch Diskussionen geprägt werden. Beispielsweise muss die Führung der Türkei offen für Kritik sein. Sie darf sich davon nicht beleidigt fühlen. Es sollte selbstverständlich sein, die Muttersprache verwenden zu können. Sobald es aber um die kurdische Freiheitsbewegung geht, wenn es um Öcalan geht, wird nicht mehr frei gesprochen und Gedanken und Forderungen nicht geäußert. Das geht so nicht.

Das widerspricht dem Geist des Prozesses. Das Wichtigste ist, dass alle im Einklang mit dem Geist des Prozesses handeln. Ich halte das für wichtig. Die demokratische Integration steht auf unserer Agenda. Wir wissen nicht, woran die Kommission arbeitet, aber wir arbeiten an der demokratischen Integration.

Demokratische Integration

Deshalb kann ich Folgendes sagen: Damit wir eine demokratische Integration erreichen können, müssen in der Türkei Gesetze erlassen werden. Demokratische Integration erfordert eine demokratische Republik. Die Demokratisierung in der Türkei und die Schaffung entsprechender Gesetze können diese demokratische Integration bewirken. Dementsprechend muss das Thema diskutiert werden und auf der Tagesordnung bleiben. Demokratische Integration kann nicht durch das Beharren auf Methoden der Assimilation und Vernichtung erreicht werden. Achten Sie darauf, in den türkischen Medien wird jeden Tag ‚es ist vorbei, wir haben es beendet, Terror, Terrorist:in‘ gesagt. Diese Sprache, diese Bewertungen sind nicht akzeptabel.

Wenn man jeden Tag sagt, es sei vorbei und man habe es beendet, dann muss man auch damit rechnen, dass einem vorgeworfen wird, vernichten, auslöschen, ausrotten, assimilieren zu wollen. Aus diesem Grund muss diese Sprache sofort aufgegeben werden.“

Das Demokratie-Vakuum in der Türkei

In der Türkei herrsche, so Ümit, ein Vakuum der Demokratie: „Aus demokratischer Perspektive gibt es ein Vakuum. Der Raum für demokratische Politik ist leer. So wie wir sagen, dass bei der Gründung der Republik die Kurd:innen außen vor gelassen wurden, wurden auch die Muslim:innen und Sozialist:innen ausgeschlossen. In der Türkei wurde auch die Linke ausgeschlossen. Wir sind bereit, die Linke in der Türkei zu sein. Wir können die demokratische Linke der Republik Türkei etablieren. Wir bestehen auf dieser Frage, darin haben wir einen Konsens. Dies wird der Türkei einen weiten Sprung nach vorne und großen Fortschritt ermöglichen.

Die Lösung aller sozialen, wirtschaftlichen und moralischen Probleme der Türkei, ja sogar aller Probleme der Türkei, wird auf diese Weise erreicht werden. Autoritarismus, Konservatismus und Nationalismus haben die Türkei an einen Punkt gebracht, an dem sie nicht mehr wiederzuerkennen ist. Sie haben der türkischen Gesellschaft ihre türkische Identität genommen. Ich kenne die türkische Gesellschaft. Die Menschen in der Türkei waren nicht so. Sie haben die Menschen in der Türkei unkenntlich gemacht. Sie haben sie von ihren Werten abgeschnitten.“

„Frauen müssen kämpfen“

Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit grundlegender Werte kam Ümit folgend auf den anstehenden 8. März zu sprechen: „Bei dieser Gelegenheit wünsche ich schon jetzt einen schönen 8. März. Ich rufe alle Frauen dazu auf, gegen die mörderische, chauvinistische Mentalität zu kämpfen. Frauen müssen auf die Straße gehen, sie müssen kämpfen. Natürlich geht es nicht nur darum, am 8. März auf die Straße zu gehen und eine Aktion zu veranstalten. Wir haben grundlegende Probleme. Als Frauen sind wir mit vielen ernsten Problemen, schweren Angriffen und Gefahren konfrontiert. Wir müssen dies verstehen und Lösungen dafür finden.

