Tödliche Schlankheitspillen: Rund 2000 Frauen und Männer starben.

Tausende erlitten einen Herzklappenfehler

Nach 11 Jahren eine Buße und Bewährungsstrafe

Urs P. Gasche für die Online-Zeitung INFOsperber.

MEDIATOR-Benfluorex-Medikamentenskandal-Jacques-Servier-Diabetes-Cholesterin-Herzklappenverdickung-Irene-FrachonKritisches-Netzwerk-Appetitzuegler-Schlankheitspille Das Diabetes- und Cholesterin-Medikament 'Mediator' [Markenname für Benfluorex; H.S.] wurde mit Wissen und Zustimmung des Pharmaherstellers 'SERVIER' immer häufiger als Appetitzügler und Schlankheitspille verwendet. Bis zum Verbot verkaufte 'Servier' das Medikament an rund fünf Millionen Menschen.

Wegen «Tötung ohne Vorsatz», «Körperverletzung» und «schwerer Täuschung» [der Öffentlichkeit] hat ein Pariser Strafgericht das zweitgrösste Pharmaunternehmen Frankreichs 'SERVIER' jetzt zu einer Buße von 2,7 Millionen Euro verurteilt. «Im Vergleich mit dem Jahresumsatz von rund 4,7 Milliarden Euro handelt es sich um eine lächerliche Buße», erklärte der Anwalt der Zivilkläger, Jean-Christophe Coubris.

Der damals zuständige Servier-Vizepräsident Philippe Seta kam mit einer auf vier Jahre bedingten Haftstrafe [Bewährungsstrafe; H.S.] davon. Der ebenfalls angeklagte Firmengründer Jacques Servier ist im Jahr 2014 gestorben.

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Den Kopf frei machen

Wie ein Steinmarder meinen Gedankenstrom entfachte

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Mir ist gestern Abend, gegen halb elf, als ich auf der Terrasse die letzte Zigarette vor dem Schlafengehen rauchte, ein Steinmarder begegnet. Zuerst meinte ich, es sei Nachbars Katze. Doch als der Marder mehr ins Licht der Straßenlaterne huschte, war er ganz deutlich zu erkennen. Ein schönes Tier. Der dreieckige Kopf, der weiße Brustfleck, ein langer buschiger Schwanz. Harmonische Bewegungen, dazwischen ein Innehalten, Umschauen, Sichern.

Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen lebendigen Steinmarder in Freiheit gesehen habe.

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Ich dachte zurück an meinen A3, der – an meinem früheren Wohnort, wo er im Hof geparkt war – einmal so intensiven Besuch von einem Marder erhalten hatte, dass sich ein relativ teurer Werkstattbesuch nicht vermeiden ließ. Ich erinnerte mich auch an den Hermelin, der mir vor zwei Jahren im Winter im Garten begegnet war –  und wie das manchmal so ist, aus der Beobachtung erwuchs eine komtemplative Stimmung mit tausend Bildern und Gedanken, die sich, immer um den Steinmarder kreisend, der inzwischen längst wieder im Dunkel verschwunden war, auf den Unterschied zwischen Anpassung und Eigensinn, zwischen Symbiose und Gegnerschaft, und letztlich zwischen der Natur und den Menschen entwickelt hat.

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Hans Filbinger: Fürchterlicher Jurist

von Helmut Ortner | PRESSENZA

Hans-Karl-Filbinger-Affaere-CDU-Kriegsrichter-Marinehilfskriegsgerichtsrat-Militaerrichter-Marinerichter-Kritisches-Netzwerk-Todesrichter-Todesurteile-Walter-GroegerAls NS-Marinerichter unterschrieb er Todesurteile. In der Bundesrepublik konnte er Karriere machen: Hans Filbinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg ­– ein Mann, der sich nicht mehr erinnern wollte. Ein kurzer Blick in die Vergangenheit – und ein Briefwechsel von heute.

Als am 15. März 1945, kurz nach 16 Uhr, der junge Matrose Walter Gröger wegen „Fahnenflucht im Felde“ hingerichtet wurde, fand nicht nur ein junges Leben ein Ende, auch das Leben einer Frau, seiner Mutter, lag fortan in Trümmern. Ihr war – wenige Monate vor Kriegsende – der einzige Sohn genommen worden. Das Hinrichtungsdokument trug die Unterschrift des Marinestabsrichters Filbinger. „Im Namen des Volkes“.

Filbinger hatte immer wieder betont, er habe kein Todesurteil selbst gefällt. Vor dem Stuttgarter Landgericht hatte er zudem erklärt, er habe als Marinerichter überall geholfen, „wo irgendeine Aussicht auf Hilfe war“, und dabei Menschen gerettet oder vor harter Strafe bewahrt. Dabei habe er selbst „Leib und Leben“ riskiert.

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Was die Verhältnisse zum Tanzen bringt

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Wenn reklamiert werden muss, dass der Streit die vitale Quelle der Erkenntnis ist, dann beschreibt das auch die Verhältnisse, wie sie sich im Moment gestalten. Gegenwärtig haben sich zumindest die politischen Entscheider auf eine Position manövriert, die jede Form von Widerspruch als das gesamte System gefährdend diskreditiert.

Mehr und mehr werden die eigenen Standpunkte zu einem absolutistischen Menetekel, das nichts mehr neben sich duldet. Vor einem größeren historischen Muster betrachtet handelt es sich dabei um eine Blickverengung, einhergehend mit einem dogmatischen Rigorismus [1], der typisch ist für Situationen, in denen die Lage kippen wird. Damit ist eine Form der Bewegung gemeint, die blitzschnell eine relative Ruhe in einen Zustand rascher Veränderung verwandeln kann.

Streit-Streitkultur-Aggression-Streiten-Rechthaberei-Diffamierung-Provokation-Diskussionskultur-Hass-Kritisches-Netzwerk-Feindbild-Polarisierung-Respektlosigkeit-Intoleranz

Was das bringen wird, steht in den Sternen. Was es nicht bringen wird, ist bereits sicher. Vieles von dem, was als die alte Normalität bezeichnet wird, wird sich nicht mehr einstellen.

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Restedemokratie erfährt unter Merkels Regentschaft den Todesstoß

Merkels Machtergreifung

von Milosz Matuschek | Freischwebende Intelligenz | RUBIKON

Bitte auch die beiden Videos und Lesetipps unter dem Artikel beachten. H.S.

Angela_Merkel_Volk_Neoliberalismus_Totengraeber_Demokratie_CDU_Charlie_Hebdo_Heuchler_Amtsmissbrauch_Bundesnachrichtendienst_Verfassungsschutz_Kritisches_Netzwerk.jpg Im Spätherbst ihrer Regentschaft versetzt die Kanzlerin der Demokratie in Deutschland den Todesstoß. Am Ende bekommt jedes Volk die Staatsform, die zu seiner Mentalität passt. Bei den Deutschen scheint das Bedürfnis, sich willig in Knechtschaft zu begeben, tief verwurzelt. Zeitweise hatte es so ausgesehen, als hätten sich die Bundesbürger nach Jahrzehnten mit der Freiheit angefreundet.

Falsch gedacht. Sie haben sich der freiheitlichen Demokratie nur unterworfen, weil ihnen diese nach dem Krieg von den westlichen Besatzungsmächten anbefohlen worden war. Sie haben mit ihr gefremdelt, sich aber an sie gewöhnt. Jetzt lassen sie sie leichten Herzens ziehen, da etwas anderes befohlen ist.

Der Despotismus kommt hier — auch dies ist sehr deutsch — in einem eher biederen Gewand daher. Und er trägt ein langweiliges, fast einschläferndes Gesicht: das von Angela Merkel. Wer hätte bei ihrem Amtsantritt gedacht, dass es ausgerechnet diese Frau sein würde, die unsere Demokratie zu Grabe trägt?

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Natürlich darf man die Regierung auch weiterhin kritisieren, ABER

»Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates«

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf TOP-Empfehlung Kritisches-Netzwerk

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der den Verfassungsschutz auf die Querdenker angesetzt hat, ist überzeugt, dass die Regierung auch weiterhin kritisiert werden darf, weil das ja das gute Recht jedes Deutschen ist, wie es im Grundgesetz als Meinungsfreiheit verankert ist.

Aber:

Das kann eben nicht für alle Meinungen gelten. Und um herauszufinden, welche 'Meinungen' nicht vom Geltungsbereich des Grundgesetzes erfasst sind, wird man doch wohl mal ein bisschen überwachen dürfen. Mit allen Mitteln, die so ein Geheimdienst zur Verfügung hat. Auch mit TK-Überwachung, auch mit V-Leuten, denn wenn die Gefahr droht, dass es zur „Verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung des Staates“ kommt, dann muss dem Einhalt geboten werden.

Totalueberwachung-Ausspaehung-Ueberwachung-Grundrechte-Kritisches-Netzwerk-Bundesamt-fuer-Verfassungsschutz-BVerfG-Schnueffelstaat-Ueberwachungsstaat

Das Wort 'Delegitimierung' hat mich heute Nacht verfolgt wie ein transsylvanischer Vampir sein Opfer. Ich weiß nicht, ob Sie das auch kennen, aber wenn ich ein Wort lange im Kopf hin und her wälze, verliert es mit jeder Wiederholung ein Stück seines Sinngehaltes, bis nur noch ein vollkommen zerbröselter Buchstabenhaufen übrig bleibt. Ich versuche, das hier mal typografisch erlebbar zu machen:

DELE
   GI TI
      MIER
         U N G

Um zum Sinn zurückzufinden, ist die Generaldefinition von Legitimität aus der Wikipedia hilfreich. Da heißt es:

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Müssen die Politiker weg? Oder wir?

von Lutz Müller, Dresden 

Wir müssen alle sterben! Das ist skandalös! Und schuld daran ist die Politik. Deshalb müssen die Politiker weg. Denn die machen alles falsch. Alles! Daran besteht kein Zweifel.

Fingerzeig-Schuldzuweisung-mit-dem-Finger-auf-andere-zeigen-Suendenboecke-Kritisches-Netzwerk-Selbstueberhebung-ueberheblichkeit-Dekadenz-Beschuldigen-Egomane Arme Politiker! Denn sie müssten auch weg, wenn sie alles richtig machen. Wenn sie sagen würden: Wir brauchen wieder mehr Artengrenzen, damit der Übertragungsweg für den nächsten Pandemie-Keim wieder länger und schwieriger wird. Damit diese Mistviecher hoffentlich an diesen Grenzen verrecken, scheitern oder sich verirren, bevor sie unsere Kinder und Alten erreichen. Die Natur muss sich dringend schnell wieder erholen.

Runter mit der Wirtschaft! Schrumpfen statt Wachsen!

Und die Politiker müssten natürlich erst recht weg, wenn sie auf die irre Idee kämen, den Spieß umzudrehen und gegen uns zu protestieren. Wenn sie von uns fordern würden: Kleingarten statt Mallorca, Fahrrad statt E-Auto. Selbermachen statt Kaufen.

Verzicht? Drehen die da oben jetzt völlig frei?

Aber denen ist ja heute alles zuzutrauen.

