Unfreiheit als zweite Natur: Der Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit

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Unfreiheit als zweite Natur: Der Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit
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Unfreiheit als zweite Natur

Der Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit

von Rechtsanwalt Friedemann Willemer LAUFPASS.com

Einleitung: Meine Schrift basiert weitgehend wortgleich auf Immanuel Kant, „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ (Essay von 1784). Und wird ergänzt durch Karl Jaspers, „Wohin treibt die Bundesrepublik?“ (1966) sowie Étienne de La Boétie und dessen Abhandlung, „Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen“, (> Volltext; ca. 1550). Ich danke Dr. phil. Bernd Lukoschik, der mich bei Abfassung der Schrift mit wertvollen Anregungen unterstützte und die nachfolgende Einführung formulierte.

Aufklärung, selbstverschuldete Unmündigkeit, Parteienoligarchie, Vernunftgebrauch in der Politik – alte Begriffe der politischen Philosophie. Aber immer noch aktuell und wertvolle gedankliche Instrumente, um die Situation unserer Gesellschaft, unseres Staates und unserer Ökonomie unter Corona-Bedingungen und der Herrschaft eines finanziell-digitalen Netzwerks zu verstehen.

Denkpflicht-statt-Maskenpflicht-Selbstdenken-Selbstdenker-Selbstbestimmung-Kritisches-Netzwerk-Maskengegner-Impfpflichtgegner-Selbstbestimmungsrecht-Widerstand

Daher werden im Folgenden eine Diagnose und Therapieideen vorgestellt, indem einfach auf Gedanken von Immanuel Kant, Étienne de La Boétie und Karl Jaspers zurückgegriffen wird. Diese Philosophen haben bereits in bewundernswerter Weise Analysen geboten, Analysen zwar ihrer eigenen Zeit, aber, ohne sie verändern zu müssen, auf heute übertragbar.

Lassen wir nun diese Philosophen sprechen.

► Aufklärung

Curt-Goetz-Das-Denken-ist-zwar-allen-Menschen-erlaubt-aber-vielen-bleibt-es-erspart-Kritisches-Netzwerk-Nachdenken-Querdenken-Selbstdenken-Buergerkriech Aufklärung ist der Ausgang des deutschen Volkes aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung der etablierten Parteien und ihrer Protagonisten in den Medien zu bedienen.

► Unmündigkeit

Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil des deutschen Volkes nachdem es die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleibt und warum es den etablierten Parteien so leicht wird, sich zu seinen Vormündern aufzuwerfen.

Es ist so bequem, unmündig zu sein.

Habe ich

ARD und ZDF, die für mich Verstand haben,

Politiker, die für mich nach quälend langen Beratungen über Banken-, Euro- und Klimarettung, Migration und Kriege entscheiden und sich einander in der Menge der Aufrüstung, die keine Grenzen kennt, zu übertreffen versuchen,

habe ich Ärzte und Experten, die für mich die epidemische Lage von nationaler Tragweite beurteilen u.s.w.,

so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur die von der Obrigkeit verordneten Abgaben bezahlen kann. Andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.

Medienmacht-Machtmedien-mediale-Hirnverschmutzung-Massenkonditionierung-Massenmanipulation-Volksverdummung-ARD-ZDF-Volksverbloedung-Kritisches-Netzwerk-Angst

Dass der bei Weitem größte Teil des deutschen Volkes den Schritt zur Mündigkeit, außer dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich hält: Dafür sorgen schon jene Vormünder in den etablierten Parteien und ihren Medien und NGOs, die die Oberaufsicht über das deutsche Volk gütigst auf sich genommen haben.

► Emanzipation von der Unmündigkeit

Friedemann-Willemer-Das-Scheitern-der-repraesentativen-Demokratie-Kritisches-Netzwerk-Pseudodemokratie-Demokratur-Scheindemokratie-Elitendemokratie-StaatsgewaltEs ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit heraus zu arbeiten. Er hat sie sogar liebgewonnen, und ist vor der Hand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil die Herrschenden und ihre Paladine ihn niemals den Versuch davon machen ließen.

