Soziale Ausgrenzung im besten Deutschland aller Zeiten
Abwertung von Menschen und schleichende Entmenschlichung
Der Kontaktfaschismus hat gewonnen
► von Julian Marius Plutz | ANSAGE.org

Früher – die Älteren werden sich noch erinnern – war es wichtig, was man sagt. Das Wort hat gezählt – und auf das Wort konnte der andere reagieren. Heute, in dieser im Kern geisteskranken Welt, ist das egal. Viel wichtiger scheint den Wächtern einer verkommenen Tugend zu sein, wer etwas sagt. Sagt eine unliebsame Person etwas Richtiges, dann ist das völlig uninteressant und abzulehnen – weil eben eine unliebsame Person etwas gesagt hat. Diese schleichende Entmenschlichung wird Ihnen präsentiert von einer Gesellschaft, die sich selbst für den heiligen Gral des “Guten”, der “Demokratie” und der “Werte” hält, obwohl sie systematisch Menschen aussperrt.

Eine ebenso verdorbene Paradedisziplin dieser seelisch Umnachteten ist die Abwertung von Menschen, weil diese irgendwann mal irgendetwas gesagt haben. Unterstützten Sie etwa vor rund zehn Jahren mal irgendeine Forderung einer inzwischen unliebsamen Partei? Dann werden Sie daran gemessen – und eben sachlich und aus dem Zeitzusammenhang heraus, so wie es früher war; nicht an dem Argument, das Sie gerade vortragen, sondern daran, wie heute darüber gedacht zu werden hat. Diese unanständige und geistig-moralische Parese wird Ihnen präsentiert von einer Gesellschaft, die sich selbst für das Bernsteinzimmer des Guten hält – obwohl sie systematisch Menschen aussperrt.












































Wir kannten ihn alle, als Kinder. Er war die Figur, die uns in ferne Welten fliehen ließ, die unser Dasein kannte und uns Trost spendete. Und die uns lehrte, das Tragische des Alltags auch mit einem lachenden Auge zu sehen. Helden von Kindern sind schnell verblichen. Er blieb. Weil er es vermochte, uns nicht nur als Kindern etwas mitzuteilen, sondern später noch sehr viel Stoff bot, sich mit ihm zu befassen. 






