Bio-Produkte? Öko-Strom? Fair Trade? Gelbe Tonne? Ja! Das geht. Es hat bisher zwar nichts gebracht. Exakt gar nichts. Aber das ist ok! Das akzeptieren wir. Allerdings nur unter einer Bedingung: Sonst darf sich nichts ändern. Wir wollen auf nichts verzichten. Nicht auf die geringste käufliche Behaglichkeit. Wenn das gesichert ist, leisten wir uns auch noch den Öko-Luxus.

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Gender-Pay-Gap 2020: Unbereinigter vs. Bereinigter GPG

Frauen verdienten 18 % weniger als Männer, bereinigt 6 % weniger

von Statistisches Bundesamt (Destatis)

WIESBADEN – Frauen haben im Jahr 2020 in Deutschland 18 % weniger verdient als Männer. Der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern – der unbereinigte Gender-Pay-Gap – war damit um einen Prozentpunkt geringer als 2019. Bei diesem Ergebnis ist zu beachten, dass Sondereffekte infolge der Kurzarbeit in der Corona-Krise die Veränderung des unbereinigten Gender-Pay-Gap (GPG) beeinflusst haben können.

Frauen-Frauenpower-Gleichberechtigung-Entgelttransparenzgesetz-Kritisches-Netzwerk-Geschlechterdiskriminierung-Geschlechtergerechtigkeit-Geschlechtergleichstellung

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des 'Equal Pay Day' (EPD) am 10. März 2021 anhand fortgeschriebener Ergebnisse der 'Verdienststrukturerhebung' (VSE) weiter mitteilt, verdienten Frauen im Jahr 2020 mit durchschnittlich 18,62 Euro brutto in der Stunde 4,16 Euro weniger als Männer (22,78 Euro). 2019 hatte die Differenz 4,28 Euro betragen.

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NATO: vom Verteidigungsbündnis zum Angriffspakt

von Dr. Christian Müller | Redakteur der Online-Zeitung INFOsperber

Die NATO wurde 1949 als Verteidigungsbündnis gegen die Sowjetunion gegründet. Jetzt will sie auch präventiv angreifen dürfen.

1949, vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, haben die USA, Kanada und zehn westeuropäische Länder die NATO gegründet, die Nordatlantikpakt-Organisation. Ihre Aufgabe war klar: die gemeinsame Verteidigung im Falle eines Angriffs der Sowjetunion. 1952 traten auch Griechenland und die Türkei bei. Und am 9. Mai 1955, also drei Jahre später, trat auch Westdeutschland der NATO bei. Erst jetzt reagierten die Sowjetunion und die neun in ihrem Einfluss stehenden Staaten Mittel- und Osteuropas und gründeten, am 14. Mai 1955, also fünf Tage später, den Warschauer Pakt.

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Der Zweck der NATO wurde im Artikel 5 der Gründungsurkunde klar definiert:

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Zukunftsdystopie im grünen Mäntelchen: Baerbocks Aufgebot ist bestellt

Selbst Hollywood hätte sich kein

dystopischeres Horrorszenario ausdenken können.

von Bernd Volkmer

Schlage ich die Zeitung auf: Baerbock! Schalte ich den Fernseher ein: Baerbock! Auch auf Facebook: nur Baerbock! Ich traue mich schon kaum noch den Klodeckel aufzumachen. Die Meldungen zur grünen Ikone überschlagen sich tagtäglich. Annalena Baerbock ist der neue Superstar. Sie kann bestimmt schon über Wasser gehen.

Bündnis 90/Die Grünen erklimmen immer neue Höhen in den Wählerumfragen, mit ordentlich Rückenwind aus den “Qualitätsmedien”, die sich bereits seit geraumer Zeit fest in den Händen von linken, grünen Journalisten befinden. Ihre Stunde scheint gekommen und so erhalten die Grünen derzeit eine Plattform nach der anderen. Es grenzt an eine einzige große Jubelorgie.

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► Ein Blumenmeer für Annalena

HUGO MÜLLER-VOGG scheibt dazu kritisch im Magazin Cicero:

MEDIEN-HYPE um BAERBOCK: Vielen Dank für die Blumen – Die Aufstellung von Annalena Baerbock als Grünen-Spitzenkandidatin wurde von einem in weiten Teilen unkritischen medialen Beben begleitet. Doch wie lange halten die Flitterwochen zwischen Baerbock und den Medien?

Auch die Wirtschaft spricht sich angeblich für eine Kanzlerin Baerbock aus. So titeln die gleichgeschalteten Medien: “Deutschlands Entscheider wollen Annalena Baerbock”, “Baerbock Wunschkandidatin der Wirtschaft”, “Wirtschaftselite favorisiert Baerbock”.

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Grundrechte zurückgeben? Das geht gar nicht!

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Der digitale Impfpass soll bis Ende Juni 2021 eingeführt werden. Die Inhaber eines solchen legal erworbenen Impfpasses, sollen damit Grundrechte zurückerhalten.

Justizversagen-Grundrechte-Grundrechteverstoss-IfSG-Grundgesetz-Kritisches-Netzwerk-Impfpass-Impfpflicht-Impfterror-Impfzwang-Infektionsschutzgesetz-ZwangsimpfungenEntschuldigung! Was ist das denn für ein haltloses Geschwätz!

Die Grundrechte sind doch kein Führerschein, der bei ausreichend schweren oder ausreichend vielen Verstößen gegen die StVO eingezogen, und nach der festgesetzten Zeit wieder zurückgegeben werden kann!

Grundrechte, wie sie in der 'Charta der Vereinten Nationen' als „Menschenrechte“ zu finden sind, können außer Soldaten und Straftätern niemandem entzogen werden. Grundrechte sind ein Allgemeingut, wie die Luft zum Atmen. Weder kann ein Mensch seine Grundrechte verkaufen, noch verschenken. Die Idee „Mensch“ ist ohne Grund- und Menschenrechte überhaupt nicht denkbar. Das ist übrigens eine der Ursachen dafür, dass Sklaven lange Zeit nicht als Menschen betrachtet wurden, sondern als „sprechende Waren“. Waren sind nicht Träger eigener Rechte.

Es ist allerdings möglich, Menschen mit Gewalt – oder durch Androhung von Gewalt – an der Ausübung ihrer Grundrechte zu hindern. Die Grundrechte bleiben dennoch bei den Menschen. Da kann nichts eingezogen, weggenommen oder zurückgewährt werden.

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Gesellschafts- und Zeitkritik von Erich Kästner: Große Zeiten

1931 veröffentlichte Kästner ein kurzes Gedicht mit dem Titel 'Große Zeiten'.

Erich-Kaestner-Kakao-Grosse-Zeiten-Gesellschaftskritik-Zeitkritik-Zeitkritiker-Optimistfink-Kritisches-Netzwerk-Widerstand-Nationalsozialismus-Dummheit-EpidemieDer deutsche Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) hatte in seinen Berliner Jahren von 1927 bis zum Ende der Weimarer Republik 1933 seine produktivste Zeit. In wenigen Jahren stieg er zu einer der wichtigsten intellektuellen Figuren Berlins auf.

Erich Kästner hat sich, anders als die allermeisten seiner verfemten Kollegen, nicht aus dem Staub gemacht nach der unheilvollen Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. Er arrangierte sich mit dem erdrückenden Terror, ohne ihm jemals zu dienen. Und doch wurde ihm sein Verbleib im Lande nachher immer wieder barsch zum Vorwurf gemacht; bis hin zu der schneidenden Annahme, der lediglich stille Widerstand des im NS-Regime verbotenen Literaten sei eine Bestätigung für dessen immerzu unpolitische Haltung gewesen.

So zumindest will es bis heute die bundesrepublikanische Erzählung, die Kästner nur mehr als Schöpfer netter Kindergeschichtchen und als bloßen Märchenonkel in der »Hall of Fame« des deutschen Dichtertums duldet. Wie so häufig liegt aber auch hier ein hegemonialer Narrativ weit jenseits der Wahrheit.

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Es ist doch nur... Es sind doch nur... Stell dich nicht so an!

LebensGeschichten mit Hans-Jörg Karrenbrock / St. Nikolai, Österreich

Ich bin angerufen worden.

Ich habe Mails bekommen.

Ich hatte Besuch.

Jetzt weiß ich wie es läuft.

Hört doch mal auf mit eurem Scheiß.

Leute, fresst Scheiße! Milliarden Fliegen können nicht irren

Was auch immer gefordert wird, welche Bedingungen auch immer daran geknüpft sind,

wir wollen und wir müssen jetzt wieder öffnen, reisen, konsumieren.

Stell dich nicht so an.

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Finger am Abzug

by Gerd Mersmann | NEUE DEBATTE

Im Kreis der Utopisten
 Machen sich Dystopien breit,
 In den Läden, die geöffnet haben,
 Werden Sonderschichten geschoben,
 Die Hotels, blank geputzt und komfortabel,
 Wirken wie leere Museen aus einer anderen Zeit,

Lockdown-Bundeslockdown-Bundesnotbremse-Brueckenlockdown-Komplettlockdown-Shutdown-Ausgangsbeschraenkungen-naechtliche-Ausgangssperren-Kritisches-Netzwerk

In vollgestopften Wohnungen,
 Changieren Hysterie und Apathie,
 Die neuen Branchen,
 Florieren, als gäbe es kein Morgen mehr,
 Die Schlachtschiffe der Wirtschaft
 Dümpeln ihrem Ende entgegen,
 Gipfel, egal zu welchem Thema,
 Haben Hochkonjunktur,

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West-Ost-Brückenbauer abgedrängt an die Ränder

Publizisten, die nicht kritisieren, sondern Brücken bauen möchten,

sind selten geworden.

Viele westliche Medien lehnen sie ab.

von Dr. Christian Müller (Vorspann) / Dr. Leo Ensel (Hauptteil) | INFOsperber     

Voelkerverstaendigung-Brueckenbauer-Deeskalation-friedliche-Koexistenz-Voelkerfreundschaft-Kritisches-Netzwerk-Russische-Foederation-Russland-West-Ost-Konfliktcm. Wie geht es einem Menschen, dessen Lebensthema die Verständigung zwischen Ost und West ist, in der heutigen Zeit am Rande eines neuen Kalten Krieges?

Wie kann er sein Anliegen der Deeskalation in der vielfältigen deutschen Medienlandschaft kommunizieren, wenn er auch noch die Position vertritt, dass Russland nicht immer an allem schuld ist?

Ein Lehrstück, aufgezeichnet von einem involvierten Konfliktforscher.

von Dr. Leo Ensel, Oldenburg

Ich bin kein Kriegskind, aber ein Kind des Kalten Krieges. Und das Thema „Ost-West“ ist mein Lebensthema.

► Angst vor ‚den Russen‘ – Angst vor dem Atomkrieg

Geboren Mitte der Fünfziger Jahre, aufgewachsen in einem katholisch-konservativen Milieu im Rheinland, bin ich groß geworden mit der Angst vor ‚den Russen‘. Irgendwann würden sie kommen, uns überfallen und ihren schrecklichen Kommunismus hier einführen – jedenfalls dann, wenn die Amerikaner uns nicht beschützen würden.