Gesetze und Verordnungen, erregende Phrasen, allgemeine Redensarten, pompöse Moralforderungen, diese Werkzeuge eines Missbrauchs der Naturgaben des Menschen sind die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit. Wer sie auch abwürfe, würde dennoch auch über den schmalsten Graben einen nur unsicheren Sprung tun, weil er zu der gleichen freien Bewegung nicht gewöhnt ist. Daher gibt es nur wenige, denen es gelungen ist, durch eigene Bearbeitung ihres Geistes sich aus der Unmündigkeit heraus zu wickeln, und dennoch einen sicheren Gang zu tun.

► Sapere aude statt Revolution [Wage es, weise zu sein! H.S.]

Dass aber ein Volk sich selbst aufkläre, ist möglich; ja es ist, wenn man ihm nur Freiheit lässt, beinahe unausbleiblich. Denn da werden sich immer einige Selbstdenkende finden, die, nachdem sie das Joch der Unmündigkeit selbst abgeworfen haben, den freien Geist, selbst zu denken, um sich verbreiten werden.

Aber besonders ist hierbei: dass das deutsche Volk, welches zuvor von einer Parteienoligarchie, getragen von einer altväterlichen patriarchalischen Gesinnung gutmütiger aber dummer Biedermänner, von ideologisierten Politikaktivistinnen, von zynischen Karrieristen, die menschenverachtend, schlau und intrigierend sind, unter dieses Joch gebracht worden, sich hernach selbst zwingt darunter zu bleiben, wenn es von seinen Vormündern, die selbst aller Aufklärung unfähig sind, dazu aufgewiegelt wird.

Unterdrueckung_Fusstritt_Stiefeltritt_Repression_Stiefel_Autokratie_Totalitarismus_Unterwerfung_Buergerbekaempfung_Untertan_Knechtschaft_Staatsgewalt_Kritisches-Netzwerk

Daher kann ein Volk nur langsam zur Aufklärung gelangen. Durch eine Revolution wird vielleicht wohl ein Abfall von Despotismus und gewinnsüchtiger oder herrschsüchtiger Bedrückung, aber niemals wahre Reform der Denkungsart zustande kommen; sondern neue Vorurteile werden, wie die alten, zum Leitbande des gedankenlosen großen Haufens dienen.

Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allen, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlich Gebrauch zu machen.

► Volksouveränität

NIVEAU-IST-KEINE-CREME-Kritisches-Netzwerk-Helmut-Schnug-Selbstdenken-Nonkonformismus-mainstreamuntauglich-Gesellschaftsekel-Systemkritik-Gesellschaftskritik Überall ist die Aufgabe, das Volk unmittelbar zu beteiligen am Leben der Politik, sei es am Mitdenken und Mitbeurteilen, sei es durch ihm gegebene Möglichkeiten der Mitwirkung. Daher ist es für eine Demokratie, die wir doch sein wollen, immer zuerst die Frage nach dem Volk.

Es soll die Institutionen kennen und selber benutzen und die Institutionen sollen so sein, dass sie ihm den größtmöglichen Wirkungsraum geben. Durch Erziehung soll das Volk zu sich selbst kommen in Gestalt der Einzelnen, die sich im Gemeinsamen begegnen und das höchstmögliche Niveau erreichen.

Die innere Politik ist so viel wert, als sie dem Volke dient, damit der Einzelne wissend, hellsichtig, mutig und vernünftig werde und dass er mit Bewusstsein aktiv teilnehme am Gang des Schicksals. Aber man darf sich nicht täuschen. Die Wege, die dem Volk die legalen Möglichkeiten des Mitwissens und Ergreifens verschaffen, werden instinktiv abgelehnt von der Parteienoligarchie.

► Die tödliche Gefahr der Parteienoligarchie

Dass das Volk auf den für seine Wirksamkeit geschaffenen Wegen gehen lernt, schafft heute den notwendigen Widerstand gegen die tödliche Gefahr der Parteienoligarchie. Die parlamentarische Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland ist gescheitert. An die Stelle der Fürsten sind die Parteien getreten. Sie haben die Staatsgewalt okkupiert.

Alle Staatsgewalt geht nicht vom Volke oder dem vom Volk gewählten Bundestag aus, sondern von den etablierten Parteien und ihrer Führungsriege. Die Parteien haben sich die Entscheidungsbefugnis über die zentralen Bereiche des Staates – Parlament, Regierung, Justiz, Verwaltung – ohne Widerspruchsmöglichkeit durch das Volk angeeignet.