Es gibt kein Lebewesen auf der Welt, das zu einem so schwierigen und beschwerlichen Leben verdammt ist wie eine Frau. Ich sage Lebewesen, nicht nur Menschen. Frauen wurde das beschwerlichste Leben auferlegt. Das liegt daran, dass das bestehende Welt-System, ein System der männlichen Dominanz, auf der Versklavung von Frauen aufgebaut ist. Ein System des Eigentums, zu dem Frauen verdammt sind, ist die Grundlage der heutigen Zivilisation. Wenn Frauen nicht Teil dieses Systems wären oder nicht als Objekt behandelt würden, das geplündert werden kann, könnte dieses System nicht fortbestehen. So wie sich Frauen und der Wert der Frauen vor 30.000 Jahren angeeignet wurden, geht der Angriff in der heutigen Zeit mit derselben kastenorientierten, mörderischen Mentalität und einer genozidalen Denkweise weiter.“

Die Linie der Frauenbefreiung

Hêlîn Ümit unterstrich, dass Frauen nichts zu verlieren hätten, und fuhr mit ihrer Rede wie folgt fort: „Wir werden durch Unterdrückung und Gewalt zurückgehalten. Gäbe es diese Gewalt nicht, würde das Bedürfnis der Frauen nach Freiheit, das Streben der Frauen nach Freiheit, das Streben nach Gemeinschaft als Frauen ein anderes System schaffen. Sie würde eine andere Zivilisation etablieren, sie würde eine andere Moderne erschaffen. Aber es ist wichtig zu sehen, dass der alltägliche Faschismus gegen Frauen, der Völkermord an Frauen uns zu einem Teil dieses Prozesses macht. Aus diesem Grund brauchen wir als Frauen ein noch stärkeres Bewusstsein, Organisation, Zusammenkommen und gemeinsame Diskussion.“

Die intellektuellen, feministischen und friedliebenden Frauen, die auch in der türkischen Gesellschaft existieren, sollten sich noch aktiver am Friedens- und Demokratisierungsprozess beteiligen und Verantwortung für ihn übernehmen, sofern sie eine Rolle spielen wollen, meint Ümit.

„Die Ideologie und die Linie der Frauenbefreiung, die die kurdische Freiheitsbewegung unter Öcalan geschaffen hat, hat allgemein ein ernsthaftes Bewusstsein innerhalb der Gesellschaft bewirkt. Ich sage nicht, dass die Gesellschaft frei ist. Freiheit ist etwas anderes. Das muss auf einer anderen Grundlage diskutiert werden. Aber es wurde ein wichtiges Bewusstsein zwischen Frauen und Männern geschaffen. In Kurdistan gehen beispielsweise ebenso wie Frauen auch Männer mit dem Slogan ‚Jin, Jiyan, Azadî‘ auf die Straße.“

https://deutsch.anf-news.com/hintergrund/eine-gesellschaft-in-historischer-verantwortung-50455 https://deutsch.anf-news.com/aktuelles/abdullah-Ocalan-architektur-braucht-gesetze-und-prinzipien-50353 https://deutsch.anf-news.com/hintergrund/helin-Umit-ohne-verfassungsreform-keine-losung-46638

 

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Inside the ADL’s Search for a New Playbook, by Jose Alberto Nino

n January 10, 2026, Jonathan Greenblatt sat down with Rabbi David Wolpe at Sinai Temple on Wilshire Boulevard in Los Angeles for what was billed as a conversation about “the golden age of American Jewry—how we got here and whether it’s coming to an end.” What happened in between reveals more about the Anti-Defamation League’s...
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Maybe Real Regime Change Hasn’t Been Tried Yet, by David M. Zsutty

The ongoing buildup in the Middle East is unlikely to be symbolic or a bargaining ploy for the Art of the Deal. Israel’s (and thus Trump’s) conflict with Iran is not about Iran’s nuclear program which is perpetually 1-2 weeks away from making a bomb. It’s about establishing Greater Israel before American support ends due...
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If Iran Kills US Troops, the Blame Rests Solely On the US and Israel, by Caitlin Johnstone

White House officials reportedly want Israel to provoke Iran into attacking US military bases in the region, because it will make Americans more willing to go to war. Politico reports: “There’s thinking in and around the administration that the politics are a lot better if the Israelis go first and alone and the Iranians retaliate...
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In Ten Years, the US Won’t Even Pretend It Can Go to War with China, by Hua Bin

I have written many times why China will prevail in any kinetic war with the US and its vassals near Chinese shores. I have based my conclusion on the overwhelming physical advantages China has over the US and its clients. The physical advantages are expanding every day in every military field. Though the US still...
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Who Rules America? Not Americans., by Paul Craig Roberts