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#Impfapologeten erweisen sich als apokalyptische Reiter

Laboraffen-Knappheit, Mensch als würdiger Ersatz.

Der #Impfstoff muss in den Arm!

Zusammenstellung durch Helmut Schnug, ILLERICH

Angela Merkel, Jens Spahn, Karl Lauterbach, Lothar Wieler, Christian Drosten, Markus Söder, Katrin Göring-Eckardt, Ursula von der Leyen, Sebastian Kurz & Co. entlarven sich zunehmend als Boten einer nahenden Apokalypse und suchen die Menschheit mit seinen Geißeln heim. Nachfolgend einige bemerkenswerte bzw. besorgniserregende Aussagen welche die tumbe Masse der Bundesbürger (m/w/d - d wie doof) offensichtlich intellektuell gar nicht richtig analysieren kann und einzuordnen weiß . . oder will.

Apokalyptische-Reiter-Impfapologeten-Apokalypse-Kritisches-Netzwerk-Pandemieorchestrierung-Jens-Spahn-Karl-Lauterbach-Lothar-Wieler-Christian-Drosten-GREAT-RESET

Professor Dr. med. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamts Frankfurt/Main, Infektiologe, Professor für Öffentliches Gesundheitswesen im Fachbereich Medizin, Leiter des RKI-Kompetenzzentrum für hochpathogene Infektionserreger für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, Berater der Weltgesundheitsorganisation WHO, sagte in der Sendung 'Maybrit Illner - Gerät die Pandemie außer Kontrolle?' vom 15.10.2020 ab ~50:20 Min. wörtlich:

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Bundesnot und Bremse

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Notbremse-Missbrauch-strafbar-Notbremsung-Nothalt-Notstopp-Bahnfahren-Bahnreisende-Bundesnotbremse-Zugfahren-Zugreisende-Kritisches-Netzwerk-BetriebsbremseDie Metapher von einem Staat, der mit Volldampf und ungebremst auf eine massive Wand zurast, ist auch für das 1949 neu erstandene Deutschland bereits oft genug bemüht worden. Könnte man Albert Einstein dazu noch befragen, würde er sagen: Natürlich können die Passagiere im Zug davon nichts bemerken. Sie befinden sich mit ihrem Umfeld im Zustand gleichförmiger Bewegung, was dazu führt, dass innerhalb des geschlossenen Systems „Zug“ ein Zustand relativen Stillstands herrscht. Und sollten die Passagiere die Zeit finden, einen Blick aus dem Fenster zu werfen, werden sie zu dem Schluss kommen, dass „das da draußen“ alles neben, über und unter dem Zug vorbeisaust, während ihr Zug sich keinen Zentimeter bewegt.

Nur der außerhalb des Zuges befindliche Beobachter kann von seinem Standpunkt aus ungefähr ermessen wie schnell der Zug sich in welche Richtung bewegt und dass die Wand, auf die der Zug zurast, nicht zurückweichen wird.

Zieht nun jemand die Notbremse, ist den Passagieren im Zug ein besonderes Erleben sicher, nämlich die unmittelbare Bekanntschaft mit dem Gesetz der Trägheit der Massen. Alles was nicht fest mit dem Zug verbunden ist, wird sich innerhalb des Zuges in Sekundenschnelle in Fahrtrichtung weiterbewegen und mehr oder weniger unsanft irgendwo am festen Material des Zuges aufprallen. Menschen, Koffer, Kaffeetassen – alles fliegt längs durch den Zug. Das ist nicht zu verhindern, weil Physik.

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Gestaltung, Fehler und Versagen

Sündenböcke, Irregeleitete, Missverstehende oder Scharlatane

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Bei denen, die sich im Metier der Arbeit auskennen, gilt ein geflügeltes Wort: “Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht öfters Fehler. Und wer keine Fehler macht, ist ein fauler Sack.” Es handelt sich um eine einfache Wahrheit, die vielen, die sich lediglich mit der Frage beschäftigen, dass sie selbst keine Fehler begehen, sich in ihrem Sinn nicht erschließt.

Wer unter Arbeit versteht, keine Fehler machen zu wollen oder Fehler zu vermeiden sucht, hat den Stoffwechsel der Gestaltung nicht begriffen. Leider hat man den Eindruck, dass sich genau diese Version einer Vorstellung von Arbeit flächendeckend breit gemacht hat.

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Ursprung für diesen Fehlschluss ist die schon mehrfach angesprochene Schimäre von der eigenen Unfehlbarkeit und dem Wonnebad in der eigenen Überlegenheit. Wer sich ständig in der Vorstellung badet, das Beste zu sein, was unter der Sonne existiert, darf sich nicht wundern, wenn einiges schief läuft. Denn es ist existenziell unmöglich, keine Fehler zu machen. Wer das kognitiv ausschließt, kann es sich und den anderen, die das eigene Treiben beobachten, nicht zugestehen, dass einem doch Fehler unterlaufen.

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Zentralismus ist erst, wenn der Frisörtermin vom Kanzleramt genehmigt wird.

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Lassen Sie mich diesen heutigen Kommentar damit beginnen, dass inzwischen nicht nur die üble Nachrede gegenüber Politikern strafbewehrt ist, sondern nun schon die „Beleidigung“, die ja in der Regel keine unwahre Tatsachenbehauptung, sondern lediglich eine Meinung ist, und dabei so wenig konkret definiert zu werden braucht, wie Hass und Hetze.

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Wer es also noch wagen sollte, sich in einer Form kritisch zu äußern, die  – so gerechtfertigt das auch immer sein mag – Spuren von Abfälligkeit enthalten und somit als Beleidigung aufgefasst werden könnte, sollte sich bewusst sein, sich damit bis zu drei Jahren Gefängnis einhandeln zu können. Hier die gerade ein paar Tage alte Neufassung des §188 StGB.

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Wie der Staat derzeit mit den schwächsten Menschen der Gesellschaft umgeht

Tatbestand der physischen und psychischen Folter.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

von Karolin Ahrens | RUBIKON

Bitte auch die 2 Videos und die PDF-Anhänge beachten!

Die roten Linien sind längst überschritten. Sie verschwinden beinahe schon am Horizont. Das menschliche Elend durch den weltweiten Staatsterrorismus ist kaum noch greif- oder messbar. Hier stellt sich die Frage, wo unsere eigene Mitschuld beginnt — sei es durch konkrete Taten oder durch Unterlassung. Die Zeit drängt, das bis jetzt andauernde Massenverbrechen zu beenden, denn mit jedem weiteren Tag, mit jeder weiteren Maßnahme wird besonders den Seelen der Kinder unermesslicher Schaden zugefügt. Dabei sollten wir bedenken, dass diese eines Tages über uns richten werden.

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Die Frage nach den Tätern des derzeitigen Staatsterrorismus und mitmenschlichen Denunziantentums lässt sich bei vielen handelnden Personen einfach beantworten: Die politisch Verantwortlichen, Staatsdiener, Akteure in den Medienagenturen, aber auch die denunzierenden Mitbürger handeln offen, direkt, zwar oftmals manipulativ, dennoch sind ihre Taten für jedermann sichtbar. Zumindest für denjenigen, der die Augen vor dem Unrecht nicht verschließt und willens ist, das Recht fehlerfrei anzuwenden.

Die Schuldfeststellung derjenigen begrenzt sich daher nur noch auf die Höhe des individuellen Strafrahmens. Die Beweisführung der Taten ist erleichtert.

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Die Bürokratie und ihre Kritiker

Der Verwaltungssumpf einer überbordenden Bürokratie.

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Es gab einmal ein Land, im Herzen Europas gelegen, das für seine perfekte Verwaltung gerühmt wurde. Den Grundstein dafür hatte wohl schon Friedrich Wilhelm I. von Preußen mit seiner Verwaltungsreform (mit Schwerpunkt auf dem funktionierenden Fiskalismus) gelegt. Sein Sohn, Friedrich der Große, konnte darauf aufbauen, denn auch er war sich bewusst, dass alleine sein Reformwille, seine Pflichtauffassung und seine intellektuellen Stärken nichts bewirken könnten, stünde ihm nicht ein funktionsfähiger Behörden- und Verwaltungsapparat zur Seite, der ihm die notwendigen Informationen für seine Entscheidungen liefert, seine Vorstellungen in Pläne gießt und diese zuverlässig umsetzt.

Morgendlicher Gang der Bürohengste zum Arbeitsplatz: (Bureaucrats' Morning)

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Diese, von absolutistischen Herrschern geschaffene, zunächst preußische, später deutsche „Verwaltungstradition“ hat sich über zwei Jahrhunderte bewährt, wurde von anderen Staaten bewundert und adaptiert. Auch nach der militärischen Zerschlagung des Deutschen Reiches gelang es nach 1945 noch einmal, die bewährten Verwaltungsstrukturen neu aufzubauen und – ganz ohne die uns heute zur Verfügung stehenden Hilfsmittel der Datenverarbeitung – zuverlässig zum Funktionieren zu bringen.

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Über den Umgang mit Niederlagen

Niederlagen sind fester Bestandteil unseres Lebens

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Es ist nicht nur die große Politik, die uns Beispiele für das liefert, was als der Umgang mit Niederlagen bezeichnet wird. Donald Trump zeigt, wie er damit verfährt und ein Friedrich Merz auch. Das als ausreichendes Datenmaterial für die Degeneration eines Berufsstandes zu nehmen, wäre allerdings übereilt.

Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, dann stellen wir schnell fest, dass das Dasein von Niederlagen überschwemmt ist – das eigene wie das der anderen. Es gibt keine Ausnahmen. Und, auch dessen sollten wir uns bewusst sein, dass Niederlagen ein negatives Aroma verströmen, hat etwas mit unserem Kulturkreis zu tun, und zwar mit seiner heroischen Vorgeschichte.

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Das Licht der Welt ist immer mit den Siegern? Weit gefehlt!

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Die Dressur des Menschen: Maulkörbe und andere Dressur-Instrumente

von Aggi Dunkel | RUBIKON

Kommen uns die derzeitigen Corona-Regeln nicht irgendwie bekannt vor? Kennt man diese Art der Behandlung von Lebewesen nicht aus dem Bereich der Tierhaltung? Der Umgang der Regierenden mit der Bevölkerung gleicht doch dem Umgang von strengen Tierhaltern mit ihren Tieren. Da wären zu nennen: Maulkörbe im Gesicht, das Anleinen an einem festen Ort — auch wenn die Leine vielleicht 15 Kilometer lang ist — oder das in der Zukunft nicht auszuschließende Chippen. Nicht zuletzt auch die Dressur mittels Strafen und Belohnungen — wobei in Aussicht gestellte „Lockerungen“ dem hingeworfenen Hundekuchen entsprechen.

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Viele der derzeitigen Corona-Maßnahmen weisen deutliche Ähnlichkeit mit der Art und Weise auf, wie Menschen mit Tieren umgehen. Man beachte auch die Formulierung „die Zügel anziehen“. Anhand der Tiere lässt sich aber auch sehr gut beobachten, welche Verwüstungen solche Maßnahmen in den Seelen von Lebewesen anrichten.