Widerstand-Abschaum-Elite-Eliten-Hans-Adolf-Pestalozzi-Rebellion-Systemveraenderung-positive-Subversion-Auf-die-Baeume-ihr-Affen-Kritisches-Netzwerk-Migros-ziviler-Ungehorsam

Die Parteien wandeln ihren Sinn. Sie werden zu Organen des Staates, der nunmehr wieder als Obrigkeitsstaat die Untertanen beherrscht. Die Parteien, die keineswegs der Staat sein sollten, machen sich, entzogen dem Volksleben, selber zum Staat. Die Staatsführung liegt in den Händen der Parteienoligarchie. Sie usurpiert den Staat.

Parteienoligarchie heißt: Verachtung des Volkes. Sie neigt dazu, dem Volk Informationen vorzuenthalten. Man will es lieber dumm sein lassen. Das Volk braucht auch die Ziele, die die Oligarchie jeweils sich setzt, wenn sie überhaupt welche hat, nicht zu kennen.

Die Frage ist erstens, welche Wirkung überhaupt vom Volke ausgeht. Sie ist ungemein gering. Selbst die Wahlen sind keine eigentlichen Wahlen, sondern Akklamation zur Parteienoligarchie.

In ihrem unerschütterlichen, aber faktisch unbegründeten Selbstbewusstsein werden sie – die Politiker – von all diesen hilflosen Untertanen anerkannt, Gestalten, die sich alles erlauben dürfen. – Wenn die persönliche Verantwortung der Staatsbürger durchweg ausbleibt und abgeschoben wird, dann wollen sie, ob sie es zugeben oder nicht, Gehorsam. Der Weg zuerst zur autoritären Herrschaft, dann zur Diktatur ist gebahnt.

Autokratie_Totalitarismus_Knechtschaft_Despotie_Despotismus_Obrigkeitsstaat_Parteienoligarchie_Willkuerherrschaft_Kadavergehorsam_Machtelite_autocracy_Kritisches-Netzwerk

► Ist das Feigheit?

Man hat keine Freude an der Regierung und keine am Bundestag. Man fühlt sich in beiden nicht eigentlich vertreten. Sie werden aber andererseits als Regierungsgewalt im Untertanengeist respektiert wie in der wilhelminischen Zeit.

Staatsgesinnung ist bei uns vielfach noch Untertanengesinnung, nicht demokratische Gesinnung des freien Bürgers. Zwar schimpft der Untertan, wo es für ihn ohne Gefahr ist und folgenlos bleibt, aber er gehorcht und hat Respekt und handelt nicht.

Ein Volk muss sich selber wollen in seinem Staat. Gibt es sich auf durch Gehenlassen und Gleichgültigkeit, dann ist alle Hoffnung zu Ende. Die Schuld für solche Entwicklungen liegt zum Teil in der Demokratie, deren Bürger sich selbst verraten, weil sie den Sinn der republikanischen Freiheit nicht verstehen, keine Opferbereitschaft haben und nicht den Wagemut, für die Freiheit und nur für sie auch alles einzusetzen.

Freiheit-Georg-Schurli-Danzer-Zoo-Kaefig-Blockwarte-Coronamassnahmen-Entrechtung-Kritisches-Netzwerk-Kontaktverbote-Abstandhalten-Isolation-Unfreiheit-Maskenzwang

Mit diesen Worten hat Karl Jaspers, an dessen wunderbar klarem Verstand und seiner Menschlichkeit nicht gezweifelt werden kann, Politik und Volk in der Bundesrepublik 1966 geschrieben. Wie wäre sein Urteil 2021 ausgefallen in einer Zeit, in der Politik, Medien, Behörden und Gerichte zur Schaffung absoluter Sicherheit vor einem im Einzelfall tödlichem Virus mit drakonischen Maßnahmen die Freiheitsrechte beseitigen, nachdem sie zuvor ihr Volk in Panik versetzten und die Mehrheit im Volk sich selbst preisgibt?