The Zionist American media such as NPR are blaming US Attorney General Bondi for withholding Epstein files in order to protect President Donald Trump. Here are the charges from NPR, which has no evidence except its alleged “investigation” of documents that NPR claims exist, but which NPR has not seen: “The Justice Department has withheld...
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Immigration, Emigration and Remigration, by Hans Vogel

Last year, the term “remigration” has become popular in Europe, especially in “right wing” circles. Native Europeans who are fed up with the disruption and breakdown of their society by unassimilable immigrants from Africa, the Near East and Central Asia are now calling for the deportation of those underexposed knife wielders and Islamists gone berserk....
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Jews and the May 1968 Attempted Revolution in France, by Francis Goumain

The U.S. State Department said it is watching closely the case of a French far-right activist killed by suspected hard-left militants (i.e. supporters of Hamas, immigration etc.) suggesting it might count as terrorism, in comments that may stir fresh tensions between Paris and Washington. And indeed, Feb 22, France will summon the US ambassador to...
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Brief aus dem Gefängnis

Peds Ansichten - 26. Februar 2026 - 4:06

Die Ärztin Sabine Witzschel wurde eingesperrt — sie ist schmerzbeladene Zeugin eines sich etablierenden Unrechtsregimes.

Nun schreibt Frau Witzschel aus dem Gefängnis. Das ist gut. Die sich so ausladend ob der Vorhaltungen des derzeitigen US-Gesundheitsministers echauffierende deutsche Amtskollegin Nina Warken sollte sich später nicht hinter der Begründung verstecken können, dass sie von nichts gewusst hätte. Sie zeigte sich mit ihrer cholerischen Reaktion als korrekt mitspielender Teil des PLandemie-Apparates.

Von Dr. Bianca Witzschel

— Offener Brief an —

An Frau
Nina Warken, MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1

Persönliche Übergabe 02.02.2026

— in Kopie an —
Bundesministerium für Gesundheit
11055 Berlin
Fax: 49 30 18441-4900

Meine Sicht Ihrer Antwort an Robert Kennedy jr.

Sehr geehrte Frau Gesundheitsministerin Warken,

ich darf mich kurz vorstellen: Ich bin Dr.med. Bianca Sabine Witzschel, Fachärztin für Pharmakologie und Toxikologie und Fachärztin für Allgemeinmedizin und ich habe zum Thema Nachweis von Primidon in Blut und Speichel promoviert. Ich muss diese Woche für 1 Jahr und 4,5 Monate (meine Strafe: 2 Jahre und 8 Monate, wovon ich bereits 476 Tage in U-Haft war) in die JVA Chemnitz.

Mit Interesse, da es mich ja persönlich betrifft, habe ich sowohl das Schreiben des amerikanischen Gesundheitsministers Robert Kennedy jr. als auch Ihr Antwortschreiben darauf gelesen.

Vielleicht wissen Sie es nicht und deswegen ist es mir ein Bedürfnis, Sie davon in Kenntnis zu setzen, aus welchen Gründen ich verurteilt wurde.

Ich habe in den Jahren 2020 und 2021 Maskenatteste, PCR-Test-Unfähigkeitsbescheinigungen und Impfunfähigkeitsbescheinigungen für Menschen ausgestellt, die alle — jeder persönlich — bei mir waren. Jeder hat einen kompletten Anamnesebogen ausgefüllt (für Kinder deren Eltern) und unterschrieben, ich habe diesen im persönlichen Gespräch zum Teil noch ergänzt und die Patienten beraten. Danach erfolgte für/von jedem eine umfangreiche Bioresonanz-Analyse und im weiteren Gespräch kam es zur Klärung des AttestInhaltes und dessen/deren Übergabe.