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Historischer Leerstand in Deutschlands Kliniken 2020

Von wegen Überlastung!

Von Ralf Wurzbacher | Verantwortlicher: Redaktion NachDenkSeiten

Eine Analyse der TU Berlin offenbart Erstaunliches: Nie zuvor gab es in den Krankenhäusern weniger Behandlungsfälle, nie zuvor waren weniger Betten belegt – trotz oder wegen Corona. Die Diskrepanz zwischen der Datenlage und der anhaltenden Panikkommunikation von Politik und Medien könnte kaum größer sein. Die Studienautoren interessiert das nicht und sie wollen ihr Werk anders verstanden wissen: als Beweisstück für eine Flurbereinigung der Versorgungslandschaft.

Kliniken, die aus allen Nähten platzen.

Schwerstkranke, die sich vor Intensivstationen stauen und elendig auf ihren Tod warten.

Ärzte, die auswürfeln, welchem Patienten sie helfen und welchem nicht.

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Im Zuge der Corona-Krise haben sich Bilder wie diese tief im kollektiven Bewusstsein eingegraben. Seit über einem Jahr beschwören Politiker, Wissenschaftler und Medien das Szenario eines Gesundheitssystems vorm Kollaps: Steigende Infektionszahlen, steigende Krankenzahlen, steigende Todeszahlen – wird man des Virus nicht Herr, sind italienische Verhältnisse programmiert. Selbst bei sinkenden Zahlen dräut es aus allen Kanälen: Lassen wir heute den Lockdown schleifen, erleben wir morgen unser Bergamo.

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Sklaverei – der größte Völkermord der Menschheit

Nichts stehe über dem Menschen

. . und kein Mensch unter einem anderen.

von Partido Humanista Internacional / PRESSENZA

Die 'Internationale Humanistische Partei' zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels: „Der größte Völkermord der Menschheit“.

Im Dezember 2007 erklärte die UN-Generalversammlung den 25. März zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels.

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Über eine Zeitspanne von mehr als zehn Jahrhunderten war der afrikanische Kontinent vom Sklavenhandel in mehrere Richtungen betroffen: über das rote Meer, den südlichen Indischen Ozean, die Sahara und den Atlantischen Ozean. Vor der ersten Ankunft der EuropäerInnen war die Sklaverei in vielen Regionen bereits institutionalisiert, sodass sich die ankommenden europäischen Händler einen bereits bestehenden Markt zunutze machen konnten.

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STAB-Analyse: Die Zeit des Jägers

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Eine wieder und wieder aktualisierte Theorie mit praktischen Anwendungshinweisen ist die STAB-Analyse. Um es kurzzufassen: Sie unterstellt, dass in jeder Organisation vier Archetypen von Menschen anzutreffen sind. Es handelt sich um Jäger, Bauern, Entertainer und Wissenschaftler. Selbstverständlich existieren, so der Ansatz, in der Regel Mischformen. Aber es bleibt dabei: Mit den vier Typen, so die Analyse, erfasst man das Wesen einer Organisation sehr gut.

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► Die Archetypen in der STAB-Analyse

Wofür stehen diese Archetypen?

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Das Wahlprogramm der Grünen: 136 Seiten wortgewaltige Prosa

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Seit dem 19. März 2021 ist der Entwurf des Wahlprogramms der Grünen öffentlich. Motto und Titel: »DEUTSCHLAND. ALLES IST DRIN«.

Habe dann direkt begonnen, mich damit zu beschäftigen und kam schon beim Hineinlesen zu der Überzeugung, dieses Programm kommentieren zu müssen. Schließlich kann schon ein halbes Jahr vor dem Urnengang die relativ sichere Prognose abgegeben werden, dass die Grünen, sollte sich nicht Grundlegendes an der Stimmung der Wahlberechtigten ändern, mit einem hohen Anteil von Sitzen in den nächsten Bundestag einziehen, dass sie eine von zwei oder drei Koalitionsparteien sein werden und womöglich sogar den Kanzler stellen.

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Sieben Tage lang habe ich mich durch die 136 Seiten wortgewaltiger Prosa durchgewühlt, um herauszufinden, was dann an grünen Ideen mit Wucht über uns hereinbrechen wird. Denn bereits auf den ersten Seiten ihres Programmes verkünden sie, dass sie wissen, wie es geht.

Das kann man erleichtert zur Kenntnis nehmen, und sich dabei denken: „Gut, dass wenigstens die Grünen wissen, wie es geht!“ Man kann es aber ebenso als Drohung auffassen und sich schon mal vorsorglich umsehen, welche Möglichkeiten sich eventuell doch noch auftun, in Deckung zu gehen, um ungeschoren davon zu kommen.

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Angela Merkel - die Tyrannin. Sie ist Teil eines weltweiten despotischen Systems.

Deutschland hat sich unter der Herrschaft von Merkel in eine Diktatur verwandelt

von Ullrich Mies TOP-Empfehlung Kritisches-Netzwerk

Bis Ende Februar 2020 glaubte der Autor, eine Ahnung davon zu haben, wie bösartig die Zentren der Macht agieren. Seine Vorstellung zerschellte jedoch an der Wirklichkeit. Transnationale Kapitalistenklasse und Machtelite, Oligarchen und Plutokraten sowie ihre Satrapen in den Regierungen sind bei Weitem zu mehr in der Lage, als sich jeder „Verschwörungstheoretiker“ ausdenken kann. Sie zusammen sind die Feinde der Menschheit.

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Verschwörungstheoretiker sind verglichen mit dem, was die Herrschenden weltweit in praxi an Verbrechen, Terroraktionen, Geheimdienstoperationen, Kriegen, Regime-Changes und Komplotten aller Art zu verantworten haben, absolute Stümper. Kein Verschwörungstheoretiker kann sich das ausdenken, was aktuell vor unseren Augen geschieht:

Die Herrschaftscliquen zerlegen unsere Gesellschaften und Staaten, entfalten eine weltweite Tyrannei ohne Beispiel in der Menschheitsgeschichte. Zivilisatorische Errungenschaften wie Aufklärung, Menschenwürde und Freiheit fahren sie restlos an die Wand. Innergesellschaftlicher und zwischenstaatlicher Frieden steht auf des Messers Schneide.

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Bürokratie und Politik: Manifestierte Ratlosigkeit

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Bürokratie, Bürokratieabbau, Bürokratiebremse Der zivilisatorische Fortschritt beinhaltet die Verbreitung eines Giftes. Es handelt sich dabei um das immer größere Bereiche der Gesellschaft erfassende Phänomen der Bürokratie. Sie ist notwendig, um gesellschaftliches Handeln in geordnete, überschaubare Bahnen zu bringen. Ihr Wesen ist die Konservierung des Status quo.

► Die verinnerlichte Parole der Bürokratie

Die in einer Bürokratie arbeitenden Menschen haben einer Logik zu folgen, die das Bestehende nicht gefährdet. Das ist in Zeiten eines saturierten Zustandes nachvollziehbar. Aber es beinhaltet auch die gefährliche Tendenz, von allgemeinen Neuerungen überrollt zu werden.

Wenn etwas auftaucht, das nicht vorgesehen ist, wird es ignoriert oder bekämpft. Systemerhaltung und Systemerweiterung ist die verinnerlichte Parole. Die daraus folgende mentale Haltung ist die der Fehlervermeidung. Und wer Fehler vermeiden will, tut alles, um die Verantwortung für mögliche Fehler so weit wie möglich von sich zu weisen.

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12 Beweise, 13 Prüfinstanzen, 11 Fakten und Argumente: Der Impfstoff ist sicher!

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Zwölf unabhängig voneinander erbrachte Beweise für die Sicherheit des Impfstoffes:

Impfung-Spritze-Impflobby-Impfmafia-Impforchestrierung-Impfwahn-Impfwahnsinn-Impfdosen-Impfeuphorie-Impfgerechtigkeit-Impfmanagement-Impfstoffe-Astra-Zeneca1. Der Impfstoff ist sicher, weil wir sonst nicht weiter impfen könnten.

2. Der Impfstoff ist jetzt sicher, weil auf dem Beipackzettel vor einer weiteren Nebenwirkung gewarnt wird.

3. Der Impfstoff war immer genauso sicher, wie er es jetzt nach der Überprüfung ist.

4. Der Impfstoff hat, wie alle Impfstoffe, Nebenwirkungen.

5. Bei den Nebenwirkungen des sicheren Impfstoffes handelt es sich um sichere Nebenwirkungen.

6. Der Impfstoff ist sicher, weil er eine Notfallzulassung erhalten hat.

7. Notfallzulassungen sind sicher, sonst würden sie nicht erteilt.

8. Der Impfstoff ist sicher, weil die dokumentierten Nebenwirkungen sehr, sehr selten sind.

9. Der Impfstoff ist sicher, weil wir sonst noch weniger zur Verfügung hätten.

10. Der Impfstoff ist sicher, weil wir sonst die Impfzentren ganz umsonst aufgebaut hätten.

11. Der Impfstoff ist sicher, weil das Positive überwiegt.

12. Der Impfstoff ist sicher, weil er sonst nicht so schnell entwickelt und zugelassen hätte werden können.

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Die Monarchie als gefühlter Staat: Tradition, Kontinuität, Identität

von Jürg Müller-Muralt für die Online-Zeitung INFOsperber     

Monarchien genießen hohe Aufmerksamkeit. Ihre Attraktivität hat tiefere Ursachen als bloß Geschichten um Glamour und Skandale.

Dieses Verhaltensmuster trifft man häufig an: Viele erklären naserümpfend und auffallend wortreich, dass sie das alles nicht im Geringsten interessiere – und schieben dann doch noch nach, warum sie auf welcher Seite stehen im beinahe Shakespeare’schen Drama um das britische Königshaus: So richtig kalt lässt das Spektakel rund um Prinz Harry [* 15. Sept. 1984 in London], Meghan [Herzogin Meghan von Sussex, * 4. Aug. 1981 als Rachel Meghan Markle in L.A., USA] und den Buckingham-Palast kaum jemanden.

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Wenn etwas los ist im Hause Windsor, dann schaut die Welt hin. Das war schon immer so: Geschätzte drei Milliarden Menschen führten sich vor zehn Jahren die «Traumhochzeit» von Prinz William und Kate Middleton am Fernsehen zu Gemüte. Und auch wenn es im Fall von Harry und Meghan nur ein Interview war und, statt Glamour zelebriert, bloß schmutzige Wäsche gewaschen wurde – die Leute guckten gern hin. 17 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner und 12 Millionen Britinnen und Briten schauten sich das Spektakel live an.

[Anm. H.S.: »bloß schmutzige Wäsche?« Man sollte die glaubwürdigen Vorwürfe des Paares gegen die britische Königsfamilie absolut ernst nehmen. Sie geben einen Einblick in die teilweise unmenschlichen, diskriminierenden und verletzenden Verhaltensweisen bei Hofe ('The Institution') und natürlich auch die der Medien. Geschichte wiederholt sich oder sind Dianas durchlittene Erfahrungen schon wieder vergessen?]