Grenze der Sicherheit ist dort, wo die Freiheit durch (eine) falsche Freiheit selber vernichtet [wird; Red. Laufpass], wenn Gesetzlichkeit durch Gesetz aufgehoben werden soll. Die menschlichen Dinge gestatten keine absolute Sicherheit. Freiheit kann sich nur durch Freiheit im Risiko behaupten. Wer absolute Sicherheit will, will die Unfreiheit und den politischen Tod.

Freiheit-Unfreiheit-Angst-freies-Volk-Angstgesellschaft-Entdemokratisierung-Entrechtung-Entmuendigung-Kritisches-Netzwerk-Totalitarismus-Impfapartheid-Neofaschismus

Der Wille zur absoluten Sicherheit drückt eine Gesinnung aus, die die Wirklichkeit des menschlichen Daseins nicht anzuschauen wagt, sondern sie als nicht vorhanden ignorieren möchte.

Wenn zwei, wenn drei, wenn vier sich eines Einzigen nicht erwehren, dann ist das seltsam, aber immerhin möglich; wenn jedoch hundert, wenn tausend unter einem Einzigen leiden, dann sagt man doch wohl, dass sie sich nicht selbst gehören wollen, nein, dass sie es nicht wagen; und das nennt man nicht mehr Feigheit, sondern Schmach und Schande.

Wenn man aber sieht, wie Millionen Menschen sich einer Parteienoligarchie nicht erwehren, die alle miteinander so behandelt, dass sie unmündige Untertanen sind, wie könnten wir das nennen?

Welches Ungeheuer von Laster ist das also, das nicht einmal den Namen Feigheit verdient?

Ist das Feigheit, nicht in der Wahlkabine Nein zur Parteienoligarchie zu sagen?

Das deutsche Volk konnte am 26. September 2021 den Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit wählen. Es konnte Abhilfe schaffen. Aber es hat sich erneut für weitere vier Jahre unter das Joch der Bevormundung durch gutmütige aber dumme Biedermänner und politische Moralistinnen gebracht.

► Mut zur Freiheit und Eigenverantwortung

Ein aufgeklärtes Volk beendet nicht nur die Parteienherrschaft und permanente manipulative Indoktrination durch die öffentlich-rechtlichen Medien, sondern seine Unmündigkeit und bringt eine wahre Reform der Denkungsart zustande, damit der Einzelne wissend, hellsichtig, mutig und vernünftig werde und dass er mit Bewusstsein teilnehme am Gang des Schicksals in einer Republik, die in den Händen des Volkes ist, das Demokratie wagt und das Demokratieversprechen des Grundgesetzes Artikel 20 mit Leben erfüllt. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand.

Proteste-Wutentfaltung-Unmut-Unzufriedenheit-Widerstand-Massenprotest-Aufbegehren-Unterdrueckung-Kritisches-Netzwerk-Abgehaengte-ziviler-Ungehorsam

Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter,
als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden
und laut zu sagen: NEIN!

-Kurt Tucholsky

Friedemann Willemer
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Rechtsanwalt Friedemann Willemer wuchs in Hamburg auf. Im Jahr des [sog.; H.S.] Mauerfalls, 1989, als viele von Osten nach Westen zogen, verlegte Willemer seinen Lebensmittelpunkt in die Oberlausitz. Inzwischen betätigt er sich vor allem als Autor und hat sich mit dem Buch „Das Scheitern der repräsentativen Demokratie. Eine demokratische Tragödie.“ einen Namen gemacht. Unsere „Demokratie“ hält er inzwischen für ein “Scheingebilde“, das mit Demokratie nichts mehr zu tun hat. (Siehe Bildquellentext Nr. 4 weiter unten!)

Am 21. September sprach Friedemann Willemer in Zittau über Meinungsfreiheit. (Dauer 14:50 Min.)