Zum 1. Februar 2022 wurde meine Approbation ruhend gestellt und ein Jahr später, am 28. Februar 2023 früh 6.00 Uhr — zum 5. Mal in der Corona-Zeit — erfolgte ein sehr unsanftes Wecken durch viele Bedienstete mit erneuter (die 5.) Haus-/Grundstücks-Durchsuchung. Am 28.02.2023 wurde ich sofort verhaftet, einem Haftrichter zugeführt und später in die JVA Chemnitz gefahren. Im November 2023 begannen geplante 40 Verhandlungen im Hochsicherheitstrakt in Dresden. Auf den Fahrten zwischen der JVA Chemnitz und dem Hochsicherheits-Gerichtsgebäude in Dresden, Hammerweg wurden mir Hand- und Fußfesseln angelegt. Im Hochsicherheitstrakt wurde ich mit Handschellen und gekettet an einen mich führenden Bediensteten von A nach B bewegt und erst an meinem Stuhl im Gerichtssaal zwischen meinen beiden Verteidigern von den Handschellen befreit. Ich saß 476 Tage in Untersuchungshaft. Nach dem Urteilsspruch am 17.06.2024 durfte ich zunächst — mit massiven Auflagen — nach Hause.

Meine Revision vor dem Bundesverfassungsgericht wurde im August 2025 abgelehnt. Am 22.01.2026 erhielt ich von der Staatsanwaltschaft Dresden die Aufforderung zum Haftantritt in der JVA Chemnitz innerhalb von 2 Wochen nach Posteingang, sodass ich nun in dieser Woche meine Haftstrafe antreten muss. Mir drohen auch weitere Verurteilungen, da noch Gerichtsverfahren mit gleichen Vorwürfen anhängig sind.

Neben der Tatsache, dass ich die oben genannten Bescheinigungen ausgestellt habe, wurde mir unterstellt, rechtsradikal zu sein und nachdem bei einer Hausdurchsuchung noch eine (lt. Gutachten nicht funktionstüchtige) Taschenlampe gefunden wurde, die man in Notfällen auch als Teaser benutzen könnte, wurde mir sogar unerlaubter Waffenbesitz vorgeworfen.

Insbesondere das Framing, anders kann ich es nicht nennen, ich sei rechtsradikaler Reichsbürger, zog sich durch die gesamte Verhandlung und diente scheinbar nur dazu, mich zu diskreditieren. Aber dies schreibe ich Ihnen nur informationshalber.

Ich möchte auf die Atteste, die ich ausgestellt habe, zurückkommen.

In meiner beruflichen Tätigkeit konnte ich mir Wissen aneignen, welches mich dazu befähigt, selbstbestimmt zu denken.

FFP2 Masken sind nicht geeignet, — und dafür können Sie sehr gern jedes x-beliebige Datenblatt, welches auch schon vor Corona erstellt wurde, zurate ziehen — Viren abzuwehren und bieten auch keinen Schutz vor gegenseitiger Ansteckung. Im Gegenteil, da sie als Staubschutz gedacht sind, sind sie sehr luftundurchlässig. FFP2 Masken sind keine medizinischen Produkte und unterlagen auch keinen entsprechenden Prüfungen. Es handelt sich um sogenannte Staubmasken, deren Tragen nur unter bestimmten Bedingungen möglich ist:

90 min ohne Pause
30 min Pause….danach Maskenwechsel

Das Tragen der Maske führt zu:

Rückatmung, dadurch erhöhten Co₂-Gehalt im Blut, was bei jedem Menschen, ob krank, gesund, jung oder alt, zu einer Azidose führt, die sich in erster Linie im Gehirn bemerkbar macht.

Durch die Feuchtigkeit und das warme Milieu unter den Masken sind die Mundschleimhäute extrem gefährdet, was zu Infektionen der Atemwege und zu Dermatosen führt.

Für Brillenträger besteht eine zusätzliche Gefahr durch das Beschlagen der Brillengläser, wodurch neben den o.g. Konzentrationsschwierigkeiten zusätzliche Unfallgefahren eintreten.

Auch psychische Belastungen sind nicht außer Acht zu lassen, weil viele Menschen gegen ihren Willen gezwungen wurden, Masken zu tragen.

Bei Kleinkindern entstand durch die Tatsache, dass sie, wenn die Mutter eine Maske trug, nicht mehr die Möglichkeit hatten, sich an der Mimik der Mutter zu orientieren. Das war für Mutter und Kind zusätzlich belastend und der Gesamtentwicklung des Kindes keinesfalls dienlich.

Jeder dieser oben genannten Punkte ist, meiner Meinung als Ärztin nach, eine Indikation für das Erstellen eines Masken-Attestes, auch bei vermeintlich gesunden Personen, um gesundheitliche Beeinträchtigungen bzw. Schäden zu vermeiden.