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Diejenigen, die keine Stimme mehr haben

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Was machen diejenigen, die keine Stimme mehr haben? Die sehen, dass vieles in eine Richtung läuft, die sie nicht als eine sehen, die ihren Interessen entspräche? Denen nur täglich auf allen Kanälen erklärt wird, dass die Welt zu komplex sei, als dass sie sie noch verstehen könnten? Die allerdings nicht so borniert sind, als dass sie nicht erkennen könnten, dass da Mächte am Werk sind, die von Menschen gemacht sind und entgegen ihren Interessen wirken?

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► Es brodelt …

Bei ihnen brodelt es, und zwar gewaltig. Zuweilen sind sie eingeschüchtert, weil sie wissen, wenn sie ihren Unmut artikulieren, dann stehen sie gleich in einer Ecke, in die sie gar nicht wollen und die sie nicht suchen. Sie sind keine Rechtsradikalen, sie sind keine Verschwörer und sie sind keine Freunde dunkler Mächte. Was sie merken, ist, dass sie nicht gefragt werden, was den großen Umbruch betrifft, dass ihre Stimme nicht zählt und dass diejenigen, die aktiv die Politik gestalten, ihre Interessen gar nicht mehr auf dem Schirm haben.

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Der Sturz von Evo Morales und der erste Lithium-Krieg

von Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich)

Die Welt war seit Ende des 19. Jahrhunderts an Ölkriege gewöhnt. Hier beginnen jetzt die für das Lithium; ein Mineral, das für Mobiltelefone, aber vor allem für Elektroautos unerlässlich ist. Aus Dokumenten des Auswärtigen Amtes, die von einem britischen Historiker und Journalisten erhalten wurden, wird bestätigt, dass das Vereinigte Königreich den Sturz des bolivianischen Präsidenten Evo Morales organisiert hat, um die Lithiumreserven des Landes zu stehlen.

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Erinnern Sie sich an den Sturz des bolivianischen Präsidenten Evo Morales Ende 2019. Damals behauptete die herrschende Presse, er habe sein Land in eine Diktatur verwandelt und sei gerade von seinem Volk vertrieben worden. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gab einen Bericht heraus, der bescheinigte, dass die Wahlen manipuliert worden waren und die Demokratie wiederhergestellt wurde.

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Mogelpackung Grundrente

Die Grundrente ist schon vor der Auszahlung des 1. Cents gefloppt

Sie dient aber dem weiteren Ausbau des Niedriglohnsektors

von Laurenz Nurk, Dortmund

Nach jahrelangem Hin- und Her war es nach dem dritten Anlauf so weit: Zum Jahresbeginn 2021 wurde die Grundrente eingeführt. Langjährige Rentenversicherte mit geringem Einkommen sollen automatisch einen monatlichen Zuschlag auf ihre Altersrente erhalten. In der Bundesregierung hatte man sich darauf geeinigt, dass die Bewilligung der Grundrente von einer Einkommensprüfung abhängig gemacht wird, wobei Rentenversicherung und Finanzverwaltung zusammenarbeiten sollen.

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Die Rentenversicherung ist mit der Aufgabe allein gelassen worden und bisher ist noch kein Cent an die alten Menschen geflossen, weil langwierig geprüft werden muss, ob ein Anspruch auf die Grundrente besteht. Eine Mammutaufgabe bei rund 26 Millionen Menschen im Altersrentenbezug. Mit ersten Aus- und Nachzahlungen ist erst ab der zweiten Jahreshälfte zu rechnen.

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Wie gehst du vor, wenn du eine Nation zerstören willst?

Ohne Krieg, ohne die Bevölkerung auszurotten

und ohne das Land zu verwüsten?

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Du hast recht verstanden.

Angela_Merkel_Volk_Neoliberalismus_Totengraeber_Demokratie_CDU_Charlie_Hebdo_Heuchler_Amtsmissbrauch_Bundesnachrichtendienst_Verfassungsschutz_Kritisches_Netzwerk.jpgEs geht nicht darum die Bevölkerung zu vernichten.
Da sind viele Nützliche darunter, die man noch brauchen kann.

Es geht nicht darum, das Land zu verwüsten.
Da gibt es so viel Nützliches, das dir Ertrag bringen kann.

Es geht nicht darum, ein Heer im Kampf zu besiegen.
Das würde dir nur selbst Verluste zufügen.

Wie also gehst du vor, wenn du eine Nation zerstören willst, ohne Krieg, ohne die Bevölkerung auszurotten, ohne das Land zu verwüsten?

Das ist schwer. Was habe ich denn in der Hand, was kann ich denn tun? Krieg soll ich nicht führen, die Bevölkerung soll ich nicht vernichten, das Land nicht verwüsten …

Ja, ja. Aber ich sehe, dass du dir gar nicht im Klaren darüber bist, was das ist, eine Nation. Die Nation ist doch nichts Materielles! Die Nation, das ist der Geist, der Volk und Land, Herrscher und Beherrschte, zusammenhält. Wie bei einem Hologramm ist in jedem Partikel dessen, was der Nation zugerechnet werden kann, das Bild des Ganzen enthalten. Du kannst die Nation nicht mit Feuer und Schwert zerstören. Deshalb ist es müßig, damit überhaupt beginnen zu wollen.

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Bundesaußenminister Heiko Maas sagt, was Souveränität ist.

von Christian Müller | Redakteur der Online-Zeitung INFOsperber

Heiko-Maas-Transatlantiker-transatlantische-Buendnistreue-Russenfeindlichkeit-Russenfresser-Russenhass-Russophobie-Kritisches-Netzwerk-Chinafeindlichkeit-RusslandHeiko Maas hielt am 9. März 2021 eine Rede, wohin Deutschlands Politik künftig führen soll – und wie es seine Souveränität versteht.

Am US-amerikanischen Thinktank «Brookings Institution» in Washington wird es künftig einen Lehrstuhl geben, der den Namen des Historikers Fritz Stern trägt. Aus Anlass der Einweihung dieses Lehrstuhls hielt der deutsche Außenminister Heiko Maas, Mitglied der SPD, eine Rede. Einige Zitate daraus zeigen, wohin die Reise Deutschlands gehen soll.

«In europäische Souveränität zu investieren, bedeutet, in die transatlantische Partnerschaft zu investieren.»

«Einige vertreten die Ansicht, diese Partnerschaft hatte mit dem Ende des Kalten Krieges ihren Zweck verloren, da es unseren gemeinsamen Feind nicht mehr gab. Dies ist grundlegend falsch. Unsere Partnerschaft beruhte nie auf Angst, sondern auf Freiheit und geteilten Werten. Und diese bestehen fort.»

«Für Deutschland mit seiner Geschichte, die von furchtbaren Verfehlungen geprägt ist, bedeutet Verlässlichkeit, dass wir wissen, wo wir stehen – und an wessen Seite.»

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Warum gibt es keine Menschenrassen? Tierrassen gibt es doch auch.

von Gábor Paál

► "Rassen" gibt es nur bei gezüchteten Haustieren

Auf die Frage nach den Rassen gibt es mehrere Antworten. Die erste ist: Auch Tierrassen gibt es in dem Sinn nur bei Haustieren – also etwa bei Hunden, Rindern oder Pferden. Das hat nichts mit natürlicher Evolution zu tun, sondern diese Tiere wurden vom Menschen gezielt auf bestimmte Eigenschaften hin gezüchtet. Bei Wildtieren gibt es das praktisch nicht. Es gibt keine Rassen bei Bären, Wölfen, Thunfischen oder Rotkehlchen.

► Arten sind keine Rassen

Was es gibt, sind Arten: Beispielsweise gibt es den Indischen und den Afrikanischen Elefanten. Und für die Abgrenzung von Arten gibt es klare Kriterien: Tiere zweier Arten können keine zeugungsfähigen Kinder bekommen. Es gibt aber nur eine Menschenart: Homo sapiens. Und es gibt kein sinnvolles Kriterium, um zwischen Unterarten oder eben Rassen zu unterscheiden. Der Vergleich mit der Tierwelt geht also schon mal ins Leere.

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WARNUNG: Gefährliches Tier. Homo Sapiens. Wild und unberechenbar! Neigt zu unberechenbarem Verhalten und Stimmungsschwankungen. Äußerst launisch! Leicht erregbar! Vorsicht! Finger und Gliedmaßen fernhalten! Gibt man ihm den kleinen Finger, nimmt er gleich die ganze Hand! H.S.

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Auswüchse der Jobcenter-Förderungspraxis für erwerbslose Menschen

Mafiaähnliche Strukturen, ausgebeutete beschäftigte Menschen

. . die obendrein noch psychiatriert werden.

von Laurenz Nurk, Dortmund

jobcenter_hartz_iv_langzeitarbeitslose_arge_kinderarmut_arm_armut_altersarmut_armutsbericht_arbeitslosigkeit_kritisches_netzwerk_verarmung_sanktionen_langzeitarbeitslosigkeit.jpg Immer mehr Menschen werden Opfer der sogenannten „reibungslosen Zusammenarbeit von Jobcentern und Sozialunternehmen zur Förderung erwerbloser Menschen“.

Grundsätzlich wird den erwerbslosen Menschen von den Jobcentern unterstellt, dass sie an „individuellen Vermittlungshemmnissen“ – von „familiären Problemen über Fettleibigkeit bis hin zur Sucht“ – leiden und die Sekundärtugenden wie frühes Aufstehen, Pünktlichkeit und regelmäßige Arbeitsabläufe einhalten, erst wieder trainieren müssen. Dafür hat die Arbeitsverwaltung immer schon eigene Maßnahmen entwickelt.

Bisher war es so, dass langzeitarbeitslose Menschen systematisch vom ersten Arbeitsmarkt strikt ferngehalten wurden, auch weil sie für den Maßnahmeträger bzw. den Sozialunternehmen gut eingearbeitete und vollwertige Beschäftigte sind und in den sogenannten Zweckbetrieben der Wohlfahrtsverbände und gemeinnützigen Unternehmen für Profit sorgten.

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Goldrausch – oder wie man einen Run auf Impfstoffe auslöst

Über Stimmungs- und Panikmache, Notzulassungen, Impfeuphorie,

Testomanie, Kollateralschäden für Psyche, Existenzen u. Wirtschaft

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf TOP-Empfehlung Kritisches-Netzwerk

Die Erzählungen in den staatsnahen (Qualitäts-)Medien sind den Methoden der Rauschgift-Dealer zur Kundengewinnung und Kundenbindung nicht unähnlich.

Kaum eine Tagesschau in den letzten Wochen kam ohne die Bilder von nackten Oberarmen aus, in welche mehr oder minder martialisch Spritzen gedrückt wurden. Wer als Journalist auf sich hält, beklagt mit Krokodilstränen in den Augen den Mangel an verfügbaren Impfstoffen. Es werden Impfreihenfolgen festgelegt oder auch nur verkündet, die ein mörderisches Drängen der gesamten Bevölkerung nach der erlösenden Impfung suggerieren, wobei geradezu wollüstig über jene hergezogen wird, die es gewagt haben, sich – obwohl noch nicht an der Reihe – eine Impfung zu erschleichen.