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»Staatliche Repressionen, Hausdurchsuchungen, martialische Polizeiaufgebote, Kriminalisierung: Der repressive Staat – ein Koloss auf tönernen Füßen. Staatliche Repressionen gegen Oppositionelle nehmen in jüngster Zeit ein erschreckendes Ausmaß an. Hausdurchsuchungen durch martialische Polizeiaufgebote häufen sich. Für Demonstrationen in der Nähe der Häuser von Politikern werden drakonische Geldstrafen in fünfstelliger Höhe verhängt. Äußerungen von Sympathie für Russland oder Wladimir Putin werden aufgrund einer fragwürdigen Rechtsauslegung zu Straftaten erklärt. Auch nur vorsichtige Kritik am Verhalten einiger Migranten in Deutschland wird zur „Volksverhetzung“, genauso wie Warnungen vor Schritten in Richtung einer neuen Diktatur, die in früheren Zeiten unter dem Schlagwort „Wehret den Anfängen!“ durchaus Respekt genossen hätten.« von Dr. Jens Woitas | ANSAGE.org, im KN am 29. Juni 2022 >> weiter.

»Étienne de La Boétie: des Menschen freiwillige Knechtschaft. Deutschland: Land der Untertanen. Eine große Mehrheit legt sich freiwillig die Ketten der Coronarestriktionen an, obwohl der Staat dies derzeit nicht einmal verlangt.

Jetzt gibt es also endlich einmal ein befristetes Zeitfenster der Bewegungsfreiheit ohne Masken, Tests und Impfungen — aber viele nutzen es nicht. Das ist die altersschwache Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2022. Maskenball allüberall und sogar Warteschlangen vor kleinen Läden ohne Warenknappheit und ohne Gebotstafeln. Leben mit Abstand. Die Unterwerfungsgesten sind zum Ritual geworden wie Kniebeugung oder die Bekreuzigung der Katholiken beim Betreten einer Kirche.« von Gerd Reuther, im KN am 25. April 2022 >> weiter.

»Der ganz normale Faschist: Der Totalitarismus stützt sich auf die Mehrheit der willigen Mitläufer. Wie kann es sein, dass totalitäre Regime, wie das derzeitige, von einem großen Teil der Menschen einfach so akzeptiert werden? Warum bleibt der große Aufstand gegen die ganz und gar unmenschlichen Auswüchse eines offenkundig faschistischen Systems aus? Warum verteidigen viele Menschen sogar noch aktiv die unmenschlichen Zustände? Wie seit jeher, stützt sich auch dieser faschistische Totalitarismus auf die große Menge der passiven Mitläufer. Sie sind die ganz normalen Faschisten, die jede Grausamkeit des Systems möglich machen.« von Felix Feistel, im KN am 31. März 2022 >> weiter.

»Das Schweigen der Jugend: Gerade junge Menschen scheinen sich für autoritäre Ideen begeistern zu können. Warum ist das so? Die Autorin gehört zu einer Generation, zu der sie manchmal nicht gehören möchte. Während sie immer davon ausgegangen war, es sei eine evolutionäre Aufgabe der 14- bis 25-Jährigen, als engagierte Anwälte des Neuen zu fungieren, es in die Welt zu tragen, sich gegen Autoritäten aufzulehnen und so die Gesellschaft progressiv zu verändern, scheinen sich die meisten dieser jungen Menschen heute für einen anderen Weg entschieden zu haben.

Es ist nicht nur ein Weg des Gehorsams und des Desinteresses, vielmehr zeigt sich durchaus die Begeisterungsfähigkeit, die sonst für diese Altersgruppe typisch ist. Allerdings beruht dieser Enthusiasmus auf der wahnhaften Vorstellung von einer Überlegenheit der eigenen Gruppe und auf der strukturellen Ausgrenzung anderer. Es ist eine wiederauflebende Begeisterung für das Recht des Stärkeren. Wie kann das sein? Und warum weicht jugendliche Rebellion gerade in Zeiten des aufstrebenden Autoritarismus einer Tendenz zur blinden, fast fanatischen Regierungstreue?« von Madita Hampe, im KN am 14. Februar 2022 >> weiter.

»Gedanken zum Prozess der Gesellschaftsspaltung: Was ist das Ziel der Spaltung . . und was nicht. Ein Mann von einiger Reputation in unserem Lande schrieb jüngst diesen bemerkenswerten Satz: „Insofern ist auch unsere Bekanntschaft mit ein Opfer dieser unseligen Spaltung des Landes, von Familien und Freundschaften geworden, die allerdings nicht von der großen Mehrheit ausgeht, zu der auch ich mich zähle.“« von Egon W. Kreutzer, im KN am 7. Januar 2022 >> weiter.