Die Bescheinigungen, die SarsCov 2-Testungen nur über Speichel zu erlauben, sind genauso rechtmäßig, da eine Testung von Speichel die gleichen Ergebnisse bringt und damit auch verhindert wird, dass Verletzungen durch die Teststäbchen entstehen können.

Zu guter Letzt, die Impfunfähigkeitsbescheinigungen, die ich ausstellte, haben sicher sehr viele Menschen vor den inzwischen bereits nachgewiesenen Nebenwirkungen der nicht ausreichend getesteten Injektionen („Impfungen“) bewahrt. Auch dies galt gleichermaßen für kranke und gesunde Menschen.

Mir wurde auch vorgeworfen, dass ich mir durch diese Bescheinigungen Geld erschlichen hätte; Patienten, die zu mir kamen, in Massen abgefertigt hätte; ja sogar die Bescheinigungen vorher zu Hause ausgestellt zu haben.

Neben der Tatsache, dass ich diese behaupteten überhöhten Honorare nicht angenommen habe, kann ich nicht verstehen, was daran ungesetzlich ist, wenn ich in Ermangelung einer Sprechstundenhilfe Bescheinigungen selbst und zuvor in meiner Praxis am Computer ausdrucke. Mir lagen ja entsprechende Anmeldungen vor und ich habe diese Schriftstücke erst nach dem o.g. Procedere dem Patienten persönlich übergeben.

Dass ich die Patienten mit einem Bio-Resonanzgerät getestet habe, ist ebenfalls schwer zu bemängeln, da für derartige Atteste gar keine Untersuchungen, geschweige bestimmte Methoden vorgeschrieben/verlangt werden. Ich habe keine Gesundheitszeugnisse ausgestellt. Bio-Resonanzgeräte sind bei Alternativen Ärzten eine gängige und gut geeignete Untersuchungsmethode und sicher viel aussagefähiger, als die — wenn überhaupt erfolgt — sogenannten Untersuchungen (um Gefahren vorzubeugen), die Ärzte in den Impfzentren durchgeführt haben.

Ich habe als Ärztin immer im Sinne meiner Patienten gehandelt und entschieden, denn ich habe einen Eid geleistet, an den ich mich halte. Zur Sicherheit hier der Wortlaut:

Genfer Ärztegelöbnis

Als Mitglied der ärztlichen Profession gelobe ich feierlich:

Mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen;

die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patienten zu meinem obersten Anliegen zu machen;

die Autonomie und die Würde meiner Patienten zu respektieren;

die Geheimnisse, die mir anvertraut werden, auch über den Tod des Patienten hinaus zu wahren;

mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln die Ehre und die edlen Traditionen des ärztlichen Berufes aufrechtzuerhalten;

meinen Lehrern, Kollegen und Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit zu erweisen;

medizinisches Wissen zum Wohle des Patienten und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung einzusetzen;

nicht zuzulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glauben, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meinen Patienten treten;

größtmöglichen Respekt vor menschlichem Leben zu wahren;

meine ärztliche Tätigkeit nicht zur Verletzung der Menschenrechte und bürgerlichen Freiheiten zu missbrauchen, auch nicht unter Bedrohung;

Dies gelobe ich feierlich, frei und auf meine Ehre.

Der zentrale Grundsatz der medizinischen Ethik lautet:
Primum non nocere — zuerst einmal nicht schaden!

Sehr geehrte Frau Warken,

ich bin in der DDR aufgewachsen und habe ein Unrechtsregime kennengelernt. Es schmerzt mich unendlich, dass ich mich im Augenblick so fühle, als würde die Bundesrepublik Deutschland den gleichen Weg gehen, wie die DDR. Eines möchte ich Ihnen jedoch sagen, wir Ossis haben nicht vergessen, wie wichtig es ist, zu seiner Meinung zu stehen und diese auch zu vertreten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. Bianca Sabine Witzschel

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Bitte bleiben Sie achtsam, liebe Leser.

Anmerkungen und Quellen

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(Titelbild) Stetoskop, Arzt, Behandlung; Gerd Altmann (Pixabay); 06.11.2012; https://pixabay.com/de/illustrations/stestoskop-herz-kurve-verlauf-64276/; Lizenz: Pixabay License

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