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Es wird sogar – und das ist eine unerhörte Volte – zur Steigerung der Impfbereitschaft nicht davor zurückgescheut, die Schuldigen an der miserablen Versorgungslage bei Jens Spahn und Angela Merkel zu suchen, die ihrerseits wieder – ebenfalls zur Steigerung der Glaubwürdigkeit des verzweifelten Kampfes der Menschheit um die rettende Impfdose – nicht davor zurückscheuen, die Heilige EU und ihre Heilige Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als Versager bei der Impfstoffversorgung darzustellen.

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Schweizer Unternehmen sind in Geldwäscherei- und Korruptionsfälle verwickelt.

Zur Verantwortung werden sie nur selten gezogen.

von Tobias Tscherrig für INFOsperber

Seitdem 1. Oktober 2003 kennt die Schweiz die strafrechtliche Verantwortlichkeit des Unternehmens (Art. 102 StGB). Unternehmen mit Sitz in der Schweiz machen sich seitdem strafbar, wenn sie nicht alle erforderlichen und zumutbaren Vorkehrungen getroffen haben, um im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit schwere Straftaten wie Korruption und Geldwäscherei zu verhindern. Strafbar werden sie auch, wenn im Rahmen einer Geschäftstätigkeit ein Verbrechen oder Vergehen begangen wird und die Tat wegen mangelhafter Organisation des Unternehmens keiner bestimmten natürlichen Person zugerechnet werden kann.

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Obwohl in der Schweiz ansässige Unternehmen immer wieder in grosse Korruptions- und Geldwäscherei-Skandale involviert sind [Anm. 1, siehe unten] und die Dunkelziffer gross ist, wurden erst einige wenige Unternehmen rechtskräftig verurteilt. Und selbst wenn Firmen verurteilt werden, fehlt in den meisten Fällen die Transparenz – die Öffentlichkeit erfährt wenig.

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Korruption in Deutschland: Amthor, Nüßlein, Löbel

Bei Philipp Amthor kein Problem.

Bei Georg Nüßlein u. Nikolas Löbel schon. Warum?

von Thomas Röper, St. Petersburg | Anti-Spiegel | anti-spiegel.ru

Wie selektiv in Deutschland das Strafgesetz angewendet wird, kann man in diesen Tagen wieder live beobachten. Eine Suche nach Gründen lässt tief blicken.

Derzeit machen zwei CDU/CSU-Politiker Schlagzeilen wegen Korruptionsverdacht. Beide haben angeblich über ihre Firmen Provisionen erhalten, nachdem sie ihre politischen Kontakte genutzt hatten, damit der Staat bei bestimmten Herstellern Schutzmasken kauft.

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Der erste Fall, der Schlagzeilen gemacht hat, betraf den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag Georg Nüßlein. Der Spiegel schrieb dazu:

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Hype um Alexei Nawalny: Verbindet sich der Westen die falschen Finger?

von Christian Müller | Redakteur der Online-Zeitung INFOsperber

Aleksej-Nawalnyj-Rassist-Rechtsextremist-Faschist-Kremlkritiker-Alexei-Anatoljewitsch-Nawalny-Navalny-Russland-Regimekritiker-Kritisches-Netzwerk-Wladimir-Putin-RussiaDie massive mediale und finanzielle Unterstützung des Westens zugunsten Nawalnys kann einen unbeabsichtigten Effekt haben. Während hierzulande bald jedermann neben der eigenen Muttersprache Englisch versteht und z.B. in den USA, mit Ausnahme der Hispanos, ohnehin niemand eine andere Sprache spricht als die eigene, das «American English», gibt es eine andere Sprache, die schon wegen der kyrillischen Buchstaben nur von wenigen Leuten ausserhalb des Landes verstanden oder gar gesprochen wird: die russische Sprache.

Das hat nicht zuletzt bei den Medien spürbare Folgen. In den USA zum Beispiel war Stephen F. Cohen, ein emeritierter Professor der New York University für Russistik, einer der wenigen Publizisten, die Russland wirklich kannten und verstanden. Er kam in der bekannten, aus europäischer Sicht linksliberal positionierten Zeitschrift «The Nation» auch zu Wort. Leider ist er ausgerechnet am gleichen Tag gestorben, an dem auch die linksliberale Supreme-Court-Richterin Joan Ruth Bader Ginsburg gestorben ist, am 18. September 2020.

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Die viel zu selten gestellte Frage: Wem gehört die EU?

Die Frage nach den Eigentümer der EU

. . wurde bisher wohl auch nie beantwortet.

Paukenschlag von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

► Bienenkönigin und Leitwolf

Europaeische-Union-Demokratur-Bankenrettung-Entdemokratisierung-Kritisches-Netzwerk-Staatengemeinschaft-Scheindemokratie-Souveraenitaetsverlust-Souveraenitaetsverzicht Der Auslöser für diese Frage liegt in jenem tiefen, archaischen Bedürfnis, das schon im Revierverhalten der Wildtiere zu erkennen ist, nämlich sich einen Lebensraum abzustecken, der die notwendigen Ressourcen für das eigene Überleben und geeignete Voraussetzungen für die Aufzucht des eigenen Nachwuchses bietet. Solche Reviere werden auf unterschiedlichste Weise abgesteckt, sei es durch Duftmarken, sei es durch die Reichtweite des Gesangs des revierinhabenden Vogels, und sie werden gegen Revierfremde verteidigt.

So wenig dies von uns üblicherweise bewusst wahrgenommen wird, so unwiderlegbar ist zu konstatieren: Das Eigentumsrecht ist ein lebens- und überlebensnotwendiges Naturrecht, das nicht nur das Überleben der „Eigentümer“ sichert, sondern auch die Populationsgröße innerhalb eines Lebensraumes reguliert, weil den Individuen, denen es nicht gelingt, ein Revier zu besetzen, in der großen Mehrzahl der Fälle der Fortpflanzungserfolg versagt bleibt.

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Informationsfreiheit vor Gericht: Keine Dokumente zur Aufrüstung der Polizeien mit Panzern

von Constanze Kurz | Netzpolitik.org

Eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) landete vor Gericht, weil das Innenministerium eine Herausgabe zu Informationen über Polizeipanzer verweigerte. Das sei geheim, es könne die öffentliche Sicherheit gefährden, wenn das rauskäme. Das Ministerium ließ es auf einen Rechtsstreit ankommen – und erklärte dem Richter dann, man habe die erfragten Informationen gar nicht.

Die zweite Kammer des Verwaltungsgerichts Berlin hat Mitte Februar in einem mündlichen Gerichtstermin über eine Streitigkeit in Sachen Informationsfreiheit verhandelt, weil die Bundesregierung Dokumente über Polizeipanzer nicht herausgeben wollte. Beklagte war das BMI (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat), das als wenig transparent gilt, was die Herausgabe von Papieren nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) angeht. Über die Aufrüstung der Polizeien mit Panzern wollte das Innenministerium wegen einer aus seiner Sicht drohenden Gefährdung der öffentlichen Sicherheit nichts rausrücken.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Survivor_R_in_Police_configuration.jpg

Ein Antrag nach dem IFG war Ursache des Streits und landete vor Gericht: Der Kläger hatte nach Informationen zu polizeilichen Begleitfahrzeugen, insbesondere zum „Survivor R“ gefragt, einem gepanzerten Begleitwagen des Wasserwerfers 10 (WaWe 10). Der Bund hat 65 solche WaWe 10 beschafft.

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NATO 2030: Geeint in ein neues Zeitalter. China und Russland im Visier

von Walter Listl | isw München e.V.

Die „Gehirntod-Diagnose“ des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gegenüber der NATO, veränderte globale Kräftekonstellationen durch das erstarkenden China und die Rückkehr Russlands auf die weltpolitische Bühne haben NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg veranlasst, eine „Reflexionsgruppe“ damit zu beauftragen, Schlussfolgerungen aus diesen Entwicklungen zu ziehen und Vorschläge für die Anpassung der NATO an die veränderten Bedingungen zu erarbeiten.

Skull_Aufruestung_armament_Kriegstreiberei_Bundeswehr_Ruestungspolitik_Ruestungsspirale_Kritisches_Netzwerk_Kriegsverbrechen_Kriegsrethorik_Voelkerrechtsbruch_IMI_NATO_Waffenexporte

Unter dem Vorsitz von Thomas de Maizière wurde von dieser Gruppe ein 72-seitiges StrategiepapierNATO 2030: Geeint in ein neues Zeitalter“ erarbeitet, das im November 2020 vorgelegt wurde.

Kernthese des Papiers:

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Das Dilemma mit der Erwerbsminderungsrente wird immer größer!

Die Berufsunfähigkeitsrente der gesetzl. RV ist seit 20 Jahren weg

von Laurenz Nurk, Dortmund

Von den Nichtbetroffenen kaum bemerkt, ist im Rahmen der damaligen rot-grünen sozialen Kahlschlagpolitik [asozialen wäre zutreffender! H.S.] schon seit 20 Jahren die Berufsunfähigkeitsrente (BUZ) aus der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) verschwunden und das, obwohl jeder vierte Beschäftigte im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig wird.

Die Berufsunfähigkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung wurde zum 31.12.2000 abgeschafft und durch die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung (Erwerbsminderungsrente, EWR) ersetzt. Laut Verbraucherzentrale NRW konnten im vergangenen Jahr 40 Prozent aller Ratsuchenden keine vernünftige Berufsunfähigkeitsversicherung auf dem Versicherungsmarkt finden. Betroffen sind nicht die Menschen in Risikoberufen, sondern es geht hier um die einfache Krankenschwester oder den Mechatroniker.

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In einem Sozialstaat, so wie er bei uns auch noch genannt wird, gilt der Grundsatz, dass der Staat für eine hinreichende Grundversorgung im Bereich der Kranken-, Renten-, Berufsunfall- und Pflegeversicherung zu sorgen hat. Ein Teil der gesetzlichen Rentenversicherung war, das Risiko berufsunfähig zu werden, abzusichern. Die Berufsunfähigkeit ist genau genommen eine lang anhaltende, dauerhafte Erkrankung eines Menschen, durch die er seinen Beruf nicht oder zu einem erheblichen Teil nicht ausüben kann.

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Die Sonne schickt keine Rechnung

Politikdarsteller wie Merkel, Schäuble, Altmeier und Co.

vom Strom des gärend-blubbernden Zeitgeistes mitgerissen!

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Vielleicht ist Ihnen die kleine Geschichte von der Fridays for Future Demo in Graz schon im Netz begegnet.

Umweltschutz-Naturschutz-Sonnenenergie-Strompreise-Kritisches-Netzwerk-Oekostrom-Klimaschizophrenie-Klimaschutz-Klimawandel-Klimasekte-Klimapopulismus-KlimaretterUm das Anliegen der CO2-Verhinderer besser hörbar zu machen, musste eine ordentliche Lautsprecher-Anlage her. Mit Hilfe selbiger sollten – geplant – ungefähr 4.000 KWh Strom verbraucht werden. Man könnte auch 4 Megawatt-Stunden sagen, aber das klingt ja schon wieder so sehr nach Großkraftwerk, dass wir die Geschichte lieber doch im Kilowatt-Bereich stehen lassen sollten.