»Unfreiheit als zweite Natur. Der Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit. Aufklärung, selbstverschuldete Unmündigkeit, Parteienoligarchie, Vernunftgebrauch in der Politik – alte Begriffe der politischen Philosophie. Aber immer noch aktuell und wertvolle gedankliche Instrumente, um die Situation unserer Gesellschaft, unseres Staates und unserer Ökonomie unter Corona-Bedingungen und der Herrschaft eines finanziell-digitalen Netzwerks zu verstehen« von Rechtsanwalt Friedemann Willemer | LAUFPASS.com, im KN am 4. Januar 2022 >> weiter.

»Das Jahr des New-Normal-Faschisten. Arnold Schwarzeneggers Botschaft: „Scheiß auf eure Freiheit“« by C. J. Hopkins, Consent Factory und Neue Debatte, im KN am 27. Dezember 2021 >> weiter.

»Woran erkennt man ein faschistisches System? Vierzehn Merkmale des Urfaschismus nach Umberto Eco. Das Wiedererstarken der faschistischen Bewegungen in Europa« von Valentin Grünn | Umberto Eco, im KN am 25. Dezember 2021 >> weiter.

»Ohne Mut ist keine Revolte möglich. Selbstdenken und sich zu trauen, gegen die Strömung zu gehen« by Neue Debatte, im KN am 7. Dezember 2021 >> weiter.

»Der Stiefeltritt der Unterdrücker: Je abhängiger das Opfer vom Täter, desto höriger wird es. George Orwell: „Lass es nicht geschehen! Es hängt ab von dir!“« By Dr. Rudolf Hänsel, im KN am 10. Oktober 2021 >> weiter.

»Die psychologischen Methoden des autoritären Staats. Propaganda, permanente Angstmache & Repression. Willkür und Unterwerfung sind Instrumente des Totalitarismus.« by Neue Debatte, im KN am 19. September 2021 >> weiter.

Propaganda, permanente Angstmache & Repression  Video als MP4-Beitrag, Dauer 1:12:44 Std.

»Freiheit und Unfreiheit? Die Freiheit, die wir zu haben glauben. Die deutsche Obrigkeitshörigkeit und ihr Ursprung: Ein Deutscher ist mit Vergnügen alles, nur nicht er selber.« von Herbert Ludwig, im KN am 22. November 2019 >> weiter.


► Quelle: Dieser Artikel erschien als Erstveröffentlichung am 06. Oktober 2021 auf laufpass.com >> Artikel. Die jeschke Gesellschaft für Kommunikation, welche das Projekt LAUFPASS entwickelte, hat ihren Geschäftsbetrieb zum 31.12.2021 eingestellt. LAUFPASS.com ist seit dem 01.01.2022 ein privates, nicht gewerbliches Projekt. Es kommentiert die Ereignisse der Zeit und bietet ein privates Forum für den Meinungsaustausch. Betreiber des Blogs ist: Wolfgang Jeschke.

Aufgrund der zunehmenden Zensur und Einschränkung der journalistischen Arbeitsmöglichkeiten im „Besten Deutschland aller Zeiten“ hat Jeschke seinen Wohnsitz aus dem Schengenraum heraus verlagert. Die durch den Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf laufpass.com unterliegen dem Urheberrecht. Jeschke hält – soweit durch anderslautende Lizenzhinweise nicht anders geregelt – alle Rechte an allen redaktionellen Beiträgen im LAUFPASS.

Bei Zweitverwertung mit verpflichtender Nennung der Quelle laufpass.com und Verlinkung zum Originalartikel ist darauf zu achten, dass Bildmaterial wegen Lizenzrechten Dritter nicht verwendet werden darf.

Herzlichen Dank an Wolfgang Jeschke, der die Übernahme seiner Artikel auf Kritisches-Netzwerk.de Anfang August 2021 via Email autorisiert hat.

ACHTUNG: Die Bilder im Artikel sind nicht Bestandteil des Originalartikels und wurden von KN-ADMIN Helmut Schnug eingefügt. Für sie gelten ggf. andere Lizenzen, s.u.. Grünfärbung von Zitaten im Artikel, die Unterstreichungen und zusätzliche Verlinkungen wurden ebenfalls von H.S. als Anreicherung gesetzt.