Die Stadt Graz hat nun angeboten, den Strombedarf zum Preis von rund 720 Euro zu befriedigen.

In der vollkommensten Unschuld eines neugeborenen Lämmleins kam man bei FFF nun erstens zu dem Schluss, einen solchen „unvertretbar hohen Preis“ nicht entrichten zu wollen, und zweitens zu der weltbesten Problemlösung, nämlich den benötigten Strom mit Hilfe eines Dieselaggregates selbst zu erzeugen.

Auch der wochenblick.at hat darüber, wie viele andere, eher schadenfreudig-amüsiert berichtet. "Absurd und frech: Fridays for Future demonstrierten mit Dieselaggregat gegen Diesel." >> Artikel und Kurzvideo >> weiter.

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Joe Biden und die Ausbeutung der chinesischen Arbeitskräfte

von Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich)

Die Biden-Administration ist von einer fanatischen Ideologie beseelt, die sie kleinen Gruppen linker Gläubigen entlehnt hat. Sie wird von zwei mächtigen Lobbys unterstützt: dem 'militärisch-industriellen Komplex' (MIK) auf der einen Seite und den transnationalen Unternehmen, die in China produzieren, andererseits. Thierry Meyssan stellt diese verkannte Lobby vor.

Die Biden-Regierung wird erst im Juni eine endgültige Strategie gegenüber ihrem chinesischen Rivalen festlegen. Eine Ad-hoc-Kommission des Pentagon wird dann dem Weißen Haus Vorschläge unterbreiten.

Joe-Joseph-Biden-1-China-Wirtschaftsstrategie-gevoegelte-Worte-Neokonservatismus-Neokonservative-Neoliberalismus-Neopuritanismus-Democrats-Kritisches-Netzwerk

Unter der Leitung von Präsident Xi Jinping hat China mit seinem Einsatz außerhalb seiner Grenzen begonnen. Es hat bereits 3000 Soldaten in die Streitkräfte der Vereinten Nationen entsandt und dann einen Stützpunkt in Dschibuti eröffnet. Logischerweise sollte es, wie zur Zeit der historischen Seidenstraße, Militärposten entlang der Routen errichten, die China gerade baut, um seinen internationalen Handel zu sichern. Und nicht zuletzt hat es sich wieder auf jenen Inseln angesiedelt, die es im 19. Jahrhundert im Chinesischen Meer fallen gelassen hatte.

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Oulu: Die Stadt, in der Kinder bei minus 20 Grad Velo fahren

Felix Schindler, Zürich | Redaktion INFOsperber

Lesetipps und Statistiken am Artikelende

Die finnische Stadt Oulu zeigt, was es braucht, damit Menschen im Winter Velo fahren. Zürich zeigt derweil, wie man es verhindert.

An Tagen wie diesen ist es nicht unbedingt lustig, Fahrrad zu fahren. Der Schnee ist nass und kalt, die Strassen rutschig – nicht jedermanns und jederfraus Sache. Doch dass man im Winter nicht Velo fahren kann, ist kein Naturgesetz.

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Oulu ist die fünftgrösste Stadt in Finnland – und mit über 200’000 Einwohnern grösser als Genf oder Basel. Dort werden 20 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. 50 Prozent der Bevölkerung geben an, auch im Winter Fahrrad zu fahren. In Oulu liegen die Temperaturen von November bis und mit März fast immer unter dem Gefrierpunkt, im Januar und Februar ist es im Durchschnitt kälter als 10 Grad Celsius unter Null. An rund 100 Tagen pro Jahr schneit es.

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Der Weltmeister: Auf der Empore der Selbstgefälligkeit

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Nichts ist wichtiger als eine mit dem sozialen Umfeld korrespondierende Selbstwahrnehmung. Wer sich abkoppelt von dem Gedanken, dass das eigne Wirken etwas mit der Außenwelt zu tun hat, befindet sich bereits in einem introspektiven Labyrinth. Das mag für eine bestimmte Periode interessant sein, in Bezug auf die Existenz als soziales Wesen ist es auf Dauer fatal.

Was auffällt, ist, dass das Phänomen einer nicht mit den Erfahrungen der Außenwelt in Einklang stehende Selbstwahrnehmung zu einer Massenerscheinung mutiert ist. Immer öfter, überall und in jeder Ritze des gesellschaftlichen Daseins drängt sich eine Art isolationistische Wahrnehmung der eignen Person, der eigenen sozialen Gruppe und selbst des eignen Landes in den Vordergrund.

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Innerhalb der Gesellschaft wird das in Bezug auf das Individualverhalten verstärkt bemerkt und beklagt, international sind identische Rückmeldungen nicht mehr zu überhören. Die Deutschen, so heißt es aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen, haben zunehmend ein Problem mit der real existierenden Welt.

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Steuermilliarden für TESLA

Ist das noch Wirtschaftspolitik oder schon Hochverrat?

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Vor zwanzig Jahren hätte ich noch geschrieben: Manche Entscheidungen der deutschen Politik erscheinen mir unverständlich. Heute sehe ich mich nicht mehr in der Lage, noch irgendwo überhaupt Entscheidungen zu erkennen, die mir verständlich erscheinen.

Ich weiß, manchen Lesern sind diese Formulierungen immer noch zu zahm und gedämpft, doch will ich bewusst ganz und gar emotionslos beschreiben, mit welcher Unverfrorenheit das deutsche Volk von seiner eigenen Regierung zu Gunsten ausländischer Milliardäre ausgeplündert wird.

► Elon Musk und seine parasitäre Schwächung einer Volkswirtschaft

Der Unternehmer Elon Musk ist sicherlich ein umtriebiger Mensch mit großen Visionen und der Fähigkeit, seine Visionen Realität werden zu lassen. Dass er sein Vermögen nicht etwa geerbt, sondern es sich durch glückliche unternehmerische Aktivitäten selbst aufgebaut hat, soll nicht unerwähnt bleiben. Wobei am Rande erwähnt werden muss, dass er ein Meister der Kurspflege zu sein scheint.

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Ein Elektromobilhersteller, der mit seinen (wenigen) verkauften Fahrzeugen immer noch nicht in der Gewinnzone angekommen ist, aber einen Börsenwert vor sich her schiebt, der den Wert von Daimler um das Sechsfache übersteigt, ist ein Phantom der Börse, das Ergebnis eines kollektiven Wahns der Anleger, oder einfach nur ein Indiz dafür, dass die unerschöpflichen Geldfluten der Notenbanken es ermöglichen, auch noch auf die exotischsten Wetten zu setzen, weil es keine Rolle spielt, ob der Einsatz verloren geht oder nicht – es wächst ja schneller wieder nach als man es ausgeben kann.

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Schafft die Karikaturisten ab

Die Zeitung «Le Monde» distanziert sich von ihrem Karikaturisten

von Rainer Stadler, Zürich | Redakteur der Online-Zeitung INFOsperber

Kein gutes Zeichen für dieses Genre der Zeitkritik. In Frankreich hat es erneut Ärger gegeben wegen einer Karikatur. Vor einer Woche publizierte die Zeitung «Le Monde» in ihrem Newsletter (52.000 Abonnenten) eine Zeichnung ihres langjährigen Mitarbeiters Xavier Gorce.[1] Diese greift den derzeitigen Skandal um einen Inzestfall auf. Anstoss erregte dabei nicht das Dargestellte, sondern der Dialog zwischen zwei Pinguinen. Da fragt der Kleine den Grossen: «Wenn ich vom adoptierten Halbbruder der Gefährtin meines Transgender-Vaters, der jetzt meine Mutter ist, missbraucht worden wäre, wäre das dann ein Inzest?» (orig. frz.: «Si j'ai été abusée par le demi-frère adoptif du compagne de mon père transgenre devenu ma mère, est-ce un inceste?» (>Karikatur).

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Dazu muss man wissen: Gemäss dem französischen Strafgesetz setzt ein Inzest nicht zwingend eine Blutsverwandtschaft voraus. Ein solcher liegt auch vor, wenn ein sexueller Übergriff durch eine Person erfolgt, welche eine Beziehung mit einem Blutsverwandten des Opfers hat. Im Skandal, der jetzt die französische Öffentlichkeit bewegt, geht es darum, dass die Anwältin Camille Kouchner in einem Buch ihrem berühmten Stiefvater Olivier Duhamel vorwirft, ihren Zwillingsbruder missbraucht zu haben, als dieser noch minderjährig gewesen sei.

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Medienhype um Alexei Nawalny: Führer der russischen Opposition?

Den aufgeblasenen (Medien-)Hype um Nawalny besser verstehen.

von Russlandforscher Kai Ehlers, Hamburg

Aleksej-Nawalnyj-Alexei-Anatoljewitsch-Nawalny-Wladimir-Putin-Moscow-Moskau-Russland-Regimekritiker-Jabloko-Kremlkritiker-Kritisches-Netzwerk-Protestaktivismus Bemerkenswertes offenbart sich am Fall Nawalny. Während westliche Medien Nawalny zum Führer der demokratischen Opposition Russlands stilisieren, distanzierte sich Grigori Jawlinski, Gründer und von 1995 bis 2008 langjährige Vorsitzende der Partei der Liberalen, „Jabloko“, öffentlich von Nawalny’s „Populismus“ als „sinnlos“, „antidemokratisch“ und „national-bolschewistisch“. Sergei Iwanenko, ehemaliger Stellvertreter Jawlinskis, betonte eine „maximale Distanz“ der Liberalen von dem „Nietzscheaner“ und „Militanten“ Nawalny.  

Außerordentlich bemerkenswert ist die Kritik Jawlinskis, weil sie von einem Mann vorgebracht wird, der seit den Tagen des Machtantritts Wladimir Putins zu dessen schärfsten Kritikern gehört. Auch jetzt erklärte er unmissverständlich, der „Vergiftungsversuch“ an Nawalny sei ein Verbrechen, das vor einem internationalen Tribunal geklärt werden müsse.

Er geht sogar noch einen Schritt weiter, indem er erklärt, bei der Vergiftung handle es sich nicht nur um ein Verbrechen, „es könnte auch ein Beweis für die Existenz von staatlich sanktionierten Todesschwadronen in Russland sein.“ Jawlinski steht also mit Sicherheit nicht in dem Verdacht, Putin gegen Kritik abschirmen zu wollen – auch wenn er ihn nicht persönlich zum Mörder und Dieb erklärt wie Alexei Anatoljewitsch Nawalny, sondern ihn politisch anklagt.  

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Als Kunde bei der Sparkasse: Gemeinwohlorientierung geht anders

Zur konkreten Lebenssituation armer Menschen in der Großstadt

von Laurenz Nurk, Dortmund

Die Sparkassenvorstände gehören zu den Topverdienern in der Stadt. In unserem Beispiel erhält der Vorstandsvorsitzende der Stadttochter jährlich 631.000 Euro und seine beiden Vorstandskollegen 583.000 und 577.000 Euro.

Die ärmeren Menschen in der Stadt haben seit einiger Zeit allerdings erhebliche Probleme mit dem städtischen öffentlich-rechtlichen Kreditinstitut. Sie sind als Kunden nicht mehr gern gesehen, bekommen nur schwerlich ein Konto und wenn sie ein Pfändungsschutzkonto bei der Sparkasse eingerichtet haben, auf dem ihre Sozialleistungen vor Pfändungen geschützt sind, werden ihnen systematisch Steine in den Weg gelegt, wenn sie an ihr Geld möchten.

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Die ersten Sparkassen wurden vor über 200 Jahren gegründet, um einkommensschwächeren Bürgern die Möglichkeit zum sicheren Sparen zu geben. Die anfangs eng beschränkte Geschäftstätigkeit der Sparkassen wurde mit der Zeit so umfassend ausgedehnt, dass Sparkassen heute als Universalbanken tätig sind.

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Zukunft gestalten: Es ist, wie es ist!

Standhalten und Zukunft denken!

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE

Jedes Spiel hat seine Regeln. Und wenn diese gelten, dann heißt es in kritischen Momenten: Es ist, wie es ist. Doch was geschieht, wenn deutlich wird, dass weder das Spiel noch dessen Regeln an Bedeutung verlieren? Dann ist es anders, aber, und damit können sich viele nicht abfinden, es ist trotzdem, wie es ist. Auch wenn das Spiel nicht mehr gespielt wird. Ob das eine komplexe Situation ist, sei dahin gestellt. Weil die Erkenntnis bleibt, dass die Verhältnisse, so wie wir sie vorfinden, so sind, wie sie sind.

Wem das zu profan ist, der hat sich bereits einen Vorsprung erarbeitet, weil sich das allgegenwärtige Lamento über den Verlust der Gewissheiten auf das Vergangene konzentriert. Das, werte Freundinnen und Freunde, ist verlorene Zeit.

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Was bleibt, ist die Frage, ob, angesichts der veränderten Situation, alles, was bisher galt, über Bord geworfen werden muss, weil jetzt alles anders wird? Oder, ob es nicht ratsam ist, das, was sich bewährt hat, zu erhalten und mit in die neue Zeit zu nehmen? Und das, was nicht mehr in die erwünschte Zukunft passt, stattdessen in die historischen Archive zu verfrachten? Darum nämlich geht es zumeist. Es bleibt niemandem erspart, die Welt, die sich vor uns ausbreitet, selbst mitgestalten zu wollen oder sich dem zu ergeben, was anscheinend nicht mehr zu ändern ist.

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Eurocoin? Digiteuro? Biteuro?

Wie wird er wohl heißen, der „Digitale Euro“?

von Egon W. Kreutzer, Elsendorf

Immer wenn ich lese, der „Digitale Euro“ solle das Bargeld (gemeint sind Münzen und Scheine) nicht verdrängen, sondern lediglich ergänzen, bin ich kurz vor dem Schreikrampf. Auch die Aussage, der „Digitale Euro“ sei dann ein „bombensicheres Depot“, weil er von der Zentralbank garantiert wird, bringt mich auf die Palme. Warum?

Wir haben doch längst einen „Digitalen Euro“. Jedes Bankkonto ist d i g i t a l. Selbst Sparguthaben, die früher einmal an den Bankschaltern per Füllfederhalter oder Kugelschreiber handschriftlich analog geführt und mit vertrauensbildenden Stempeln verziert wurden, sind längst in die digitalen Systeme der Banken eingegangen. Das „analoge“ Sparbuch, das es heute noch gibt, ist doch nicht mehr als ein Kontoauszug, erstellt von den IT-Systemen der Banken und ausgedruckt auf dem Sparbuch-Drucker.

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Wenn Sie am Ersten des Monats im Online-Banking gesehen haben, wie der von Ihnen erstellte Dauerauftrag zur Überweisung der Miete ausgeführt wurde, wenn also Guthaben vom Girokonto verschwunden ist, da hat doch im Hintergrund niemand mehr mit Bargeld hantiert. Im Safe der Bank liegt doch nicht im Fach A genau abgezählt Ihr Guthaben, das im Zuge der Überweisung dann körperlich in das Fach V des Vermieters umgeschaufelt wird. Bewegt werden nur digitale Informationen – und vom Wert her werden wohl längst mehr als 90 Prozent aller Zahlungsvorgänge vollständig ohne Münzen und Scheine abgewickelt.

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Wir alle können ausgeschaltet werden, legal oder illegal!

Der Staat kann einen – kann uns! – «ausschalten», legal oder illegal.

von Christian Müller | Redakteur der Online-Zeitung INFOsperber

Die meisten Leute sind sich gar nicht bewusst, wie einfach sie «von oben» stillgelegt werden können – der digitalen Welt sei Dank!

In Folge des Sturms von Trump-Anhängern auf das Capitol haben Twitter und Facebook die Accounts von Trump gesperrt, um zu verhindern, dass er erneut zu Demonstrationen aufruft. Ob das ein gerechtfertigter Schritt war, darüber kann diskutiert werden. Es ist nicht das Thema der folgenden Betrachtung.

Das Thema ist ein anderes – ein für unsere Zukunft wichtigeres: Sind wir uns bewusst, dass wir bis ins Existenzielle hinein mehr und mehr von digitalen Netzwerken und digitalen «Werten» abhängig sind? Die Betreiber der digitalen Dienstleister können uns von einer Stunde auf die andere ausschalten – «ausschalten» in fast jedem Sinne des Wortes.

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Wer hat nicht schon erlebt, dass die eigene Kreditkarte in einem anderen Land nicht funktioniert hat? Das kann dann ein ganz kleiner Vorgeschmack sein dessen, wie das Nicht-Funktionieren der Kreditkarten politisch sogar gewollt sein kann. Mir ist das schon in den 1980er Jahren in Südamerika einmal passiert. Ich hatte damals eine «American Express»-Karte. Wegen eines aktuellen Problems zwischen Brasilien und den USA wurde dieser Karten-Typ in Brasilien «abgeschaltet». Wie aber einen Mietwagen erhalten, wenn man keine funktionierende Kreditkarte hat? Meine Lehre daraus: Wenn ich herumreise, habe ich immer mindestens zwei Kredit- oder Debitkarten bei mir.

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Renaissance der Apologetik

by Gerhard Mersmann | NEUE DEBATTE    

nachdenken_ratio_irratio_capitalis_vernunft_unvernunft_denken_kritische_reflexion_irrationalitaet_selbstdenken_kritisches_netzwerk_change_the_world_daseinszweck_bewusstwerdung.png Ihre Geschichte reicht bis ins 2. Jahrhundert zurück. Dort handelte es sich um griechische Magistratsbeamte, die mit allen Mitteln der Logik und Argumentation den Standpunkt von Staat und Glauben zu verteidigen suchten.

Später, im exklusiv christlichen Kontext, ging es darum, die offizielle Lehre zu untermauern und gegenteilige Auffassungen zunächst argumentativ, dann auch mit anderen, drastischeren Mitteln zum Schweigen zu bringen. Und als der Marxismus seinen Siegeszug begann, tauchte der Begriff wieder auf. Diesmal, um generell starre, dogmatische Standpunkte zu geißeln.

► Die Vernichtung von Trägern anderer Meinungen

Die Apologetik hat also eine lange Geschichte und durchlebte in ihrer Deutung eine Metamorphose von einem Standpunkt im nach den Gesetzen der Logik geführten Diskurs bis zur polemischen Rechtfertigung bestehender Verhältnisse. Und so, wie es aussieht, sind die Apologeten, in letzterem Sinne versteht sich, auf dem Vormarsch. Denn alles, worüber gestritten werden muss, geschieht in einem polemischen Kontext, das heißt, nicht im positiven Sinne der Polemik, sondern in seiner negativsten Erscheinungsform, dem Ansinnen der Vernichtung von Trägern anderer Meinungen als derjenigen, von der die neuen Apologeten glauben, dass sie die einzig richtige ist.

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Waffen-Wahn und Kriegs-Gewinn

Ein Land kann nicht klein genug sein für große Rüstungseinkäufe.

von Helmut Ortner / PRESSENZA

Die Welt brennt. Und der Waffenhandel floriert. Kriegsgerät ist global gefragt. Rekordverdächtige 1917 Milliarden US-Dollar haben die Staaten der Welt 2019 für Rüstungsgüter ausgegeben. Gestiegen sind auch die Umsätze von Rüstungskonzernen und Waffenlieferanten. Umsatz der weltweit 25 größten Rüstungskonzerne: 361 Milliarden US-Dollar. Ein Rekord.

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Es ist der höchste Wert seit 1988, so das Internationale Friedensforschungsinstitut in Stockholm (SIPRI) in seinem aktuellen Jahresbericht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeuteten die Ausgaben einen Anstieg von 3,6 Prozent. Gleichzeitig war es der größte jährliche Zuwachs bei den Militärausgaben seit 2010. Auf die USA fallen mit 732 Milliarden US-Dollar ganze 38 Prozent der weltweiten Rüstungsausgaben. Das Land treibt die Modernisierung seines konventionellen- und atomaren Waffenprogramms rasant voran. (DW-Artikel).

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Mieterversammlung – laut Duden ohne Frauen

Aus «jemand» wird in Wörterbuch-Definitionen «männliche Person».

von Daniel Goldstein für INFOsperber  

Lesen-Leselupe-Lupe-Sprachlupe-DUDEN-Handlupe-Vergroesserungsglas-Schriftsprache-Kritisches-Netzwerk-Wortschatz-Deutschkenntnisse-Denglisch-Muttersprache Die Exklusitivät hat logische Folgen: Andere sind ausgeschlossen. Bisher war ein Mieter «jemand, der etwas gemietet hat». Jetzt ist es eine «männliche Person, die etwas gemietet hat». Die Dudenredaktion hat damit angefangen, in der Online-Ausgabe die Definitionen solcher Personenbezeichnungen mit der Geschlechtszuschreibung zu versehen. Bis Ende Jahr sollen alle 12’000 (je doppelten) Einträge drankommen. So wird die Mieterin jetzt ausdrücklich als «weibliche Person» vorgestellt; bisher galt das Wort als «weibliche Form zu Mieter». Das habe zunehmend zu Reklamationen geführt, sagte die Duden-Chefredaktorin Kathrin Kunkel-Razum dem Deutschlandfunk. (>Artikel).

Manche fanden es einfach unpraktisch: Wer die Bedeutung wissen wollte, musste zum Maskulinum weiterklicken. Dass das Femininum keinen vollen Eintrag hatte, habe aber auch die Empfindung verstärkt, die weiblichen Formen seien «Anhängsel zu den männlichen», sagte Kunkel-Razum «jetzt mal salopp». Dass solche Formen in aller Regel just durch das Anhängsel «-in» gebildet werden, schleckt allerdings keine Geiss weg. Nur hindert das die Chefin nicht daran, den weiblichen Ableitungen im Wörterbuch Eigenständigkeit zu verleihen.

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