► Bild- und Grafikquellen:

1. Anti-Coronamaßnahmen-Demonstrant hält Plakat mit der wichtigen Botschaft "Denkpflicht statt Maskenpflicht". Foto: Ivan Radic, Wien. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit der CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0) lizenziert. Bildausschnitt verändert. H.S.

2. Zitat: "Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart". Curt Goetz; eigentlich Kurt Walter Götz (* 17. November 1888 in Mainz; † 12. September 1960 in Grabs, Kanton St. Gallen, Schweiz) war ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Schauspieler. Grafikbearbeitung: Wilfried Kahrs (WiKa).

3. Mediale Vernichtungsmaschine: ARD, ZDF + Deutschlandfunk (DLF) sowie nahezu alle Leitmedien im Print- und Webbereich erweisen sich zunehmend als mediale Hirnverschmutzung. Sie blasen in das gleiche Horn und haben sich in toto disqualifiziert. Erschreckend ist, dass sie momentan eine Macht ausüben, die die Politik vor sich herzutreiben in der Lage ist. Besonders effizient ist der politisch-medial-pharmaindustrielle Hirnverschmutzungskomplex. Illustration OHNE Textinlet: Conmongt / Christian Dorn, Gütersloh. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Illustration. Textinlet von Helmut Schnug eingearbeitet.

Friedemann-Willemer-Das-Scheitern-der-repraesentativen-Demokratie-Kritisches-Netzwerk-Pseudodemokratie-Demokratur-Scheindemokratie-Elitendemokratie-Staatsgewalt4. Buchcover: "Das Scheitern der repräsentativen Demokratie. Eine demokratische Tragödie." von Friedemann Willemer. Verlag: Fouqué Literaturverlag in der Frankfurter Verlagsgruppe, erschienen am 22. Mai 2020, ISBN-13: 978-3-8372-2355-2. Seitenzahl: 262. Preis 19,80€- auch als eBook, ePUB für 9,99€.

Klappentext: "Die parlamentarische Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland ist gescheitert. An die Stelle der Fürsten sind die Parteien getreten. Sie haben die Staatsgewalt okkupiert. Artikel 20 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz - "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus" - ist eine Täuschung.

Alle Staatsgewalt geht nicht vom Volke oder dem vom Volk gewählten Bundestag aus, sondern von den etablierten Parteien und deren Führungsriege. Die Parteien haben sich die Entscheidungsbefugnis über die zentralen Bereiche des Staates - Parlament, Regierung, Justiz, Verwaltung - ohne Widerspruchsmöglichkeit durch das Volk angeeignet."

"Das Entscheidende ist, das dieser ganze Menschenapparat [...] oder vielmehr diejenigen, die ihn leiten, den Parlamentariern Schach bieten und ihnen ihren Willen ziemlich weitgehend aufzuzwingen in der Lage sind. [...] Das Versagen des Parlamentariers wird zum Schicksal von Staat und Volk." (Max Weber, Politik als Beruf). "Die Frage ist erstens, welche Wirkung überhaupt vom Volke ausgeht. Sie ist ungemein gering. Selbst die Wahlen sind keine eigentlichen Wahlen, sondern Akklamation zur Parteienoligarchie." (Karl Jaspers, Wohin treibt die Bundesrepublik?). >> hier bestellen. (bitte NICHT bei Amazon. H.S.]

5. Orwell-Zitat: » Wenn Sie sich ein Bild von der Zukunft ausmalen wollen, dann stellen Sie sich einen Stiefel vor, der in ein Menschenantlitz tritt – immer und immer wieder. « (George Orwell in seinem dystopischer Roman 1984, geschrieben von 1946 bis 1948 und erschienen im Juni 1949). Illustration OHNE Textinlet: Petri Damstén, Kuopio/Finnland >> https://petridamsten.com/. Quelle: Flickr. Diese Datei ist mit der CC-Lizenz (CC BY-NC-ND 2.0) lizenziert. Textinlet eingearbeitet von Helmut Schnug.

Ein weiteres Zitat aus diesem Buch: »Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." - "Who controls the past controls the future. Who controls the present controls the past.«

6. NIVEAU IST KEINE CREME. >> Kritisches-Netzwerk.de >> seit 2010, unabhängig + überparteilich. Grafik: Helmut Schnug. Die Textgrafik besteht nur aus einfachen geometrischen Formen und Text. Sie erreichen keine Schöpfungshöhe, die für urheberrechtlichen Schutz nötig ist, und sind daher gemeinfrei.

7. Texttafel:Wir glauben ja immer noch, dass da an der Spitze ganz besonders tüchtige, integere, charakterlich einwandfreie Leute sitzen. Ach Quatsch. Das Gute kam noch nie von oben. Obenauf schwimmt der Abschaum. Das müssen wir mal zur Kenntnis nehmen.“ -Hans A. Pestalozzi  (* 7. Februar 1929 in Zürich; † 14. Juli 2004 in Wattwil). Grafik: Wilfried Kahrs (WiKa).

8. Texttafel:Autocracy depends on loyality.“ - „Autokratie ist auf Loyalität angewiesen.“ - „L'autocratie dépend de la loyauté.Grafik: Christopher Dombres, Sète/France. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit CC-Lizenz CC0 1.0 Universell (CC0 1.0) Public Domain Dedication - Kein Urheberrechtsschutz lizenziert. Die Textgrafik besteht nur aus einfachen geometrischen Formen und Text. Sie erreichen keine Schöpfungshöhe, die für urheberrechtlichen Schutz nötig ist, und sind daher gemeinfrei.

Als Autokratie oder Selbstherrschaft wird in der Politikwissenschaft eine Herrschaftsform bezeichnet, in der eine Einzelperson oder Personengruppe unkontrolliert politische Macht ausübt und keinen verfassungsmäßigen Beschränkungen unterworfen ist bzw. sie diese kontinuierlich aushebeln und unterlaufen. Autokratie ist eine durch den alleinigen Machtträger aus eigener Vollkommenheit selbst legitimierte Herrschaft. Ohne die Loyalität von Millionen Menschen (Wähler, Parteimitglieder, Gehirngewaschene, Mitläufer, Angepasste und Desinteressierte = nützliche Idioten) wären totalitäre und autokratische Verhältnisse, wie wir sie derzeit im Bund und in der EU erleben, nicht ausführbar.

9. Holzwand mit Schriftzügen "Freiheit". »Die Freiheit ist ein wundersames Tier. Und manche Menschen haben Angst vor ihr. Doch hinter Gitterstäben geht sie ein. Denn nur in Freiheit kann die Freiheit Freiheit sein.« (-Georg Franz „Schurli“ Danzer, Album 'Feine Leute', 1979). Foto: Taken. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

10. Protestschild mit dem Text: "Nur ein Volk ohne Angst ist ein freies Volk". Anti-Corona-Demo am 16.01.2021 in Wien. Foto: Ivan Radic, Wien. Quelle: Flickr. Die Datei ist mit der CC-Lizenz Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0) lizenziert.

11. Widerstand durch Massenprotest: Was machen diejenigen, die keine Stimme mehr haben? Die sehen, dass vieles in eine Richtung läuft, die sie nicht als eine sehen, die ihren Interessen entspräche? Wir müssen uns engagieren und wehren. Und wir tun es nicht ausschließlich aus Eigeninteresse, sondern weil uns dieses Land am Herzen liegt, auch wenn wir zu ihm ein ambivalentes Verhältnis haben - nicht erst seit Corona, aber erst recht seit Corona. Ziviler Ungehorsam und Widerstand werden Pflicht. Foto: Sarah_Loetscher / Sarah Lötscher, Zürich/Schweiz. Quelle: Pixabay. Alle Pixabay-Inhalte dürfen kostenlos für kommerzielle und nicht-kommerzielle Anwendungen, genutzt werden - gedruckt und digital. Eine Genehmigung muß weder vom Bildautor noch von Pixabay eingeholt werden. Auch eine Quellenangabe ist nicht erforderlich. Pixabay-Inhalte dürfen verändert werden. Pixabay Lizenz. >> Foto.

12. Buchcover: "Das Scheitern der repräsentativen Demokratie. Eine demokratische Tragödie." von Friedemann Willemer. >> Nr.. 4

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